Neustrukturierung Opel-Werksflächen [Planung&Bau]

  • Bauprojekte auf ehemaligen Opel-Flächen

    Erweiterung Möbelhaus Hardeck


    Im kleineren Maße begann die Umstrukturierung der Opel-Flächen bereits 2010. Das Möbelhaus Hardeck hatte eine Fläche am Opel-Werk 1 erworben und bebaut. Es entstanden 10.000 qm neue Verkaufsfläche. Um den 120m langen Neubau mit dem Altbau zu verbinden wurde ein Brückengebäude über die Wittenerstraße errichtet. Im hinteren Bereich entstanden weitere Parkplätze.



    Quelle: Stadtspiegel-Bochum / Foto: Möbelhaus Hardeck


    Auf dieser Luftaufnahme ist das Möbelhaus-Hardeck mit dem Neubau sehr gut zu sehen (unten rechts im Bild)



    Copyright: Lutz Leitmann, Presse- und Informationsamt der Stadt Bochum

  • Bauprojekte auf ehemaligen Opel-Flächen

    Neubau Multi Service Center


    Auf einem ehemaligen Opel-Parkplatz an der Wittener Straße 38-42 wurde 2012 ein Multi Service Center fertiggestellt. Das Projekt wurde nach den Entwürfen des Düsseldorfer Planungsbüros AIP realisiert. Auf dem rund 7.000 Quadratmeter großen Grundstück entstanden neben der Westfalen-Tankstelle, ein Autoservicebereich mit Quick Reifenhandel sowie Lackiererei und Autowerkstatt und ein McDonald’s-Restaurant. Mit dem Bau wurde Anfang Oktober 2011 begonnen. Im Sommer 2012 wurde das Multi-Service-Center mit einem Projektvolumen von rund 5,5 Millionen Euro fertiggestellt.


    In einem zweiten Bauabschnitt auf weiteren 10.000 Quadratmetern plant die Fortress Immobilien AG einen Nutzermix aus Hotel, Dienstleistung, Lagerflächen und Einzelhandel. Angedacht ist ein Lebensmittler ebenso wie Tierfutter, Büroartikel und Fitness. Der zweite Bauabschnitt, der ein Projektvolumen von rund 10 Millionen Euro aufweist, wird derzeit mit der Stadt Bochum abgestimmt.


    Quelle: fortress-immobilien


    Der erste Bauabschnitt für das Multi Service Center wurde auf dem Parkplatz direkt gegenüber dem großen Gebäude mit Schornstein realisiert.



    Copyright: Lutz Leitmann, Presse- und Informationsamt der Stadt Bochum

  • Bauprojekte auf ehemaligen Opel-Flächen

    Neubau Hagebaumarkt Ziesak


    Auch in Bochum Langendreer zwischen den Werken II und III passiert etwas. Der Hagebaumarkt Ziesak will sich vergrößern und hat dafür an der Hauptstraße eine ca. 80.000 qm große Fläche von Opel erworben. Dort wurden 2012 Gebäude der alten Opel-Wohnheime abgerissen. Nun ist der Neubau eines XXL-Baumarktes mit Baustoff- Drive In und Gartenmarkt geplant. Sortimente wie Aquaristik, Zoobedarf und Tiernahrung sind auch vorgesehen. Im südlichen Bereich der Stichstraße sollen zudem eine Systemgastronomie, eine Tankstelle und eine Waschanlage entstehen.


    Quelle: WAZ



    Bild: WAZ / Hagebaumarkt Ziesak

  • Grundzüge des Nutzungskonzeptes für Bochumer Opel-Flächen stehen

    PM: "Ende Januar soll das Nutzungskonzept für die Bochumer Opel-Flächen vorliegen. In einem Werkstattgespräch wurden jetzt die Grundzüge für die Entwicklungspläne nach 2014 diskutiert.
    Die Teilnehmer des Gespräches - Vertreter von Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Stadtverwaltung, Land und Opel - wollen sowohl kurz- als auch mittelfristige Ansiedlungen auf den Opel-Flächen ermöglichen. Der Schwerpunkt soll dabei auf der Schaffung von industriellen Arbeitsplätzen aller Qualifikationsstufen liegen. Einen ausdrücklichen Branchenausschluss - bis auf großflächigen Einzelhandel – soll es nicht geben.
    Der Bochumer Rat entscheidet am 31. Januar über die Gründung der Entwicklungsgesellschaft "Bochum Perspektive 2022"."


