Pankow (OT von Pankow) | Kleinere Projekte

  • Das Bauvorhaben wird nun unter "Immergrün" vermarktet: https://immergruen.online/


    Inzwischen sind schon Rohbauten fast fertig:



    Foto von heute und mir.


    Für sich gesehen sind die Häuser ganz nett. Städtebaulich sind sie für mich immer noch schlecht. Auf die vorhandene Blockrandbebauung wird keine Rücksicht genommen. Die Brandwände bleiben wohl frei.

  • bildschirmfoto2019-126ej14.png



    In der Gaillardstrasse 28 (Florakiez) baut Archigon mit dem "Topaz Pankow" in drei Gebäudeeinheiten 34 Eigentumswohnungen mit Vorderhaus, Gartenhaus und revitalisierter Remise. Die Front Vorderhaus wird dabei gefaltet. Architekten sind HKA Hastrich Keuthage Architekten.


    Projektseite für den Verkauf der Eigentumswohnungen: Topaz Pankow

    Derzeitiger Baustand abrufbar: Baustellenkamera

    Bildquelle: Archigon / allmyhomes

  • Der Autohändler (und -Servicebetrieb) auf dem ca. 3.400m² großen zentralen Grundstück Berliner Str. 129 direkt neben der Botschaft des Libanon hat seine Hallen und Freiflächen geräumt und baut auch bereits die Firmennamen ab.

    Es wäre toll, wenn sich auf dieser zentralen Pankower Fläche bald etwas tut. Weiß jemand genaueres?


    Bisheriger Ist-Zustand (nicht wesentlich anders als 2009): https://www.google.de/maps/@52…jhLEmg!2e0!7i13312!8i6656

  • Auch wenn Pankow hier ein wenig unterrepräsentiert ist gibt es dort weiterhin einige kleine Projekte abseits der üblichen weiß/grau Schuhkartons.


    So wird aktuell in der Mühlenstraße 25 ein langgestrecktes Wohnhaus mit rotem Backstein nach den Plänen von Bernd Albers gebaut. Der Rohbau steht bereits und äußerlich dürfte der Neubau vor Herbst fertig werden.

    Der Entwurf:


    mhlen25017nkg4.jpg


    mhlen2502nxkrl.jpg

    (C) Bernd Albers Gesellschaft von Architekten mbH | BDS Ing GmbH


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    Nicht weit entfernt auf dem Grundstück Mühlenstraße 27 musste das hiesige Autowaschcenter einem Neubau weichen:


    mhlenstr27htjuv.jpg

    (C) Abia Hoch- und Tiefbau GmbH


    Realisierung bis ca. Ende 2021.


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    Last but not least; wieder nur ein paar Meter weiter auf dem Grundstück Mühlenstraße 60 ist das Wohnprojekt PAN&CO (no comment) geplant.

    So soll es mal aussehen:


    222989-grossc6jkx.jpg


    In den weiteren Visus wird schon ein anschließender Neubau angedeutet:


    222983-grosszjjrh.jpg


    222980-grossjcj2g.jpg


    222981-grossnnjzb.jpg

    (C) 2020 Pan&Co


    Der Vertriebsstart ist für diesen Sommer, Realisierung vermutlich bis Frühjahr 2022 vorgesehen.

  • In der Florastraße gibt es nur noch wenige Baulücken. Eine davon - und zwar die Nummer 46 - soll ab diesem Jahr bis 2022 geschlossen werden.

    Auch hier meint man mal wieder namenstechnisch sehr kreativ sein zu müssen. Das Projekt trägt den Namen Florentina No. 46.

    So soll es mal aussehen:


    flora_florentinawykwi.jpg

    (C) CIBIS Architekten


    Der florakiez Blog widmete dem Projekt vor kurzem einen Beitrag.

  • An der Ecke Berliner Straße / Vinetastraße wurde ein entstucktes, aber sonst sehr gut erhaltenes und bis vor kurzem noch teilweise bewohntes Eckgebäude abgerissen. Das Dachgesisms war sogar noch erhalten.


    Vorzustand (Google Street View):


    https://www.google.de/maps/@52…zr-3fg!2e0!7i13312!8i6656


    Laufender Abriss, Freitag, 11.12.2020 (Eigene Aufnahme, Copyright liegt bei mir).


    ACtC-3dxmFAr_wBeh92K3QwPKLWYW8zzg51recn1x7VxQmdVGS3hDF2VVhsbRXdNFRnhhax8mfrzr8Zjx_XmbuozpD74t_vjqNUSL7kdVd7v9IDGbgCjImOpSjclQ3IX3E9bQhVzOFVW3WqDVh8iXcihEd1U=w1786-h1339-no?authuser=0


    Besonders ärgerlich, neben dem unnötigen und auch nicht-nachhaltigen Abriss eines alten Gebäudes: Unmittelbar westlich schließen drei sehr gut erhaltene Gründerzeitbauten an, die zusammen ein kleines Ensemble ergeben. Das Eckgebäude hätte wiederbestuckt in einer an dieser Stelle recht zerstörten Berliner Straße eine tolle Szenerie ergeben. Ich bezweifle, dass ein Neubau auch nur annähernd an den Ursprungsbau anknüpfen kann.

  • Was ich herausgefunden habe, ist, dass das "Stadtambulatorium" benannte Gebäude 2018 der Albert-Schweizer-Stiftung gehörte, die es umbauen wollte. Allerdings gab es wohl eine abschlägige Bauvoranfrage. Da die ASS damals mit anderen Projekten beschäftigt war, bat der damalige und heutige Geschäftsführer Jörg Schwarzer um Geduld.

    Das berichtete am 29.3.2018 die Berliner Woche.

  • Das Gebäude nebst Grundstück gehört auch immer noch der Albert Schweizer Stiftung (ASS). An der Ecke wird jetzt laut einem Artikel der Berliner Woche ein Zuhause für 45 Menschen mit Assistenzbedarf entstehen. Das ca. 1895 erbaute, bisherige Gebäude sollte ursprünglich umgebaut werden. Der Umbau scheiterte jedoch an planungsrechtlichen Vorgaben und war auch wirtschaftlich nicht sinnvoll. Die ASS entschied sich deshalb dazu, bis Ende 2022 ein neues, sechsgeschossiges Gebäude zu errichten. Der Entwurf sieht meiner Meinung nach aus wie ne sanierte Platte.

    Bild ASS/Berliner Woche

  • Wie furchtbar. Ein leerstehender Altbau wäre mir hier als Eckgebäude wesentlich lieber als diese Styroporburg.
    Wie hoch ist denn bitte die EG Zone? 3 Meter?

    Diese ganze Kiste hätte auch in den 90ern gebaut werden können.