Kleinere Projekte Charlottenburg-Wilmersdorf

  • Wilmersdorf

    Rund um den Hohenzollerndamm


    die Clayallee weiter stadteinwärts sind mehrere Projekte in Bau,drei davon werden nachfolgend gezeigt. Es beginnt in Fahrtrichtung stadtwärts in Schmargendorf,auf Höhe des bekannten Roseneck. Ein neuer Palast ensteht. Es wurde bereits darüber berichtet,hier der aktuelle Baufortschritt des neuen "Stadtpalais am Roseneck"


    http://www.pic-upload.de/view-18773832/0007.jpg.html






    ..noch weiter stadtwärts,am Flinsberger Platz,ist dieses ,soweit ich mich erinnere mit Mietwohnungen ausgestattete Wohnhaus,enstanden.Finde ich schön,obwohl ich keine Klinker mag.




    http://www.pic-upload.de/view-18773839/0007e.jpg.html




    Baufortschritt in der Eisenzahnstraße beim Neubau für die Deutsche Rentenversicherung .Auch kein kleines Projekt,was aber wegen seiner Lage in einer Seitenstraße schnell übersehen wird.Viel getan hat sich gegenüber dem letzten Fotos noch nicht,die Gründungsarbeiten nehmen halt viel Zeit in Anspruch.




    an der gegenüberliegenden Seite hat sich beim Projekt" Haus Eisenzahn" noch nichts getan.



    ..und weiter geht es mit Wilmersdorf und Schöneberg


    eigene Bilder,gemeinfrei,hochgeladen mit http://www.pic-upload.de/

  • Wilmersdorf und Schöneberg

    Wilmersdorf


    Aschaffenburger Straße keine 100m vom Prager Platz entfernt.



    das rechts zu sehende Haus wurde neu gebaut,ist schon wieder eine Weile bezogen,dass linke haus ist m.E. kein Neubau,sondern eine aufwendiger Umbau / Sanierung.



    weniger als 100m von diesen beiden Objekten wurde in der Helmstedter Str.ein Altbau saniert.Bei der enormen Anzahl von Sanierungen,die derzeit erfolgen,viel mir dieses Haus auf,weil dort farbliche Applikationen angebracht wurden.Das geschieht m.E. z.Z. häufiger als noch vor Jahren.


    http://www.pic-upload.de/view-18774155/0009a.jpg.html




    eigene Bilder,gemeinfrei,hochgeladen mit http://www.pic-upload.de/

  • Das Stadtpalais Roseneck erinnert mich spontan an eine historisierende DDR-Platte. Die Stockwerkgesimse machen zwar Sinn, auch die Aufteilung der Kubatur sagt mir zu. Mit der üblichen niedrigen Deckenhöhe wirkt das jedoch gedrückt und führt m.M.n. zu diesem Plattenbaufeeling. Auch die vertikale Gleiderung der Erker finde ich hierbei unglücklich gewählt.
    Farblich hätte man die Fensterzargen ruhig etwas mehr hervorheben können. So ist's doch nur langweiliges weißgrau geworden.


    Kleist
    Mal wieder ein super Update. Besten Dank dafür.


    Ein Projekt möchte ich noch vorstellen. Kranzerstraße 6/7 und 8/9 entsteht das Hohenzollern Quartier. Eine Mischquartier aus Wohnen und Gewerbe. Hier die verschiedenen Entwürfe für die Neubauten:




    (C) Gewers & Pudewill GmbH




    (C) HÖHNE Architekten BDA


    Hier geht's zur Projektseite. Weiß jemand mehr über den Baufortschritt?



  • ja, ich :-)


    der Entwurf war im geschlossenen Wettbewerb, hat aber nicht gewonnen...


    Das auf dem Bing-Bild sichtbare höhere Haus wird derzeit noch von der Arbeitsagentur genutzt, die aber Ene 2013 (geplant) in die Ecke Goslaer Ufer / Quedlinburger Str. ziehen soll. Anschießend soll dieses Gebäude entkernt und zu Wohnungen umgebaut werden.


    Das Gebäude am Staßenrand ist schon geschleift. Hier soll die Straßenecke zur Nachodstr. neu gebaut werden, wobei die Ecke durch ein Türmchen betont werden soll.


    Die unter dem ganzen Grundstück bestehende, aber seit -zig Jahren nicht mehr genutzte Tiefgarage wid wieder aktiviert. Dadurch sind auch für das Vorderhaus (an der Bundesallee) die Standorte der Treppenhäuser/Aufzüge vorbestimmt.
    Der freie Raum parallel zur Bundesallee zwischen den beiden Gebäuden soll "urbanisiert" werden. Die auf dem Bild sichtbaren ovalen Gebilde sind Belüftungen der TG und werden so bleiben.


    Die hinter dem Bestandsgebäude sichtbare Grünfläche gehört zu einem großen Teil einer Kita in der Prager Straße. Der Investor soll - so eine Auflage - eine Durchwegung zwischen Bundesallee/Nachodstr. und diesem Grundstück herstellen und für 15 jahr die Pflege des Grüns übernehmen.


    edit: im Berliner Abendblatt Nr.9 ist auf Seite 5 der Siegerentwurf abgebildet


    Hier auch ;)
    Aber danke für die Infos und herzlich willkommen im Forum.
    Bato

    Einmal editiert, zuletzt von Sigiberlin () aus folgendem Grund: Link zugefügt

  • Westend und Haselhorst

    @ Bato. betrifft Deine Frage zur Kranzerstraße in Schmargendorf. Bis jetzt tut sich äusserlich noch gar Nichts.Die Altbebauung steht noch unangetastet,es sieht so aus,als würde sie noch genutzt.



    zur Pasacalstraße 7

    der begrünte Innenhof ist leider komplett mit der Tiefgarage unterbaut...

    na Gott sei Dank. Besser als eine Hochgarage oder Stellflächen an der Oberfläche.Noch schlimmer wäre wenn es gar keine Stellplätze gebe.Hoffentlich gibt es genügend Stellplätze in der TG.



