Kleinere Projekte Spandau/Reinickendorf

  • Kleinere Projekte Spandau/Reinickendorf

    Da ich in Nordberlin arbeite, habe ich seit 2-3 Tagen den Baubeginn eines größeren Projekts neben der Humboldt Bibliothek (Tegel) verfolgen können.


    Zur Seite der Karolinenstr. (Alt-Tegel) entsteht eine 6-stöckige Seniorenresidenz. Zum Wasser hin drei Wohngebäude mit ETW.


    Das ganze von Kondor Wessels.


    Anbei der Link zur "Seegalerie" Berlin - Tegel mit Bildern:


    http://www.kondorwessels.de/index.php?id=160

  • Kleinere Projekte Spandau/Reinickendorf

    In Siemensstadt, östlich der Paulsternstraße bzw. westlich der Straße am Schaltwerk, wurden eine Reihe von Kleingärten plattgemacht. Gebaut werden auf dem Grundstück zwei neue Produktionshallen für Siemens.


    Es handelt sich um die auf dem Google Maps Luftbild noch zu sehenden Kleingärten rechts neben der Halle mit den zwei rötlichen Querriegeln auf dem Dach.


    Bilder von der Baustelle, zunächst von den verbliebenen Gärten nördlich der Baustelle aus fotografiert:




    Hier der Blick von der Straße am Schaltwerk Richtung Westen:




    Hier das Bauschild dazu. Die Architektur der Hallen ist primär zweckorientiert:




    Neben der Feuerwache an der Paulsternstraße wurde (etwas versteckt oder verschämt?) eine Infotafel aufgestellt, die an ein etwas weniger rühmliches "Werk" von Siemens erinnert:




    Etwas weiter südlich, auf dem großen Grundstück nordöstlich der Kreuzung Paulsternstraße/Nonnendammallee, wurde in den letzten Jahren mehrere Fachhandelsbauten errichtet, vor allem ein großer Obi. Auf dem Google-Maps-Luftbild ist hier noch eine Brache zu sehen. Auf dem Gelände war vor einigen Jahren auch mal eine (zweite) Großarena á la O2-Welt im Gespräch. Blick entlang der Paulsternstraße Richtung Süden zur genannten Kreuzung:



    Die Westernstadt Old Texas Town sieht von der Straße tot wie eine Geisterstadt aus, laut deren Webseite scheint sie aber weiterhin zu existieren. Das Eingangsportal wartet auf Winnetou & Co.:


  • Seegalerie Berlin Tegel

    ^ Fast schon erstaunlich, dass diese doch sehr attraktive Lage erst jetzt bebaut wird. Auch wenn es architektonisch nichts revolutionäres wird, scheint mir die aufgelockerte Bebauung von der Kubatur her ganz in Ordnung - es passt zu den postmodernen Stadtvillen an der Südseite des Hafenbeckens. Und die schöne Bibliothek, die mich immer etwas an eine Bahnhofshalle erinnert, bekommt einen gefassten Vorplatz.


    Auffällig ist der Steg, der auf den Kondor-Wessels-Bildern zu sehen ist und wasserseitig an den Villen vorbeiführt. Eigentlich ein (positiver) "Luxus", da das Gelände zwischen den Baukörpern ja ebenfalls öffentlich zugänglich zu werden scheint, wie man auf dem ersten Bild sehen kann.


    Für Spaziergänger eine tolle Sache, für die zukünftigen Bewohner evt. weniger, da ihre Terrassen und seeseitigen Fenster recht gut einsehbar werden. Hoffentlich wird der Steg tatsächlich gebaut!


    BTW: Schön auch die beiden reinmontierten Senioren im Vordergrund des dritten Bildes - wie aus der Kukident-Werbung. ;)

  • Auf dem google-Luftbild sieht das so aus, als wenn es da vorher einen öffentlichen Uferweg gab, wo jetzt die Stadtvillen entstehen. Wahrscheinlich ist der Steg dann der Ersatz dafür, die Häuser stehen auf Wassergrundstücken und die Öffentlichkeit bekommt einen Weg am Wasser.
    Der Platz vor dem Bibliothekseingang sieht auf den Visualisierungen auch ganz gut aus, die Bibliothek wirkt mehr eingebunden.

