Kleinere Projekte Spandau/Reinickendorf

  • Haake-Höfe

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    Die Haake-Höfe sind (bis auf die Außenanlagen) weitgehend fertig und bezogen:





    Die Nordseite:



    Nach Osten hin schließt sich ein langgezogener Grünstreifen an, in dem anscheinend Mietergärten angelegt werden:




    Leider ist der Weg nicht als Durchgang konzipiert und endet hier:



    Noch ein letzter Blick zurück auf die Wohngebäude:


  • Havelperle

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    Und wo wir schon in Spandau sind... Auch das Wohnturm am Maselakepark mit dem etwas plüschig klingenden Namen Havelperle wird wird langsam fertig. Nur an einer Seite ist noch ein Baugerüst vorhanden, ansonsten ist das Ergebnis sichtbar.


    Je nach Perspektive wirkt der Turm mal schlanker, mal breiter:








  • "fleur de berlin" / Avenue Charles de Gaulle

    In der früheren „Cité Foch“ (Wohngebiet der französischen Streitkräfte) auf dem Grundstück des ehemaligen Einkaufszentrums „Centre Commercial“ zwischen der Rue Montesquieu und der Avenue Charles de Gaulle entsteht nun das Neubau-Projekt „fleur de berlin“: https://www.berlin-neubau.com/…de-berlin-vertriebsstart/
    https://www.berlin-neubau.com/…-9-10-14-berlin-wittenau/
    https://cit-foch-nord.bpd-berlin.de/
    https://www.fleurde.berlin/
    Demnach sehen die Pläne des Architekturbüros Höhne Architekten fünf Wohngebäude mit jeweils fünf Stockwerken vor, die um eine parkähnliche Gartenanlage gruppiert werden.


    Fertigstellung: für Sommer 2021 geplant


    Foto vom Abriss des Einkaufszentrums 2016: https://www.luftbildsuche.de/i…gaulle-berlin-299231.html

  • Ziekowkiez

    Rund um die Ziekowstraße möchte das Wohnungsbauunternehmens Vonovia einen neuen Kiez entstehen lassen: https://www.berliner-woche.de/…er-den-ziekowkiez_a203824
    Demnach besitzt es dort 1100 Wohnungen, die in den 1950er Jahren gebaut wurden. Die sollen jetzt Schritt für Schritt modernisiert werden, zwischen die bestehenden Häuserzeilen sollen Neubauten gesetzt und die Dreigeschosser zudem aufgestockt werden.
    Zudem solle ein Supermarkt entstehen, wo bisher Garagen stehen, darunter eine Tiefgarage. Zusammen mit Wohnungen über dem Supermarkt werde es zwischen 500 bis 600 neue Wohnungen geben bei einem Investitionsvolumen zwischen 140 und 150 Millionen Euro, vsl. Baustart 2021 und Fertigstellung 2026.


    Bei der Aufstellung eines Bebauungsplans solle auch die Verkehrssituation an der Oeserstraße, Wege und Grünanlagen berücksichtigt werden.

  • Umnutzung Gewerbepark zu Wohnpark Gartenfeld?

    Obacht! Reine Vermutung!



    Auf dem YouTube-Kanal der BUWOG gibt es seit letzter Woche einen unkommentierten Drohnenflug über den Gewerbepark in Gartenfeld.


    BUWOG baut bisher hauptsächlich Wohngebäude, richtig? Warum sollte man dann dieses Video veröffentlichen, wenn man nicht vorhat, ein neues Wohngebiet zu entwickeln?


    Könnte ein ziemlich großes Projekt werden.


    EDIT: Link - Falls es dazu schon etwas im Forum gibt, bitte löschen.

  • Gorkistraße / Neues Tegelcenter

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    Ein Update zum (Um)Baufortschritt. Fertig ist man noch lange nicht, aber es geht voran.


    Gorkistraße (südl. Teil):


    tegelcenter_01.jpg


    tegelcenter_02.jpg


    Grußdorfstraße:


    tegelcenter_03.jpg


    Gorkistraße, nördlicher Teil (Ecke Buddestr.):


    tegelcenter_04.jpg


    Buddestr. Ecke Bernstorffstr.:


    tegelcenter_05.jpg


    Kleiner Test der neuen Forensoftware: Der Beitrag inkl. "Bildbearbeitung" wurde komplett auf dem Smartphone erstellt. Etwas fummelig, aber immerhin machbar. 🙂

  • Abriss und Plattmachen der Kleingartenanlage Gartenfreunde Siemens, Saatwinkler Damm / ehem. Siemensbahn

    Das betrifft einen ziemlich großen dreieckigen Bereich von Kleingärten zwischen Saatwinkler Damm im Norden, dem Bahndamm der ehem. Siemensbahn im Westen und dem die KGA durchziehenden Buchenweg im Osten. Ich persönlich bedauere das, auch wenn ich selbst kein "Laubenpieper" bin - zumal ja schon wenige Meter nordwestlich die gesamte Gartenfelder Insel westl. der Gartenfelder Str. mit Wohnungen bebaut werden soll. Dort ist wenigstens kein Grün betroffen, hier aber schon.


