Kleinere Projekte Spandau/Reinickendorf

  • Ich freue mich jedes Mal wenn Kleingartenkolonien platt gemacht werden.


    Diese jägerzaunparzellierten Spießeridyllen haben keinen nennenswerten Wert für die Allgemeinheit.
    Was anderes ist es wenn Kleingärten in sozialen Projekten eingebunden sind. Bedauerlicherweise konnte bspw. beim Campus Rütli eine Kooperation zwischen Kleingärtnern und der Schule nicht genutzt werden um den Schülern durch Gärtnerarbeiten ein Gemeinschafts- und Freizeiterlebnis zu bieten. Das ganze scheiterte an Behördenbürokratie: die Schadstoffbelastung im Boden soll zu hoch gewesen sein, obwohl die dortigen Kleingärtner sich all die Jahrzehnte bester Gesundheit erfreuten....


    Aber wie gesagt, ansonsten sind diese unsäglich hässlichen, antistädtischen, Mini-LosAngeles-mäßigen Hüttenansammlungen genüsslich zu planieren, da alles was darauf folgt mit 99%iger Wahrscheinlichkeit einen größeren Wert für die Allgemeinheit hat. :)

  • Seh ich genauso.
    Ich frage mich, wann endlich die ganzen Gärten um die Bornholmer Brücke bebaut werden. Dort könnte ein neuer Kiez mit einem neuen zentralen Platz à la Arminplatz mit Aufenthaltsqualität für die Allgemeinheit entstehen.

  • Seegalerie Tegel

    Siehe zuletzt #380


    Die Wohnanlage "Seegalerie Tegel" am Tegeler Hafen wird langsam fertig. Die weißen Häuser direkt am Wasser haben sicher einen tollen Blick, sind aber schlicht und unspektakulär gestaltet. Gediegenes Mittelmaß, würde ich sagen.


    Das kastenförmige Gebäude der Johanniter an der Karolinenstraße (Pflegeheim) hingegen ist nicht so dolle, es sieht m. E. aus wie eine schlicht sanierte Platte:










    Der Johanniter-Bau:







    Die aufgeschüttete Bauzufahrt zur Insel im Tegeler Hafen:


  • ^ Auch wenn diese bogenförmigen Wohngebäude mit weißer 20er/30er Jahre Anmutung und riemchenverkleidetem Sockelbereich außerhalb der verdichteten Innenstadt derzeit etwas inflationär gebaut werden, gibt es sicher schlechtere Bauten. Die flächenmäßig großen Balkone sehen fast wie ausgezogene Schubladen aus. Aber wie gesagt, für "etwas weiter draußen" schön okay.

  • Das sieht ja aus wie bei den Sims. :)


    Glauben die Entwickler ernsthaft, das die Vorgärten jemals so wie dargestellt genutzt werden? Meiner Erfahrung nach wäre weniger Abstandsgrün zur Strasse und ein größerer Hinterhof praktischer, weil man da nicht ganz so offen sitzt. Alternativ könnte man die gezeigte Hecke auch auf 2.5m hoch wachsen lassen, so etwas wäre dann auch wieder einmalig in Berlin, glaube ich.

  • ^ So ein wenig am Gartentisch über die Passanten zu philosophieren ist doch eine tolle Beschäftigung für die Bewohner. Und auch das raffinierte Muster in der Hecke regt zum Nachdenken an. ;)


    Die Gebäude sehen aber dafür sehr ansehnlich aus (vor allem in #27, die in #24 finde ich nicht ganz so gelungen) und die Visualisierungen kommen diesbezüglich hoffentlich auch der späteren Realität nahe. Vernünftige Fenster, dezente, aber ausreichend große Balkone, Schrägdach mit Ziegeln, mit Backstein(riemchen) verblendeter Sockel - da wurden solche alten Gebäudekomplexe schon schlimmer vergewaltigt. Zumal sie zurzeit auch nicht in allzu repräsentativem Zustand sind.


