Areal westl. O₂ World (Mediaspree)

  • ^ Unwahrscheinlich. Wie am Potsdamer Platz werden dort sicherlich hauptsächlich Zweit- oder Drittwohnungen und Spekulationsobjekte an den Mann gebracht werden.

  • Das sehe ich nicht so. Es wurden bereits jetzt zahlreiche Wohnungen um die MB Arena gebaut und dort leben tatsächlich Menschen.


    Es ist mir aber durchaus bewusst, dass in Berlin jede zweite Immobilie (insbesondere angebliche "Luxus Immobilien mit Gäste WC", nicht als Wohnobjekte sondern, als reine Investitionsimmobilien ausländischer (oder Süddeutscher) Kapitalisten angesehen werden.

  • ^ Dein Strohmann-Argument habe ich jetzt mal überlesen. Zum Thema: Dann trau dich einfach mal in der Nacht in die Ecke. Die Anzahl beleuchteter Fenster unterscheidet sich nicht groß von der am Potsdamer Platz. Aber sicherlich sind die Leute alle nur draußen unterwegs, um die Gegend zu beleben :fiddle:

  • Ich bin oft in der Ecke. Nicht jedes Fenster muss nachts beleuchtet sein, damit dort jemand wohnt. Es fehlen außerdem noch die meisten der Wohngebäude: Max, Moritz, Pier 61, Pure Living. Die meisten sind noch im entstehen.


    Die, die aber bereits stehen, sind definitiv bewohnt.

  • ..
    Zum Thema: Dann trau dich einfach mal in der Nacht in die Ecke. ..


    In dem Zusammenhang sind mir 2 Bilder (nicht von mir..) vom Bahnhof Warschauer Straße vom Juni 2019 aufgefallen: http://www.baustellen-doku.inf…_umbau_ostkreuz/20190609/
    Dortiges Bild 7/34 wurde vom Urheber versehen mit dem Kommentar:
    "Vermüllter Alltag im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg";
    Bild 8/34 mit: "Im Emfangsgebäude .. Fotografieren ist hier angesichts der vielen Drogen-Dealer etwas schwierig."


    Die Bilder sind offensichtlich am Tag entstanden..

  • ^ Und das hat was womit zu tun?


    Nicht jedes Fenster muss nachts beleuchtet sein, damit dort jemand wohnt.


    Auch eine Zweit- oder Drittwohnung ist bewohnt, nur eben nicht dauerhaft und sorgt damit auf Dauer auch nicht für eine Belebung der Umgebung. Genau darum ging es im Ausgangskommentar.

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    Ich habe mir nur erlaubt, darauf hinzuweisen, dass in der Ecke Drogen-Dealer auch tagsüber präsent sind und dass dies und die Vermüllung insbesondere Auswärtigen negativ auffallen.


    Aber jeder muss für sich selbst entscheiden, ob und gegebenenfalls wo man für Wohnzwecke investiert...

  • "In der Ecke" stimmt nicht. Die Dealer stehen – aus naheliegenden Gründen – in einem kleinen Areal auf der Warschauer Brücke. Schon vor der East Side Mall sind keine mehr (warum auch, mangels Laufkundschaft?).


    Bevor ich mich an den Überlegungen beteiligen kann, ob hier Wohnungen als Anlageobjekte oder tatsächlich zum Wohnen entstehen, müsste ich erstmal wissen, was da überhaupt gebaut werden soll.

  • Ich kann mir vorstellen, dass diese Fläche für die Baustelleneinrichtung des Hochhauses dienen soll.


    Btw: Ost und West verwechselt? Die Brücke liegt östlich der Mercedes Benz Arena. Somit ist hier der falsche Thread.

  • Ja dieses Areal ist nicht eingezeichnet - vielleicht passt es ja besser zum Thread "East Side Tower". Kann gerne verschoben werden.


    Ich bin gespannt, vielleicht ist es ja sogar die Baustelleineinrichtung für den East Side Tower. Was wird denn auch sonst dort großes gebaut?

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    Gemäß den "Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Hochhausvorhaben bis zur Verabschiedung des Leitbildes" (https://www.stadtentwicklung.b…pfehlung-SenStadtWohn.pdf) wäre sogar evtl. ein Hochhaus von 135 m möglich (Bestand, hier Max und Moritz mit 90 m + 50%) mit 70% Büros und 30% Hotel , mit einer dem Fußvolk geöffneten obersten Etage.


    Man darf doch mal träumen...;):daumen:


    Sinnlosen Fullquote des Vorposts gelöscht.
    Bato

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    Ein weiteres Hochhaus würde dort aber wirklich niemandem schaden.
    Ich weiss nicht ob es so effizient ist ein bei Veranstaltungen gut ausgelastetes wenige Jahre altes Parkhaus abzureissen, wenn es dann nur durch einen 6 geschossigen quadratischen Bau ersetzt wird.

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    Ich habe mir nur erlaubt, darauf hinzuweisen, dass in der Ecke Drogen-Dealer auch tagsüber präsent sind und dass dies und die Vermüllung insbesondere Auswärtigen negativ auffallen.


    Die Situation ist doch im Grunde paradox! Die Vermüllung in der Ecke und auch die Drogendealer, die eben einen bestimmten Bedarf abdecken, ist zu einem großen Teil doch auch auf Auswärtige zurück zu führen!


    Zum anständigen Berliner kommt der Dealer nach Hause...


    Vermutlich wird sich das in Zukunft relativieren: Wenn die Klubs und die Szene weiterzieht, ziehen die Dealer weiter. In 10 Jahren kann man da vom Trottoir essen!


    Allerdings wird dann der "rauhe Charme" des Viertels den das Baukollegium ja auch im Hochhausprojekt zeitweise vermisst hat, nur noch Legende sein.