  • BTW: Schön auch die beiden reinmontierten Senioren im Vordergrund des dritten Bildes - wie aus der Kukident-Werbung. ;)


    Und dass wo sich Kukident-Kunden das Wohnen da wrsl gar nicht leisten können :-)

  • "Fast schon erstaunlich, dass diese doch sehr attraktive Lage erst jetzt bebaut wird."


    Na ja, so wie die Immopreise angezogen haben, wundert mich das um ehrlich zu sein wenig. Wahrscheinlich hat der Besitzer des Grundstücks, die hier vorgeschickt und gewartet bis sich wer gefunden hat, der den Preis bezahlt :-D Ist ja recht häufig passiert in Berlin in letzter Zeit und verboten ist das ja auch nicht.

  • Französische Gärten

    Einen Sammelthread "Berliner Norden" haben wir ja nicht...


    Nördlich vom Flughafen Tegel werden in der ehem. französischen Soldatensiedlung an der Avenue Jean Mermoz die "Französischen Gärten" gebaut. Trotz des etwas hochtrabenden Projektnamens sind es recht schlichte Reihenhäuser, die sich dem ebenso schlichten Stil der 60er Jahre Bauten in der Siedlung anpassen. (Letztere wurde inzwischen auch fast alle saniert.)


    Die Lage ist schön grün, der Flughafensee nebenan, ebenso die Autobahn und die U-Bahn (Otisstr.) ist auch in Reichweite. Wenn BER dann nächstes Jahr vielleicht doch noch öffnet, ist sogar der Lärm vorbei.


    Einige Kaninchenställe sind noch in Bau, andere schon bezogen:







    Hier eines der älteren Bestandshäuser in der Siedlung:


  • Tegel I - Domino World Club Tegel, Buddestraße

    Ich meine zwar, dass hier schon einmal über dieses Projekt berichtet wurde (Kleist? Klarenbach?), kann dazu aber keinen Beitrag finden.


    Das Projekt ist zugegebenermaßen nicht gerade brandneu. Da ich aber schon ewig nicht mehr in der Gegend war, ist es mir bisher nie aufgefallen.


    An der Buddestraße, direkt am S-Bahnhof Tegel, wurden eine Reihe Neubauten errichtet. Das dort befindliche "Domino World Club Tegel" klingt zwar nach einem Swingerclub oder Edelpuff, :D ist aber eine Senioren- und Pflegeeinrichtung (mit Website).


    Das Farbspektrum der Fassaden changiert entprechend der Nutzung zwischen hellgelb und rot-orange. Mit diesen Farben und den großen Fenstern sieht es aber recht freundlich aus. Nur dass man bei so einer Gestaltung immer schon aus der Distanz erkennt, dass es sich um eine Gesundheits/Pflege/Senioreneinrichtung handelt.


    Ansicht Buddestraße:






    Ansicht vom S-Bahnsteig:




    Hinten links der ehem. französische Militärbahnhof, der restauriert wurde und ebenfalls von Domino World genutzt wird:





    Blick vom Militärbahnhof zu den Hauptgebäuden:


  • Tegel II - Seegalerie Tegel

    Hierzu hatte vor gut einem halben Jahr der User "PrenzlBerg" in Beitrag #337 berichtet.


