Kleinere Projekte Spandau/Reinickendorf

  • Die Bauten am Wasser und auf der Insel: Naja geht so, die hätten einfach postmodern wie eben die IBA-Bauten nebenan (die Insel ist ja auch ein Teil davon) bauen sollen, vor allen nicht alle Häuser gleich. Das Maltersergebäude hingegen ist eine richtige Frechheit. Hier wurde nicht nur ein Kasten im 60er/70er Jahre "Retrolook" hingeknallt, sondern dieser verdeckt auch die wunderschöne Humboldt-Bibliothek (auch IBA-Bau). Das sagen alle Tegeler die ich da gesprochen habe.

  • Dem kann ich nur zustimmen. Schöne Lage, dröge Architektur. Ich finde auch, dass das Humboldt-Denkmal ziemlich hingewürfelt aussieht, wobei der Hintergrund die Lage ja nicht unbedingt besser macht. Gerade der große Abstand der beiden Figuren ( samt Affe ) und die eigenartige "Glättung" der Figuren wirken auf mich verniedlichend und lächerlich.

  • ^^ Das Denkmal an sich ist OK. Was wirklich stört ist die fehlende Inszenierung. Es sieht wie du schon sagst hingewürfelt aus, oder als ob sich jemand da eine ausgemusterrte Plastik vom Schrotthof in seinen Hinterhof gestellt hat (der Hintergrund mit Anbau und Klimaanlagen).

  • Vielleicht noch der Eindruck, den ich vor Ort bei der Seegalerie Tegel hatte:


    Sicher schön, dass es luftig gebaut wurde und die Öffentlichkeit zwischen den "Villen" hindurchgehen kann. Und die Lage ist sicher alles andere als unattraktiv, speziell für die Häuser, deren Balkone direkt am/über dem Wasser liegen. Auch wenn es sich letztendlich nur um ein flaches künstliches Becken handelt. Das Tegeler Fließ verläuft ja etwas weiter nördlich parallel zum Nordrand des "Hafenbeckens". Und der Blick geht auch nur bedingt in die Ferne Richtung Tegeler See, da die Insel mit ihren nun entstandenen Rohbauten die Aussicht teilweise verstellt. Aber dennoch.


    Werbung, Name und Lage suggerieren natürlich einen Hauch von Luxus, Gediegenheit und Exklusivität. Davon ist allerdings nicht viel zu sehen und spüren. Die Villen sind recht schlichte Schachteln mit simplen, gedämmten und dünn verputzten Fassaden ohne irgendwelchen besondere Gestaltungselemente. Man sieht sofort, dass es Styropor ist. Privatsphäre oder gar Intimität kommt nicht auf, da die winzigen Gärten und Teile der Gebäude und Fenster aus kürzester Distanz einsichtig sind. Letztendlich versprüht die Anlage den Charme einer durchschnittlichen Reihenhaus- oder meinetwegen Stadthaussiedlung, wie sie auch in Mahlsdorf oder Lichtenrade stehen könnte - nur mit Wasserlage.


    Mag sein, dass es einfach die Werbung ist, die zu viel versprochen hat. Dadurch stellt sich vor Ort doch eine gewisse Enttäuschung ein, auch wenn ich das Projekt nicht völlig daneben finde. Aber die Lage hätte mehr Qualität und eine hochwertigere Ausführung und Gestaltung verdient gehabt.

  • Wohnen auf Eiswerder

    Im Westen der Insel Eiswerder wird/wurde ein Backstein-Flachbau (ehem. Werkstatthalle) zu Wohnungen umgebaut. Bauherr ist eine Mietergenossenschaft, die Wohnungen sind für junge und ältere Menschen gedacht und alle ebenerdig. Im Flachdach wurden Oberlichter eingebaut. Nach Westen sind es wenige Meter durch eine öffentliche Grünfläche bis zur Havel - eine sehr schöne Lage, die leider immer noch durch Fluglärm gestört wird.


