Pankow (OT von Pankow) | Kleinere Projekte

  • Besonders störend am geplanten Neubau Wollankstraße 101 empfinde ich die teilweise sichtbare Brandwand zum Nachbarhaus.
    Keine besondes elegante Lösung!


    ^Zustimmung.
    Ich finde den Entwurf eigentlich nicht so schlecht, sehr detailreich und lebendig strukturiert. Die Pflanzen finde ich irreführenden Schnickschnack in der Grafik. Aber die freigelassene Brandwand, bzw. das Zurückspringen des Bauwerks ist hässlich. Der Kasten muss nach Vorne in die Flucht.

  • Wollankstraße 101 und Monohaus

    ... Und schließlich das ungewöhnliche Dschungelhaus in der Wollankstraße 101 in Pankow ...


    Ich finde das Projekt gar nicht so schlecht. Sicher gewagt, etwas verspielt und ungewöhnlich, aber an der Stelle kann man m. E. so etwas ruhig mal bringen. Es wird ja nicht direkt in eine geschlossene Gründerzeit-Stuckfassadenzeile geprügelt, sondern an deren Rand in eine Eck-Lücke am Nordbahnviadukt.


    Setzt man es tatsächlich mit diesen bunten Farben und dem üppigen Grün um, dürfte es schon ein interessanter Hingucker werden!

  • Ich finde interessant, wie verloren und vereinzelt die Menschen hier im zweiten Rendering dargestellt werden. Das verleiht dem Objekt jene asoziale Kälte und Anonymität, die die potentielle Kundschaft womöglich tatsächlich sucht.

  • Naja, es gibt einen 90 Grad Winkel und es sind keine Loggien sondern Balkone und halbtransparente Tennwände geplant. So richtig anonym kann man da eher nicht wohnen.


    Die Rundungen an den Balkonen gefallen mir. An der Straßenseite fällt die Rundung der "Ecke" auch positiv auf.

  • es ist halt typische, zeitgenössische berliner architektur...tut nicht weh, regt nicht auf, nen hauch klassisch...schon ok, der innenhof gefällt mir, schon allein wegen den abgerundeten balkonen...UND was ich persönlich ja toll finde ist, das der eingang in der "runden ecke" ist...(das thema hatten wir hier mal kurz)

  • Ich finde interessant, wie verloren und vereinzelt die Menschen hier im zweiten Rendering dargestellt werden. Das verleiht dem Objekt jene asoziale Kälte und Anonymität, die die potentielle Kundschaft womöglich tatsächlich sucht.


    Schaufensterpuppen sehen häufig auch etwas steif und ungelenk aus, trotzdem würde niemand auf die Idee kommen ihnen Rheumamittel zu verschreiben. Wie du von einem Renderbild auf soziale Kälte kommst, erschliesst sich mir überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil, ich finde es schon arg polemisch, dass du den potentiellen Bewohnern den Wunsch nach von dir als schlecht empfundenen Dingen unterstellst. Offenbar muss man auch Renderbilder heutzutage soziopolitisch interpretieren.


    So wie bei anderen Neubauten werden die Balkone sicher recht bald mit Blumenkästen und sichtschutzgebenden Bambusmatten personalisiert. Vielleicht pflanzt einer sogar rote Nelken. Das kann man, wenn man sich den entsprechenden Filter im Gehirn installiert hat, sogar als Kapitalismuskritik umdeuten.

  • ^ Mein Beitrag war gar nicht so polemisch gemeint, wie du es offenbar gelesen hast, necrokatz. Mich faszinieren Renderbilder schon lange, ich denke, dass man sie genauso interpretieren kann (natürlich nicht "muss", man kann es auch lassen) wie alle anderen Bilder auch. Dass im zweiten und dritten Renderbild jeder für sich isoliert dargestellt wird, selbst das Kind, und keinerlei Austausch oder Dialog stattfindet, finde ich auffallend, denn auf mich persönlich wirkt das (architektonisch ja durchaus schöne Objekt) dadurch weniger attraktiv, nämlich kalt, die idealen Bewohner a-sozial. Ich unterstelle nun den Leuten, die die Renderings erstellt haben, Bewusstheit und auch, dass sie das Objekt als für die potentiellen Kunden so attraktiv wie möglich darstellen wollen. Daher nehme ich an, dass sie Grund haben anzunehmen, dass die potentielle Kundschaft sich genau vom Mangel an Interaktion und Gemeinschaftlichkeit eher angesprochen fühlt als von der Inszenierung von Nachbarschaftlichkeit. Und das finde ich interessant und das lässt in der Tat "soziopolitische" Schlüsse zu. Ich persönlich würde übrigens niemanden verurteilen, der nicht auf (Haus-)Gemeinschaft steht, auch wenn mich selbst Formen des gemeinsamen Austauschs mehr ansprechen.

