Tempelhof-Schöneberg | Kleinere Projekte

  • Bürgerinitiative gegen Bebauung am Kleistpark. Erst heißt es in dem Abendschau-Beitrag, man mache sich Sorgen um die Sicherheit, mit Bezug auf den U-Bahn-Bau in Köln. Der Bauherr Widerspricht den Befürchtungen natürlich, die BVG will auch ein Wörtchen mitzureden haben. Am Schluss sagt die Abendschau, dass es der BA um die 50 Bäume geht...Das scheint mir eher der Realität zu entsprechen...


    Wie die BW berichtet hat der Investor als Reaktion auf die Anwohnerproteste umgeplant und beabsichtigt nun den Bau einen Studentenwohnhauses. Eine brückenartige Konstruktion soll die Statik des neuen Gebäudes sichern. Nach Vorstellung des Projektes vorm Baukollegium wurde dem Bauherrn geraten, bei der Fassadengestaltung nachzubessern.


    Auf der gegenüberliegenden Seite der Kreuzung soll auf dem Grundstück Hauptstraße 3 ab diesen Jahr ein Atelierhaus entstehen.

  • Barbarossaplatz

    Neubau am Barbarossaplatz Projektseite


    Das wird unsere "Historiker" bestimmt erfreuen. Sicher eine Verbesserung zur Vorbebauung, aber mein Geschmack trifft das nicht so richtig.



    Barbarossaplatz by Kleist D, on Flickr



    Ansicht aus der Eisenacher Straße



    Barbarossaplatz by Kleist D, on Flickr


    Ansicht aus der Barbarossastraße



    Barbarossaplatz by Kleist D, on Flickr



    Barbarossaplatz by Kleist D, on Flickr



    Neubau Barbarossaplatz by Kleist D, on Flickr



    Neubau Barbarossaplatz by Kleist D, on Flickr



    Neubau Barbarossaplatz by Kleist D, on Flickr



    Neubau Barbarossaplatz by Kleist D, on Flickr


    weitere Fotos aus verschiedenen Ansichten



    Barbarossaplatz by Kleist D, on Flickr



    Barbarossaplatz by Kleist D, on Flickr



    Barbarossaplatz by Kleist D, on Flickr


    abgerissene Vorbebauung



    Barbarossaplatz vormals by Kleist D, on Flickr



    Barbarossaplatz vormals by Kleist D, on Flickr



    Barbarossaplatz vormals by Kleist D, on Flickr


    eigene Bilder, gemeinfrei

  • Danke für den ausführlichen Bildbeitrag. Wie meinen Vorrednern gefällt mir der Neubau recht gut, deutlich besser als der Vorgänger. Seine konzeptionelle Herkunft, nämlich das Dogma der maximalen Verdichtung durch Geschossfläche, erreicht durch niedrigere Decken und das Vollpfropfen der Fassade mit Details wie Erkern und Balkonen enttarnt das Haus dann doch als "form follows profit": Denn auf den ersten Blick macht es ja doch einiges her, im Vergleich zu vielen anderen Neubauten, und zieht Interesse. Auf dem zweiten Blick fehlt es dann doch an Klasse.

  • Ich kann mich garnicht genug aufregen über diesen scheusslichen Kasten in meiner direkten Nachbarschaft, für den 70, 1-1,5 Zi. Mietwohnungen im unteren Preissegment weichen mussten. Sowas ist hier dank der Milieuschutzverordnung die hier nun wirksam sein soll hoffentlich nicht mehr möglich.

  • Ich finde das Endergebnis nicht toll, aber solide. Eine Verbesserung zum Vorzustand ist es allemal.


    Dafür finde ich die Verdichtung sehr gut.


    Anstatt 70 kleinerer Wohnungen gibt es nun 86 größere Wohnungen. Die Anzahl der Bewohner auf gleicher Fläche dürfte sich nun verdreifachen.

  • Also rein optisch finde ich, kann man nur schwer behaupten, dass der neue Bau im Gegensatz zum Vorgänger keine Aufwertung sei. Zusätzlich nimmt der neue Bau mit den seitlichen Erkern typische Formen von Berliner Altbauten auf. Somit wirkt er teilweise ganz stimmig bzw. passend zum Umfeld. Wie so oft bei solchen historismus-angehauchten Neubauten verkommt jedoch die sogenannte Beletage eher zu einer "Small-Etage", was irgendwie einen billigen Eindruck hinterlässt. Außerdem finde ich auch, wirkt der Bau sehr klobig und fett, gefällt mir aber insgesamt besser, als der der meiste Kram von Patschke und Co.
    Auch städtebaulich eine klare Aufwertung im Gegensatz zum Vorgänger.

