How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb

  • Ungewöhnlich lange Pause in diesem Strang. Doch jetzt geht es mit einer gestern gefundenen 50-Kilo-Bombe im aktuellen Baugebiet im Nordosten des Rebstockgeländes weiter. Die soeben erschienene Pressemitteilung der Stadt:


    Evakuierung und Sperrung wegen Bombenentschärfung am Katharinenkreisel
    50-Kilo-Bombe wird am 16. Februar entschärft / 2300 Anwohner betroffen / Sperrbereich für ÖPNV und Nahverkehr

    In Bockenheim ist westlich der Messe am Montag, 14. Februar, eine 50 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Der Blindgänger US-amerikanischen Typs in einer Baugrube in der Felix-Kracht-Straße ist abgesichert und befindet sich in einer stabilen Lage. Die Bombe soll am Mittwoch, 16. Februar, durch den Kampfmittelräumungsdienst des Landes Hessen (Regierungspräsidium Darmstadt) entschärft und abtransportiert werden.

    Dazu müssen alle Bewohnerinnen und Bewohner in einem festgelegten Evakuierungsbereich um den Fundort ihre Wohnungen räumen. Nach Einwohnerzahlen sind dies etwa 2300 Frankfurterinnen und Frankfurter. Der Sperrbereich wird von den zuständigen Behörden festgelegt, da im Falle einer Detonation große Gefahr für Leib und Leben besteht. Die Feuerwehr hat eine genaue interaktive Karte mit Suchfunktion erstellt, mit deren Hilfe alle, die in dem Bereich wohnen oder arbeiten, überprüfen können, ob sie von der Evakuierung betroffen sind. Die Karte kann unter arcg.is/1Wav9r0 abgerufen werden. Zusätzlich gibt es auf der Website der Feuerwehr zeitnah eine Liste mit betroffenen Straßen und Hausnummern.

    Wer den Bereich selbstständig verlassen kann, muss diesen per Allgemeinverfügung der Stadt Frankfurt am Main bis 11 Uhr vormittags am 16. Februar verlassen haben. Die Feuerwehr koordiniert Transporthilfe für eingeschränkt gehfähige Personen, die im Evakuierungsbereich wohnen. Wer Hilfe benötigt, sollte sich unbedingt bis Dienstag, 15. Februar, um 22 Uhr online unter survey123.arcgis.com/share/4cf3dcfaf66e4b7d9a4acbb844b83db5 registrieren oder telefonisch beim eingerichteten Bürgertelefon unter 069/212-111 melden. Die Hotline bei der Feuerwehr Frankfurt ist am 15. Februar bis 18 Uhr und am 16. Februar ab 6 Uhr zu erreichen. Für von Corona betroffene Menschen im Evakuierungsbereich wird derzeit noch eine Unterbringungsmöglichkeit geschaffen und zeitnah bekannt gegeben.

    Im Sperrgebiet befinden sich auch drei Hotels, eine Umspannstation sowie zwei Kindergärten und eine Schule. Für die von der Evakuierung betroffenen Personen, die Probleme haben, anderweitig unterzukommen, wird eine Betreuungsstelle mit einem Corona-gemäßen Hygienekonzept eingerichtet. Hierzu, wie auch zu anderen Fragen, werden in Kürze weitere Informationen auf der Homepage der Feuerwehr Frankfurt unter feuerwehr-frankfurt.de zur Verfügung stehen.

    Ein Streckenabschnitt der A648 wird im Zusammenhang mit den Evakuierungs- und Entschärfungsmaßnahmen für einige Stunden gesperrt sein. Auch der Öffentliche Personennahverkehr ist betroffen. Details hierzu werden von den Verkehrsbetrieben rechtzeitig veröffentlicht.


    Karte des Evakuierungsgebiets:


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    Grafik: Stadt Frankfurt am Main


    Anfang Januar an der Felix-Kracht-Straße aufgenommen:


    4904_rebstockpark.jpgBild: Schmittchen

  • Es ist mal wieder so weit, im Frankfurter Gallus wurde im Bereich der Kleyerstraße eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Die Entschärfung ist für Donnerstag den 24. März vorgesehen, der Evakuierungsradius beträgt 250 Meter und der Bereich muss bis 12 Uhr am Tag der Entschärfung menschenleer sein. Eine Betreuungsstelle wird im Saalbau Frankfurt-Griesheim (Schwarzerlenweg 57) Eingerichtet. Wer Hilfe beim Verlassen der Wohnung benötigt kann diese über das Bürgertelefon der Stadt Frankfurt anfordern (069 212111). Quelle ist die Feuerwehr Frankfurt über die Warnapp NINA.


    Der zu evakuierende Bereich:

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    Quelle: Feuerwehr Frankfurt über die Warnapp NINA

  • Mit der Entschärfung konnte erst ab 14 Uhr begonnen werden, da noch einige Personentransporte notwendig wurden. Für die ca. 700 Personen konnte aber bereits um 14:40 Uhr Entwarnung gegeben werden, wie die Hessenschau berichtet.

  • Hauptsächlich für die Buchführung. In der Hugo-Junkers-Str. wurde gestern bei Baggerarbeiten eine kleine Weltkriegsbombe gefunden. Aufgrund der geringen Größe konnte der Kampfmittelräumdienst diese in einem Spezialbehältnis mitnehmen und um 19:30 Uhr Entwarnung geben. Die FNP berichtete.

  • Mit kleinem Besteck und über Nacht, habe man eine Entschärfung in der Carl-Benz-Str. vollbracht. 10 Haushalte mussten evakuiert werden, am Morgen war der Spuk dann schon vorbei. Quellen: Hessenschau, FNP

  • Heute ist das Ostend an der Reihe - bei Arbeiten wurde eine 50-Kilo-Fliegerbombe in der Franziusstraße entdeckt. Bei der Entschärfung scheint Eile geboten, um 14 Uhr soll es losgehen. Schnell kann es sicher auch deswegen gehen, weil relativ wenig Menschen von der Evakuierung betroffen sein dürfte, insbesondere keine Wohnbebauung. Auch der Umkreis ist mit 250 Metern eher klein.


    Der zu evakuierende Bereich:


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    (Feuerwehr Frankfurt/NINA)

  • In der Nachbarschaft zum Fundort bei der Felix-Kracht-Straße wurde heute eine 500 kg Bombe, konkret bei der Angelika-Machinek-Straße, gefunden. Am Mittwoch oder Donnerstag soll möglicherweise entschärft werden. Ob gesperrt oder evakuiert wird entscheidet sich noch. Ggf. kann sie auch in einen Container umgeladen werden (Q). To be continued …😟

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  • Die Feuerwehr Frankfurt teilt in einer gestrigen Pressemitteilung mit, dass eine Entschärfung vor Ort am kommenden Mittwoch statt findet und folglich eine Evakuierung notwendig ist. Der Evakuierungsbereich hat einen Radius von 1.000 Meter um den Fundort und bis Mittwoch 9.00 Uhr müssen die Betroffenen - lt. Einwohnermeldezahlen sind ca. 20.000 Menschen betroffen - diesen unbedingt verlassen haben.

  • Die Entschärfung der Bombe war erfolgreich und niemand wurde verletzt. Dafür ein Dank an dem Kampfmittelräumdienst!


    Zum Thema Evakuierung lt. Pressemeldung: "Die meisten betroffenen Frankfurterinnen und Frankfurter taten dies einmal mehr sehr verantwortungsvoll. Einige mobilitätseingeschränkte Menschen registrierten sich erst spät für die Transporthilfe, einzelne Personen mussten von der Polizei aufgefordert werden, den Bereich zu verlassen."