Tempelhof-Schöneberg | Kleinere Projekte

  • Waldorf-Campus

    ... unmittelbar hinter diesem Haus fängt eine große Brachfläche an. Es handelt sich um das Gelände der wegen Asbestverseuchung abgerissenen, ehemaligen Schwielowsee Schule. Soweit ich weiss, will dort die Johannes Schule neu bauen. Eine Wohn bzw. gewerbliche Bebauung wollte man nicht, Wohnbebauung vor allem nicht wegen der benachbarten Sportplätze.


    Richtig, dort soll ein Campus für eine Waldorfschule entstehen. Im 1. Halbjahr 2016 soll die Schule bezogen werden.


    Weitere Infos:


    competitionline
    wa - Wettbewerbe aktuell
    Infoseite Johannes-Schule

  • tief im Südosten von Schöneberg

    genauer gesagt in der Arnulfstraße, zwischen Domnauer Straße und Friedhof Eythstraße, baut die Baugruppe Am Lindenhof ein gar nicht so kleines Projekt. Die recht grüne Umgebung wird von Siedlungshäusern und 70er Jahre Großblockbauten dominiert. Der Marienberg und das Südparkgeände befinden sich in fußläufiger Entfernung


    In der Domnauer Straße sind die mächtigen Kellergewölbe eines mir nicht bekannten Vorgängerbau zu bestaunen.


    Baugruppe Am Lindenhof lt. Webseite werden keine weiteren Mitstreiter gesucht.



    Ich habe auf den Bildern die Domnauer Straße aus Versehen als Donauerstraße bezeichnet, habe den Straßennamen auf dem Foto falsch gelesen. Die Arnulfstraße kennen ich vom Namen, die kleine Domnauer hingegen nicht.



    Neubau Arnulfstraße by Kleist D, on Flickr



    Neubau Arnulfstraße by Kleist D, on Flickr



    Neubau Arnulfstraße by Kleist D, on Flickr



    Neubau Arnulfstraße by Kleist D, on Flickr



    Die Bäume am rechten Bildrand stehen bereits auf dem Friedhof Eythstraße



    Neubau Arnulfstraße by Kleist D, on Flickr


    Blick aus der Domnauer Straße in Richtung Friedhof Eythstraße



    Neubau Arnulfstraße by Kleist D, on Flickr



    Neubau Arnulfstraße by Kleist D, on Flickr



    Neubau Arnulfstraße by Kleist D, on Flickr



    Neubau Arnulfstraße by Kleist D, on Flickr


    Die Arnulfstraße liegt in das Stelle tiefer als die Straßenumgebung. Die der BG Am Lindenhof gegenüberliegende Bebauung sieht so aus. Hinter diesen Blocks endet Schöneberg. Die Total Tankstelle keine 100m weiter, gehört bereits zu Tempelhof.



    Neubau Arnulfstraße by Kleist D, on Flickr


    eigene Bilder, gemeinfrei

  • Wie die BW berichtet hat der Investor als Reaktion auf die Anwohnerproteste umgeplant und beabsichtigt nun den Bau einen Studentenwohnhauses.


    Das Grundstück soll nun wie zuletzt berichtet mit einem Studentenwohnheim bebaut werden. Die Anwohnerproteste seien entgültig gescheitert so der Tagesspiegel.
    Da das Projekt allerdings zunächst noch das B-Planverfahren durchlaufen muss sei mit einem Baustart vor 2016 nicht zu rechnen.


    Artikel Tagesspiegel


    Entwurf:



    (C) Dörr Ludolf Wimmer Architekten

  • Es ist schade, dass mittlerweile jedes Projekt im Kiez torpediert wird. Ich bin selbst Anwohner und freue mich darüber, dass der Kiez sich weiter entwickelt. Absurd waren bereits die Proteste gegen das Wohnhaus in der Crellestraße.