  • Wie so oft bei solchen historismus-angehauchten Neubauten verkommt jedoch die sogenannte Beletage eher zu einer "Small-Etage", was irgendwie einen billigen Eindruck hinterlässt.


    Denke hier erkennt man einfach, dass die Beletage dank Fahrstuhl nicht mehr ganz unten sondern oben liegt.
    Ist zwar schade aus architektonischer Sicht aber menschlich verständlich, dass man lieber den weiten Blick genießt und nicht jeden in die Wohnung schauen lassen will. Daher kann man oben mehr Geld verlangen oder verbauen als unten

  • Welch ein Missgriff! Von den gedrückten Proportionen über die billig wirkenden Materialien bis hin zu den plumpen Details wurde hier etwas begangen, was nur als Zerrbild einer um Gediegenheit bemühten Stadtarchitektur wirken kann. Nun gut, Entgleisungen aller Art lassen sich leider nicht aus der Welt bannen. Wirklich unverzeihlich aber erscheint mir, dass auch hier kein Erdgeschoss im städtischen Sinn geschaffen wurde, mit etwas mehr Raumhöhe, so dass irgendwann auch mal eine Arztpraxis, ein Büro, eine Galerie, ein Café oder ein Laden einziehen kann, so, wie es in den angrenzenden gründerzeitlichen Häusern möglich ist. Gerade die Lage am Barbarossaplatz - mit Westsonne! - hätte sich doch wunderbar aktivieren lassen. Lässt sich solch eine gewerbliche Nutzungsmöglichkeit des Erdgeschosses eigentlich nicht über §34 einfordern von Seiten des Bezirks?

  • Also rein optisch finde ich, kann man nur schwer behaupten, dass der neue Bau im Gegensatz zum Vorgänger keine Aufwertung sei. Zusätzlich nimmt der neue Bau mit den seitlichen Erkern typische Formen von Berliner Altbauten auf. Somit wirkt er teilweise ganz stimmig bzw. passend zum Umfeld. Wie so oft bei solchen historismus-angehauchten Neubauten verkommt jedoch die sogenannte Beletage eher zu einer "Small-Etage", was irgendwie einen billigen Eindruck hinterlässt. Außerdem finde ich auch, wirkt der Bau sehr klobig und fett, gefällt mir aber insgesamt besser, als der der meiste Kram von Patschke und Co.
    Auch städtebaulich eine klare Aufwertung im Gegensatz zum Vorgänger.


    In Müllheim sicher eine Aufwertung, in Berlin im gesellschaftspolitischen Kontext für mich eine Abwertung.

  • Tut mir leid, ich habe das rein optisch/städtebaulich bewertet. Und damit mein ich vor allem die Blockrandbebauung, die vorher nicht vorhanden war.
    Ich sehe den "Verdrängungsprozess", der in Berlin von statten geht, auch kritisch. Ich kann mich aber doch trotzdem über eine optische Verbesserung freuen. Der neue Bau ist auch keineswegs ein Meisterwerk. Aber soll ich mir jetzt Bauten wie am Kotti oder im MV wünschen? Lasst uns dochmal richtig hässlich bauen! Oder vielleicht sollte sich garnix ändern. Schön Stillstand! Am besten alles bleibt beim Alten und verfällt, hauptsache preiswerter Wohnraum ist da. Ja das wär doch die Lösung aller Probleme!
    Ich bin eher dafür, dass sozialer Wohnraum über staatliche Subventionen gefördert wird und man so zu einer gesunden sozialen Durchmischung auch in innerstädtischen Gegenden kommt, die dann nicht zwangsweise sch**** aussehen muss. Aber das Thema gehört hier eigentlich nicht in das Forum.


    ps: Woher bist du "JanM. Restrigo" dir so sicher, dass ich aus Mülheim komme, bzw. aus MüLLheim, wie du so sachlich angemerkt hattest?

