Pankow (OT von Pankow) | Kleinere Projekte

  • Das Bauvorhaben wird nun unter "Immergrün" vermarktet: https://immergruen.online/


    Inzwischen sind schon Rohbauten fast fertig:



    Foto von heute und mir.


    Für sich gesehen sind die Häuser ganz nett. Städtebaulich sind sie für mich immer noch schlecht. Auf die vorhandene Blockrandbebauung wird keine Rücksicht genommen. Die Brandwände bleiben wohl frei.

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    In der Gaillardstrasse 28 (Florakiez) baut Archigon mit dem "Topaz Pankow" in drei Gebäudeeinheiten 34 Eigentumswohnungen mit Vorderhaus, Gartenhaus und revitalisierter Remise. Die Front Vorderhaus wird dabei gefaltet. Architekten sind HKA Hastrich Keuthage Architekten.


    Projektseite für den Verkauf der Eigentumswohnungen: Topaz Pankow

    Derzeitiger Baustand abrufbar: Baustellenkamera

    Bildquelle: Archigon / allmyhomes

  • Der Autohändler (und -Servicebetrieb) auf dem ca. 3.400m² großen zentralen Grundstück Berliner Str. 129 direkt neben der Botschaft des Libanon hat seine Hallen und Freiflächen geräumt und baut auch bereits die Firmennamen ab.

    Es wäre toll, wenn sich auf dieser zentralen Pankower Fläche bald etwas tut. Weiß jemand genaueres?


    Bisheriger Ist-Zustand (nicht wesentlich anders als 2009): https://www.google.de/maps/@52…jhLEmg!2e0!7i13312!8i6656

  • Auch wenn Pankow hier ein wenig unterrepräsentiert ist gibt es dort weiterhin einige kleine Projekte abseits der üblichen weiß/grau Schuhkartons.


    So wird aktuell in der Mühlenstraße 25 ein langgestrecktes Wohnhaus mit rotem Backstein nach den Plänen von Bernd Albers gebaut. Der Rohbau steht bereits und äußerlich dürfte der Neubau vor Herbst fertig werden.

    Der Entwurf:


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    (C) Bernd Albers Gesellschaft von Architekten mbH | BDS Ing GmbH


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    Nicht weit entfernt auf dem Grundstück Mühlenstraße 27 musste das hiesige Autowaschcenter einem Neubau weichen:


    mhlenstr27htjuv.jpg

    (C) Abia Hoch- und Tiefbau GmbH


    Realisierung bis ca. Ende 2021.


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    Last but not least; wieder nur ein paar Meter weiter auf dem Grundstück Mühlenstraße 60 ist das Wohnprojekt PAN&CO (no comment) geplant.

    So soll es mal aussehen:


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    In den weiteren Visus wird schon ein anschließender Neubau angedeutet:


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    (C) 2020 Pan&Co


    Der Vertriebsstart ist für diesen Sommer, Realisierung vermutlich bis Frühjahr 2022 vorgesehen.

  • In der Florastraße gibt es nur noch wenige Baulücken. Eine davon - und zwar die Nummer 46 - soll ab diesem Jahr bis 2022 geschlossen werden.

    Auch hier meint man mal wieder namenstechnisch sehr kreativ sein zu müssen. Das Projekt trägt den Namen Florentina No. 46.

    So soll es mal aussehen:


    flora_florentinawykwi.jpg

    (C) CIBIS Architekten


    Der florakiez Blog widmete dem Projekt vor kurzem einen Beitrag.

  • An der Ecke Berliner Straße / Vinetastraße wurde ein entstucktes, aber sonst sehr gut erhaltenes und bis vor kurzem noch teilweise bewohntes Eckgebäude abgerissen. Das Dachgesisms war sogar noch erhalten.


    Vorzustand (Google Street View):


    https://www.google.de/maps/@52…zr-3fg!2e0!7i13312!8i6656


    Laufender Abriss, Freitag, 11.12.2020 (Eigene Aufnahme, Copyright liegt bei mir).


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    Besonders ärgerlich, neben dem unnötigen und auch nicht-nachhaltigen Abriss eines alten Gebäudes: Unmittelbar westlich schließen drei sehr gut erhaltene Gründerzeitbauten an, die zusammen ein kleines Ensemble ergeben. Das Eckgebäude hätte wiederbestuckt in einer an dieser Stelle recht zerstörten Berliner Straße eine tolle Szenerie ergeben. Ich bezweifle, dass ein Neubau auch nur annähernd an den Ursprungsbau anknüpfen kann.

