Agromex-Projekt Fanny-Zobel-Straße (Mediaspree)

  • Bezirksverordnetenversammlung sagt Ja!

    Die Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick hat in ihrer Sitzung vom 22.06.2017 dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan für das Areal in der Fanny-Zobel-Straße mit einer deutlichen Mehrheit zugestimmt.


    Nun sind die Vorstellungen im dritten Quartal 2018 mit der Vermarktung zu starten. Zuvor schon sollen bauvorbereitende Erschließungsmaßnahmen auf dem Baugrundstück stattfinden und das Areal dekontaminiert werden, damit dann mit dem Aushub der Baugrube begonnen werden kann. Die Baugenehmigung erwartet der Projektentwickler bis Ende des Jahres 2017.


    Q: PM

  • Hihi, auch der Tagesspiegel berichtet über die Genehmigung des B-Plans. Und während die Grünen das Projekt mit den Kampfwörtern Kapital und Größenwahn ablehnen stimmten SPD und Linke dafür. Dabei hätte eine Ablehung der Planung durchaus zum Bau von Twin-Tower-Duplikaten ohne Durchgänge zur Spree führen können.

  • Hihi, auch der Tagesspiegel berichtet über die Genehmigung des B-Plans. Und während die Grünen das Projekt mit den Kampfwörtern Kapital und Größenwahn ablehnen stimmten SPD und Linke dafür....


    ...Na ja, die LINKE scheint jetzt wohl wieder dagegen zu sein (zumindest Frau Gottwald aus dem Abgeordnetenhaus), obwohl die BVV Köpenick ja schon grünes Licht gegeben hatte. In der Berliner Zeitung kritisiert sie, dass dort keine Sozialwohnungen gebaut würden, obwohl das möglich gewesen wäre. Laut Berliner Zeitung sieht das der Senat natürlich anders.

  • Politik-Bashing :D


    Denkst du denn die Politik hat beim Neubau in Berlin einen guten job gemacht? Lass uns erst mal abwarten ob nicht doch noch irgendein Bürgerverein über die Verschattung klagt und Protestwellen einen Baustart verhindern. Ich kann mir das ja momentan noch nicht wirklich vorstellen das dort in absehbarer Zeit 3 Hochhäuser entstehen werden...

  • Politik-Bashing :D


    Denkst du denn die Politik hat beim Neubau in Berlin einen guten job gemacht? Lass uns erst mal abwarten ob nicht doch noch irgendein Bürgerverein über die Verschattung klagt und Protestwellen einen Baustart verhindern. Ich kann mir das ja momentan noch nicht wirklich vorstellen das dort in absehbarer Zeit 3 Hochhäuser entstehen werden...


    Ich weiß nicht was das eine mit dem anderen zu tun hat. Ein Bürgerverein, ist wie der Name sagt, ein Zusammenschluss von Bürgern, die wahrscheinlich betroffen sind, und deshalb ein eigenes Interesse vertreten.


    Das nennt man dann Demokratie, bei der die Bürger Ihre Interessen vorbringen können und dann mit den Volskvertretern für die beste Lösung gerungen wird.


    Ich bin immer wieder schockiert, daß in dieser Gesellschaft das Allgmeinwohl bzw. Einzelinteressen über die des Gemeinwohl gestellt werden bzw. die Gesellschaft eben in dem Moment handlungsunfähig wird, wenn keiner mehr zu Kompromissen bereit ist.

  • Was das eine mit dem anderen zu tun hat, verdeutlicht möglicherweise nachfolgender Artikel des Tagesspiegel vom 13.09.2017:


    http://www.tagesspiegel.de/ber…t-im-keller/20318534.html


    Es ist doch wohl allgemein bekannt, dass sich zu jedem Neubauprojekt neuerdings eine (kleine) Bürgerinitiative findet, die prinzipiell und ohne Kompromisse dagegen ist. Das war bspw. beim Box Seven-Projekt auf einem ehemaligen Gewerbegebiet in Friedrichshain oder beim Quartier Maximilian in Wilmersdorf so. Und das ist auch bei den sonstigen Nachverdichtungsprojekten im Ost- und Westteil der Stadt nicht anders. Wenn sich nun auch die Wohnungsbaugesellschaften mit einem offenen Brief gegen die Politik von Frau Lompscher wenden, die der Partizipation der Bürger mehr Gewicht verleihen will, wird es wohl einen Grund geben. Die Folge dieser Politik werden nämlich die Verhinderung von Neubauprojekten und weiter steigende Mieten sein. Also genau das Gegenteil von dem, was Berlin dringend benötigt und was uns vor der Wahl von den regierenden Parteien versprochen wurde.


    Beim Agromex-Projekt liegt die Wettbewerbsentscheidung zugunsten des Entwurfs von Pysall Architekten über 5 Jahre zurück. Da darf man sich doch schon mal wundern, warum es hier nicht voran geht.

  • Gute Argumente...

    Willkommen in Deutschland.


    Endlich begreift jemand was die riesige Herausforderung von Poltiik ist. Wunderschönes Beispiel das zeigt - das Poltiik nicht einfach ÜBER Menschen hinweggehen kann.


    Deshalb Lob den guten Argumenten!

  • ^
    Keine Ahnung. Was gefällt dir denn nicht?


    Mir gefällt die Verjüngung des Sockels bei den Zwillingstürmen nicht besonders, das wirkt nicht sehr wohlproportioniert. Auch, dass der Sockel auf den Visus kaum Fenster zu haben scheint, fällt mir negativ auf.


    Das "goldene" Hochhaus wirkt auf mich von den Proportionen her etwas plump (zu breit bei zu kleiner Höhe) und den Bruch der Fassade im Sockelbereich finde ich auch hier sehr ärgerlich, zumal der Sockel, soweit ich das auf der Visu erkennen kann, in etwa in diesem Stil daherkommen dürfte, aber ohne mittlere Unterbrechung und somit zusätzlich langweilig.

  • Was ich hier nicht verstehe:der Investor hatte so lange warten müssen,bis der B-Plan durchlaufen war.Der Bau sollte schon 2014 beginnen und mittlerweile wurde die Baugenehmigung erteilt,und man legt immer noch nicht los?Worauf wartet man denn noch?

  • ^ Kein Einzelfall, auch Monarch könnte am Alex loslegen und tut es nicht. Ich glaube, ein Faktor könnten Immobilienpreise sein, die in Berlin schneller steigen als die Baukosten. Wenn ein Investor nächstes Jahr für die gleiche Wohnung 10 Prozent mehr bekommt als dieses, hat er keinen Grund, sich zu beeilen.


    Auf der Internetseite "Bodenuntersuchungen" anzukündigen, um Fortschritt zu demonstrieren, klingt für mich nach Verzögerungstaktik. Aber ich bin nicht vom Fach. Vielleicht hat jemand eine bessere Erklärung.