  • Wenn du dir die Visualisierung so genau anschaust, hast du doch sicherlich festgestellt, dass die Menschen hier recht wahllos eingefügt worden sind. Die Frau mit Tasche auf dem Balkon, sieht auf 2 Bildern gleich aus. Da hat sich keiner große Mühe gegeben. Warum auch es geht schließlich um das Gebäude.

  • ^Ja, das ist mit der Frau ist mir dann auch aufgefallen. Man hat sich offenbar nicht viel Mühe gegeben und meine Spekulationen über Kalküle verfehlen vielleicht die Banalität der Sache.


    Selbst dann bleiben die Renderings aber in dieser Hinsicht aussagekräftig: Dass Menschen hier (und nicht nur hier) achtlos als bloße Deko-Elemente angesehen werden. Statt der Trennung (es geht um das Gebäude, nicht um die Menschen) könnte man sich auch vorstellen, dass man sagt: Beides ist nicht voneinander zu trennen, zum Gelungenen eines solchen Mehrparteien-Gebäudes gehört gerade, dass sich die Menschen darin und miteinander wohl fühlen, und eben das versuchen wir mit unserem Rendering auszudrücken, anstatt die Menschen bloß als irrelevante Deko-Elemente zu verwenden, mit der Folge, dass sie wie isolierte Aliens oder unbeteiligte Besucher erscheinen, ohne Bezug untereinander oder zum Haus.

  • ^^
    Das ist ein Verkaufsprospekt. Da würde ich mir als Verkäufer schon überlegen welchen Eindruck ich mit den Bildern vermitteln will. Allerdings könnten zwei gemeinsam spielende Kinder im Garten eventuell die Assoziation "Lärm" hervorrufen und zwei Bewohner die sich über die Balkongeländer hinweg unterhalten an die große Einsehbarkeit der Balkone denken lassen.


    Man könnte allerdings (so wie bei der Straßenansicht) Paare bilden und zwei Menschen auf die Gartenliegen legen oder ein Paar sich auf einem Balkon unterhalten lassen. Es sind allerdings auch einige kleine Ein- und Zweizimmerwohnungen geplant. In sofern sind ein paar abgebildete Singles auch ganz realistisch. ;-)

  • ^ Das ist plausibel. Gemeinsame Menschen = Lärm = Ruhestörung. Dafür spricht, dass nicht nur innen ausschließlich isolierte Subjekte, sodern draußen umgekehrt fast ausschließlich Pärchen abgebildet werden. Die Botschaft lautet also wohl: Draußen ist Leben, drinnen Ruhe.

  • Das könnte schon die Hidden Agenda dabei sein...;)
    Denn als ich die Darstellung des Hofs gesehen habe war mein erster Gedanke: Wow, bei diesen über Eck gestellten Balkonen kann ja jeder intensivst am Leben der Anderen teilhaben, ich meinen Augen ist diese Lösung eine echte Schwäche des Entwurfs und wäre für mich in dieser Form ein K.O.-Kriterium...

  • Besser als gar kein Balkon würd ich sagen. Man ist da doch generell nie ganz für sich, das liegt numal in der Natur eines Mehrfamilienhauses.

  • Ich finde interessant, wie verloren und vereinzelt die Menschen hier im zweiten Rendering dargestellt werden. Das verleiht dem Objekt jene asoziale Kälte und Anonymität, die die potentielle Kundschaft womöglich tatsächlich sucht.


    Okay, das ist vielleicht etwas übertrieben. ;) Ich hatte aber ganz ähnliche spontane Gedanken, als ich die Visualisierungen sah. Und Anonymität wird in gewissem Sinne wirklich gesucht. Wer in solche Anlagen zieht, legt meist keinen gesteigerte Wert auf Hoffeste, Grillabende und ähnliche gemeinsame Nachbarschaftsaktivitäten u. ä.


