Tempelhof-Schöneberg | Kleinere Projekte

  • Find ich eigentlich garnicht so schlecht. Keine knallige "hier!!guck!Ich bin der tolle moderne Aufsatz von diesem Gebäude!!!!!" Effekthascherei, aber doch sichbar etwas Neues. Ein historisierender Dachaufsatz hat ja immer den beigeschmack einer "Fälschung", insofern hätte ich da oft Vorbehalte.
    Ich glaube bei besserem Wetter sieht das auch noch etwas besser aus.


    Fügt sich doch gut ein, gefällt mir.


    Die Häuser links und rechts daneben sollte man lieber nochmal anfassen.

  • Bürgerinitiative gegen Bebauung am Kleistpark. Erst heißt es in dem Abendschau-Beitrag, man mache sich Sorgen um die Sicherheit, mit Bezug auf den U-Bahn-Bau in Köln. Der Bauherr Widerspricht den Befürchtungen natürlich, die BVG will auch ein Wörtchen mitzureden haben. Am Schluss sagt die Abendschau, dass es der BA um die 50 Bäume geht...Das scheint mir eher der Realität zu entsprechen...

  • ^
    Das Thema hatten wir eine Seite zuvor schonmal.
    Im Netz findet sich zudem die Website der BI. Das mit dem unsicheren Baugrund steht dort an letzter Stelle. Ich schätze mal, dass es der BI in erster Linie um den Erhalt der Bäume geht. Und noch mehr Touris wolle man auch nicht im Viertel.


    Im rbb-Beitrag wird die Sache mit dem Baugrund dennoch gerne aufgenommen. Das klingt noch eine Spur wichtiger als die Rettung von Bäumen.
    Ob man für den Neubau nun extra einen vorhabenbezogenen B-Plan braucht? Das mit dem Baugrund lässt sich doch sicherlich im Vorfeld der Baugenehmigung regeln.


    PS Seit wann berechnen Statistiker die Statik eines Gebäudes? :D

  • Interessant ist, dass die im dürftigen Impressum genannte Verantwortliche der BI nicht einmal in Schöneberg wohnt. Hier soll wohl eher politisiert werden, als tatsächliche Anwohnerinteressen vertreten werden.

  • ^ grausig! Gegen jede Stadtreparatur und sei sie noch so sinnvoll, gründet sich gerade in Schöneberg oder Kreuzberg eine Bürgerinitiative. Die sollten sich mal für eine schöne Fassade an dieser prominenten Ecke einsetzen! Die Eckbebauung ist hier geradezu ein Muss!

  • Ich finde auch, dass diese Ecke bebaut werden sollte. Was man da allerdings im RBB -Bericht zu sehen bekam, lässt mich zweifeln.

  • PS: Seit wann berechnen Statistiker die Statik eines Gebäudes? :D


    Seit sich Leute beim Sprechen einfach mal verhaspeln.


    Eine Bebauung ist keineswegs ein Muß. Dieser Freiraum dort hat durchaus Atmosphäre. Könnte vielleicht noch verbessert werden.

  • Natürlich ist die Bebauung ein Muß. Warum sollte es an jeder dritten Ecke ein Brache geben? Die Bebauung würde für weitere Urbanität, wofür Berlin teilweise als größte Stadt Deutschlands steht, sorgen und gleichzeitig Steuergelder einbringen.

  • Die Bebauung ist kein Muß, da Brüche ebenfalls typisch für das Berliner Stadtbild sind. Viele der Nachkriegslücken wurden bereits geschlossen. Zudem ist diese Ecke recht stimmig eingerichtet und hat Tradition. Einspruch abgelehnt.

  • An so einer großen Kreuzung hat eine Bebauung nahezu nur Vorteile. Wenn man Bombenlücken mit Brandwänden überhaupt als Grünflächen erhalten sollte, dann nur in sehr dichten Kiezen und in Nebenstraßen, wie es teilweise im Prenzlauer Berg und Friedrichshain speziell für Spielplätze o.k. ist. Ansonsten sind andere Lösungen, wie kleine öffentliche Grünflächen innerhalb von Blöcken städtebaulich vorzuziehen. Oder man schafft wenn möglich Platzsituationen mit Grünflächen, indem man Brandwände zustellt und zur Straße hin öffentlichen Raum freilässt. Dies wäre auch hier gut möglich, jedoch an der Verkehrsschneise nicht attraktiv.


    Man muss sich ja nicht künstlich blind geben gegenüber eindeutigen städtebaulichen Nachteilen und sie als charakteristische Brüche idealisieren. So eine Position erscheint mir eher primitiv. Natürlich hat Berlin viele Brüche. Mit den Brachen sollte man jetzt aber langsam mal aufräumen, wenn es denn tatsächlich ein nennenswertes Wachstum in der Stadt gibt.

  • Schöneberg - Crellestraße 22 - Ecke Langenscheidtbrücke

    Beim Bau des Haus Crelle geht es sichtbar nicht bedeutend voran. Seit Backsteins Beitrag vom 30.07. hat sich äusserlich nichts getan, die Baustelle sieht von außen betrachtet sehr aufgeräumt und leer aus. Ich wohne in der Nähe, komme aber meist erst am Abend dort vorbei, so dass ich zu Bauaktivitäten nicht viel sagen kann. Ein Bekannter und eine Nachbarin sagten, dass dort z.Z. nur wenig sichtbare Bautätigkeit stattfindet.



    Haus Crelle by Kleist D, on Flickr



    Haus Crelle by Kleist D, on Flickr



    Haus Crelle by Kleist D, on Flickr

  • Umnutzung und Erweiterung des Post u. Telegrafenamt

    Geisbergstraße 6-9
    Ein denkmalgeschütztes Postgebäudes soll saniert und ein Neubau mit 51 Wohnungen und Tiefgarage bis 2011 errichtet werden.
    Standort
    Quelle der Bilder und Link zur Beschreibung


    Lang ist's her, ich hab jedenfalls keine weiteren Infos hierzu im Thread gefunden. Die Becker-Pläne sind Schnee von gestern. Stattdessen will man einen Entwurf von Ortner & Ortner realisieren:



    (C) Ortner & Ortner Baukunst


    Für das BV wurde ein B-Plan (7-40 VE) erstellt. Dieser lag im Oktober aus.
    Ich schätze mal, dass wenn alles glatt läuft im Frühjahr der Baubeginn erfolgt. Fertigstellung vermutlich Ende 2016/Anfang 2017.

  • G86 - Bauprojekt Gottlieb-Dunkel-Str. 68 Tempelhof/Neukölln

    Es wurde hier einmal kurz erwähnt, aber nicht weiter verfolgt oder kommentiert:


    http://www.mrp-berlin.de/G68.html


    Hier entstehen 3 Wohnhäuser mit insg. ca. 33 Wohnungen. Ich plane dort zu kaufen und es wird gerade begonnen zu bauen. Für mich ein tolles Projekt - gibt es andere Interessenten und Meinungen?


    Insbesondere die Stadtentwicklung ist hier natürlich ein wichtiges Thema. Noch ist es einigermaßen traurig dort, vor allem was die leerstehenden Gebäude des ehemaligen Neuköllner Frauenkrankenhauses betrifft. Doch auch dort soll in Zukunft gebaut werden:
    http://www.comerhomes.de/projektbeschreibung.php?id=5#


    Ich freue mich über Kommentare und Meinungen dazu!