Wohnen am Humboldthafen [in Bau]

  • Entscheidend ist für eine Beurteilung ist auch die Frage: Welches Fassadenmaterial sieht Teherani vor? Mit Backstein könnte der Entwurf ganz gut werden. So ähnlich wie dieser Bau an der Bernauer Str.: http://www.deutsches-architekt…hp?p=393056&postcount=101


    Von den Dreien finde ich seinen Entwurf jedenfalls am besten und den Steidle mit dem bunten Glas am schlechtesten. Wobei die Visualisierung auch zu wenig aussagt.

  • Der 2. Platz sieht von Nahem betrachtet viel glatter aus, von weitem gefällt er mir besser. Ein großer Teil der Attraktivität ist allerdings den Markisen geschuldet. Mit dem 3. Platz kann ich nichts anfangen - Glaskästen sind nicht mein Ding. Also hat definitiv der beste Entwurf gewonnen. Problematisch sind die flachen Baukörper, die scheinbar vorgegeben waren. Da sind die Möglichkeiten natürlich begrenzt. Eine größere optische Kleinteiligkeit und Höhenentwicklung hätten ganz gut aussehen können.

  • Frage mich wie ein Patschke Entwurf an der Stelle ausgesehen hätte.


    Mit den 3 Entwürfen kann ich nicht wirklich was anfangen.


    Bei den Gebäuden muss der Bewohner sich doch jedes mal fragen, wenn er was getrunken hat, ob er vor seinem Haus steht oder ins Innenministerium, beim BND oder einem Bürohaus einsteigen will.


    Irgendwie Gewerbepark von der Stange in meinen Augen

  • Leider sind offenbar nirgends die weiteren Wettbewerbsbeiträge zu sehen, aber bezogen auf die drei ersten Plätze muss man sagen: Eine gute Jury hätte die Architekten zurück ins Büro schicken müssen nach dem Motto: Lasst Euch mal was einfallen, es geht hier um einen der zentralsten Punkte der Europacity und nicht um eine x-beliebige Stadtrandsiedlung.


    Innovativ sieht in anderen Ländern zum Beispiel so aus:
    http://www.residenzeportanuova…esidenze-bosco-verticale/


    oder


    http://duggal.com/connect/get-…l-overlook-nycs-high-line


    ein bisschen mehr davon würde Berlin nicht schaden in Bereichen, in denen moderne Architektur bereits dominiert, wie z.B. am Humboldthafen.

  • Der Entwurf von Tchoban auf Seite 1 scheint auch nur eine Studie gewesen zu sein. Sein Wettbewerbsentwurf unterscheidet sich dann doch deutlich:





    (C) nps tchoban voss GmbH & Co. KG


    Auch hier ist eine glattgerasterte Fassadenseite zur Invalidenstraße zu sehen. War das eine Wettbewerbsvorgabe?


    Vom Büro Axthelm Rolvien gibt es übrigens noch eine Studie aus dem letzten Jahr (wohl nicht deren Wettbewerbsbeitrag):


    Variante 1:



    Variante 2:




    (C) Axthelm Rolvien GmbH & Co. KG

  • Also der Tschoban Wettbewerbsentwurf gefällt mir richtig gut! Sieht gediegen aus, ohne langweilig zu sein. Eine gute Abwechslung zur glatten Rasterfassadennachbarschaft. Und durch die großen Fenster wären die Wohnungen bestimmt richtig schön lichtdurchflutet.
    Wie war das doch gleich? Der Investor ist nicht an die Jury-Entscheidung gebunden? Also mich würds freuen, wenn Tschoban ne Chance bekäme!


    Und die 2.Variante von Rolvien wär doch mal was gewagteres gewesen. Finde ich auch sehr interessant! Es wird doch hier oft genug bemeängelt, dass es in Berlin an innovativen Entwürfen fehlt. Da wäre das doch zumindest ein Anfang gewesen. Ich frage mich gerade, wie dieser Entwurf in der Realität bei strahlendem Sonnenschein wirken würde, wenn man mit (z.B. grün-)getöntem Glas arbeiten würde.


    BerlinExCinere : Ich finde, der Vergleich hinkt ein wenig ;)

  • Das Problem bei großflächigen Glasfassaden ist meines Erachtens, dass sie nie so transparent und leicht erscheinen, wie die Renderings es darstellen. Stattdessen steht man meistens vor einer dunklen, massiven Wand aus Glas, die zumindest bei fehlendem Sonnenschein schnell abweisend wirken kann. Von daher ist die Idee von Teherani, hier mit einem größeren Anteil an Naturstein zu arbeiten, meines Erachtens ganz passend.

  • Wohnhochhaus am Hafen

    Ich fände an dieser Stelle nördlich des Hauptbahnofs wäre der Hardenbergturm besser aufgehoben. Er wäre zenral gelegen und würde mit dem Total Tower und dem anderen geplanten Hochhaus ein Cluster bilden. Er würde bis in die Ferne den Mittelpunkt der Stadt Berlin markieren, die Europacity mit dem Hauptbahnof städtebaulich verbinden und würde mit der Höhe von 199,0 Metern ein Symbol für die deutsche Einheit darstellen. Was sagt Ihr zu dieser Idee?

  • Nun, nördlich des Hbfs sah der städtebauliche Masterplan von Ungers ja schon vor 20 Jahren ein Hochhaus vor, das vermutlich aber erst nach dem S-Bahn-Bau realisiert werden kann, wenn sich denn ein bauwilliger Investor findet. Von daher ist die Aussicht auf einen Wohnnturm an dieser Stelle durchaus nicht irreal.

  • Gastronomie- und Ladenflächen!!
    Die erste Version des Teherani Entwurfs hat mir etwas besser gefallen aber insgesamt sieht es doch ganz gut aus.


    Inwiefern? Die erste Version war doch die gleiche, nur nicht so detailliert ausgearbeitet. Also das sieht wirklich recht gut aus, finde ich, nur das Raster zur Straße hin ist nach wie vor etwas öde. Aber schön, dass es demnächst endlich losgeht.

  • Bzgl. des Baustarts war der Tagesspiegel im Juli 2015 etwas pessimistischer. Die derzeit auf dem Gelände noch ansässige "Metaxa-Beach" will demnach auch noch in 2015 ein Bierzelt aufstellen, um dort das Oktoberfest zu feiern. Laut Tagesspiegel ist es fraglich, ob in 2016 die Grundsteinlegung erfolgen wird.


    http://www.tagesspiegel.de/ber…gen-weichen/12043202.html


    Hoffen wir mal, dass sich der Tagesspiegel irrt und die Bauarbeiten schnellst möglich aus dem Knick kommen.

  • ^ Für die übrigen Baufelder gibt es auch noch keine Pläne, steht da. Ob die Nachfrage hier so mau ist? Ich verstehe wirklich nicht warum das so lange dauert mit der Bebauung. Wenn die Flächennachfrage wirklich so hoch wäre wie man immer liest, hätte man idoch nnerhalb von zwei Jahren das komplette Areal rund um den Hbf bebauen können.