    Die Ostseite mit den Eingängen:



    Die Nordseite, ganz rechts hinten sieht man die Havel:



    Die Schokoladenseite gen Westen mit Havelblick:



    Das Bauschild:




    Hier noch ein Bild der Halle von November 2013 aus Beitrag #35 und die Lage des Gebäudes:


  • Französische Gärten

    Hatte ich mal in #7 vorgestellt. Das lagebedingt immer noch recht laute "Vorstadtidyll" ist längst fertig und bezogen. Gottseidank kann man dort seinen SUV direkt vor der Haustür parken. Zwei Bilderchen:



  • ^
    Diese Klimageräte direkt neben der Eingangtür springen einem aber auch sofort ins Auge. So unsensibel kennt man das ja eher aus Asien, aber hier im "Vorstadtidyll"? :nono:

  • Wohnen auf der Tegeler Insel

    zuletzt #40


    Die Wohnhäuser auf der Insel im Tegeler Hafen sind inzwischen weitgehend fertigestellt. Gegenüber den schlicht-funktionalen Schachtel-Villen der benachbarten Seegalerie Tegel sehen sie aufgrund der gelblichen Streifung m. E. etwas interessanter aus.


    Blick vom Ufer an der Karolinenstraße / Am Tegeler Hafen. Rechts einer der die Seegalerie-Bauten, hinten links die Inselbebauung:



    Die Neubauten auf der Insel. Die hellgelben "Steifen" sind keine Klinker, sindern (soweit erkennbar) Kalkstein-Plättchen:





    Blick von der Sechserbrücke nach Osten. Am linken Ufer entsteht das BV Humboldtinsel. Bisher wurden nur Spundwände gesetzt und ein paar Haufwerke aufgeschüttet:


  • Im Jugendweg 10 in der Siemensstadt (Lage @ BingMaps) plant Kondor Wessels auf einem rund 8.600 m² großen Grundstück den Bau von vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 116 Mietwohnungen. 25m€ werden investiert. 2016 soll das Projekt fertig sein.
    Der Entwurf:



    (C) Kondor Wessels Holding GmbH


    Das für das Projekt rund 60 Bäume gefällt werden erfreut die Anwohner nicht.


    Artikel BW

  • Neue Ideen zur Belebung der Spandauer City. Die beiden Architekten Theo Wunderlich und Robert Antosiak legten in Zusammenarbeit jüngst einen Entwurf für eine Bebauung auf dem ehemaligen Postgelände vor:



    (C) Theo Wunderlich & Robert Antosiak


    Die Pläne sehen ein Musical-Theater und Hotelturm sowie ein Hafen mit einem Rundbau als Cafè und Geschäfts- und Wohnhäusern vor.
    Die Attraktivität des Areals würde durch eine Verkleinerung des Falkenseer Platzes erhöht. Eine Realisierung dieser Vision wäre locker finanzierbar.


    Artikel BZ

  • Spandau Wilhelmstadt

    Neubau der Freybrücke über die Havel


    Wer die Heerstraße ( B5 ) nach Spandau fährt, kennt die Freybrücke. Kurz vor Alt- Pichelsdorf gelegen, überbrückt sie die Havel. Seit letztem Jahr wird schon gebaut, es wurde eine Behelfsbrücke errichtet, über die während der Bauzeit der Verkehr vierspurig fließt.


    Blick aus Richtung Pichelswerder.



    Neubau Freybrücke by Kleist Berlin, auf Flickr



    Neubau Freybrücke by Kleist Berlin, auf Flickr



    Neubau Freybrücke by Kleist Berlin, auf Flickr



    Neubau Freybrücke by Kleist Berlin, auf Flickr



    ... links am neben den Baukränen ist die jordanische Botschaft in Alt- Pichelsdorf zu sehen.



    Neubau Freybrücke by Kleist Berlin, auf Flickr



    Neubau Freybrücke by Kleist Berlin, auf Flickr



    Neubau Freybrücke by Kleist Berlin, auf Flickr


    ... unter der Behelfsbrücke



    Neubau Freybrücke by Kleist Berlin, auf Flickr



    Die Havel bei Pichelswerder by Kleist Berlin, auf Flickr


    eigene Bilder, gemeinfrei

  • Umbau Rhenus-Speicher, Eiswerder

    Zuletzt #35


    Der alte Rhenus-Speicher auf Eiswerder wird zu Lofts umgebaut.


    Der östliche Teil des Speichers ist jetzt von den Baugerüsten befreit worden und man sieht das Ergebnis:




  • "Mall of Tegel"?

    Die Berliner Zeitung berichtet: In der etwas heruntergekommenen Tegeler Gorkistraße will der Shoppingcenter-Investor Harald Huth das Tegel-Center aufpeppen. Es soll moderner und größer werden.


    Dazu sollen 200 Mio. Euro in die Hand genommen werden, Baustart könnte schon im kommenden Sommer sein. Als neuer Name ist "Tegel Quartier" im Gespräch, es soll dann 42.000 qm Verkaufsfläche bieten. Die Fußgängerzone soll dadurch reaktiviert werden.


