Kleinere Projekte Tempelhof-Schöneberg

  • Wilmersdorf und Schöneberg

    Schöneberg,Ehrwalder Strasse


    Wurde hier bereits im März vorgestellt,die ersten Mieter sind gerade eingezogen.Mir gefällt das Gebäude,passt sich gut in die Umgebung ein.


    Blick aus der Kufsteiner Strasse (Wilmersdorf) in die Ehrwalder Strasse (Schöneberg)


    Blick aus der Meeraner Strasse



    Im Hintergrund ist der Neubau Babelsberger /Ecke Waghäuseler Str. zu erkennen.




    Die Toreinfahrt und der Durchgang in den Innenhof


    Ecke Kufsteiner/Ehrwalder Strasse


    Der Neubau steht direkt hinter dem Gelände der Fachhochschule für Wirtschaft und Recht HWR (früher FHW Schöneberg)


    alles eigene Bilder,gemeinfrei

  • Schöneberg

    Monumentenstrasse


    Eine Turnhalle wird saniert.Die Halle steht direkt hinter dem Neubau Nr.13e (sog.Projekt am Flaschenhals),der im vergangen Jahr bezugsfertig wurde.Direkt neben der Turnhalle und dem Neubau,errichtet die BSR auf ihrem Grundstück ein zweigeschossigen Profanbau.




    Hinter den gezeigten Bauten befinden sich mehrere Sportplätze und die immer mehr vandalisierte,leer stehende Schwielowseeschule.


    http://s7.directupload.net/file/d/2828/bontjypr_jpg.htm


    alles eigene Bilder

  • Kleinere Projekte Tempelhof-Schöneberg

    Katzler Strasse unweit der Yorkstrasse Die Gegend macht sich,war früher eher unfein,vor allem der Breich um den U-Bahneingang,welcher aber freundlicher gestaltet wurde.


    Blick aus der York in die Katzler Strasse





    http://www.pic-upload.de/view-14086716/bw5.1.jpg.html


    Nur gut 150m entfernt,soll ein Baumarkt entstehen,ausser Erdarbeiten ist an der Yorkstrasse aber noch nichts zu sehen.Vorher war dort eine Tankstelle und gerümpliges Gewerbe.



    IKEA Schöneberg


    Am Sachsendamm wird hingegen schon "richtig" gebaut.



    alles eigene Bilder,gemeinfrei

  • Katzler Strasse unweit der Yorkstrasse Die Gegend macht sich,war früher eher unfein,vor allem der Breich um den U-Bahneingang,welcher aber freundlicher gestaltet wurde.
    ...


    was meinst du mit ” die gegend macht sich langsahm”? weil ein baumarkt ein zugegebnermassen vorstädtisches interieur nur ungefähr 500 m luftlinie vom potsdamer platz entsteht? na dann.. vive la vorstadt!

  • Die Außenwände des Wohnhauses sind aus Gasbeton bzw Ytong seh ich das richtig? Warum sind die so dünn? Damit man hinterher doch noch Extradämmung ranklatschen kann um die 3m² Wohnfläche auszureizen? So ein Schwachsinn.


    Btw, bevor nicht die vergammelten Altbauten saniert respektive wiederbestuckt werden, sieht die Gegend immer noch "unfein" aus.

  • ^,^^
    ich wohne seit mehr als 20 Jahren in der Gegend.Die hat sich vom Flair defintiv positiv entwickelt.Die meisten Häuser sind saniert und selbstverständlich bedarf es nicht der Wiederanbringung von Stuck um eine Aufwertung zu erzielen.Auch das Publikum ist besser gemischt als früher,es gibt viele ruhige Orte der Entspannung in der Nähe.Insgesamt hat sich der Schöneberger Norden deutlich verbessert.


    Hier mal ein Foto aus der Nähe der Katzlerstrasse,der Großgörschenstrasse.