    Quelle: idr

  • Nutzungskonzept der Bochumer Opel-Flächen

    Die vollständige PM: NRW


    Gut 80 Experten aus der regionalen Wirtschaft, der Kommunalpolitik, der Wissenschaft, der Stadtverwaltung, der Adam Opel AG und der Landesverwaltung haben in einem zweiten Werkstatt-Gespräch die Grundzüge für ein Strukturkonzept der Opel-Flächen in Bochum diskutiert. Das Werkstattverfahren zur Entwicklung der Bochumer Opel-Flächen war Mitte 2013 gestartet und hatte im September des letzten Jahres erstmalig alle relevanten Experten zu einer ersten Werkstattdiskussion in Bochum zusammengebracht. Das Verfahren wird im Auftrag des Landes durch die landeseigene Entwicklungsgesellschaft NRW.URBAN durchgeführt.


    Im Laufe des Tages wurden die Ergebnisse der Analysen und Untersuchungen von NRW.URBAN der letzten Monate vorgestellt und eingehend beraten. Alle Teilnehmer waren sich darüber einig, dass das Nutzungskonzept für die Opel-Flächen weiterhin flexibel bleiben muss im Sinne einer „Entwicklung der zwei Geschwindigkeiten“. Das bedeutet, dass sowohl kurzfristige als auch mittelfristige Ansiedelungen auf den Opel-Flächen möglich sein müssen. Der Schwerpunkt muss dabei auf der Schaffung von industriellen Arbeitsplätzen aller Qualifikationsstufen liegen.


    Einen ausdrücklichen Branchenausschluss - bis auf großflächigen Einzelhandel – soll es nicht geben. Im Rahmen der notwendigen Untersuchungen liegen auch erste Zwischenergebnisse zu Altlasten und zum Wert der Bochumer Opel-Flächen vor. Diese Unterlagen werden derzeit ausgewertet, um bis zur Sitzung des Rates der Stadt Bochum am 30. Januar, in der über die Gründung der geplanten Entwicklungsgesellschaft „Bochum Perspektive 2022 GmbH“ entschieden wird, solide Daten unter Berücksichtigung der Ergebnisse des Werkstattprozesses vorlegen zu können.


    Im heutigen Werkstattgespräch wurde ebenfalls betont, dass ein wesentlicher Faktor der weiteren Planungen der von Opel bereits angekündigte Ausbau des Warenverteilzentrums ist. Dadurch sollen rund 700 Arbeitsplätze in Bochum gesichert werden. Opel investiert 60 Millionen Euro in den Neubau und die Modernisierung von Werksanlagen und Gebäuden und wird als Erstes die Fläche des Werkes 1 komplett an die Entwicklungsgesellschaft übertragen. Damit, wie angekündigt, 265 zusätzliche Arbeitsplätze im Warenverteilzentrum geschaffen werden können, benötigt Opel weiteren Platz. Das Unternehmen ist derzeit dabei, den erforderlichen Flächenbedarf für die Erweiterung des Warenverteilzentrums auf der Werksfläche 2 detailliert zu identifizieren, um nicht genutzte Flächen ebenfalls zur Verfügung zu stellen.


    Das Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, die Stadt Bochum, NRW.URBAN und die Adam Opel AG sind nach der heutigen zweiten Werkstatt davon überzeugt, dass mit dem bis Ende Januar zur Ratssitzung vorliegenden endgültigen Nutzungskonzept eine gute Grundlage für die konkrete Entwicklung der Opel-Flächen in Bochum für die Zeit nach Ende 2014 gegeben ist.