    Die Argumente insbesondere gegen die "Fällung von Bäumen" im Wannseebahngraben kann ich nur als paranoid bezeichnen. Bisher handelte es sich doch nur um vermülltes Gestrüpp. Anstelle sich darüber zu freuen, dass diese Grünfläche endlich für die Öffentlichkeit erschlossen wird, was natürlich das Lichten des mittlerweile dichten Unterholzes mit sich bringt, wird polemisiert und Stimmung gegen jede Veränderung gemacht. Das Unterholz müsste so oder so gelichtet werden, schon allein aus Verkehrssicherungsgründen.


    Im Übrigen halte ich den Vorschlag den Fahrrad und Fußgängerweg, auf dem ehemaligen Gleis der Wannseebahn, dass derzeit als Baustraße genutzt wird zu errichten für nicht praktikabel. Abgesehen von den Argumenten der Bahn will ich als Anwohner, Radfahrer oder Spaziergänger nicht einen Weg nutzen müssen, an dem im Abstand von einem halben Meter alle 10 Minuten ein S-Bahn-Zug vorbeirauscht. Was ist den daran falsch, den Weg durch die Vegetation zu führen?


    Niemand will doch die Vegetation beseitigen, im Gegenteil! Sie soll für die Anwohner erlebbar gemacht werden, was derzeit nicht der Fall ist. Der sogenannte "Crelle-Urwald" ist ein vermülltes unzugängliches Gelände, ohne jeden Mehrwert für die Anwohner. 90 ins Kraut geschossene Jungbäume zu entfernen, ist kein Verbrechen an Umwelt und Natur und schon gar nicht an den Anwohnern.


    Ich freue mich jedenfalls darauf, bald mit dem Fahrrad, ohne andere Verkehrsmittel zu kreuzen, von der Roten Insel bis ins Stadtzentrum zu fahren. was soll daran falsch sein.


    Ich staune immer wieder über das Maß an Verbohrtheit, das manche Leute an den Tag legen!

  • Neubau Crellestraße 22a sog. Haus Crelle

    .. die Gerüste sind abgebaut, hervor kommt ein m.E. tageslichttaugliches Gebäude der Alltagsmoderne. Lt. einer Bekannten sind alle Wohnungen verkauft.


    Es war das Projekt, wo es Ärger wegen drei zu fällender Linden gab.


    Hier ein historisches Foto des Bauplatzes aus den frühen 30er Jahren, welches auf der Seite crellekiez-zukunft eingestellt ist. Die Projektseite Crellestraße 22 a



    Neubau Crellestraße 22a by Kleist D, on Flickr



    Neubau Crellestraße 22a by Kleist D, on Flickr



    Neubau Crellestraße 22a by Kleist D, on Flickr


    Haus Crelle mit Gaslaterne im Vordergrund.



    Neubau Crellestraße 22a by Kleist D, on Flickr



    Neubau Crellestraße 22a by Kleist D, on Flickr


    eigene Bilder, gemeinfrei

  • Danke, Kleist, für die Präsentation! Das Haus Crelle - ein äußerst gelungener Neubau, wie mir scheint. Wieder einmal ein Nachweis, dass mit allerschlichtesten Mitteln hervorragende Architektur zu schaffen ist. Nicht der finanzielle Aufwand ist entscheidend, sondern die Kapazität des Architekten.

  • ^ und ^^ Beide Häuser an der S-Bahn empfinde ich in den Ansichten als sehr gelungen. Das Crelle-Haus würde ich allerdings nicht einfach als Moderne bezeichnen. Es greift doch klassische Gestaltungsmerkmale auf. Beide Häuser (bzw. das Crelle-Haus und der rote Komplex) zeichnen sich durch eine hohe Detailliertheit aus. Die Baukörper sind plastisch abgestuft, was für mich ein wichtiges Erfolgskonzept für ansprechende Architektur ist.