  • Schöneberg

    In der Kolonnenstraße 5-6, nahe der S-Bahn Julius-Leber-Brücke sind so eben die Gerüste gefallen. Zum Vorschein kommt ein wahres Kleinod der Berliner Jugendstilarchitektur. ...


    .. und hier ist es, bei Sonnenschein hätte es bestimmt noch besser ausgesehen.


    Kolonnenstraße 5-6



    Kolonnenstraße by Kleist D, on Flickr



    Kolonnenstraße by Kleist D, on Flickr



    Kolonnenstraße by Kleist D, on Flickr



    Schöneberger Insel


    In der Brunhild, Ecke Czeminski Straße ist ein schmaler Neubau entstanden.
    An der Giebelseite befindet sich ein Kinderspielplatz.



    Brunhildstraße by Kleist D, on Flickr



    Brunhildstraße by Kleist D, on Flickr


    In der Geßlerstraße ist dieser Neubau mit m.E. schönen großen Fenstern und interessanter Struktur entstanden. Die Hausfront zeigt nach Süden. Die Farbe naja, geht so.



    Geßlerstraße by Kleist D, on Flickr


    .. Rückanblick



    Geßlerstraße by Kleist D, on Flickr


    ... unmittelbar hinter diesem Haus fängt eine große Brachfläche an. Es handelt sich um das Gelände der wegen Asbestverseuchung abgerissenen, ehemaligen Schwielowsee Schule. Soweit ich weiss, will dort die Johannes Schule neu bauen. Eine Wohn bzw. gewerbliche Bebauung wollte man nicht, Wohnbebauung vor allem nicht wegen der benachbarten Sportplätze.



    alte Schwielowsee Schule by Kleist D, on Flickr




    alte Schwielowsee Schule by Kleist D, on Flickr


    Steinmetzstraße ausserhalb der Schöneberger Insel


    Lidl hat eröffnet. Vorher war dort ein Parkplatz und eine darunterliegende Tiefgarage. Der Haupteingang befindet sich in der Potsdamer Straße



    Steinmetzstraße by Kleist D, on Flickr



    Steinmetzstraße by Kleist D, on Flickr


    eigene Fotos, gemeinfrei

  • ^ Kleine Ergänzung zur Kleist's post: Bisher befand sich die Lidl-Filiale an der Goebenstraße, in einem unansehnlichen Flachbau. Man darf gespannt sein, was dort enstehen wird.


    Man sollte noch einmal überdenken, ob das Gelände der ehemaligen Schwielowsee-Schule nicht doch für Wohnungen genutzt werden sollte. Die angebliche "Lärmbelastung" durch den Sportplatz halte ich für übertrieben. Sonst hätte wohl kaum den Wohnbau an der Geßlerstraße genehmigt, der ebenfalls unmittelbar am Sportplatz liegt.

  • Waldorf-Campus

    ... unmittelbar hinter diesem Haus fängt eine große Brachfläche an. Es handelt sich um das Gelände der wegen Asbestverseuchung abgerissenen, ehemaligen Schwielowsee Schule. Soweit ich weiss, will dort die Johannes Schule neu bauen. Eine Wohn bzw. gewerbliche Bebauung wollte man nicht, Wohnbebauung vor allem nicht wegen der benachbarten Sportplätze.


    Richtig, dort soll ein Campus für eine Waldorfschule entstehen. Im 1. Halbjahr 2016 soll die Schule bezogen werden.


    Weitere Infos:


    competitionline
    wa - Wettbewerbe aktuell
    Infoseite Johannes-Schule

  • tief im Südosten von Schöneberg

    genauer gesagt in der Arnulfstraße, zwischen Domnauer Straße und Friedhof Eythstraße, baut die Baugruppe Am Lindenhof ein gar nicht so kleines Projekt. Die recht grüne Umgebung wird von Siedlungshäusern und 70er Jahre Großblockbauten dominiert. Der Marienberg und das Südparkgeände befinden sich in fußläufiger Entfernung


    In der Domnauer Straße sind die mächtigen Kellergewölbe eines mir nicht bekannten Vorgängerbau zu bestaunen.


    Baugruppe Am Lindenhof lt. Webseite werden keine weiteren Mitstreiter gesucht.



