Alexanderplatz - Abkehr vom Kollhoff-Plan?

  • Also ich glaube es will wirlich absolut niemand in Berlin den Fernsehturm abreißen und dafür eine Disneyland-Altstadt aufbauen. Und woher kommt bitte dieses Dogma man „müsse“ die Altstadt wiederherstellen? Mit der Logik kann man auch die Bundestagskuppel durch die des alten Reichstages ersetzen

  • Nun ja, zwei haben sich gerade für einen Abriss ausgesprochen.


    Ich hielte das auch für einen fatalen Fehler, und empfinde den Fernsehturm als ein identifikationsstiftendes Wahrzeichen. Durch seine starke Präsenz sogar weit in den ehemaligen Westteil hinein, sogar nicht nur für Ostdeutsche.


    Wenn er mal irgendwann durch neun Hochhäuser flankiert wird, ergibt das schon eine kleine aber beeindruckende Skyline und die Kritiker werden verstummen.


    Stattdessen dort einen Teil einer untergegangenen Altstadt zu errichten, von der Art, wie es sie in zig Klein- und Mittelstädten gibt, das wäre tatsächlich provinziel!

  • ^ Altstädte gibt es auch in etlichen Millionenstädten Europas, in allen außer Berlin praktisch, auch wiederaufgebaute und auch dort, wo es sonst eine Skyline gibt - wie Warschau. Ich wüsste nicht, wieso gerade Berlin die einzige Ausnahme bleiben sollte, wobei mögliche Standorte für Reko-Projekte bereits sehr oft diskutiert wurden - weder muss man dafür den Fernsehturm abreissen noch auf ein paar Türme um den Alex verzichten.

  • Das Grundproblem des Kollhoff-Plans ist doch die - damals vielleicht noch plausible - Erwartung, dass sich die Gegend um den Alex zu einem verdichteten Business-District entwickelt, was aber nicht eingetreten ist. Inzwischen haben sich andere Bereiche (Europacity) sehr viel dynamischer entwickelt, während rund um den Alex vor allem die touristische infrastruktur mit Hotels und Hostels im eher unteren Preissegment ausgebaut wurde -nicht gerade das Umfeld für die Klientel teurer Wohntürme oder für Unternehmenszentralen. Von daher würde ich die Erwartung an die städtebauliche Entwicklung des Alex eher niedrig hängen.

  • Baukörper : Ich habe mich nicht für einen Abriss des Fernsehturms ausgesprochen, um das klarzustellen, sondern nur versucht auf den Punkt zu bringen, warum Berliner Altstadt- und Rekofreunde ein Problem mit dem Bauwerk bzw. ein Argument für einen Abriss haben. Und auch wenn ich persönlich den Turm für ein Wahrzeichen Berlins halte, gleichrangig mit KW-Gedächtniskirche, quasi das Symbol der City Ost, kann ich mir vorstellen, dass das Argument eines fernen Tages - etwa, wenn ihn die Telekom nicht mehr braucht als Sendemast und der Beton sanierungsbedürftig wird - zieht und zum Abbruch führt.


    @BauLcfr: Nur weil es in anderen europäischen Großstädten eine Altstadt gibt, muss Berlin kein entsprechendes Rekonstruktionsprojekt auf den Weg bringen - das wäre die gleiche Logik, mit der Berlin unbedingt Hochhäuser braucht, nur weil in Singapur und New York auch solche Gebäude stehen. Die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Entwicklung sollte sich meiner Meinung nach am jeweiligen Ort festmachen und der Bewertung des dortigen Bestands - das Ensemble Marienkirche/Fernsehturm/Rotes Rathaus ist beispielsweise sicher anders einzustufen als die Stadtautobahn Grunerstraße/Molkenplatz/Gertraudenstraße. Eher um das zu erkennen, lohnen sich Vergleiche mit Orten anderswo.