    @ Betonkopf: Bzgl. "typische, zeitgenössische Berliner Architektur": Ich würde sagen, typische, zeitgenössische Architektur für Besserverdiener, wie sie heutzutage beliebig und allüberall gebaut wird. Gefällig, aber einen regionalen Bezug erkenne ich nicht (außer, das sowas derzeit AUCH in Berlin sehr häufig gebaut wird).

  • Hier gibt es ein paar Eindrücke vom Baugeschehen in Pankow.
    Zunächst einmal haben die Bauarbeiten am ehemaligen Parksanatorium Duseckestraße 43 begonnen. Dieses Projekt hatte ich schon vorgestellt. In dem Gebäude, das seit Jahren leer steht, sollen 27 Eigentumswohnungen mit einer Größe zwischen 49 und 157 Quadratmetern entstehen. Der Bauherr ist die Terraplan Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (Nürnberg).


    http://www.parksanatorium-pankow.de




    An der Brehmestraße 22, 23 entstehen derzeit zwei Mehrfamilienhäuser. Das Haus Brehmestraße 22 wird von einer Baugruppe errichtet, als Bauherr fungiert die Planungsgemeinschaft B22 GbR (Berlin). Geplant sind 16 Wohnungen. Beim Haus Brehmestraße 23 ist der Bauherr die SC 1 GmbH (Neuenrade), hier sollen 12 Mietwohnungen entstehen. Die Planung stammt in beiden Fällen vom Büro dmsw Partnerschaft von Architekten (Berlin). Diese Wohnungen dürften sehr hell werden, dafür muss aber die etwas lautere Lage zwischen zwei S-Bahntrassen in Kauf genommen werden.






    Ein Stück weiter, an der Gaillardstraße 14, ist ebenfalls eine Baugruppe aktiv. Hier baut Gruppe StadtGartenPark 3 Mehrfamilienhäuser mit 26 Wohnungen. Ein Haus entsteht an der Straße, zwei weitere Gebäude werden im Blockinnenbereich errichtet. Die Planung stammt von den Büros 1.0 architekten, planwerk und cubus architekten (Berlin), die Baukosten werden auf 10 Millionen Euro beziffert.


    http://picture.immobilienscout…98416065-0.pdf?1483965982





    An der Ecke Brehmestraße / Görschstraße sind die Überreste der Kleingartenanlage "Famos" zu finden. Hier will die Baugruppe "Himmel & Erde" eine Wohnanlage errichten (siehe Infopost). Geplant ist eine Blockrandbebauung aus sechs Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 69 Eigentumswohnungen und 3 Gewerbeeinheiten. Die einzelnen Häuser werden durch die Architekturbüros cubus architekten, Thiele Architekt, jansenarchitektur, planbar3 und architecture related entworfen. Die Wohnungen sollen rund 2130 Euro pro Quadratmeter kosten, die Gesamtkosten für das Projekt werden auf 22 Millionen Euro beziffert.


    http://http://www.area-berlin.de/Expose%20HuE.pdf



    Zu diesem Projekt gab es im letzten Jahr heftige Auseinandersetzungen. Die Baugruppe hatte 2011 ein Grundstück der Deutschen Bahn erworben, auf dem sich seit 1921 18 Kleingärten befinden. 2011 hat der Bezirk Pankow einen Bauvorbescheid erteilt, den der damalige Stadtrat für Stadtentwicklung Michail Nelken heute als Fehler betrachtet. Die Kleingärtner wollten die Kündigung ihrer Parzellen nicht hinnehmen und begannen eine massive Protestkampagne, die auch von zahlreichen Bewohnern des Viertels unterstützt wurde. Jede Woche fanden Protestveranstaltungen statt, 18.000 Unterschriften gegen die Kündigung wurden gesammelt. Besonders scharf kritisiert wurde, dass preiswerte Kleingärten für teure Luxuswohnungen beseitigt werden. Letztendlich konnte die Räumung dieser Kolonie nicht verhindert werden. Allerdings beschloss die Bezirksverordnetenversammlung Pankow im Februar dieses Jahres, dass Kleingärten künftig Bestandsschutz genießen sollen. Hier gibt es ein paar Überreste der Proteste:







    Eine weitere Eigentumswohnanlage entsteht Am Schlosspark 22. Der Bauherr ist wieder die SC 2 GmbH (Neuenrade), die Planung stammt von der S 3A Bürogemeinschaft für Architektur & Raumgestaltung GbR (Berlin). Geplant sind 17 Eigentumswohnungen, die Preise bewegen sich zwischen 294.000 Euro für eine 86-Quadratmeter-Wohnung bis hin zu 539.000 für eine Wohnung von 137 Quadratmetern. Die Lage dieses Neubaus ist ziemlich günstig, der Schlosspark Niederschönhausen liegt direkt gegenüber, und zum Pankower Zentrum ist es auch nicht weit. Derzeit stört noch etwas der Fluglärm, aber der wird ja irgendwann einmal verschwinden.
    Problematisch finde ich allerdings die relativ dichte Überbauung des Grundstückes. Ein Teil der Wohnungen befindet sich in einem relativ dunklen Seitenflügel und dürfte daher nicht so attraktiv sein.


    http://www.am-schlosspark-berlin.de





    Ein Stück weiter, Am Schlosspark 30 / 32, kann wieder ein Konfliktschauplatz besichtigt werden. Hier stand bis vor kurzem ein Wohnhaus aus der Zeit um 1960. Dieses Haus ist abgerissen worden, auf der Abrissfläche soll ein Neubaus mit 27 Wohnungen entstehen. Auch gegen dieses Vorhaben gab es Proteste, für besonders viel Kritik sorgte die Tatsache, dass dieses Gebäude von der kommunalen Wohnungsgesellschaft Gesobau abgerissen wurde, deren Ziel ja eigentlich die Erhaltung preiswerter Wohnungen sein sollte.



    Am Haus Wolfshagener Straße 64/66 finden derzeit Sanierungsarbeiten statt. Dieses Gebäude wurde um 1960 errichtet. Hier werden neue Dachgeschosswohnungen geschaffen, die vorhandenen Wohnungen werden saniert und zumindest zum Teil in Eigentumswohnungen umgewandelt. Auch der Anbau eines Aufzuges und größerer Balkone ist geplant. Im Angebot sind Wohnungen zwischen 49 und 70 Quadratmetern, die zwischen 102.000 und 158.000 Euro kosten sollen. Die Dachgeschosswohnungen sollen 175 Quadratmeter umfassen und 560.000 Euro kosten.





    Alle Fotos: Klarenbach

  • Pankow I - Rund um die Florastraße und Wollankstraße

    Ein paar Bilder aus Pankow von heute. Zur Übersicht dient dieser Google Earth Ausschnitt:




    Zunächst die Gaillardstr., südlicher Teil. Hier entstehen Wohnhäuser auf einem recht großen Grundstück, das sich weit nach hinten erstreckt:




    In der südwestlichen Kurve der Brehmestraße entsteht das BV Brehmestr. 22-23 (zuletzt hier):






    An der Wollankstraße, ungefähr gegenüber der Einmündung der Florastraße, hatte ich letztes Jahr von Abrissarbeiten auf einem ziemlich großen Grundstück berichtet (siehe #275).
    Dort entstand inzwischen ein schnöder Rewe:




    Im gleichen Beitrag hatte ich als 5. und 6. Bild ein Wohngebäude (Picheslwerderstraße) in Bau gezeigt. Dieses wurde mittlerweile fertiggestellt und sieht so aus:



  • Pankow II - Mendelkarree

    Update zwei aus Pankow, diesmal weiter im Norden:


    Klarenbach hatte schon einmal über das BV Mendelkarree südöstlich des Pankower Schlossparks berichtet (siehe #368). Der lange Neubauriegel erstreckt sich entlang der Mendelstraße zwischen Wolfshagener Str. und Stiftsweg. (Lage G.Maps)


    Hier ein Baustellenupdate:






  • Ein paar Bauprojekte aus Pankow will ich noch vorstellen. In der Mühlenstraße 42 geht der Neubau eines Mehrfamilienhauses mit 8 Wohnungen seinem Ende entgegen. Der Bauherr ist die Ehrlich und Friedrich Bauträger GmbH (Kleinmachnow), die Planung stammt vom Büro ehrlich friedrich architekten (Berlin).
    Dieses Haus liegt zwar ziemlich zentral in der Nähe des U-Bahnhofes Vinetastraße, andererseits befindet es sich direkt an der lauten Mühlenstraße. Daher dürfte ein ruhiges Wohnen nur mit geschlossenen Fenstern möglich sein.