    Rund um die Heerstraße
    Auch im Charlottenburger Westend wird gebaut.Eine Kirche und Wohnhäuser.
    Die Bebauung rund um die Heerstraße schwankt zwischen sehr großzügig Villenartig und modern. Die Neubauten sind teils banal,teils recht interessant.
    Die sehr stark befahrene Heerstraße ist aber sehr offen und breit,so dass ausser dem Lärm es keine andere Belästigungen (z.B. Abgase) zu bemängeln gibt.





    Südlich der Heerstraße,an der Lyckallee,direkt an einem Park gelegen,wird ein Haus gebaut.


    Nördliche Straßenseite





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  • Schmargendorf und Schöneberg

    Das Charlottenbrunner Carree entsteht.Zwei Neubauten entlang der Charlottenbrunner Straße getrennt durch einen Altbau,der saniert und aufgestockt wird.







    Keine 100m weiter in der Cunostraße steht ein Schild,es wird für Provisionsfreie Mietwohnungen geworben. Der Grund für die mässige Vermietbarkeit dürfte die unmittelbar angrenzende,tiefer führende aber unüberhörbare A 100 sein.




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  • Abriss einer Villa in Grunewald

    In der Bettinastraße 4 am Dianasee in Grunewald wird offenbar demnächst gebaut: http://www.patrick-hellmann.com/living/#/home
    Allerdings konnte ich keine verlässlichen Details herausfinden. Wird die herrschaftliche Ullstein-Villa von 1903 dort abgerissen zugunsten des auf der Internetseite gezeigten protzigen Komplexes oder handelt es sich "nur" um eine umfanggreiche Umgestaltung des historischen Gebäudes mit baulicher Verdichtung des Grundstücks?

  • Wird die herrschaftliche Ullstein-Villa von 1903 dort abgerissen zugunsten des auf der Internetseite gezeigten protzigen Komplexes oder handelt es sich "nur" um eine umfanggreiche Umgestaltung des historischen Gebäudes mit baulicher Verdichtung des Grundstücks?


    Also der frappierenden Ähnlichkeit des aktuell dort stehenden Gebäudes mit dem auf der Website präsentierten nach zu urteilen, würde ich doch mal auf letzteres schließen.

  • Die Frage ist aber durchaus erlaubt. Die Visualisierung hat eigentlich nur die Gebäudekubatur mit dem Bestand gemein. Teilweise sind sogar die Fensterachsen anders. Viel wird das fertige haus mit dem Bestand nicht mehr gemeinsam haben. Die Torgebäude sind natürlich neu und stellen eine Verdichtung dar.

  • Das Neubauprojekt Düsseldorfer Straße 24 a / b ist abgerüstet (zuletzt hier).Bauherr ist die Genossenschaft Märkische Scholle eG.
    Wirkt äusserlich recht gefällig.Vorher war dort ein Parkplatz.Der Neubau steht höchstens 50m von den sog.Rosengärten Häusern in der Württembergischen Straße entfernt.Die Bestandsbauten rundherum wurden saniert.





    http://www.pic-upload.de/view-19134137/IMG_1661.jpg.html


    In unmittelbarer Nähe,Sächsische Ecke Pariser Straße, ist eine der vielen Sanierungen im Gange,wobei in diesem Fall das Sanierungsobjekt wieder näher an den Orginalzustand rücken wird.


    eigene Bilder,gmeinfrei,hochgeladen mit http://www.pic-upload.de/

  • Villenabruch im Grunewald

    Die Morgenpost berichtet heute in einem ausführlichen Artikel über den Abriss der Villa des Verlegers Hans Ullstein in der Bettinastraße 4 am Dianasee. Das Bauamt wurde davon wohl völlig überrascht.


    Das Haus war nicht denkmalgeschützt und zumindest Innen gab es offenbar kaum noch bauzeitliche Ausstattung. Wie das Äußere zuletzt aussah, kann ich nicht beurteilen. Fest steht, dass mit der Zerstörung ein wichtiger Ort der deutschen (Presse)Geschichte verlorengegangen ist und die Exklusivität Grunewalds unter der zunehmenden bauliche Verdichtung leiden wird, denn Investoren planen auf dem Grundstück nun einen Neubau in der Kubatur des historischen Gebäudes sowie zwei neue "Stadtvillen" auf dem parkähnlichen Grundstück.


    Hier geht es zum Artikel:
    http://www.morgenpost.de/berli…rrscht-Villensterben.html

  • Bei den Spreelofts ist inzwischen ein Verkaufspavillon aufgetaucht.


    Das Projekt hat mittlerweile auch eine eigene Website. Dort gibt es allerlei Infos zum Projekt. Der Neubau etwa stammt vom Büro Collignon (nicht Pott Architects siehe #65).
    Anbei ein paar Impressionen:




    (C) Collignon Gesellschaft von Architekten mbH | Spree Lofts GmbH