  • Es Bedarf nicht zwangsläufig der Anbringung des Stucks, gerade an komplett abgeschlagenen Straßenzügen fehlt häufig die Initialzündung dazu. Allerdings zeigt dein letztes Bild mit dem 3. Haus von Links einen Kanditaten der es absolut nötig hätte.


    Wenn man denn etwas malerische Kreativität bei der Gestaltung von entstuckten Fassaden an den Tag läge, wären die besser zu ertragen. Das ist aber viel zu selten der Fall, stattdessen simpler Neuanstrich oder plumpe Plastedämmung. Da ist das Anbringen des historischen Schmucks wohl die simpelste Methode ganze Straßen aufzuwerten.

  • ^^
    Ich möchte wetten, dass der von dir angesprochene Bau kein entstuckter Gründerzeitler ist, sondern ein 80er vielleicht 90er Jahre Neubau, zumindest die Obergeschosse. Fensterformat und Geschosshöhen sprechen dafür. So gesehen kein schlechtes Gebäude...

  • #68
    Zwar nichts neues, aber wieder mal was hübsches. Langsam wirds aber auch mir zu langweilig und ich kann die Kritik der Gründerzeit-Gegner etwas nachvollziehen (auf solche Neubauten bezogen, nicht auf damaliges !). Immer dasselbe ausm Katalog.


    HAHA! Aber der Name ist ja echt mal wieder der Hammer :lol5:! "Dorotheas Place" klingt zwar wien Edelpuff, bezieht sich aber wenigstens auf den Standort. Aber was hat ne Queen dort zu suchen? Weder heißt die Gegend "Königinnen-/Königin-XYZ-Stadt", noch stehts in der Königinnen-/Königin-XYZ-Straße. Die einzigen Queens in der Ecke dürften ein paar Dragqueens sein :rcain:. Und "Palace" ist ja wohl leicht übertrieben. Auf die Idee, es "Königinnenpalast/-palais" zu nennen würde ja schließlich keiner kommen, weils unangemessen und übertrieben ist. Wieso dann son pseudocooler Mist? Man macht sich damit doch nur lächerlich :achso:! Zumindest für die Bau- und Vermarktungszeit. Nach Abbau des Bauschildes dürfte der Name wohl eh wieder vergessen sein...

  • Selbstähnlichkeit bei einer ausreichenden Zahl von Bauten macht sie erst zum Baustil. Auch Gründerzeithäuser, zum Beispiel, waren einander sehr ähnlich. Nur deswegen erkennen wir sie im Nachhinein als Epoche und Baustil - und manchmal auch noch mit regionaltypsichem Touch, was Berlin angeh, von Grundriss bis Erkerformen. Städtebau funktioniert mE nur durch die Relation aus Regel und Regelbruch. Ohne Strasse gibt es keinen Platz. Und ohne Regelbauten keinen Solitär.


    Ich finde daher im Gegenteil, dass diese hier kritisierten, immer wieder ähnlichen Bauformen richtig und wichtig für Berlin sind.

  • Das sehe ich genau so wie Oranien. Zumal man da eine Architektursprache gefunden hat, die sich mit den historischen Gebäuden des Umfeldes verträgt, die einen guten Kompromiss aus hochwertiger Erscheinung und maximaler Nutzfläche darstellt und die in sich gesehen auch viele Gestaltungsmöglichkeiten für die Architekten mitbringt. So entsteht langfristig gesehen eine schöne Sammlung an Mietshäusern der 2010'er Jahre, mit Wiedererkennungswert und Charakter.
    Gewissermaßen seit ihr Berliner darum ja zu beneiden.

  • Gerade letztgenanntes Gebäude passt sich doch recht gut mit der klassischen Gestaltung an die ähnlich wirkende Altbausubstanz an. Da kann ich gerne auf Experimente verzichten.