  • Was ich herausgefunden habe, ist, dass das "Stadtambulatorium" benannte Gebäude 2018 der Albert-Schweizer-Stiftung gehörte, die es umbauen wollte. Allerdings gab es wohl eine abschlägige Bauvoranfrage. Da die ASS damals mit anderen Projekten beschäftigt war, bat der damalige und heutige Geschäftsführer Jörg Schwarzer um Geduld.

    Das berichtete am 29.3.2018 die Berliner Woche.

  • Das Gebäude nebst Grundstück gehört auch immer noch der Albert Schweizer Stiftung (ASS). An der Ecke wird jetzt laut einem Artikel der Berliner Woche ein Zuhause für 45 Menschen mit Assistenzbedarf entstehen. Das ca. 1895 erbaute, bisherige Gebäude sollte ursprünglich umgebaut werden. Der Umbau scheiterte jedoch an planungsrechtlichen Vorgaben und war auch wirtschaftlich nicht sinnvoll. Die ASS entschied sich deshalb dazu, bis Ende 2022 ein neues, sechsgeschossiges Gebäude zu errichten. Der Entwurf sieht meiner Meinung nach aus wie ne sanierte Platte.

    Bild ASS/Berliner Woche

  • Wie furchtbar. Ein leerstehender Altbau wäre mir hier als Eckgebäude wesentlich lieber als diese Styroporburg.
    Wie hoch ist denn bitte die EG Zone? 3 Meter?

    Diese ganze Kiste hätte auch in den 90ern gebaut werden können.

  • Die Studierendenapartments an der Prenzlauer Promenade (genauer: Ecke Selma-Lagerlöf-Straße 10-16) wurde in den letzten Monaten in Modulbauweise hochgezogen und nähern sich der Fertigstellung:


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    Auch, wenn man sich mit der Bemalung Mühe gibt und somit wenigstens etwas Abwechslung reinbringt, ist es aus meiner Sicht ein mehr als unterdurchschnittliches Bauvorhaben. Die Versprünge im letzten Bild fallen kaum auf, hier hätte man auch mit einer anderen Anordnung eine kleine Hofsituation schaffen können. Ganz schlimm sind auch die offenen Treppenhäuser / Austritt (?) auf dem zweiten Bild zwischen der Giebelwand und dem Querflügel. Das hat unterstes Parkhaus-Niveau. Hätte man diese Nischen z.B. verglast und beleuchtet, hätte es vermutlich das ganze Bauvorhaben enorm aufgewertet, aber sowas wird in Deutschland natürlich bei fast allen Bauvorhaben außerhalb des Büro- oder Eigentumsimmoblienmarktes mit dem Rotstift weggestrichen. Immerhin war noch etwas Geld für die Fassadenbemalung da..


    Weitere Infos zum Bauvorhaben bei der Berlinovo:


    https://www.bgg-berlin.com/de/…rasseprenzlauer-promenade

  • BV Immergrün (Thulestraße/Talstraße)

    Zuletzt hier


    Weitere ältere Beiträge u. a. hier und hier


    Lage siehe DAF-Karte.


    Ich war eigentlich sicher, dass es noch aktuellere Beiträge dazu gab, aber da habe ich mich wohl geirrt.

    Das BV bzw. Quartier ist weitgehend fertig und bezogen. Unbebaut sind noch die kleinere Grundstücksfläche genau an der Ecke Thulestraße/Talstraße und das etwas größere Grundstück an der Ecke Thulestraße/Neumannstraße.


    Talstraße, Blick nach Norden:


    immergruen01.jpg


    Südseite der Neubauten:


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    Blick in die Erschließungsstraße nach Westen:


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    Details:


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    Blick zurück Richtung Osten:


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    Blick von der Thulestraße auf die TG-Einfahrt:


    immergruen07.jpg


    Bauschild an der Ecke Thulestraße/Neumannstraße. Die Visu entspricht nicht ganz der Realität, damals war wohl kein Holz vorgesehen:


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    Das Eckgrundstück gleich hinter dem Bauschld ist noch unbebaut und eine Brache:


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  • Diese 6 Klopper wirken auf mich hier im weitaus vorherrschenden Blockrand städtebaulich total deplatziert und autistisch. Mit der Fassadengestaltung kann ich mich ja irgendwie noch anfreunden, aber auf allen Seiten der 6 Baukörper verteilt und in Kombination mit der lieblosen Pflasterung/Hofgestaltung fällt das doch ziemlich monoton aus. Die überdimensionierte TG-Einfahrt ist auch ein "Traum". :rolleyes:


    Die Visu entspricht nicht ganz der Realität, damals war wohl kein Holz vorgesehen:

    Immerhin ist uns diese graue Soße erspart geblieben.