  • Altstädte gibt es auch in etlichen Millionenstädten Europas, in allen außer Berlin praktisch, auch wiederaufgebaute und auch dort, wo es sonst eine Skyline gibt - wie Warschau. Ich wüsste nicht, wieso gerade Berlin die einzige Ausnahme bleiben sollte, wobei mögliche Standorte für Reko-Projekte bereits sehr oft diskutiert wurden - weder muss man dafür den Fernsehturm abreissen noch auf ein paar Türme um den Alex verzichten.


    Treffender könnte man es nicht beschreiben.
    Alle einigermaßen ernstgemeinten (bißherigen) Vorschläge eines eventuellen Wiederaufbaus in Strukturen der ehemaligen Altstadt beziehen den Fernsehturm (m.M.n. richtigerweise) immer mit ein.
    In einigen Entwürfen wird lediglich die Fußbebauung verändert.


    Das aber nur am Rande weil hier im Thema für den Alex überhaupt nicht maßgeblich.



    Wenn er mal irgendwann durch neun Hochhäuser flankiert wird, ergibt das schon eine kleine aber beeindruckende Skyline und die Kritiker werden verstummen.

    Ich hoffe diese Aussage bedeutet nicht, daß mit den Kritikern der Hochhäuser am Alex die Wiederaufbaubefürworter von Altstadtstrukturen westlich vom Bahnhof gemeint sind.
    Wenn doch wäre das sicher die dollste Verschwörungstheorie schlechthin.
    Denn bisher überwog bei den Wiederaufbaubefürwortern die Meinung "laßt uns den ehemaligen Altstadtkern (mit Fernsehturm, sprich ohne Abriss) und tobt ihr euch mal am Alex aus.



    Aussagen wie diese...

    Stattdessen dort einen Teil einer untergegangenen Altstadt zu errichten, von der Art, wie es sie in zig Klein- und Mittelstädten gibt, das wäre tatsächlich provinziel!

    ...gehen demnach hier recht zielstrebig am Thema vorbei, weil man an der Ablehnung zweier ("Nun ja, zwei haben sich gerade für einen Abriss ausgesprochen.") des Fernsehturms nun versucht Rekobefürworter gegen Hochhausbefürworter zu stellen, im Zusammenhang mit Hochhäusern am Alex völlig abwegig. (auf das "provinziel" zu reagieren verkneife ich mir an dieser Stelle, das würde jetzt zu weit am Thema Alex vorbeigehen)


    Einige (oder vielleicht gerade die) Hochhausgegner am Alex wollen eher garkeine Veränderung, weder Hochhäuser dort noch Altstadtstrukturen westlich davon.




    Gruß, Jockel

  • Jockel,
    ich verbreite hier keine Verschwörungstheorien. Ich sprach vom Fernsehturm und den Überlegungen ihn für eine Alstadtrekonstruktion abzureißen. Ich wüsste auch nicht wo du das aus meinem Beitrag herausgelesen haben willst.


    Irgendwie ist mir dieser Wunsch noch einer Altstadtrekonstruktion an allen möglichen Stellen in der Innenstadt (MEF, Molkenmarkt/Klosterviertel, Fischerinsel und Rathausforum, jetzt sogar anstatt des Turms, zunehmend suspekt. Die Stadt droht aus allen Nähten zu platzen und dann sollen gerade im am besten erschlossenen Innenstadtbereich u.a. "kleine traditionelle brandendurgische Häuser" (so ähnlch hat es im Molkenmarkt-Strang gestanden) gebaut werden.

  • Der Fernsehturm ist unbestritten eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins. Man muss ihn doch nicht abreißen, damit man das Rathausforum bebauen kann. Verschiedene Entwürfe wie z. B. von Sergei Tchoban oder Bernd Albers zeigen, dass er sich leicht in eine Bebauung des Rathausforums einfügen ließe. Eine Bebauung des Marx-Engels-Forums als "Nikolaiviertel 2.0" (klick) wäre meiner Meinung nach aber vollkommen ausreichend.

  • Immer diese Wahrzeichen

    Betrachten wir doch bitte nicht Frankfurt oder New York, sondern Berlin. Dort wurde brutal, und ohne jeden Bezug, ein riesiger Fernsehturm mitten in die Stadt gesetzt.