    Ich habe auf den Bildern die Domnauer Straße aus Versehen als Donauerstraße bezeichnet, habe den Straßennamen auf dem Foto falsch gelesen. Die Arnulfstraße kennen ich vom Namen, die kleine Domnauer hingegen nicht.



    Neubau Arnulfstraße by Kleist D, on Flickr



    Neubau Arnulfstraße by Kleist D, on Flickr



    Neubau Arnulfstraße by Kleist D, on Flickr



    Neubau Arnulfstraße by Kleist D, on Flickr



    Die Bäume am rechten Bildrand stehen bereits auf dem Friedhof Eythstraße



    Neubau Arnulfstraße by Kleist D, on Flickr


    Blick aus der Domnauer Straße in Richtung Friedhof Eythstraße



    Neubau Arnulfstraße by Kleist D, on Flickr



    Neubau Arnulfstraße by Kleist D, on Flickr



    Neubau Arnulfstraße by Kleist D, on Flickr



    Neubau Arnulfstraße by Kleist D, on Flickr


    Die Arnulfstraße liegt in das Stelle tiefer als die Straßenumgebung. Die der BG Am Lindenhof gegenüberliegende Bebauung sieht so aus. Hinter diesen Blocks endet Schöneberg. Die Total Tankstelle keine 100m weiter, gehört bereits zu Tempelhof.



    Neubau Arnulfstraße by Kleist D, on Flickr


    eigene Bilder, gemeinfrei

  • Wie die BW berichtet hat der Investor als Reaktion auf die Anwohnerproteste umgeplant und beabsichtigt nun den Bau einen Studentenwohnhauses.


    Das Grundstück soll nun wie zuletzt berichtet mit einem Studentenwohnheim bebaut werden. Die Anwohnerproteste seien entgültig gescheitert so der Tagesspiegel.
    Da das Projekt allerdings zunächst noch das B-Planverfahren durchlaufen muss sei mit einem Baustart vor 2016 nicht zu rechnen.


    Artikel Tagesspiegel


    Entwurf:



    (C) Dörr Ludolf Wimmer Architekten

  • Es ist schade, dass mittlerweile jedes Projekt im Kiez torpediert wird. Ich bin selbst Anwohner und freue mich darüber, dass der Kiez sich weiter entwickelt. Absurd waren bereits die Proteste gegen das Wohnhaus in der Crellestraße.


    Die Argumente insbesondere gegen die "Fällung von Bäumen" im Wannseebahngraben kann ich nur als paranoid bezeichnen. Bisher handelte es sich doch nur um vermülltes Gestrüpp. Anstelle sich darüber zu freuen, dass diese Grünfläche endlich für die Öffentlichkeit erschlossen wird, was natürlich das Lichten des mittlerweile dichten Unterholzes mit sich bringt, wird polemisiert und Stimmung gegen jede Veränderung gemacht. Das Unterholz müsste so oder so gelichtet werden, schon allein aus Verkehrssicherungsgründen.


    Im Übrigen halte ich den Vorschlag den Fahrrad und Fußgängerweg, auf dem ehemaligen Gleis der Wannseebahn, dass derzeit als Baustraße genutzt wird zu errichten für nicht praktikabel. Abgesehen von den Argumenten der Bahn will ich als Anwohner, Radfahrer oder Spaziergänger nicht einen Weg nutzen müssen, an dem im Abstand von einem halben Meter alle 10 Minuten ein S-Bahn-Zug vorbeirauscht. Was ist den daran falsch, den Weg durch die Vegetation zu führen?


    Niemand will doch die Vegetation beseitigen, im Gegenteil! Sie soll für die Anwohner erlebbar gemacht werden, was derzeit nicht der Fall ist. Der sogenannte "Crelle-Urwald" ist ein vermülltes unzugängliches Gelände, ohne jeden Mehrwert für die Anwohner. 90 ins Kraut geschossene Jungbäume zu entfernen, ist kein Verbrechen an Umwelt und Natur und schon gar nicht an den Anwohnern.


    Ich freue mich jedenfalls darauf, bald mit dem Fahrrad, ohne andere Verkehrsmittel zu kreuzen, von der Roten Insel bis ins Stadtzentrum zu fahren. was soll daran falsch sein.


    Ich staune immer wieder über das Maß an Verbohrtheit, das manche Leute an den Tag legen!