    Artikel Berliner Zeitung

  • Eiswerder: Großprojekt Meilenwerk ist insolvent

    In #2 und #3 wurde ein Projekt erwähnt, in dem die Meilenwerk-AG auf Eiswerder u. a. ein 120-Zimmer-Hotel, Eigentumswohnungen, ein großes Oldtimer-Zentrum mit Veranstaltungshalle u. v. m. realisieren wollte.


    Das wird so schnell nichts, denn die Firma ist inzwischen pleite, der Vorstand hat die Insolvenz angemeldet. Das berichtet der Tagesspiegel. Allerdings soll eine Auffanggesellschaft die Planungen weiterführen. Der Bezirk ist weiterhin von der Idee begeistert. Mal sehen, was kommt...

  • Pressemitteilung der Firma Project Immobilien:

    Im Nordwesten der Bundeshauptstadt errichtet PROJECT Immobilien einen außergewöhnlichen Neubau direkt am Ufer der Havel. Der Verkauf für die 76 Eigentumswohnungen der "HavelPerle" in Berlin-Spandau beginnt an diesem Wochenende.


    In ansprechender Architektur geprägt von runden Formen entsteht das über 50 Meter hohe Gebäude in prominenter Lage auf einer Halbinsel direkt am Wasser. Das energieeffiziente KfW-70-Neubauvorhaben auf dem 2.635 m² großen Grundstück in der Hugo-Cassirer-Straße 11 im Stadtteil Spandau-Hakenfelde umfasst 16 Stockwerke mit insgesamt 76 Eigentumswohnungen, ein grün angelegtes Gartenareal und eine Tiefgarage.


    Visus:





    © 2016 PROJECT Immobilien Wohnen AG


    Projektseite

  • In der ersten Visu sind schön die Start-und Landebahnen von TXL zu sehen. Offenbar spekuliert man damit das in Zukunft keine Flugzeuge das Dach streifen...

  • Wohnanlage Jugendweg 10, Siemensstadt

    Siehe zuletzt hier
    Projektvorstellung hier


    Die Wohnanlage ist bald fertig, einige Häuser dürften schon bald bezugsfertig sein. Sie besteht aus mehreren unspektakulären Mehrfamilien-Wohnhäusern, die dem üblichen optischen Standard bei einfacheren Wohnbauten entspricht. Ist ja auch keine 1a-Lage.


    Hier zunächst die Lage des Grundstücks:



    Häuser am Jugendweg (Südseite der Wohnanlage):




    Westseite, Lenther Steig:



    Ein Blick auf die Nordfassaden, vom Lenther Steig aus gesehen:



    Die Südostseite, Quellweg Ecke Jugendweg. Hier stehen noch die Gerüste:




    Die Tiefgarage liegt im Nordosten des Grundstücks, die Zufahrt erfolgt vom Quellweg:



    Eine "Besichtigungsparty" findet übrigens auch bald statt. Falls jemand mal so richtig abfeiern will: ;) Das Schild hängt am Lenther Steig:


  • Tegel Quartier

    Die Berliner Zeitung berichtet: In der etwas heruntergekommenen Tegeler Gorkistraße will der Shoppingcenter-Investor Harald Huth das Tegel-Center aufpeppen. Es soll moderner und größer werden.


    Dazu sollen 200 Mio. Euro in die Hand genommen werden, Baustart könnte schon im kommenden Sommer sein. Als neuer Name ist "Tegel Quartier" im Gespräch, es soll dann 42.000 qm Verkaufsfläche bieten. Die Fußgängerzone soll dadurch reaktiviert werden.


    Artikel Berliner Zeitung


    Heute berichten Berliner Zeitung und Tagesspiegel wieder von dem Projekt.


    Es soll hier keine neue Mall entstehen sondern "Geschäftshäuser mit verschiedenen Fassaden". Auch kulturelle Nutzungen seien angedacht. Die alte Markthalle will man erhalten.


    Als Architekten sollen unter anderem das Berliner Büro von Max Dudler und das Büro Ortner & Ortner beauftragt werden.


    Visualisierungen sind hier bei Maruhn zu sehen.

  • Noch ein größeres Projekt in Spandau. Der Tagesspiegel berichtet über ein 65 Millionen Bauvorhaben auf Eiswerder von 8 Mehrfamilienhäusern mit einer Gesamtwohnfläche von rund 15 000 Quadratmetern sowie circa 150 Tiefgaragenplätzen. Bezug der ersten Wohnungen soll 2019 sein.