Mediaspree Südufer (Kreuzberg/Mitte)

  • Mediaspree Südufer (Kreuzberg)

    Wie die Mopo berichtet, hat Hochtief den Wagenburglern auf ihrem Grundstück an der Michaelkirchstraße gekündigt. Man wolle an der Stelle für ihre vier Berliner Tochtergesellschaften einen Neubau errichten.


    Den Wagenburglern wolle man ein alternatives Grundstück zur Verfügung stellen. Diese seien allerdings nicht sehr erfreut über die Kündigung da sie vor allem auch im Innenstadtbereich bleiben möchten :???:


    Artikel Mopo

  • Hmm man könnt jetzt wieder eine Diskussion über Gentrifizierung und die Vernichtung alternativer Räume anfangen,aber dieses Grundstück ist einfach ein Leckerbissen.
    Für über 700 Mitarbeiter braucht man doch auch ein recht großes Gebäude.:daumen:

  • Mediaspree Südufer (Kreuzberg)

    Eine Projekt-Initiative hat sich für das Grundstück Köpenicker Str. 48/49 gebildet.


    Das Projekt "Spreedfeld Berlin" soll genossenschaftlich organisiert werden und setzt auf Gemeinschaft und Solidarität. Rund 20 Prozent der Wohnfläche soll HartzIV-kompatibel vermietbar sein. Zunächst sei das Ganze nur als praktischer Beitrag in der aktuellen, teilweise kontroversen Debatte zur Entwicklung des Spreeraumes gedacht. Ob mehr daraus werden kann, steht noch in den Sternen.




    Bildquelle: SPREEFELD BERLIN


    siehe auch auf Wohnportal

  • Mediaspree Südufer (Kreuzberg)

    Es war fast klar, dass Hochtief mit ihrem Bauvorhaben nicht mit dem Wohlwollen der dort ansässigen Wagenburgler rechnen konnte. Am Samstag gab es deswegen eine kleine Demo um gegen die angekündigte Räumung der Wagenburg „Schwarzer Kanal“ zu demonstrieren. Nach einigen Aktionen konnten die Aktivisten erreichen, dass das Gelände erst Montag 12.00 Uhr geräumt sein müsse.


    Bekanntlich plant Hochtief dort die Errichtung eines Bürohauses.


    Artikel Mopo

  • Mediaspree Südufer (Kreuzberg)

    Das Areal an der Michaelkirchbrücke (Südseite), auf dem bislang die Wagenburg steht, ist morgen (21.1.2010) in der Zwangsversteigerung.

  • Räumung des Hochtief-Baufeldes:
    "Der Schwarze Kanal hat ein neues Gelände gefunden. Nach wütenden Protesten gegen seine Kündigung ziehen die Rollheimer in diesen Tagen von Mitte nach Neukölln an die Kiefholzstraße um."


    http://taz.de/1/berlin/artikel/1/platz-da


    (Boah, jetzt kriegt Neukölln auch noch 'ne wilde Wagenburg zugeschanzt. Gentrifizierungstheoretiker, analysieren Sie!)

  • Ich überlege die ganze Zeit wo der Wagenplatz sein soll.


    Die Kiefholzstraße ist doch eigentlich in Treptow oder?
    Und der Punkt "Außerhalb des S-Bahn Rings" und das es von drei Seiten von Kleingärten umgeben sein soll, spricht doch eigentlich für dieses Grundstück


    http://tinyurl.com/yl43rhu


    Weiss jemand mehr?

  • Mediaspree Südufer (Kreuzberg)

    Schlechte Nachricht für die Eisfabrik in der Köpenicker Straße. Laut Mopo stehe der Abriss der historischen Kühlhäuser (Maschinenhalle und Kesselhaus sollen erhalten bleiben) unmittelbar bevor. Während die TLG die Meinung vertritt, die Häuser Kühlhäuser seien in einem zu schlechten Zustand um sie noch sanieren zu können, hält Gerhard Spangenberg, Besitzer und Entwickler des Radialsystems das durchaus für möglich (letzteres soll vor dem Umbau in wesentlich schlechterem Zustand gewesen sein). Zusätzlich kämpft eine hiesige Initiative um den Erhalt der Häuser.


    Die TLG plant auf dem Gelände die Entwicklung von Lofts, Büros und Gewerberäumen; "Aquadrat" nennt sich das Ganze.