    Ja, genau wie dieser Eiffelturm in Paris! Wurde dort brutal und ohne jeden Bezug und Entwicklungsprozess mitten in die Stadt gesetzt. Passt überhaupt nicht zur Umgebung, die damals gebaut wurde. Sollte man sofort abreißen!

  • Ich glaube, ich werde hier falsch verstanden. Ich kritisiere den Fernsehturm überhaupt nicht. Es geht darum, dass den Fernsehturm vor „zu hohen“ (z. B. die erwähnten ab 180 m) anderen Türmen zu schützen, vollkommen absurd ist, da der Fernsehturm ebenso brutal und rücksichtslos dort hingesetzt wurde. Deswegen hinkt der Vergleich mit der Entwicklung von New York oder Frankfurt, da das zu schützende Objekt hier eigentlich der extreme Fremdkörper ist.


    Aber wenn dort der momentane Zustand beibehalten wird (da ich seit Jahrzehnten dort keine anderen Türme wachsen sehe, glaube ich auch nicht daran), dann wäre es Städtebaulich besser, ein komplett neues Konzept für diesen Ort zu entwickeln. Dabei sollte auch ein möglicher Abriss des Fernsehturm kein Tabu sein, denn der ist für andersartige Planung des Areals durch seine Dominanz ein Störfaktor.


    Ich bin kein Hochhausfeind oder Altstadtliebhaber. Im Gegenteil, wenn ich diktatorisch planen könnte, dann würde zusätzlich zum Kolhoff-Plan das MEF für Wolkenkratzer-Wildwuchs freigeben. Denn das ist für mich der beste Ort für Wolkenkratzer in der Nähe des Fernsehturms.


    Was aber gar nicht geht, ist den Menschen weiterhin diesen Unort zuzumuten, nur weil der Wunschplan in einer Stadt wie Berlin nicht in Erfüllung gehen kann.

  • Aber wenn dort der momentane Zustand beibehalten wird (da ich seit Jahrzehnten dort keine anderen Türme wachsen sehe, glaube ich auch nicht daran).


    Da Du ja meinst, Gefühle könnten nicht vermessen sein, denkst Du vermutlich auch, dass Glaube sich nicht irrt. Ich bin da prosaischer und stütze mich auf die aktuell bekannten Planungen:


    Zitat von Architektenkind

    Monarch darf bauen, tut es aber nicht. Hines und die BVG haben sich endlich geeinigt, hier könnte es bald losgehen. Covivio beginnt mit dem Sauerbruch-Hutton-Turm Ende des Jahres, TLG will das Haus der Elektrotechnik durch drei Gebäude mit zwei Türmen ersetzen (Wettbewerbe dazu Mitte des Jahres), zwei weitere Türme an der Liebknechtstraße sind in Vorplanung, an der Rückseite des Alexas werden die freien Grundstücke bebaut und am S-Bahnhof Jannowitzbrücke laufen Bauvorbereitungen.


    Was mich tatsächlich sehr nervt, ist die Nummer mit Monarch: Habe lange gebraucht, mich mit dem Entwurf abzufinden (und halte ihn nach wie vor für mittelmäßig). Schwer erträglich finde ich es, dass der Investor zum Baustart vor fast einem Jahr ein paar Baggerschaufeln Erde hin- und hergeschoben hat und seitdem nichts mehr passiert.

  • Ich sprach vom Fernsehturm und den Überlegungen ihn für eine Alstadtrekonstruktion abzureißen. Ich wüsste auch nicht wo du das aus meinem Beitrag herausgelesen haben willst.

    Dann habe ich mir das Zitat aus deinem Text worauf ich mich beziehe wohl ausgedacht oder du machst dir nichtmal die Mühe dieses zulesen.
    Dort ist eben nicht die Rede von Fernsehturm und Altstadtreko, sondern von "er" (gemeint Fernsehturm) und "neun Hochhäuser".




    ich verbreite hier keine Verschwörungstheorien.

