Von Lierenfeld bis Hellerhof (Stadtbezirke 8, 9 + 10)

  • Rheinbahn-Zentrale

    Unter #73 wurde im Juli ein Video über die neue Rheinbahn-Zentrale verlinkt - übersehen wurde bisher dieser Welt-Online-Artikel vom 13.07, nach dem der Aushub der Baugrube in vollem Gange sei - die Fertigstellung für Ende 2016 geplant, der Umzug der Zentrale für Frühjahr 2017. Die 13.000 Qm für 34 Mio. EUR werden schlüsselfertig übergeben. Dem Artikel nach hofft die Rheinbahn, nicht nur diese 34 Mio. EUR vom Verkauf der Grundstücke an der Hansaallee finanzieren zu können, sondern auch davon Geld für die Verbesserung der Sicherheitstechnik übrig zu haben.


    Hier müsste die Stadt ein doppeltes Interesse an der Entwicklung des Ex-Rheinbahnhaus-Geländes haben - je mehr GFZ dort genehmigt wird, desto günstiger für den Städtebau (da die Flächen an mehreren Stadtbahnlinien liegen, mit einer Haltestelle vor der Tür) - aber auch mehr Geld für den Ausbau dieser Linien gewonnen werden könnte. (Dass man z.B. in der Brüsseler Altstadt Wohnungen 12 Geschosse hoch baut, könnte man hinterfragen - an der Stelle des Düsseldorfer Rheinbahnhauses aber kaum.)

  • Lierenfeld - Lierenfelder Straße 40 - Rheinbahnhaus

    Der Neubau der Reinbahn-Zentrale auf einem Teil der bisherigen Mitarbeiterparkplätze (ja, auch die kommen teilweise mit dem Auto zur Arbeit!) des Betriebshofs Lierenfeld schreitet voran.
    Das Untergeschoss ist komplett fertig, das EG ca. zu 2/3, mit dem 1. OG wurde begonnen:















    Bilder von mir / 29.08.2015

  • Lierenfeld - Königsberger Straße 91

    Hoberg& Driesch lässt das alte Betriebsgebäude auf der Königsberger Straße 91 abreissen (neben OBI).
    Das Gelände liegt zwischen den Straßen Königsberger Straße 91, An der Schützenwiese und Tulpenweg
    https://www.google.de/maps/@51…295454,190m/data=!3m1!1e3
    https://www.google.de/maps/@51…0MwS1Q!2e0!7i13312!8i6656
    Anwohnern erzählten mir, das dort anschliessend Wohnungen und Einfamilienhäuser gebaut werden sollen - die Mehrfamilienhäuser L-Förmig entlang der Königsberger Straße und An der Schützenwiese und die Einfamilienhäuser am Tulpenweg.










    Bilder von mir / 03.09.2015

  • Wersten: KA22 / Wiesdorfer Straße

    Mittlerweile sind die Kellerräume fertig, es wird an der Hochparterre gearbeitet. Soweit man es sehen kann, die Bude, über die hier vor einigen Wochen diskutiert wurde (s. unter #75), steht immer noch:





    Die Baulücke links wird hoffentlich ebenfalls noch gefüllt - es wäre einfacher, hätte der Investor von KA22 sie mit-kaufen können (dafür wäre wahrscheinlich die kleinteilige Gestaltung perdu):





    Der Neubau an der Wiesdorfer Straße im Vergleich mit den Nachbarn - nur ein Stück weiter gibt es nicht zwei Vollgeschosse, sondern vier - was u.U. auch hier zum Masstab hätte werden können, zumal es auf der anderen Straßenseite ebenso vier Vollgeschosse gibt:





    Es gibt eine Tiefgarage unter dem Garten - links die Zufahrt:



  • ...Die Baulücke links wird hoffentlich ebenfalls noch gefüllt - es wäre einfacher, hätte der Investor von KA22 sie mit-kaufen können (dafür wäre wahrscheinlich die kleinteilige Gestaltung perdu)...


    ... Der Neubau an der Wiesdorfer Straße im Vergleich mit den Nachbarn - nur ein Stück weiter gibt es nicht zwei Vollgeschosse, sondern vier - was u.U. auch hier zum Masstab hätte werden können, zumal es auf der anderen Straßenseite ebenso vier Vollgeschosse gibt:


    Um ein benachbartes Grundstück zu kaufen, muß der Eigentümer dieses Grundstück natürlich auch verkaufen wollen.