    Artikel Mopo

  • Vom Architekten Stephan Höhne gibt es ein Vorschlag für einen Erweiterungsbau auf dem Gelände der ehemaligen Heeres-Bäckerei in Kreuzberg. Das Projekt scheint recht aktuell zu sein, da es auf der Homepage erst seit diesem Jahr zu finden und der Planungszeitraum mit 2010 angegeben ist:



    Bildquelle: Höhne Architekten BDA


    Für den Neubau müssten 2 alte Lagerhallen weichen, um die es aber nicht wirklich schade ist (siehe Seitenansicht @bingMaps).

  • ^ Ja, ums Spindler&Klatt wärs auch nicht allzu schade ;) Gefällt aber, der Entwurf. Wenn ich mir eine eventuelle Umsetzung gerade in den Obergeschossen kaum so filigran wie gezeigt vorstellen kann. Ferner wäre interessant, ob an eine Nutzung abseits von Büros gedacht ist. Die Dachgeschosse mit der großen Dachterasse schauen arg nach Ausstellungsraum bzw. Gastronomie aus.

  • Bautechnisch wäre es gar kein Problem. Wenn man etwas genauer hinschaut sieht man einen massiven Gebäudekern bei diesem luftigen Dachgeschoss.

  • Für Bolles erste Hochkühlhäuser Berlins auf dem Eisfabrikgelände ist noch nicht aller Tage Abend.
    Zwar laufen die Rückbauarbeiten, noch aber kann Widerstand gegen den Abriss der ältesten Hochkühlhäuser Europas erfolgreich sein!
    Der Bund Deutscher Architekten ruft zum Erhalt des Denkmalensembles auf, das DAZ, der Förderverein der Bundesstiftung Baukultur. Schließlich gibt es Bemühungen den Finanzminister Schäuble dazu zu bewegen, die Abrissarbeiten sofort zu beenden. Mopo.
    Auch hier bitte ich darum auf die TLG Immobilien Gmbh in dieser Weise einzuwirken: Mail an joerg.lammersen@tlg.de

  • Seifenfabrik: Versteigerung

    Am Freitag soll die Köpenicker Straße 50-52 mit der Alten Seifenfabrik (Ruine mit Industrieschornstein neben dem Kiki Blofeld bzw. DAZ) über die Deutsche Grundstücksauktionen AG versteigert werden. Meines Wissens kann die Ruine abgerissen werden, es gibt keinen Denkmalschutz dafür.


    Mein letzter Stand zur noch-Eigentümerschaft stammt von Anfang 2006 (laut damaliger Mediaspree-Broschüre), damals war es die MGS Märkische Grundstückssanierungsgesellschaft, die später in der GESA Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten mbH aufgegangen ist, einer staatlichen Geschäftsbesorgerin für alte Treuhand-Fälle.


    Weiß jemand, ob zwischendurch ein Verkauf stattgefunden hat oder eben - wenn nicht - die Versteigerung dann im Auftrag der GESA stattfindet?


    Es wird spannend, wer sich für dieses Grundstück interessiert und was für Pläne uns dann erwarten werden...

  • Spreeterrassen / Seifenfabrik

    Ja, das Projekt gab es, die haben aber damals - aus welchen Gründen auch immer - das Grundstück nicht bekommen. Danach wurde von Schöningh das neue Projekt Spreefeld entwickelt, diesmal für das Nachbargrundstück, wo Kiki Blofeld ist und das der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gehört - wieder so eine staatliche Nachwende-Liegschaftsgesellschaft.

  • Zur Seifenfabrik: Die ist letztes Wochenende tatsächlich versteigert worden. Ging sogar durch die Presse. In Auftrag gegeben von der Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten mbH (GESA) wurde sie von der Deutsche Grundstücksauktionen AG versteigert.


    Und ging sogar ganz schön günstig weg: Mindestgebot waren 2,5 Mio. € für 4.600m² Spreeuferlage in Mitte, gleich neben dem DAZ. Und schon bei 2,6 Mio. € gab's den Zuschlag. Wer es bekommen hat, wollte der Auktionator nicht verraten - der Käufer wollte Presseberichten zufolge unerkannt bleiben.


    Können wir also gespannt sein, ob er uns demnächst mit einem Bauvorhaben überrascht oder noch abwartet.