Europaviertel West: Quartier Boulevard Mitte

  • Solid Home

    Das Wohnhochhaus hatte Richtfest. Dazu Auszüge aus einer Pressemitteilung und drei Fotos:


    Alle 21 Stockwerke stehen – Rohbau von Solid Home fertiggestellt

    Elf Monate nach Beginn der Hochbauarbeiten steht nun der Rohbau des Wohnturms Solid Home. Ein knappes Jahr wuchs der Hochbau um durchschnittlich zwei Geschosse pro Monat, nun ragt der Wohnturm 66 Meter über dem Frankfurter Europaviertel empor. Das Neubauprojekt an der Niedernhausener Straße 13, ein Joint Venture aus der Bauwerk Capital GmbH & Co. KG und der Red Square GmbH, wird voraussichtlich Ende 2020 fertiggestellt sein. Auf einer Gesamtwohnfläche von 15.250 Quadratmetern verfügt Solid Home dann über 200 Eigentumswohnungen.

    Für den Rohbau des Hochhauses wurden ca. 15.000 Kubikmeter Beton und ca. 2.400 Tonnen Stahl verwendet. Die Innenausbauarbeiten in den Untergeschossen sind bereits vor Fertigstellung des Rohbaus angelaufen und dauern an. Zudem erfolgen die Montage der Fenster und die Anbringung der Fassade. Mit den Aluminium-Fassadenpaneelen in einem warmen Bronzeton sowie den Glasbrüstungen der Balkone und Terrassen erhält das Wohnhochhaus ein markantes Gesicht nach außen.

    Das architektonische Konzept stammt vom international renommierten Frankfurter Architekturbüro KSP Jürgen Engel Architekten. Die treppenförmig angeordneten Terrassen des Turms sind nach Westen ausgerichtet. Zwei Sockelgebäude mit jeweils sieben Geschossen gruppieren sich um einen grünen Innenhof. Die unterschiedlichen Höhen des Gebäudes wurden so gestaltet, dass sie sich harmonisch in die umliegende Bebauung einfügen.



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    Bilder: Bauwerk Capital

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    Danke.

    Hier noch 2 Nachzügler vom Soliden und ein paar Bilder vom Boulevard Mitte:


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    Auf dem Boulevard Mitte wird es ein zukünftig ein interessantes Fassadenspiel geben, hier ein erster Eindruck:


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    Die Fassade am DB Hochhäuschen ist an der Nordseite fast abgeschlossen, man sieht bereits einen dünnen Streifen:


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    Überhaupt mag ich diese Enge, die Urbanität aus dieser Perspektive sehr:


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    Bilder: Adama


  • .... hier als Ergänzung zum vorherigen Beitrag von Adama links die verklinkerte Nordseite des Bahnhochhauses


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    hier der Gegenblick nicht ganz so brilliant aus der S-Bahn aufgenommen

  • 2 Tage später haben RYAN-FRA und ich uns das Hochhäuschen der Bahn und den Brick noch einmal genauer angesehen.

    Wir waren uns beide einig, dass es besser gewesen wäre, die Breitseiten am Boulevard auszurichten, denn das Gebäude wirkt analog dem T8 abgeschlagen.

    Siehe dazu folgendes PDF oder folgendes Rendering: Bild


    Dennoch gibt es ein paar Perspektiven die den Turm richtig gut wirken lassen, zB. wenn man gerade davor steht auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

    Überhaupt ist der Boulevard Mitte kaum noch wiederzuerkennen und wirkt weltstädtisch. Ein großer Fehler ist das zukünftig nicht vorhandene gastronomische Angebot auf der Nordseite und das über 500m Länge. Zudem der Innenhof des Bricks wohl nicht öffentlich zugänglich sein wird.


    Der Klinker gefiel uns am Brick besser, da er dort natürlicher und realer wirkt. Beim DB Hochhaus wirkt er leider etwas künstlich. Trotzdem kann man sich über die Farbakzente freuen.


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    Klinkriger Loftcharakter des Bricks, Blick in den bereits gerüstfreien Innenhof:


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    Bilder: Adama

  • Ein großer Fehler ist das zukünftig nicht vorhandene gastronomische Angebot auf der Nordseite und das über 500m Länge. Zudem der Innenhof des Bricks wohl nicht öffentlich zugänglich sein wird


    Mein Versuch einer Erklärung:

    • Nachbar 1: Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH): die Mitarbeiter haben eine Kantine;
    • Nachbar 2 (noch nicht vorhanden): FAZ: diese Mitarbeiter werden bestimmt auch eine Kantine bekommen;
    • Deutsche Bahn gegenwärtig in der Stephensonstraße: auch hier: Kantine;

    Im Gegensatz zu den Beratern in der Innenstadt handelt es sich meiner Erfahrung nach bei Mitarbeitern der KVH, Deutschen Bahn und wohl auch bei den Mitarbeitern der Big4 (d.h. hier: Deloitte) um Personen, die eher eine subventionierte Kantine aufsuchen als "draußen" essenzugehen.


    Wie Serendip bereits oben geschrieben hatte und ich schmerzlich als Anwohner erlebe, gibt es gleich zwei Flächen im Praedium, für die Gastro vorgesehen ist. Auch diese sind (noch) leer. Kommen die Büros, kommen die(se) Restaurants. Dazu gibt es bereits heute im Parigot das sehr gute und hochgelobte Café Croquant. Das ist nur auf der anderen Straßenseite.


    Recht hast Du natürlich damit, dass die Seite der FAZ & Deutschen Bahn auch nach Fertigstellung abends nicht gradnios belebt sein wird.