    Das Bauvorhaben an der Wiesdorfer Straße ist nach §34 BauGB realisiert worden, es muß sich also nart Art und Maß in seine Umgebung einfügen. Beide Nachbargebäude haben zwei Vollgeschosse plus Dachgeschoss - somit dürfte das Thema Geschossigkeit geklärt sein.
    Eine viergeschossige Bebauug gibt es dort nur entlang sowie östlich der Kölner Landstraße, westlich davon geht die Bebauung sogar in eine offene Bebauung mit freistehenden ein- bis zweigeschossigen Häusern über.

  • ^ Die Bebauung ist wohl noch in der Zeit entstanden, als man meinte, Flächen unbeschränkt zu haben und bei Bedarf beliebig viele neue versiegeln zu können. Heute ist uneingeschränkter Flächenfrass passe und Baulandreserven reichen nicht mal für die für 2040 prognostizierten 600+ + 77 Tsd. Einwohner - aus einer Prognose vor den vielen Flüchtlingen. (Ich glaube, noch vor dem Tod was über 700 Tsd. EW in Düsseldorf erfahren zu können.)


    In solch einer Lage müsste die Stadt etwas Flexibilität zeigen und entlang wichtiger Straßen mit Straßenbahnen B-Pläne aufstellen, die mindestens 4-5 Geschosse im Blockrand ermöglichen - nicht nur an diesen Straßen selbst, sondern auch an derer Seitenstraßen mindestens 200-300 Meter von der Hauptstraße entfernt.

  • ... In solch einer Lage müsste die Stadt etwas Flexibilität zeigen und entlang wichtiger Straßen mit Straßenbahnen B-Pläne aufstellen, die mindestens 4-5 Geschosse im Blockrand ermöglichen - nicht nur an diesen Straßen selbst, sondern auch an derer Seitenstraßen mindestens 200-300 Meter von der Hauptstraße entfernt.


    Das ist keine Frage der Flexibilität, sondern von Recht und Wirtschaftlichkeit.


    Keine Stadt wird wegen der geplanten Bebauung einer Baulücke einen neuen Bebauungsplan aufstellen; dafür ist ein solches Verfahren viel zu teuer und zu langwirig.
    Zudem gab es hier sogar einen B-Plan, in dem das Grundstück als Parkplatz für das benachbarte Altenheim ausgewiesen war. Insoweit gab es hier eine zugelassene Abweichung bzw. Änderung zugunsten einer Wohnnutzung.


    Wen ein Bauherr eine, von den durch §34 BauGB gegebenen Möglichkeiten, deutlich abweichende Bebauung wünscht, gibt es die Möglichkeit eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes; hierfür müssen natürlich im Rahmen der Öfentlichkeitsbeteiligung alle betroffenen Anlieger angesprochen werden, eventuelle Einwände sind zu werten und zu berücksichtigen. Die Kosten trägt dann natürlich der Bauherr.


    Wir leben in einer Demokratie und derartige Prozesse können zum Glück nicht einfach durch Behörden bestimmt werden.


    Die dort lebenden Anwohner und die Eigentümer der dortigen Liegenschaften haben ein Anrecht auf Schutz. Sie möchten nicht unbedingt, dass sich der Charakter ihres Quartiers verändert; was aus ihrer Sicht den Wert ihrer Immobilien bzw. u. U. auch den Wohwert mindern könnte.
    Das sind Argumente, die man nicht teilen muß, die es aber zu berücksictigen gilt.

  • Keine Stadt wird wegen der geplanten Bebauung einer Baulücke einen neuen Bebauungsplan aufstellen


    Es kann auch nicht um eine einzelne Baulücke gehen, sondern um vorausschauendes Sichern, dass Nachverdichtung der zentrumsnaher Gebiete und entlang der ÖV-Achsen möglich ist - Planung für weit größere Areale, nicht bloß vorhabenbezogen. Gäbe es einen vernünftigen B-Plan, könnte dieser genutzt werden, käme z.B. der Besitzer des Nachbarhauses links auf die Idee, dieses sei zu marode und müsse neu gebaut werden (mit möglichst mehr BGF). Wenn es dort mal einen B-Plan gab, der ein gut erschlossenes Areal bloß als Parkplatz auswies, so etwas ist gründlich falsch.


    Dass viele Anwohner NIMBY betreiben, kennen wir ja. Ich wüsste allerdings nicht, wie die Stadt 77 Tsd. zusätzliche Einwohner aufnehmen sollte, ohne dass viele gut erschlossene Gebiete urbaner werden - noch weniger, wenn es zusätzliche 100 Tsd. oder darüber werden sollten.