    Welches Material trägt eigentlich die rote Farbe? Wie ist die Verarbeitung?


    Der Bau erscheint mir recht innovativ.

  • ^ und ^^ Beide Häuser an der S-Bahn empfinde ich in den Ansichten als sehr gelungen.


    Das sind sie auch, allerdings ist die Bauausführung des Crellehauses deutlich besser als die des "roten Komplexes".


    Die gesamte Gegend ("Rote Insel" zwischen S1, S2 und dem S-Bahnring) entwickelt sich sehr gut.


    Interessant ist auch die Fuß- und Fahrrad-Anbindung an die Innenstadt (Potsdamer Platz): Beim "roten Komplex" erfolgt sie bereits jetzt über den sehr gelungenen Gleisdreieckpark, beim Crellehaus in näherer Zukunft über einen entlang der S1 verlaufenden Fuß- und Fahrradweg. Beide Verbindungen sind Teil der "Schöneberger Schleife", die nach Süden auf beiden Seiten (also entlang von S1 und S2) bis zum Südkreuz führen wird.


    http://www.stadtentwicklung.be…-Basiskonzept.4565.0.html

  • T-Damm-Center

    Hier ein Update zum aktuellen Stand des T-Damm-Centers
    zuletzt #210 #211


    Der nun auf dem Bauschild zu sehende Entwurf von Keintzel Architekten ist m.E. sehr ernuechternd:



    (eigene Bilder)

  • In der Tat, wieder mal eine vertane Chance mehr. Die nähere Umgebung besteht geschlossen aus erhaltenen Altbauten, meist leider Berlin-typisch entstuckt, aber immerhin. Auch das abgebrochene Haus schien ein Altbau zu sein, bzw. passte sich der Umgebung perfekt an. Nun wird da ein hässlicher, billiger, Allerweltskasten zwischengeschoben, der das Stadtbild für lange Zeit stören wird. Es ist wirklich traurig, dass in der heutigen Zeit kein Gedanke mehr an attraktiven, vorausschauenden Städtebau verschwendet wird.

  • ^ Ich kapier' nicht, was Du im Zusammenhang mit so einem Bauprojekt unter "vorausschauendem Städtebau" verstehst. Städtebaulich wird hier doch eine Lücke im Blockrand geschlossen, die entweder schon immer bestand oder 70 Jahre alt ist – und das ist doch zu begrüßen, oder? Was Dich stört, ist wohl eher die Architektur des Neubaus. Der sieht tatsächlich nach Allerweltskasten aus, aber er wird ja auch zu Allerweltszwecken gebaut (unten Supermarkt, oben Arztpraxen, oder so). Dass bei solchen Zentren wert auf die Architektur gelegt wird, erlebt man höchstens mal in einer Prestigegegend wie der Bergmannstraße, aber gewiss nicht am Tempelhofer Damm anderthalb Kilometer südlich des S-Bahnrings.


    Das mag man bedauern, aus Investorensicht finde ich es aber sogar verständlich. Zumal ja auch nichts Schönes zerstört wurde – warum Du findest, die Vorgängerbauten hätten sich perfekt in die Umgebung eingepasst, ist mir ein Rätsel. Ich sehe dort eine Baracke, eine Hinterhofzufahrt und einen völlig nichtssagenden Zweigeschosser mit absurd großen Schaufensterscheiben. Der Neubau mag ebenfalls nichtssagend sein, er nimmt aber immerhin die Traufhöhe(n) seiner drei- bzw. viergeschossigen Nachbarn auf und vermittelt zwischen ihnen.


    Mein Fazit: Langweiliger Neubau ohne architektonischen Anspruch, der aber besser in seine Umgebung passt als die zusammengestoppelten Vorgänger. Städtebaulich ein kleiner Fortschritt. Eine Chance wurde hier m.E. schon deshalb nicht vertan, weil für dieses Grundstück nie eine Chance auf gute Architektur bestanden hatte.