    Offensichtlich sollen dort ca. 1000 Wohnungen gebaut werden, wie dieser auf die Schnelle gefundene BZ Artikel angibt. Jedenfalls werden alle Gärten plattgemacht und das Gelände planiert. Nur ein paar wenige große Bäume werden verschont.


    Zunächst ein Lageplan (Google Earth), dann Bilder vom südlichen Bereich, anschließend geht es weiter Richtung Norden bis zum Saatwinkler Damm:


    gartenfeld00.jpg


    Links der Bahndamm der Siemensbahn:


    gartenfeld01.jpg


    gartenfeld02.jpg


    Das alte Stellwerk an der Siemensbahn:


    gartenfeld03.jpg


    Kündigungsschreiben:


    gartenfeld04.jpg


    Abriss:


    gartenfeld05.jpg


    Ehem. Vereinsheim:


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    gartenfeld07.jpg


    Plattgemacht und planiert:


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    Auch die müssen dran glauben:


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    Hinten verläuft der Saatwinkler Damm:


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    Blick nach Südosten:


    gartenfeld12.jpg


    gartenfeld13.jpg

  • Ich kann die ehemaligen Pächter verstehen - ich wäre sicher auch traurig - jedoch war dieses Areal für die Allgemeinheit nicht begehbar, hatte also keinen gemeinschaftlichen Mehrwert. Als ich letztes Jahr die Siemensbahn bis zur ehemaligen Endstation abgelaufen bin, war ich am Ende dort in den Laubengängen gefangen - alle Tore verschlossen. Das war ein Refugium für wenige auf Kosten der Allgemeinheit.


    Gut, dass daraus jetzt Bauland wird. Die Rechnung ist einfach: 150 Laubenpieper gehen, mindestens 2000 Menschen finden Wohnraum. Das bisschen Grün kommt wieder.

  • Sehe ich ähnlich wie Artec. Das große Problem dieser Areale ist oft die Nichtzugänglichkeit für die Stadtbewohner*innen. Steht doch Mal ein Tor offen, wird man kritisch beäugt oder gar befragt, wer man sei und was man zu tun gedenkt.


    Leider ist dieses Thema wieder eines, wo es in der Debatte oft nur Schwarz und Weiß gibt: Kompletter Abriss vs. kompletter Erhalt. In den 1920er Jahre waren Mietergärten zwischen den Höfen keine Seltenheit, in Lichtenberg an der Karl-Lade-Straße gibt es immer noch einen Wohnblock (allerdings aus den 1910er Jahren), wo zwischen der Wohnbebauung eine durchwegte und öffentlich zugängliche Kleingartenanlage existiert.

    Würden in Berlin die Kleingärten, die direkt an den Haupt- und Nebenstraßen liegen, zu Gunsten von Blockrandbebauung "entnommen" und gleichzeitig ein Großteil der Blockinnenbereiche als KGA erhalten, so könnte gleichzeitig Wohnraum geschaffen und ein Großteil der Kleingärten erhalten werden. Vielleicht würde es auch den Austausch zwischen Bewohner*innen und Kleingärtner*innen fördern.

  • Ich möchte hier nicht eine Diskussion "Kleingärten vs. Wohnungsbau" anfangen. Beide Seiten haben ihre Berechtigung.


    Und diese Kolonie, um die es hier geht, war tatsächlich in letzter Zeit nicht mehr frei zugänglich. Das war aber nicht immer so, vor wenigen Jahren konnte man da noch problemlos durchspazieren.


    Das gilt auch für die allermeisten anderen Kolonien hier und anderswo in Berlin. Von "Nichtzugänglichkeit" kann wirklich keine Rede sein. Sie gelten als Erholungsfläche, müssen sogar öffentlich zugänglich sein und sind es i. d. R. auch. Man findet sogar immer mal wieder Schilder und Lagepläne mit dem Spruch "Willkommen in..." oder "Kommt und wandert durch die Kolonien xy". Ich bzw. wir nutzen das oft und gerne, manchmal als Abkürzung oder als Alternative zum Straßenland, manchmal aus Neugier oder einfach, weil's schön ist. Sogar die Vereinsgaststätten darf man als Besucher gern nutzen (sind sehr günstig und man sieht keine Touris). Und wenn man sich nicht auffällig oder verdächtig verhält, gibt es auch kein Problem mit den Pächtern. Im Gegenteil, man kommt leicht ins Gespräch, wenn man selbst freundlich und offen ist.

    Dass die Laubenpieper bisweilen vorsichtig sind, liegt halt an den Einbrüchen, die leider immer mal wieder vorkommen. Diese "Misstrauen" findet man aber genauso in vielen ruhigen reinen Wohnsiedlungen.


    Also jedem gern seine Meinung, aber bitte keine falschen Behauptungen schreiben. 🙂