Charlottenburg, Charlottenburg Nord, Westend | Kleinere Projekte

  • Neubau UW Charlottenburg / Servicepoint Darwinstraße
    (Bürogebäude mit integrierter Schaltanlage)

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    Und noch ein weiteres kleines Update im Charlottenburg-Strang:

    A diesem aus meiner Sicht gar nicht mal so schlecht gestalteten Neubau geht es gut voran, auch der Sockelbereich wird allmählich fertig:


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  • Bau einer Verbindungsbauwerks (Brücke) für die JVA Plötzensee über den Friedrich-Olbricht-Damm

    Ein interessantes kleines Projekt: Die bauvorbereitenden Arbeiten laufen schon ziemlich lange, auch das Bauschild steht hier schon seit geraumer Zeit. Jetzt geht es aber richtig los. Der Friedrich-Olbricht-Damm ist deshalb zurzeit für Kfz gesperrt.


    Die stegartige Verbindungsbrücke für Personal (und Insassen?) wird in der Mitte schwenkbar, damit gelegentliche Schwertransporte darunter her fahren können, wie das Bild auf den Bauschild zeigt:


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  • Die im Forum schon an mehreren Stellen diskutierte Überbauung von Supermärkten mit Wohnungen im innerstädtischen Bereich, scheint nicht überall auf Gegenliebe zu stoßen. Hier an der Gervinusstraße könnte der Lidl mit immerhin 143 Wohnungen überbaut werden. Jetzt hat sich eine Bürgerinitiative dagegen ausgesprochen mit dem Argument, dass der Kiez schon "genug verdichtet" sei.


    Ein kleiner Artikel dazu auch in der Berliner Woche und der Morgenpost (Bezahlschranke)

  • Echt jetzt? Ich kenne die Ecke zwar nicht und kann mir die Lage vor Ort schwer vorstellen aber das klingt doch sehr nach Besitzstandswahrern, die um ihre angestammten Rechte fürchten, bauen ja aber bitte nicht bei mir.


    Ich finde die Bebauung auf Trümmergrundstücken mit Lebensmittel- und Tankstellenbungalows eher völlig Zeitfern und in Zeiten knapper werdender innerstädtischer Baulandflächen empfinde ich solche Haltungen die diesen Flächenfrass konservieren wollen eher egozentrisch und ignorant.

    Man müsste mal Grafiken vom Istzustand sehen um die Lage hier richtig einschätzen zu können, die Argumente der Initiative gegen die Bebauungspläne ließen sich sicherlich auch architektonisch lösen oder abmildern.

  • Also, ich habe in Madrid lange in Embajadores gelebt, 43.000EW/km2- ich frage mich, wie ich das ausgehalten habe, wenn da schon bei 12.000EW gejammert wird.

  • Neubau UW Charlottenburg / Servicepoint Darwinstraße
    (Bürogebäude mit integrierter Schaltanlage)

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    Da so schön die Sonne schien und man nun auch "untenrum" fertig geworden ist, hier noch mal aktuelle Bilder zu diesem freunlichen und farbenfrohen Funktionsgebäude:


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  • Quedlinburger Straße - Neubau Netzknoten Charlottenburg

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    Und noch in drittes Update für diesen unübersichtlichen Riesenstrang. Der Neubau des Netzknoten-Gebäudes hatte ich zuletzt im Nov. 2019 bei Dämmerung gezeigt. Ganz fertig ist man anscheinend immer noch nicht, es stehen weitrehin Bauzäune um das Grundstück. Aber zumindest das Gebäude ist seit längeren äußerlich fertiggestellt.


    Nun, ich bin etwas zwiegespalten. Ja, mr gefällt das Fassadenmaterial und die eindeutige Anlehnung an historische Fabrikarchitektur bishin zu expressionistischen Elementen und die Vertikalität. Aber der Industrieziegelfassade ist mir zu glatt und wirkt kaum plastisch, der Farbton ist m. E. zu hell. Und die blauen Fenster und Türen sind auch nicht so der Weisheit letzter Schrei.