    Nur das gedrungenen EG ist etwas komisch. Werden das Lager und Abstellräume oder stehen heute wieder Leute auf Souterrain-Wohnungen? Wenn die sitzende Dame aufsteht, stößt sie sich ja den Kopf an der Tür oder an den unteren Balkonen...

  • ^^ Das Heckenmuster wird vermutlich vom hauseigenen Gärter täglich mit einer Nagelschere nachgezogen. Es sei denn, der Designer hat beim Erstellen der Grafik einfach eine xbeliebige Textur auf das Heckenmodell gepappt...

  • Spandau-Update 1 - Neue Siemens-Produktionshallen

    Zuletzt #19


    Auch die Außenanlagen und Parkplätze sind mittlerweile fertiggestellt. Hier die Ansicht der Ostseite (Straße am Schaltwerk):



    Da hat man für die Mitarbeiter so schöne überdachte Fahrradparkplätze gebaut, aber bei Siemens arbeiten wohl nur Weicheier: ;)



    Leider gibt es somit auf gut 1 km zwischen Saatwinkler Damm und Nonnendammallee keine Ost-West Verbindung mehr ...


    Immerhin ist ein schmaler Trampelpfad zwischen Werkszaun und stillgelegtem Bahndamm der einstigen Siemensbahn entstanden. So kommt man wenigstens zu Fuß oder (mit etwas Geschick) per Rad Richtung Paulsternstraße durch:




    Ein Eindruck vom seit langem stillgelegten Bahndamm:


  • Spandau-Update 2 - DHL Logistikzentrum am Wohlrabedamm

    Am noch nicht allzu alten Wohlrabedamm in der südöstlichen Siemensstadt ist irgendwann in den letzten 12 Monaten ein neues Logistikzentrum der Post/DHL entstanden. Es liegt an der Südseite der Straße zwischen dem Siemensstichkanal und dem Rohrdamm:





  • Spandau-Update 3 - Wasserstadt Spandau, BA Ost

    Östlich der Havel bzw. des Spandauer Sees zieht sich die Entwicklung der Wasserstadt Spandau wie Kaugummi. Während der östliche Teil des großen Geländes hauptsächlich mit kleinen Reihenhäusern bebaut wurde, hält am ufernahen westlichen Bereich weiterhin ein einziges einsames Reihenhaus die Stellung (gut bei Google Maps & Co zu sehen).




    Immerhin ist jetzt eine verstärkte Bautätigkeit im mittleren Abschnitt zu verzeichnen:




    Ein paar Eindrücke vom fertigen östlichen Abschnitt. Solch adrette, teils farbenfrohe Häuschen dominieren hier - mit Handtuchgärten, Baumarkt-Schuppen, Carports und allem was dazugehört:




  • Spandau-Update 4 - Telegrafenweg, Haselhorst

    Auch am westlichen Ende des Telegrafenwegs tut sich was. Vor wenigen Jahren befand sich dort einige Sommer lang die Strandbar "Licht und Luft" (LiLu), bei Google Maps zu erkennen, die wirklich sehr schön (und toutistenfrei) war und wo man die Super-Lage direkt am Wasser mit Zitadellenblick genießen konnte. 2011/12 war Schluss, der Grundstückseigentümer verlängerte leider den Mietvertrag nicht.


    Dann geschah dort erst mal nichts, aber nun finden Bautätigkeiten statt.
    Die Firma Havelwerke bietet in und an den alten Werksgebäuden Mietflächen für Sammler, Erfinder, Handwerker, Künstler usw. Ob denen auch der Platz der ehem. Strandbar gehört, weiß ich nicht - jedenfalls führt der Weg dorthin über ihre Grundstück und dort liegen jetzt Bauschutthaufen:


    Das alte Werkstor wurde neu gestaltet und der Telegrafenweg neu gepflastert:



    Zum Vergleich hier ein Bild des Tores vom November 2006:



    Zurück in die Gegenwart:




    Blick von Norden, wo ein vorhandener Uferweg kurz vor dem Grundstück endet:




    Hier war die Strandbar. Jetzt wurde der Platz am Wasser neu gestaltet. Ob dieser später öffentlich zugänglich wird oder den Mitarbeitern und Mietern vorbehalten bleibt, weiß ich nicht:





    Auch dazu Bilder vom Nov. 2006, noch vor der Strandbar-Zeit. Auch damals gab es schon Leute, die die schöne Lage zu schätzen und möblieren wussten: ;)





    Ganz früher war Mannesmann mal am Telegrafenweg:


  • Spandau-Update 5 - Eiswerder

    Zuletzt #18


    So richtig viel tut sich auf Eiswerder noch nicht. Das Auffälligste ist das Gerüst am Rhenus-Speicher, der anscheinden 2014 zu Lofts usw. umgebaut wird:






    Auf der Südwestecke der Insel wurden bereits Anfang diesen Jahres alte Werkstattbaracken abgerissen. Die entstandene Freifläche ist weiterhin eine Sandwüste:



    In zwei der Backsteinhallen im Süden der Insel findet gerade die adveoWORLD statt, eine Messe für Kommunika-, Informa- und Motivation. ;)
    Im Rahmen dieser Veranstaltung wird der Standort marktschreierisch als "Event Island" bezeichnet. :D
    Als Folge hat sich die Insel in ein temporäres Autofreilager verwandelt:





    Davon abgesehen ist es ruhig auf Eiswerder. Im Nordwesten wird eine kleinere Halle renoviert:



    Die alte Inselschule mit einem kleinen netten Buchcafé gibt es schon ein Weilchen:




    Östlich gegenüber der Insel rotten weiter diverse alte Industriegebäude und Baracken vor sich hin, so auch diese:


  • Mehr Bilder von Eiswerder gefällig?

    ^ Wer noch nie auf Eiswerder war, dem sei ein Besuch dringend empfohlen. Die Insel ist einer meiner absoluten Lieblingsorte in Berlin. Ich habe diverse weitere Bilder von Eiswerder, die bei Interesse hier im DAF angeschaut werden können.


    Da es sich weniger um Bauprojekte oder Architektur handelt, habe ich sie im Fotogalerien-Bereich eingestellt:


    Eiswerder - eine Insel in Berlin. Impressionen

  • Seegalerie Tegel

    Zuletzt #23


    Das BV Seegalerie Tegel am Tegeler Hafen ist inzwischen samt der Außenanlagen komplett fertiggestellt. Daher hier noch einmal ein paar aktuelle Fotos. Zunächst der Blick vom Wasser aus auf die Villen, hinten rechts das ebenfalls neue und eher funktionale Gebäude des Johanniter-Stifts:




    Zwischen den Villen hier der Blick auf die Insel im Tegeler Hafen, die derzeit ebenfalls bebaut wird:



    Gut gefällt mir der breite öffentliche Weg vom Tegeler Zentrum zur Humboldtbibliothek, der über das Seegalerie-Gelände führt:



    Blick Richtung Ortszentrum Tegel (U-Bahnhof usw.):



    Villen am Wasser:



    Der Johanniter-Bau in voller Schönheit:




    Und auch die Humboldt-Brüder werden mit einem modernen Denkmal geehrt:


  • Maritimes Wohnen auf der Tegeler Insel

    Und gleich daneben wird die Insel im Humboldthafen mit 49 Wohnungen in 7 Stadthäusern bebaut. Das Projekt nennt sich "Maritimes Wohnen auf der Tegeler Insel":



    Die Rohbauten sind schon weitgehend fertig:







    Links sieht man das nördliche Ufer des Hafenbeckens. Dieses wird ebenfalls bebaut, das Gelände wurde bzw. wird derzeit beräumt und für den Bau vorbereitet:





    Noch dümpeln hier ein paar private Boote:



    Doch bald wird es hier so aussehen: