Mediaspree Ostufer (Friedrichshain)

  • Mir ist aufgefallen, dass es derzeit keinen direkten Zugang von der Oberbaumbrücke auf diese Uferpromenade gibt. Das ganze Gelände ist umzäunt (kein Bauzaun) und nur über die EIngänge in der Stralauer überhaupt zu erreichen. Ich hoffe mal, dass sich da noch was tut, denn so hat es schon was von 'Gated Community'...

  • Kein direkter Zugang zu Universal von der Oberbaumbrücke

    ^ Ich denke, das ist so gewollt und wird auch so bleiben.


    Wer die Karawanen feierfreudiger Menschen speziell am Wochenende und abends auf der Oberbaumbrücke sieht, will diese Open-Air-Party wohl nicht auf die ja sehr attraktive Uferpromenade direkt vor Universal "einladen". Der kleine Eingang an der Stralauer liegt ja schon nicht mehr an der Prozessionsmeile Schlesisches Tor - Warschauer Str. und wird daher noch nicht stark frequentiert.
    Zudem wollen die Universaler und anderen Mediaspree'er die Gerüche, wie sie unter den U-Bahnbögen der Oberbaumbrücke zu genießen sind, sicher nicht auf ihrem Gelände haben.


    Ich könnte mit sogar vorstellen, dass im Falle eines zu großen "Andrangs" abends und am Wochenende die Zugangstüren verschlossen werden.


    Wär schade, aber man wird sehen.

  • Das Problem sehe ich nicht in der Tatsache, dass gebaut werden soll, sondern in der erschreckenden Einfallslosigkeit der Entwuerfe. Die ueblichen Investoren, die ueblichen Bebauungsideen fuer ehem. Hafengebiete oder Stadterweiterungen am Wasser - das sieht von Duesseldorf bis Göteborg alles gleich aus, auswechselbar und ohne Bezug zum Ort. Immer die gleiche Mainstraem-Mode-Architektur, in Berlin gern auch ein wenig unter Niveau.


    Auch hier gilt: sinnvoll parzellieren und einzeln an kleine Bauträger, Baugruppen, Baugenossenschaften und Wohnungbaugesellschaften vergeben wäre sinnvoller gewesen. Fuer Self-Storage fände sich sicher auch anderswo ein gutes Grundstueck.

  • Mediaspree-Projekte an der Stralauer Allee

    Große Überraschung: Bei "Berlins großer Freiheit" scheint es loszugehen, die Bagger sind angerollt:



  • Die Coca-Cola GmbH und die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG werden in den Bürokomplex "Berlins Große Freiheit" ziehen. Der bisherige Standort Friedrichstraße passt nicht mehr ins betriebswirtschaftliche Konzept der Unternehmen.

  • Kostengründe sprechen scheinbar immer wieder für diesen Standort. Langsam wird es eine nette Sammlung von Großkonzernen die sich dort ansiedeln. Das Gebäude wird übrigens extra für den neuen Mieter umgebaut und wird wohl auch das Logo tragen. Man rechnet wieder mit Gegenwehr der Globalisierungsgegner und die Politik will wohl auch mitbestimmen. Das endgültige Design wird noch geheimgehalten...


    http://www.berliner-zeitung.de…en,10809148,11314026.html

  • Mediaspree-Projekte an der Stralauer Allee

    Laut Berliner Woche liegt ein Bauvorbescheid für ein Wohnhaus visavis der geplanten Coca-Cola-Zentrale vor. Die BW schreibt von Wohnhochhaus, letztlich sollen aber nur 7 Geschosse mit 59 Eigentumswohnungen entstehen *hust*
    Das Projekt traf Ausschuss für Stadtentwicklung auf die Kritik einiger Abgeordneter die an dieser Stelle lieber eine Grünfläche sähen.
    Trotz Bauvorantrag sei der Grundstückverkauf noch nicht voll unter Dach und Fach. Investor ist die Wulff Hanseatische Bauträger GmbH.


    Artikel BW (pdf)

  • Mediaspree-Projekte an der Stralauer Allee

    Labels 1 und 2 wurden an die Charlottenburger EB-Group für ca. 30 Mio. EUR verkauft. Link
    Enver Büyükarslan von der EB-Group sagte gegenüber dem RBB, dass weiterhin Showrooms für Modelabels in den Gebäuden gezeigt werden sollen. Er wolle die Immobielien mind. 10 Jahre im Bestand seiner Group halten.


    Für die angrenzenden vier Parzellen gibt es inzwischen Gespräche zum Verkauf, so die landeseigene Behala. Ein ausländischer Investor sei interessiert und möglicherweise können die ersten zwei Parzellen schon im August zum Vertragsabschluß kommen, so Michael Reimann von Behala gegenüber dem RBB. Link

  • Mediaspree-Projekte an der Stralauer Allee

    ... da war ich am Donnerstag auch noch kurz:



    Ist das Projekt eigentlich schon im Thread? Ich hab mir jetzt nicht nochmal die Mühe gemacht durchzuklicken, jedenfalls ist man schon sehr weit wie man sieht:





    Nebenan entsteht ein neuer Steg (Links im Bild)
    Glaub aber net dass das was mit dem Bürobau zu tun hat, auf der Visualisierung ist er jedenfalls nicht zu sehen.

  • zum Bürogebäude:
    das soll die neue Deutschlandzentrale von Coca-Cola werden


    Zum Steg vom Herrn Steeg:
    das ist die Idee des Landschaftsarchitekten Ralf Steeg, sein Projekt "Spree 2011". Da wurde lediglich ein Kunststofftank in der Spree versenkt, ein Modul, das sich beliebig erweitern läßt und letztendlich als Auffangbecken für verschmutzes Regenwasser dienen soll.
    Etwa 30x im Jahr sind die Regenfälle in Berlin so stark, das überschüssiges Regenwasser von der Kanalisation nicht mehr aufgefangen werden kann, dieses wird dann direkt in die Spree geleitet. Da die Spree im Stadtgebiet wieder für die Naherholung nutzbar gemacht werden soll, sollen diese Überlaufmengen gesammelt und wieder in die Kanalisation abgeleitet werden.


    Ursprünglich war geplant, die Plattform unter welcher sich die Tanks befinden für allerei Zwecke zu nutzen (Cafés, Imbiss-Stände oder als in der Spree verankerte "Liegewiesen"), da es sich momentan aber noch um die Testphase des Projektes handelt, wird die Plattform jedoch nicht öffentlich zugänglich sein.

  • Re. Coca Cola

    Den damaligen BZ-Artikel zum Coca-Cola-Neubau kannte ich noch gar nicht. Aber "überdimensionaler Getränkekasten"? Das wäre ja sogar noch irgendwie originell (vgl. Siemens-Bosch Entwicklungszentrum mit Zügen einer Waschtrommel), aber ich kann die angesprochene Ähnlichkeit auf den Enwtürfen gar nicht feststellen außer der Quader-Form und das kann ja kaum gemeint sein. Oder geht es Euch da anders? Das etwas langweilige Rendering hatten wir ja schon mal diskutiert... Man sollte mE daher nicht zu viel erwarten, aber gespannt auf die Umsetzung bin ich trotzdem und ich wusste gar nicht, dass sie schon so weit fortgeschritten ist. Danke lechaza, für die Bilder.


    Im übrigen find ich es überaus erfreulich, dass sich inzwischen so viele große Firmen direkt an der Spree niederlassen (auch wenn einige leider nur innerhalb Berlins umziehen um Löhne zu sparen) und neben der nicht gerade genialen aber immerhin recht abwechlungsreichen Architektur langsam sogar ein kleines Hochhaus-Cluster entsteht. Die Media- bzw. Markenspree gilt es daher in meinen Augen kaum zu beklagen oder gar bekämpfen. Man darf doch ruhig sehen, dass Berlin eine Großstadt ist und auch die Diskussion um Firmenlogos scheint mir etwas albern. Die Zugeständnisse an die Bürger (e.g. breiter grüner Uferstreifen) finde ich ja teilweise noch sehr erfreulich, aber einige geben sich ja mit nichts zufrieden was auf den Brachen entsteht. Ich glaube manche Leute sollten sich lieber eine Stadtsimulation á la SimCity zulegen, wo sie dann alles haarklein selbst bestimmen können, statt bei jedem neuen Bauprojekt den Aufstand zu proben.

  • Gerne, ich finde auch nicht das es wie ein Kasten aussieht, anscheinend brauchte man mal wieder einen Aufreger. Man kann es nur begrüßen das sich namenhafte Firmen hier ansiedeln. Wichtig ist nur das ein Viertel nicht zum Büroghetto verkommt, wie zum Beispiel das kleine Landesbank-Bank-Areal am Stuttgarter Hauptbahnhof: Der Verkehr beschränkt sich auf ein paar hastige Pendler die Ihren Zug kriegen wollen, ringsherrum große, zwar moderne, aber relativ flache Baukörper und immernoch wenig grün...
    Ich glaub aber durch das touistische Potenzial an der Spree braucht man sich desswegen hier keine Sorgen machen.

  • nun ja, vergessen wir mal bitte nicht, das es lediglich ein artikel in der BZ war. was bei den renderings verwirrt ist lediglich die strassen- und die spreeansicht. DER grosse wurf ist das coca-cola-gebäude definitiv nicht, darüber brauchen wir wohl kaum zu diskutieren :)
    bin heute bei der vertriebszentrale vom benz vorbeigefahren, offensichtlich bekommt die zur O2-world zugewandte seite tatsächlich dieselbe glasfassade wie das hochhaus (welche im übrigen wohl lediglich vor die schwarze fassade gehängt wird...zumindest vermitteln die angebrachten fassadenteile zur ostseite genau diesen eindruck, ich wurde kurzfristig sogar an den tour-total erinnert...morgen mach ich mal fotos)
    kurz OT: lechaza : werden nicht ziemlich genau hinter dem lbbw-areal das milaneo und die pariser höfe mit jede menge wohnraum etc. hochgezogen? somit wird das büroghetto doch auch bald mit leben erfüllt werden...!

  • noch kurz zum LBBW-Areal:
    Das stimmt, außerdem gibt es da noch die neue Stadtbibliothek. Aber dennoch bin ich mir nicht sicher ob das reicht, zumindest das Milaneo (ein Einkaufszentrum) wird sich am anderen Ende des viertels befinden, bis dahin gibt es Parkhäuser und Nahverkehr. Und ich befürchte das dadurch schon zuviel Fußgängerverkehr abgezogen wird, sodass bis zur Bank nicht mehr viel übrig bleibt.
    Was die Wohnungen der Pariser Höfe und die Stadtbibliothek angeht gibt es natürlich auch Auswirkungen, die halten sich aber auch noch in grenzen. Bin mal gespant wie sich das entwickelt wenn die Pariser Höfe bald fertig und bezogen werden.
    Außerdem möcht ich noch anmerken das der Baukörper der Pariser Höfe, wie der der LBBW wirklich riesig ist (die umfassen jeweils mindestens einen Straßenblock) das macht die Aufwenhaltqualität IMHO nicht grad besser. Ich hätte mir da mehr Kleinteiligkeit gewünscht....
    Aber sei es drum, alles weitere Bitte im dazugehörigen Forum ;)