    Aus dem oben erwähnten Zitat aus deinem Text und deiner allgemeinen Argumentation stellten sich mir die Erwägungen...
    1) "Ich hoffe diese Aussage bedeutet nicht..."
    und die Schlußfolgerung
    2) "Wenn doch wäre..."


    Somit würde in diesem Fall "wäre Verschwörungstheorie" nur zutreffen, wenn ich bei 1) falsch und bei 2) richtig liege.


    Das du hier pauschal Verschwörungstheorien verbreitest würde ich nie behaupten bzw. habe ich nie behauptet.




    Irgendwie ist mir dieser Wunsch noch einer Altstadtrekonstruktion an allen möglichen Stellen in der Innenstadt (MEF, Molkenmarkt/Klosterviertel, Fischerinsel und Rathausforum, jetzt sogar anstatt des Turms, zunehmend suspekt. Die Stadt droht aus allen Nähten zu platzen und dann sollen gerade im am besten erschlossenen Innenstadtbereich u.a. "kleine traditionelle brandendurgische Häuser" (so ähnlch hat es im Molkenmarkt-Strang gestanden) gebaut werden.

    Und gerade um all die von dir genannten Altstadtrekos geht es hier am Alex eben nicht.
    Hier geht es im großen und ganzen um Hochhäuser.
    Und selbst die eifrigsten Altstadtbeführworter fordern keine Reko am Alex und manch einer von denen hat nichtmal was gegen Hochhäuser dort.


    Also höre bitte auf hier in diesem Strang eine Altstadtdebatte zubefeuern.



    Gruß, Jockel

  • Jockel, was willst du?


    Ich bin der falsche Adressat für deinen Einlassungen. Hausschwamm und Ulgemax haben die Altstadtreko hier angesprochen. Ich habe darauf nur reagiert.


    Was die "neun Hochhäuser" angeht, bin ich davon ausgegangen, da wir ja über die Abkehr vom Kollhoff-Plan sprechen, dass klar ist worum es geht (die acht geplanten und das ParkInn).


    Den Fernsehturm abzureißen (bin ich dagegen) um dort ein Stück Altstadt aufzubauen (bin ich auch dagegen) und um dann am Alexanderplatz höher bauen zu können, darum ging es doch hier.

  • Noch mal kurz, weil hier immer wieder gesagt wird, Berlin habe als im Prinzip einzige Stadt Europas keine Altstadt. Hier wird wieder mal so getan, als habe Berlin EIN Zentrum, sowohl mal gehabt als auch aktuell. Dem ist aufgrund der polyzentrischen Struktur der Stadt (und da unterscheidet sich Berlin in der Tat von anderen Städten) nicht so. Von daher rate ich, mal den Blick in den tiefsten Osten und Westen der Stadt schweifen zu lassen, dort findet man die wunderschönen Altstädte von Spandau und Köpenick und schon ist die absurde Aussage, Berlin habe keine Altstadt, sogar doppelt widerlegt.

  • ^ Stimmt.
    Ich habe aber diesen Beitrag von dir so interpretiert.


    Dort wurde brutal, und ohne jeden Bezug, ein riesiger Fernsehturm mitten in die Stadt gesetzt.
    Es gibt auch keinen vernünftigen Grund, warum man den eitlen Fernsehturm nicht abreissen sollte, um den verschwendete Stadtraum endlich sinnvoll und in menschengerechten Dimensionen zu nutzen, dann bräuchte die Gegend auch keine Hochhäuser mehr um den übertriebenen Turm zu kompensieren.


    Gut, dass du darauf hinweist, wenn es anders ist.

  • Passend dazu die Meldung aus der Berliner Zeitung von heute, wonach der Bau der ersten Hochhäuser am Alex noch 2019 beginnen soll.