    Dennoch, für ein Funktionsgebäude ist es ganz ansehnlich geworden. Bilder:


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    Zum Vergleich das benachbarte Umspannwerk, das m. E. wesentlich eleganter aussieht:


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  • ^Das Problem liegt an der Gleichförmigkeit der Backsteine. Sie wirken als wären sie eine Tapete. Es wäre eigentlich ein leichtes unterschiedliche Farbtöne zu verwenden, das würde die Wertigkeit der Fassade sofort heben.


    Auch die kleinen Fenster sind übel, statt blauen Rahmen hätte ich außerdem entweder schwarz genommen oder weiß und wie im historischen Vorbild sehr leichte Rahmen. Insgesamt lässt sich sagen: Bemüht, aber leider zu schwach.

  • Schloß Charlottenburg soll ein Besucherzentrum erhalten.

    Wie in der heutigen rbb abendschau zu erfahren war, soll das Schloß Charlottenburg ein Besucherzentrum erhalten. Ich sehe jetzt nicht die Notwendigkeit, hier scheint aber wohl ein Überschuß an Mitteln zu bestehen, lieber wäre mir, wenn diese Mittel in eine einigermaßen akzeptable Pflege des Parks und historische Wiederherstellung der barocken Parterre fliessen würde, die gerade in Zeiten heisser Sommer, beständig unter Wassermangel leiden.


    https://www.berlin.de/aktuelle…rg-soll-neues-besuch.html

  • Wenn man sich den Plan auf der Homepage von Gewers Pudewill anschaut, dann ist rechts daneben (und auch auf der Visualisierung) ebenfalls ein großer Neubau zu sehen, der den Bestand (Produktions-/Lagerhalle ohne Fenster) zu ersetzen scheint.


    https://goo.gl/maps/S7ud3jdDJg7Kendb9


    Kennt jemand Planungen dazu?


    Update: Habe es selbst gefunden, selbes Büro und Projektstart war laut deren Homepage Anfang 2021:


    https://www.gewers-pudewill.de/projekt/bueroneubau-d4/

  • In der Morgenpost steht, dass an der Nordseite vom Bhf Jungfernheide ein Hochhaus geplant sei. Bekanntlich soll der Bahnhof ja um einen dritten Bahnsteg für die Siemensbahn vergrößert werden. Das Grundstück gehört aber einem Invester, der dort ein Bürogebäude plant. Dieses soll jetzt in die Höhe gehen, um den Platz freizumachen. Ein Antrag auf Hochhausstandortprüfung am Bezirksamt sei schon gesellt. Laut Artikel müsste das Projekt durch das Baukollegium, wo aber wohl keine Widerstände zu erwarten wären.


    Bin mal gespannt, wann wir dazu mehr hören. Die Nordseite des Bahnhofes ist schon eine skurrile Ecke, aber eigentlich Ideal angebunden. Dort hätte man bestimmt auch einen super Ausblick. Wahrscheinlich sollte man hier aber hier nicht zu viel Höhe erwarten, was ist auch ehrlich gesagt richtig fände. Eigentlich ist die Ecke ja ein Wohngebiet.


    https://www.morgenpost.de/bezi…kt-fuer-Bahnsteigbau.html

  • Um welche Fläche handelt es sich genau? Die Grünfläche nördlich der Max-Dohrn-Straße oder südlich?
    Denn ich verstehe deinen Beitrag so, dass dort ein Investor bauen möchte, aber was ist dann mit dem dritten Bahnsteig?


    Leider habe ich keinen Zugriff auf Morgenpost-Plus.

  • Ich antworte mir Mal selbst - Der Artikel ist sehr positiv verfasst, auch steht die Senatskanzlei dem Bau offen gegenüber. Eine Vorstellung im Baukollegium ist zeitnah geplant. Es handelt sich tatsächlich um das Grundstück südlich der Max-Dohrn-Straße, auf dem der dritte Bahnsteig für die Siemensbahn entstehen soll. Der Investor wolle nun lieber "in die Höhe bauen" denn in die Breite.


    Übrigens wolle die Bahn auch südlich der Gleise an der Olbersstraße bauen, u.a. eine Mobilitätsstation. Bisher sind dort noch Kleingärten.


    Die Ecke wird sich endlich ordentlich verändern!