  • Nachfolgenutzung der Opel-Flächen

    Der Autobauer plant das in Werk III vom Partner Neovia betriebene Warenverteilzentrum auszubauen und benötigt dazu Flächen auf dem Nachbarareal (Opelfläche II). Deshalb gehen sehr wahrscheinlich die Flächen auf Opel Werk II nicht komplett in die Gesellschaft Bochum Perspektive 2022 über. Das Wek III mit europäischen Verteilzentrum bleibt komplett erhalten.


    Der Fokus bei der Entwicklung liegt nun auf den 69,9 ha von Werk I, von denen 45 ha als gewerblich und industriell nutzbare Fläche überbaut werden können. Betriebe zwischen 2000 m² und 15 ha Flächenbedarf sollen sich nach der Vorstellung von NRW-Urban ansiedeln. Im Kern gehe es um „wissenbasierte Gewerbeproduktion“ und um die Organisation eines Transfers zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, um bekannte Mittelständler mit Platzbedarf für neue Produkte ebenso wie für Startups.


    In den 18 Monaten bis zur Übergabe der Fläche von Opel an die Perspektive 2022, deren Gründung Ende des Monats der Rat in einer Sondersitzung beschließen soll, müssen Baurecht geschaffen, Detailplanung betrieben und Abrisse vorbereitet werden. Dabei werden fast alle Hallen abgerissen. Allein die 70 000 m² große Halle 3 eigne sich noch für eine Übergangsnutzung. Die Erschließung von Werk I soll vom Opel-Ring und von der Wittener Straße aus möglich sein. Gekennzeichnet sein werde das Areal in Zukunft von zwei großen, grünen Bändern, die es durchschneiden und zur Überbrückung des Höhenunterschieds von 14 Metern zwischen Nord- und Südrand dienen.


    Quelle: WAZ



    Bild: NRW.URBAN

  • Entwicklungsgesellschaft "Perspektive Bochum 2022"

    Mit einer Gegenstimme hat der Rat der Stadt Bochum gestern die Gründung der Entwicklungsgesellschaft "Bochum Perspektive 2022" beschlossen. Die Gesellschaft wird sich um die Sanierung, Entwicklung und Vermarktung der von Opel künftig nicht mehr benötigten Flächen kümmern. Erste Aufgabe ist die Vermarktung des Opelwerks I, das zum Ende des Jahres die Produktion einstellen wird. Mitte nächsten Jahres wird das Werk voraussichtlich geräumt sein.


    Gesellschafter der "Bochum Perspektive 2022" sind die Stadt Bochum (51 Prozent) und die Adam Opel AG (49 Prozent). Der Haushaltsplan 2014 und die mittelfristige Finanzplanung sehen für die städtische Beteiligung bis 2017 insgesamt 4,8 Millionen für Kapitaleinzahlungen vor. Der Anteil der Opel AG liegt bei 4,6 Millionen Euro. Zudem hat das Land Unterstützung in Aussicht gestellt.


    Quelle: idr


    3D - Ansicht Nutzungskonzept Opelwerk 1





    Alle Bilder: Stadt Bochum

  • DHL will auf Bochumer Opel-Gelände ein Paketzentrum bauen

    PM: "Für die freiwerdenden Flächen auf dem Opel-Gelände in Bochum konnte ein erster Investor gewonnen werden: Heute haben die Deutsche Post DHL und die Adam Opel AG eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Durch die Investition in ein neues DHL-Paketzentrum sollen bis zu 600 Arbeitsplätze geschaffen werden. Damit erhalten viele der bisherigen Opel-Beschäftigten eine neue berufliche Perspektive. Opel sicherte zu, alle notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, damit im September ein rechtsverbindlicher Vertrag zum Erwerb des rund 20 Hektar großen Grundstücks zwischen der Entwicklungsgesellschaft "Bochum Perspektive 2022" und DHL geschlossen werden kann.
    Die Sortierkapazität des neuen DHL Standorts in Bochum soll bei 50.000 Sendungen pro Stunde liegen. Dafür will die Deutsche Post DHL im ersten Schritt einen zweistelligen Millionenbetrag investieren."


    Quelle: idr

  • Ansiedlungskonzept für die Bochumer Opel Fläche

    Auf der EXPO REAL, der internationalen Messe für Immobilien und Investitionen in Europa wurde das Entwicklungspotential der Bochumer Opel Fläche erstmals gegenüber internationalem Fachpublikum vorgestellt. Im Mittelpunkt der Diskussion der „Bochumer Runde“ standen die besonderen Potentiale dieser 700.000 qm großen Entwicklungsfläche im Herzen der Stadt Bochum für die Region des Ruhrgebietes.


    Erste Erfolge seien bereits sichtbar, insbesondere der im April 2014 angekündigte erste Ankerinvestor, die Deutsche Post DHL mit möglichen 600 neuen Arbeitsplätzen. Vorbehaltlich letzter noch zu klärender Fragen kann der Förderbescheid für die Entwicklung der ersten Teilfläche noch in diesem Jahr erteilt werden.


    Pressemitteilung: Stadt Bochum

  • DHL

    Die WAZ berichtete gestern, dass der Abriss schnell nach der Einstellung der Produktion zum Jahresende erfolgen soll - DHL will sich auf dem ersten, 240.000 Qm großen Bauabschnitt bereits 2016 ansiedeln. Davon will DHL 180.000 Qm belegen. Insgesamt soll die Entwicklung dieses Areals 54 Mio. EUR kosten. Eine der Hallen könnte vermietet werden.

  • Back to the Nature

    Die WAZ berichtete vorgestern, dass der ehemalige Neuwagen-Parkplatz zwischen der Wittener Straße und der Alten Wittener Straße einfach zum Grüngelände (Natur) wird. Eine Entsiegelung dieser Fläche wurde bereits angeregt. Ein interessierter Lebensmitteldiscounter wurde laut Artikel abgewiesen.


    So haben wir wohl mit einer echten städtebaulichen Revolution zu tun - ein abseitiges Ex-Industriegelände wird einfach liegengelassen, wie die einfache Logik gebietet. Kein Factory-Outlet-EKZ zum Wegpulverisieren der eigenen Innenstadt, keine Hochschule-Verlegung in die Pampa, kein "Ökologiezentrum" bzw. "Innovationszentrum" zum ökologischen Fördern des PKW-Pendelverkehrs und des Autobahnbaubedarfs. Nicht einmal eine Einfamilienhaussiedlung darf die Fläche versiegeln.

  • Hardeck will sich vergrößern auf Opel-Fläche

    In den vergangenen Jahren hat Hardeck bereits eine größere Investition in sein Möbelhaus an der Wittener Straße getätigt. So wurde das Stammhaus saniert und Erweiterungsbauten (Haus 2 & 3) realisiert, unter anderem auf ehemaliger Opel-Fläche (Opel-Parkplatz). Nun gibt es offenbar Pläne auch den Mitnahmemarkt Hardi an das Haus an der Wittener Straße zu verlegen. Dafür soll eine weitere Parkplatzfläche von Opel erworben werden. Zeitgleich soll die Lagerfläche an der Industriestraße enorm vergrößert werden.

  • Erweiterung und Modernisierung Opel Warenverteilzentrum

    Opel gab nun seine Pläne für Bochum bekannt. Geplant ist auf dem Gelände des Getriebewerks (Werk II) bis 2016 die Errichtung eines Erweiterungsbaus für das Warenverteillager. Bis zu 60 Millionen Euro sollen in den Neubau und in die Modernisierung des schon bestehenden Lagers (Werk III) investiert werden. Der neue, 10 bis 13 Meter hohe und 95.000 qm große Hallenneubau, soll bereits 2016 in Betrieb genommen werden.


    Die Hälfte der alten Opel-Halle am Werk II wird abgerissen, um Platz für den Neubau zu schaffen. Die restliche Fläche von Werk II soll ebenso wie die Brachflächen von Werk III der Gesellschaft Bochum Perspektive zur Vermarktung angeboten werden. Nicht mehr genutzt werden sollen künftig außerdem noch bestehende Außenlager in Bochum und Herne. Die Belegschaft im Warenveretilzentrum wird von 435 auf 700 Mitarbeiter aufgestockt.


    Quelle: WAZ - Opel baut in Bochum auf dem Gelände des Getriebswerks neu



    Bild: Copyright: Lutz Leitmann, Presse- und Informationsamt der Stadt Bochum


    • Grün: bestehendes Warenverteillager
    • Blau: Erweiterungsbau des Warenverteillagers
    • Rot: Abriss und Übergabe der Fläche an die Gesellschaft Bochum Perspektive
  • Am 02.08.2014 wurde ein Zuwendungsbescheid des Landes NRW in Höhe von 32,2 Millionen Euro an die Entwicklungsgesellschaft Bochum Perspektive 2022 GmbH überreicht. Die Mittel sollen die Sanierung und Revitalisierung einer Teilfläche des Opel-Geländes nach der Werksschließung unterstützen. Im ersten Schritt wird etwa ein Drittel der Gesamtfläche von Werk I (237.000 Quadratmeter) für die Nachnutzung vorbereitet.


    Nach dem Ende der Fahrzeugproduktion wird das Gelände Mitte 2015 an die Entwicklungsgesellschaft Perspektive Bochum 2022 übergeben. Danach können die Sanierungs- und Aufbereitungsarbeiten starten. Für die künftige Nutzung ist ein Mix aus Industrie, Wissenschaft, Technologie und innovativer Logistik geplant.


    Pressemitteilung: NRW


    Weitere Informationen gibt es auf der neuen Internetadresse: www.bochum2022.de

  • Wissenscampus auf Opel-Fläche

    Nach dem Ende von Opel soll Bochum zu einem ''Wissens-Öko-System'' mit einer „wissensbasierten Stadtentwicklung“ werden. Konkret wird hier im ersten Schritt über das Projekt „World Factory“ gesprochen. Ab Mitte 2015 soll ein Unternehmen gegründet werden, eine Projekt GmbH mit unterschiedlichsten Partnern. Auch erste Projekte aus den Hochschulen Essen/Duisburg und Dortmund sind dabei.


    Als Ort würde die Opel-1-Fläche in Frage kommen. Angedacht ist eine Art Wissenscampus, wie er etwa in Eindhoven existiert, ein Campus für Start-Up Unternehmen. Momentan steht man in Verhandlungen mit einem Investor, der das Projekt realisieren wird. Man rechnet mit ungefähr 1000 Mitarbeiter im neuen Wissenscampus.


    Quelle: WAZ - Neben der Campussanierung kommt auch die Exzellenz-Initiative voran

  • Abriss am Tor 4

    Die WAZ berichtete gestern über die Abrissarbeiten am Tor 4 und an der einstigen Lackiererei - sie begannen an diesem Montag. Zum Teil sind ehemalige Opel-Mitarbeiter am Abbau der Kabel und Dämmstoffe beteiligt.


    Das Verwaltungsgebäude wurde laut Artikel auf die Denkmalliste eingetragen, allerdings temporär für 6 Monate - der Sinn der Denkmalbefristung erschliesst sich mir nicht. Entweder ist ein Gebäude des Denkmalstatus würdig oder nicht.

  • Worldfactory ''Machbarkeitsstudie''

    Für die Worldfactory hat die Ruhr-Universität letztes Jahr eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Mitte des Jahres sollen die Ergebnisse vorliegen. Dann kann es noch konkreter werden. Sie soll auf der Fläche vor Opel-Werk 1 entstehen, auf der aktuell noch sich der Parkplatz befindet. Das nun veröffentliche Modell, das die Architekten Archwerk aus Bochum entworfen haben, sieht eine riesige Glaskuppel als große Überdachung über verschieden großen Gebäude vor. Rund 200 Mio Euro würde so ein Neubau kosten.


    So ein großes Projekt kann nur im Zusammenschluss von Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und der Politik der Region erfolgreich umgesetzt werden. Doch am Ende könnte das Projekt ca. 15 000 neue Arbeitsplätze in die Stadt und die Region bringen.


    Quelle: WAZ - Worldfactory in Bochum kostet 200 Millionen Euro




    Bild: Archwerk Architekten, Bochum



    Bild: Archwerk Architekten, Bochum



    Bild: Archwerk Architekten, Bochum



    Bild: Archwerk Architekten, Bochum



    Bild: Archwerk Architekten, Bochum



    Bild: Archwerk Architekten, Bochum



    Bild: Archwerk Architekten, Bochum



    Bild: Archwerk Architekten, Bochum



    Bild: Archwerk Architekten, Bochum

  • Für einen symbolischen Preis von 1 Euro wurde am 1. Juli die 65 Hektar große Fläche des Opel-Werks I in Laer an die städtische Entwicklungsgesellschaft „Bochum Perspektive 2022“ – inklusive einiger Grundstücke außerhalb des Werksgeländes wie der Parkplätze für Neufahrzeuge an der Wittener Straße übergeben.


    Im August beginnt bereits der Abriss eines Großteils der Anfang der 1960er Jahre erstellten Werkshallen. Noch bis Ende September wird die Ende der 80er Jahre gebaute Lackiererei an der Wittenerstraße abgerissen. Etwa 150 000 m² (drei Fünftel des 25 Hektar großen ersten Bauabschnitts) möchte das Logistikunternehmen DHL kaufen. Noch im Sommer soll der Vertrag unterzeichnet werden. Der Kaufpreis für das Areal wird auf ca 10 Mio Euro geschätzt.


    Quelle: WAZ - Werk I gehört jetzt Stadt und Opel


    Wie es aussieht wird das ehemalige Opel-Verwaltungsgebäude dauerhaft unter Denkmalschutz gestellt. Der markante Opel-Schriftzug wurde Anfang letzter Woche abmontiert.


    Quelle: WAZ - Opel-Verwaltungsgebäude - dauerhafter Denkmalschutz möglich



    Foto: Dr.G.Schmitz, auf wikipedia commons - Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported


    Hier noch Luftaufnahmen von den Abrissarbeiten von Ende April.


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    Quelle: WAZ | Hans Blossey

  • Abriss Werk II + Neubau Baumarkt Ziesak

    Auf der westlichen Seite der Hauptstraße, wo früher Opel-Neufahrzeuge vorübergehend geparkt wurden, begannen am 20. Juli die Erdarbeiten für den Neubau des Ziesak Baumarktes mit einer Verkaufsfläche von 20 000 Quadratmetern. Der Neubau wird aus Gartencenter, „Baustoff-Drive-in“ und dem eigentlichen Baumarkt bestehen. Es werden 25 Mio Euro investiert.


    Ab Herbst soll auch eine Straße an der Südseite des Grundstücks bis zur „Opel-Zeltstadt“ in Werk III gebaut werden. Voraussichtlich im März 2016 soll auch ein Kreisverkehr an der Hauptstraße entstehen, um die Erschließung des Baumarkts zu ermöglichen. Später soll auch noch der südliche Bereich des fast acht Hektar großen Areals bebaut werden. Angedacht ist eine Systemgastronomie, Tankstelle und Waschstraße.


    Schon im Agust beginnen die Abrissarbeiten der vorderen Hälfte des Getriebewerks in Werk II um Platz für den Neubau des neuen Warenverteilzentrums zu schaffen.


    Quellen: WAZ - Auch Kreisverkehr und Straße baut das Unternehmen | WAZ - Ziesaks Zukunft kann beginnen

  • Um eine gute ÖPNV-Anbindung an die neu zu schaffenden Gewerbeansiedlungen auf Werk 1 zu ermöglichen, könnte bald die Linie 302 auf den ehemaligen Werksflächen fahren.


    Die Bezirksvertretung Bochum Ost und der Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität sollen hierzu in ihren nächsten Sitzungen einen Grundsatzbeschluss fassen, um eine zweigleisige Trasse mit zwei Haltestellen als Stichstrecke mit in die Entwicklung der Fläche einzuplanen. Die geplanten Baukosten würden sich derzeit auf ca. 11,7 Mio Euro belaufen bei einem Nutzen-Kosten-Verhältnis von 1,27.


    Die Beschlussvorlage der Verwaltung und eine Karte, die die mögliche Strecke zeigt, finden sich hier:
    https://session.bochum.de/bi/v…onr=7060437&voselect=6850