    Neben dem Park Inn baut der französischen Investor Covivio bis 20123 das im Artikel zu sehende Doppelhochhaus.


    https://www.berliner-zeitung.d…-alexanderplatz--32461946


    Meine Bewertung fällt zwiespältig aus. Auf der einen Seite freue ich mich, dass es endlich los geht und es auch bei den anderen Projekten einen Sogeffekt gibt. Auf der anderen Seite bin ich mit der Architektur der Hochhäuser weniger zufrieden. Ich bin ja ein Fan des Potsdamer Platzes und finde die Architektur der Hochhäuser dort sehr gelungen. Leider reichen die bisherigen Entwüfe am Alex meiner Meinung nach nicht an diese Qualität heran. Gerade die hier gezeigten Entwürfe neben dem Park Inn sind sehr konservativ und wenig inspirierend. In Frankfurt wären diese Hochhäuser als Füllbauten in der Skyline okay und würden auch von der Formensprache nach Frankfurt passen. In so prominenter Lage in Berlin finde ich sie aber zu einfallslos.


    Ich hoffe, dass man wie in Frankfurt einen echten Plan für die Berliner Skyline hat, sowohl was die Baumassenverteilung als auch die Architektur angeht. Die große Stärke in Frankfurt ist, dass man von Anfang an das große Ganze im Blick hatte. Da der Berliner Cluster viel kleiner ausfallen wird, muss man hier noch mehr auf die Qualitäten und das Zusammenspiel untereinander achten. Ich hoffe, es wird am Ende kein wildes Durcheinander!

  • Zumindest was die Investoren von Hochhäusern angeht. ;)


    Da bin ich mal Pessimist! Bauvorbereitungen gab es beim Monarch Turm schon lange. Das heißt also nichts. Aber wenn es eine Konkurenz unter den Investoren gäbe, könnte es tatsächlich voran gehen.

  • Passend dazu die Meldung aus der Berliner Zeitung von heute, wonach der Bau der ersten Hochhäuser am Alex noch 2019 beginnen soll.


    Leider kann ich den Artikel nicht lesen, deshalb vermute ich mal: Monarch könnte endlich loslegen. Wird auch Zeit, denn denen steht ja seit über einem Jahr eigentlich nichts mehr im Weg. Hines hat eine Einigung mit der BVG erreicht, muss aber umplanen. Würde mich freuen, aber wundern, wenn das noch innerhalb dieses Jahres klappen würde. Der Covivio-Turm lief bisher am reibungslosesten – sofern es gelingt, die bisherigen Nutzer des Grundstücks in den kommenden Monaten loszuwerden, könnten wenigsten der Teilabriss des Hotelsockels und die Beräumung des Baufeldes noch dieses Jahr beginnen (vielleicht gönnt man der Freiluftbar noch einen letzten Sommer).


    Der Sauerbruch-Hutton-Entwurf gefällt mir übrigens bisher am besten: Monarch ist abgesehen von den Einschnitten langweilig, und die Einschnitte wirken seltsam; Hines ist mir zu gewollt und im unteren Teil zu gedrungen. Der Covivio-Turm passt mit seinen Anleihen an den International Style m.E. gut an den Alex, setzt mit seiner geteilten Fassade aber dennoch einen eigenen Akzent. Durch die Doppelstruktur wirkt er schmaler und höher als er eigentlich ist und die Front zur Alexanderstraße mit den bis kurz über den Boden verlängerten Turmfassaden gefällt mir ausgezeichnet. Punktabzug gebe ich für den Sockel zum Alex hin: Die Ladenzeile im Erdgeschoss finde ich gelungen, der Rest wirkt mir zu plump.


    Über die übrigen Gebäude auf der Visu brauchen wir noch nicht zu reden, das sind Platzhalter. Als nächstes (angeblich noch dieses Frühjahr) sollen die Ergebnisse des TLG-Wettbewerbs für die andere Straßenseite präsentiert werden. Ich bin sehr gespannt. Unabhängig von den Ergebnissen zeigt schon die Baumassenstudie, wie sehr sich die Platzsituation dadurch verändern wird. Die Straßenbreite wird in diesem Abschnitt von 115 auf 55 Meter mehr als halbiert, die Traufhöhe wird auf beiden Seiten bei ca. 30 Metern liegen – das wird sehr urban, denke ich...