  • Bin zwar Berliner im Exil und daher nicht bei allem up to date, aber seit wann haben wird denn Abfall-Unterflursysteme in Berlin..? Wäre super, wenn sich sowas durchsetzt.


    Ansonsten bin ich großer Fan der Kombination von Holz, Beton und Glas und daher sehr angetan von dem Ensemble. Jetzt muss man Menschen und Vegetation noch zwei/drei Jahre geben um sich richtig zu entfalten und wir haben hier eine wirklich schmucke, angenehme Wohnsituation. Dann noch die Tiefgarage... hier wurden mMn viele gute Entscheidungen getroffen. Außer die Pflasterung.. da stimme ich Bato zu.

  • ...aber seit wann haben wird denn Abfall-Unterflursysteme in Berlin..? ...

    Ich kann dir leider kein exaktes Startdatum nennen, ;) aber die gibt es schon seit einigen Jahren bei größeren Wohnungsbau-Quartieren. Z. B. Mittenmang (dort auf diesem Bild zu sehen), aber auch diverse andere.


    Zum Immergrün: Vor Ort kam es mir nicht ganz so trist vor und es erschien mir auch nicht so gedrängt, wie es auf den Fotos aussieht, aber es ist schon einiges zu bemängeln. Die großflächige lieblose Pflasterung finde ich auch einen gewaltigen Schwachpunkt, so sehen Ladezonen in Gewerbegebieten aus. Der fleckige Sichtbeton der massiven Balkonbrüstungen wird im Sommer hoffentlich stärker von den Grünpflanzen verdeckt, als es zurzeit der Fall ist.


    Der schlechte Eindruck der Außenanlagen wird etwas dadurch verstärkt, dass ich hauptsächlich entlang der gepflasterten Erschließungsstraße fotografiert habe. Auf dem zweiten Bild sieht man mehr grün „außenrum“ und auch zur Thulestraße wurde mehr Grünfläche angelegt, was auf dem Foto mit der TG-Einfahrt nur andeutungsweise erkennbar ist, da diese das Bild im Vordergrund dominiert. Irgendwann werde ich es mir noch einmal im Sommer anschauen.


    Dennoch ein eher enttäuschendes Quartier, das zu massig und gleichförmig daherkommt.

  • Hab mir die Situation nochmal auf Google Maps angeschaut (ist nicht meine Gegend) und muss sagen: Strukturell sind das leider schon krasse Fremdkörper im Blockrand-Kiez. Die Kritik kann ich absolut nachvollziehen.


    An sich gefällt mir der Komplex trotzdem, wobei ihm ein anderer Standort besser stehen würde. Bsp. am Wasser in Treptow oder Spandau.

  • Ich kann mit diesen Astloch-Holzverkleidungen grundsätzlich nichts anfangen - das sieht nach 2 Jahren nicht nur beschissen aus, sondern ist verlogenes ökowashing pur -so ne Thermokiefernlatte gilt nicht nur als schlechter wärmespeicher es muss auch regelmäßig behandelt werden um nicht zu vergrauen - dass Holz ist durch die Behandlung zudem spröder, und hält physischer Beanspruchung deutlich weniger stand.


    Ich frage mich obendrein wo diese Unmengen von wachsendem Holzbedarf für solche unsinnigen Fassaden eigentlich herkommen. Nachhaltig wirkt das auf mich erst mal nicht sonderlich.


    Die Visu ohne Lattenzaun war erschreckend ehrlicher und zeigt dass das nichts anderes ist, als der übliche Traum in Beton den man seit den 70ern für Sozialwohnungen in die Städte kippt.

    Stadtraumfremdelnde abseitige Feierabend-Bettenburgen die aussehen wie Parkhäuser.

    Da bringen auch die aufwändig zu umsorgenden Hochbete nüscht um sich als „zum Verweilen einladendes Gartenparadies“ zu verstehen wenn sich keiner verteuernd drum kümmert, hat man nichts weiter als wucherndes Gestrüpp. Im Zusammenhang mit der „Landschaftlich“ gedachten Arangierung der Gebäude-BLÖCKE wünscht man besonders den zukünftigen Bewohnern der Erdgeschosszone mit ihren lichtdurchflutenden Bodentiefen Fenstern hinter dem Rabattenwall ein wohliges sicheres Gefühl. Ich hoffe die hochwertig gepflasterte Freiraumgestaltung legt Wert auf eine gute Ausleuchtung - Nicht dass der Wohnpark trotz Umzäunung zum Angstraum mutiert.


    Das ganze Projekt holt mich nicht ab - dass das teure Eigentumswohnungen im gehobenen Bereich sein sollen muss einem echt gesagt werden. Was n das überhaupt für eine Raumhöhe? 2.40m?