  • Also ich freue mich über jeden dieser Neubauten mit kassischer Gestaltung.
    Besonders wenn durch sie eine Baulücke mit hässlichen Brandwänden verschwindet oder sonst wie der Blockrand wieder hergestellt wird.

  • Ich finde die Nachkriegsbauten ganz schlimm, die sich bis in die 80er-Bauten hinzogen. Die Neubauten, die in den letzten Jahren entstanden sind, gefallen mir im Durchschnitt sehr gut. Die Neubauten, die jetzt an die Gründerzeit erinnern sollen sind ein super mix zu den aktuellen Neubauten und passen super in das stadtbild rein. Einfach nur Klasse! Es geht in die richtige Richtung.

  • Queens Garden

    Ich finde die Visualisierung ästhetisch ansprechend. Mir gefällt die klassische Form, die irgendwie zeitlos und freundlich wirkt, wesentlich besser, als der geplante Bau in der Winterfeldstraße mit seiner eher nichtssagenden Fassade.


    Ich schließe mich insbesondere Oranien an, was Regel und Regelbruch im Städtebau betrifft. M.E. sollte die Wiederherstellung des Blockrandes in solchen Vierteln in aller Regel maßgebend sein. Damit sind Höhe und Breite quasi vorgegeben. Ansonsten finde ich, dass die Fassaden der heutigen Lückenfüller in Berlin äußerst vielfältig sind (auch in der Qualität). Manche sind angenehm zurückhaltend (wie dieser), andere eine echte Bereicherung (z.B. m Prenzl. Berg oder Friedrichshain, teilweise mit kontrastierenden Materialien wie Holz, Glas oder Stahl), wieder andere sind hässlich und man sieht, dass an den Fassaden nur gespart wurde. Wenn die Grundform repariert wird, freue ich mich jedoch über fast jeden Lückenbau.


    Zum Namen: vielleicht ist der Victoria-Luise-Platz hier Patron. Etwas dämlich, aber auch ziemlich egal letzten Endes.

  • zum Queens Garden und ähnlicher Projekte. Langeweile lass nach.Gerade einer szenigen Gegend wie dieser hätte ein unkonventionelleres Äusseres gut getan.
    Traufhöhen und Rasterfassadeneinerlei,Blockranddogmatismus,überall hervorwabender Pseudoklassizismus,all das fesselt die Berliner Stadtgestaltung.Großstädtische Moderne und trotzdem gut integriert und nicht 0815,das geht.Gute Beispiele hierfür sind sicherlich das eher beschauliche Kopenhagen,dass Berlin architektonisch um Längen voraus ist.Oder Wien,da kann sich Berlin ne Scheibe abschneiden.Es gibt auch hier gute Projekte,z.B.sämtliche Baller Bauten,aber wenn ich mir z.B.die Rosengärten oder jetzt Queens Garden und viele ähnlich gelagerte Projekte ansehe,dass ist bei der architektonischen Aussengestaltung IMHO der grosse Sprung nach Hinten.


    Dabei sind die Ansprüche gar nicht so riesig.So ein Haus wie nachfolgend verlinktes,hinter dem Humbold oder Osthafen,modern und großstädtisch,ist in Berlin z.Z.leider die absolute Ausnahme.Vielleicht klappt es ja an der Schadowstrasse in Mitte,dort sehen die Visualisierungen sehr vielversprechend aus.
    http://herrmanns.files.wordpress.com/2010/08/p10403761.jpg

  • Ach du Feuerwehr, so unterschiedlich kann die Wahrnehmung sein o_O.
    Verlinktes Beispiel von dir halte ich für absolut unterirdisch und einfallslos, eher passend zu einer Messehalle und für Wohnbebauung absolut nicht geeignet.


    Der Rest deines Beitrages klingt auch sehr polemisch. "Pseudoklassizismus" was soll das sein? Man bedient sich älterer Gestaltungselemente in neuer Kubatur das hat und wird es immer geben, Pseudo ist da das völlig falsche Wort.