    Ach ja, heute sah ich in TV-Nachrichten wie Leute mit Transparenten zu den Bahnhöfen ziehen, um Willkommensbereitschaft zu signalisieren. Man sollte allerdings jetzt ruhig annehmen, dass die ohnehin starken EW-Zuwächse der nächsten Jahrzehnte noch einmal nach oben korrigiert werden müssen - ich bin gespannt, wie es mit der Willkommensbereitschaft beim dauerhaften Wohnen im Stadtgebiet aussehen wird.

  • Lierenfeld: Unterbacher Straße

    Bisher übersehen - die WZ veröffentlichte am 04.09 einen Artikel über 41 WE der Rheinwohnungsbau an der Unterbacher Straße 1 bis 3, die zu 80% gefördert werden sollen - für 6,25 bzw. 7,15 EUR/Qm Miete. Eine Visualisierung zeigt Häuser mit 3 Vollgeschossen, laut Google sind die Bestandsbauten (der 1930er Jahre) genauso hoch - ich sehe aber auch Nachkriegsbauten mit 4 Vollgeschossen in der Nähe. Auch hier gilt - es wäre besser, hätte man bei der Gelegenheit des Neubaus ebenfalls 4 Vollgeschosse errichten können.


    Die ersten Wohnungen sollen im Herbst fertig sein, weitere des 1. BA im Winter dieses Jahres - die des 2. BA im Frühjahr 2016.

  • Wiesdorfer Straße

    Den Neubau an der Wiesdorfer Straße habe ich zuletzt unter #85 gezeigt - heute veröffentlichte die RP einen Artikel über die fast fertige Wohnanlage mit 13 Senioren-WE, auf die es Wartelisten gibt. Zu den Problemen zählten Altlasten im Boden und die Stellplatzverordnung, die zum Bau der Tiefgarage zwang, obwohl von den künftigen Bewohnern genau einer ein Auto hat (1 von 13 WE).


    Etwas Unverständnis habe ich dafür, dass es im Artikel so dargestellt wird, als ob eine 2-Zimmer-Wohnung mit "nur" 45 Qm für eine Einzelperson eng wäre. In vielen Ländern und Städten (besonders Großstädten) könnte man von solchen Verhältnissen nur träumen - eher könnte man sagen, dass die bisherige doppelt so große zu geräumig war.

  • Etwas Unverständnis habe ich dafür, dass es im Artikel so dargestellt wird, als ob eine 2-Zimmer-Wohnung mit "nur" 45 Qm für eine Einzelperson eng wäre. In vielen Ländern und Städten (besonders Großstädten) könnte man von solchen Verhältnissen nur träumen - eher könnte man sagen, dass die bisherige doppelt so große zu geräumig war.


    Es wird ja auch nicht so dargestellt, sondern nur die persönliche Meinung von Frau Gottschau wiedergegeben, die sich von 106 m² auf 45 m² verkleinert. ;)
    Nachvollziehen kann ich dieses Empfinden sehr gut, vor allem wenn man 47 Jahre in einer Wohnung gelebt hat und dort die Höhen und Tiefen des Lebens durchlebt hat.
    Dein Unverständnis ist zum Glück auch nur ein persönliches Empfinden - wenn du zu zweit auf 44 m² in einem (wenn ich das richtig in Erinnerung habe) etwas herunter gekommenen Hochhaus in Duisburg lebst und dich hoffentlich auch wohlfühlst (und nicht nur, weil es billig ist), setzt du deine Maßstäbe halt anders - deshalb kannst du auch keinem vorwerfen, wenn er anders empfindet.
    Anders herum wirft dir ja auch keiner vor, dass du billigen Wohnraum blockierst, obwohl du und deine Frau arbeiten gehen und ihr wohl auch genug verdient, um eine höhere Miete (muss ja keine größere Wohnung sein) zu bezahlen, ihr aber lieber für das gesparte Geld auf Reisen geht.

  • ^ Ich wohne in keiner Sozialwohnung, sondern in einer Genossenschaftswohnung, absolut jeder kann und darf unabhängig vom Einkommen Mitglied dieser Genossenschaft werden - sie wirbt öfters in den Medien dafür, auch für das Anmieten derer Wohnungen. So wird nichts "blockiert".
    Sicher, jeder darf beliebig große Wohnung besitzen oder auch mieten, nur sollte sich aber auch nicht ob des Mietpreises beschweren.


