Tiergarten und Hansaviertel | Kleinere Projekte

  • … für meinen Geschmack mal wieder eine typisch berliner Gemängelage mit zuvielen Köchen die am Ende den Brei verderben und die Stadt und die Bewohner das Nachsehen haben. Damit muß endlich mal Schluß sein, no? Der Senat sollte sich des Verfahrens bemächtigen.

    Da ist ein Investor und der will auch noch Wohnungen bauen … unglaublich. :thumbup:

  • Wie man diesen ollen Burger King Flachbau nun zur Architekturikone hochjazzt, die durch nichts beeinträchtigt werden soll, ist doch absurd.

    Weit aufwändigere Pavillons vergangener Weltausstellungen standen meist nur für ein paar Jahre, aber dieser schlichte Zweckbau muss nicht nur in seiner Substanz, auch in seiner Umgebungswirkung auf alle Zeit erhalten werden?


    Das kann doch kein Mensch nachvollziehen.

  • ^ das ist leider ein für ein Architekturforum, völlig mißlungener und unwürdiger Beitrag von Dir. Wenn er Dir persönlich nicht gefällt solltest Du nicht für andere sprechen. Meine Titulierung ˋanbetungswürdig´ war keineswegs ironisch gemeint. Was kein Mensch nachvollziehen sollen könnte ist, dass ein solches Schmuckstück für die Nutzung eines Burger King mißbraucht wird.


    Wer mehr zur Geschichte und Architektur des Berlin-Pavillon erfahren möchte:


    https://hansaviertel.berlin/ba…juni-100-berlin-pavillon/


    https://www.bauwelt.de/dl/752403/10823362_1b998ee383.pdf

    Einmal editiert, zuletzt von Camondo ()

  • Ich bin echt zwiegespalten.


    Wenn man das Grundstück bebaut, dann genau so. Die städtebauliche Herleitung von Chipperfield finde ich schlüssig und nachvollziehbar angesichts der Veränderungen im Umfeld, architektonisch würde das sehr gut passen. Die Situation am Wohnungsmarkt rechtfertigt keine denkmalschützerischen Käseglocken.


    Anderseits sprechen diese verworrenen Grundstücksgeschäfte und die Historie des Grundstücks samt Denkmalschutz auch stark gegen die Freigabe zur Bebauung. Man würde hier die Grundstücksspekulation von privaten Eigentümern belohnen und müsste dann wohl auch an anderen Stellen der Stadt ähnlich agieren.

  • Ich versteh die Denke nicht. Schneller Bauen heißt doch nicht, daß Du deine Lieblingsprojekte bekommst.

    und ich versteh nicht was Du meinst? Das habe ich doch nirgends behauptet und dieses Projekt von Garbe ist nicht

    mein Lieblingsprojekt, ganz im Gegenteil. Ich halte es an diesem Standort für falsch.

    Es wird hier in einem demokratischen Verfahren unter den Beteiligten Gremien abgestimmt.

    Das hab ich doch geschrieben, die Gemeinden entscheiden beim Schneller Bauen Gesetz, hier das Bezirksamt Mitte.


    Und zum Thema politische Veränderung. Die zuständigen demokratischen Gremien waren 2003 gegen eine Bebauung des Grundstücks (siehe Kaufvertrag) und sind es auch im Jahr 2025. Also hat sich von Seiten der Politik nichts an der ablehnenden Meinung zu einem Bauprojekt auf diesem Grundstück geändert.


    Das halte ich für völlig richtig, denn auch das neue Hochhausleitbild für Berlin 2025 formuliert Kriterien, ein Standortkriterium ist der Denkmalschutz, deshalb kann dieses Projekt dort gar nicht genehmigt werden.


    https://www.berlin.de/sen/stad…planung/hochhausleitbild/


    Frau Kahlfeldt sagte am Schluss zu den Immobilienentwicklern von Garbe, man lasse keinen mit leeren Händen nach

    Hause gehen, es gäbe noch andere schöne Orte für große Wohnungsvorhaben in der Mitte von Berlin.

    Ich würde vorschlage man baut das 130-Meter-Chipperfield-Wohnhochhaus direkt neben das Alexa, da wäre was frei.

    Einmal editiert, zuletzt von Merlin ()