    2 Mal editiert, zuletzt von Architektenkind ()

  • Gesundheitszentrum Forddamm

    zuletzt #207


    Hier noch das Endergebnis von dem Neubau (!) des Gesundheitszentrums. Wirklich grandios ist die Einbeziehung der Lüftungsanlage als gestalterisches Mittel auf der Hofseite ;)


    Strassenansicht


    Hof

    (eigene Bilder)

  • Die BW berichtet, dass auf dem 26.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Bessemerstraße 84 und der Eythstraße 66 (Lage @ BingMaps) rund 480 Wohnungen entstehen sollen. Federführender Architekt ist Stephan Höhne. Der Projektname lautet "Wohnquartier Alboinpark".
    Druck gibt es seitens der Lokalpolitik die dort sozialverträglichen Wohnungsbau fordert.

  • Grundstück ehem. RM f. bes. d. Ostgebiete

    ^Ich wüsste nicht wie. Meine Kontakte zur polnischen Botschaft sind erschöpft - die Sache wird in Warschau entschieden. Den Polen gehörte das Grundstück bis zum 2. Weltkrieg - dann wurde es dem "RM für besetzte deutsche Ostgebiete" zugeordnet. Nach 1945 haben die Polen das Areal zurückbekommen.


    Die "Berliner Traufhöhe" ist baurechtlich ja eine living legend, Stimman hat sie für die Friedrichstadt per B-Plan festgelegt. Hier galt eigentlich ein Kerngebiet, ein B-Plan von 2011 legt ein Mischgebiet drüber. Über die Bauhöhen und -Tiefen muss dan § 34 BauGB entscheiden. Der Nachbar westlicherseits ist satt hoch, hat aber auch schon Vorgärten - diese Höhen sind der Bezugspunkt, nachdem sich ein Neubau "nach Art und Maß der Nutzung einordnen" muss:



    Zudem hat der Nachbarbezirk Mitte (ja, Tiergarten gehört jetzt zu Mitte und die Bezirksgrenze zwischen Schöneberg und Mitte ist die Kurfürstenstraße) ein fettes EKZ gegenüber auf dem Höffnerparkplatz genehmigt. Da kommt man schon auf Bezugshöhen nach § 34 BauGB, die an der Ecke als Betonung 8 Geschosse zulassen.


    Insgesamt aber glaube ich noch nicht an das Projekt.


    Anbei mal eine Zeichnung aus der Bauakte, wie die Ecke vor 1945 aussah:


  • ^
    Zum einen erwähnte ich bereits, dass das Grundstück von einen nicht namentlich genannten Investor gekauft wurde. Zum anderen bringt kurzes Googlen etwas Licht in die Sache. Der Investor ist wohl die Diamona & Harnisch Development GmbH die schon diverse andere Projekte in Berlin realisiert (hat).
    Für das hier besprochene Projekt gibt es eine Projektseite mit Infos. Der Name des Projektes lautet Carré Voltaire.

    Zudem hat der Nachbarbezirk Mitte (ja, Tiergarten gehört jetzt zu Mitte und die Bezirksgrenze zwischen Schöneberg und Mitte ist die Kurfürstenstraße) ein fettes EKZ gegenüber auf dem Höffnerparkplatz genehmigt. Da kommt man schon auf Bezugshöhen nach § 34 BauGB, die an der Ecke als Betonung 8 Geschosse zulassen.


    Höffner? Du meinst wohl Hübner. Wurde hier aber auch schon besprochen. Das fette EKZ wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht kommen.

  • Schöneberg 2 - Neubau Geßlerstraße Ecke Kesselsdorfstraße

    Keine Ahnung, ob dieser Neubau schon gezeigt wurde. Ansicht von Süden (Geßlerstraße):



    Ansicht von Norden (Kesselsdorfstraße):



    Lageplan Google Earth (gilt auch für den nächsten Beitrag):