    In der Brennerstraße 77 wird ein weiteres Wohnhaus mit 10 Eigentumswohnungen gebaut. Der Bauherr ist die BABEL Projekt GmbH (Berlin), die Planung stammt vom Büro Kny & Weber Architekten (Berlin). Die Fertigstellung ist bis zum Sommer 2014 geplant..
    Das Haus liegt im "Tiroler Viertel", das sich dank seiner relativ günstigen Lage und der doch insgesamt großzügigen Durchgrünung einer zunehmenden Beliebtheit erfreut. Die Wohnungen sind durchweg großzügig geschnitten, alle Küchen und Bäder verfügen über Fenster. Die Wohnungen dürften sich daher problemlos verkaufen lassen.


    http://www.babelprojekt.de/?page=brenner




    An der Borkumstraße sind in den letzten Monaten drei Häuser gebaut worden. Die Häuser Borkumstraße 12c und 12d wurden von der Baugemeinschaft "Wunschgrün" errichtet, die Planung stammt von Christian Ebner und Robert Frey vom Büro ebnerfreyarchitekten (Berlin). Beide Häuser bieten insgesamt 12 Wohnungen, die Baukosten betrugen insgesamt rund 3,58 Millionen Euro.
    Die Häuser bieten sehr großzügige Wohnungen, die teilweise als Maisonetten ausgeführt sind. Zum Konzept gehören die Ausführung der Neubauten als Passivhäuser und ein großer Gemeinschaftsgarten auf der Gebäuderückseite.


    http://www.wunschgruen.de/






    Das Haus Borkumstraße 12e wurde von der P & P GmbH (Berlin) errichtet, die Planung stammte von der P & P Planwerk GmbH (Berlin). Das Gebäude bietet 11 Eigentumswohnungen mit Flächen zwischen 60 und 143 Quadratmetern. Die Kaufpreise betrugen zwischen 148.000 und 399.000 Euro. Das Gebäude wurde im August letzten Jahres fertig gestellt.
    Auch hier gibt es großzügige Grundrisse. Ein weiterer Vorteil ist die ruhige und grüne Lage am Rande einer Kleingartenkolonie.


    http://www.borkum12e.de/


    Eine rege Bautätigkeit ist auch im Raum Rosenthal / Wilhelmsruh zu beobachten.
    An der Garibaldistraße 6-10 entsteht derzeit die Wohnanlage "Wilhelmsruher Wohnidyll" mit 16 Eigentumswohnungen. Der Bauherr ist die NCC Deutschland GmbH (Fürstenwalde). Die Wohnungen sind (laut Homepage) zwischen 76 und 163 Quadratmeter groß, die Kaufpreise bewegen sich zwischen 208.800 und 368.600 Euro.
    Die Architektur ist nicht besonders spektakulär, aber die Grundrisse sind doch insgesamt durchdacht und nutzerfreundlich. Die Bäder verfügen über Fenster, die Küchen sind allerdings als offene Küche im Wohnzimmer konzipiert.


    http://www.nccd.de/de/Bauen-un…helmsruh-GaribaldistraBe/





    Direkt gegenüber, an der Garibaldistraße 7, entsteht ebenfalls ein Neubau mit Eigentumswohnungen. Der Bauherr ist die Projektgesellschaft Garibaldistraße7mbH c/o Werner Güttler (Berlin).




    Auch an der Beethovenstraße 5 / 7 ist die NCC Deutschland GmbH aktiv. Hier ist ein Wohnhaus mit 22 Eigentumswohnungen geplant. Die Wohnungen sollen zwischen 59 und 81 Quadratmeter groß werden, die Kaufpreise reichen von 140.900 und 205.800 Euro. Außer einer Baugrube ist aber noch nicht sehr viel zu erkennen.


    http://www.nccd.de/de/Bauen-un…n-Pankow-BeethovenstraBe/




    Ich denke, auch diese Zusammenstellung zeigt ganz gut die Problematik der aktuellen Bautätigkeit. Es wird zwar viel gebaut, aber die neuen Wohnungen sind fast ausschließlich teure Eigentumswohnungen, die sich nur eine Minderheit leisten kann.


    Alle Fotos: Klarenbach


    Die sich anschließende Diskussion habe ich in diesen Thread verschoben.
    Bato