    Was die Wohnungsgrößen angeht, ab und zu erinnern Presseartikel, dass es in diversen deutschen Metropolen Flächenerwartungen gibt, die weit über der Realität vergleichbarer Metropolen in Europa oder auch weltweit liegen. Etwa in Zürich nimmt die Fläche pro EW seit 2008 ab, besonders stark bei Mietwohnungen - zuletzt auf 39 Qm pro Person. (So wären 45 Qm über dem Schnitt der durchaus vermögenden Stadt.) In den letzten Jahren gab es in Düsseldorf viele Bauprojekte, wo eine dreistellige Qm-Flächenzahl üblich war, doch inzwischen werden wieder kleinere Wohnungen (dafür in größerer Anzahl) benötigt - besonders in einfachen Lagen wie eben Wersten.


    Hier fand ich einen europaweiten Vergleich - die meisten Wohnungen (65%) hätten demnach 31-89 Qm. In besonders teuren Städten seien im Trend Mikroappartements mit im Schnitt 24 Qm Größe. Düsseldorf ist in der Studie ebenfalls berücksichtigt.

  • Wersten: KA22 / Wiesdorfer Straße

    Das Wohnhaus KA22 hat bereits die meisten Vollgeschosse, links sieht man die oberirdische Tiefgarage - diese wird die Autos aufnehmen. So glaube ich nicht, dass die vor ein paar Monaten gezeigten ruinenhaften Konstruktionen im Innenhof dazu mitbenutzt werden:







    Das fast fertige Haus an der Wiesdorfer Straße - die TG-Zufahrt hat ein Tor bekommen. Ich erinnere - die Tiefgarage musste einzig wegen der Vorschrift gebaut werden, obwohl nur ein künftiger Bewohner überhaupt ein Auto hat:





    Wenn der NRW-Bauminister als eine gewaltige Erleichterung anpreist, dass man solche Tiefgaragen erst "später" bauen dürfte, kann man nur noch fragen, wieso er nicht längst ob der Inkompetenz aus dem Amt geworfen wurde.

  • Das Wohnhaus KA22 hat bereits die meisten Vollgeschosse, links sieht man die oberirdische Tiefgarage - diese wird die Autos aufnehmen. So glaube ich nicht, dass die vor ein paar Monaten gezeigten ruinenhaften Konstruktionen im Innenhof dazu mitbenutzt werden:


    Ich weiss nicht, was du da wieder siehst!
    Du meinst das grau geklinkte eingeschossige Bestandsgebäude links auf deinen ersten beiden Bildern?
    Das steht auf dem Nebengrundstück Kampstraße 20 (dass übrigens auch bebaut werden soll) und ist ein Wohnhaus....
    Hier bei GoogleMaps https://www.google.de/maps/pla…328306d:0x52760fc4a2dc1d0 ist es das Gebäude in auf dem Kopf stehender L-Form mit der Rundung auf dem Dach, die man auch auf deinem zweiten Bild sehen kann.
    Das fast quadratische Gebäude mit den 8 Oberlichtern rechts daneben ist die Bestandshalle und wurde von Süden bis ca. zu den ersten Oberlichtern abgerissen.
    Auf deinem zweiten Bild sieht man zwischen dem grauen Klinkerbau links und dem neu errichteten Anbau des Neubaus rechts in der Mitte im Hintergrund ein Stückchen von einem weiteren eingeschossigen Gebäudes - das ist die Bestandshalle, in der die Stellplätze entstehen.
    Du hast doch selbst unter #75 http://www.deutsches-architekt…php?p=489673&postcount=75 die Seite des Bauträgers/Verkäufers verlinkt http://www.ka22-duesseldorf.de/ansichtengrundrisse.html - schau dir dort mal den Übersichtsplan an, wenn du immer noch Zweifel hast.

  • Benrath: Neubau des Albrecht-Dürer-Berufskollegs

    Die RP berichtete am 28.10, dass der Neubau des Albrecht-Dürer-Berufskollegs an der Benrather Paulsmühlenstraße 2016 beginnen und 70 Mio. EUR kosten soll - Anfang 2018 soll er fertig sein. Er soll von der IDR gebaut und an die Stadt für zunächst 30 Jahre vermietet werden. Der Mietvertrag wird an eine Bank verkauft.
    Der Artikel bietet eine Visualisierung.

  • Lierenfeld - Karl-Geusen-Straße 202-212, Am Turnisch 5-11

    Alle aufstehenden Altbauten sind weg und die Aufbereitung/Ausschachtung des Grundstücks läuft:








    Bilder von mir / 03.11.2015