    Lage des Projekts in Google Maps


    Inzwischen ist dort richtig was passiert. Die Rohbauten der Seegalerie stehen bereits, es wird fleißig gearbeitet.
    Blick von der Ecke Berliner Straße / Am Tegeler Hafen:




    Blick von der Ecke Berliner Straße / Am Tegeler Hafen:



    Hinten ist die Humboldt-Bibliothek zu sehen:



    Blick von der Wasserseite (Tegeler Hafen):






    An der Karolinenstraße im Osten des Bauprojektes entsteht ein recht massiger Neubau für die Johanniter (Pflegeheim):



    Das Bauschild verspricht leider kein allzu schönes Gebäude:




    Die Baustelle auf der Bibliotheks-Seite (Nordseite)




    Rechts im Hintergrund ist das Tegeler Hafenbecken zu erkennen:




    Auf der Insel im Tegeler Hafen (Humboldt-Insel) wurden mal wieder Bauschilder aufgestellt, Erde bewegt und Flatterbänder gespannt. Derzeit sind aber weder Baumaschinen noch Arbeiter zu sehen:



    Hier soll man irgendwann mal an der Waterfront "liven": ;)



    Reste eines früheren Bebauungs-Versuchs:



  • Schade, dass man auch hier zu der Praxis greift Neubauten mit Polysterol zu verkleiden, statt gleich eine dickere Wandstärke zu wählen. Völlig unsinnig wie finde ich und für die Gebäude wenig zukunftsträchtig aber wohl eine Kostenfrage.

  • Selbstverständlich ist man meistens darauf bedacht eine möglichst geringe Wandstärke zu haben um Kosten, Aufwand, Zeit und Material zu sparen.


    Abgesehen davon führt an einer ordentlichen Dämmung ohnehin kein weg vorbei.


    Polystyroldämmstoffe werden zwar etwas kurzsichtig wegen ihrer Brandeigenschaften verteufelt, aber es gibt eigentlich nichts das besser dämmt bei vergleichbar geringen Kosten und Aufwand.

  • Das hat nichts mit Kurzsichtigkeit zu tun. Polysterol wird nur in dem Maße verwendet, weil es billig ist. Angesichts der Maßstäbe die man sonst im Brandschutz anlegt, dürfte eigentlich nur noch teure Glaswolle zum Einsatz kommen.


    Auch wenn es dafür einen eigenen Thread gibt und man das jetzt hier nicht ausdiskutieren muss, frag ich mich, warum man sich selbst bei Neubauten die vielerlei bekannten Nachteile und Probleme bei einer derartigen Dämmung auferlegt statt gleich in ausreichender Wandstärke zu bauen. Zeit spart man damit übrigens nicht. Die Gebäude oben werden auch gemauert. Da ist es völlig Wurst ob die Steine 20 oder 30cm stark sind. Nachhaltig, energieeffizient, umweltfreundlich oder was auch immer ist eine solche Bauweise mit Sicherheit nicht.

  • Kleinere Projekte Spandau/Reinickendorf

    Wohnen auf Eiswerder ...


    heute Berichtet die Abendschau über eine Wiederbelebung einer fast Vergessenen Insel in Spandau.


    http://www.rbb-online.de/abend…ndschau_20130221_eis.html



    Hier soll das "Besondere" entstehen, also nicht nur Wohnen, aber schaut selbst.


    Ein Interessantes Vorhaben, das man nicht überall gleich ziehen kann.


    ...bei belieben kann dieses hier auch verschoben werden.

  • Eiswerder

    ^ Soo vergessen ist Eiswerder gar nicht, wie in der Abendschau getan wird. Es gibt dort eine bekannte Rockdisco, ein sehr gutes Restaurant, die Inselspinnen, während der Loveparades feierte man dort im "Lovestern Galactica", diverse Firmen sind dort angesiedelt, in den letzten Jahren wurden schöne neue Uferwanderwege angelegt und seitdem man (leider) auch mir dem Auto durchfahren darf, nutzen viele Autofahrer Eiswerder als Havelquerung. War also schon einmal ruhiger dort.


    Im wesentlichen geht es in dem Beitrag darum, dass u. a. das Meilenwerk einige Fabrikhallen für weitere Oldtimer, aber auch für andere "schöne Dinge" nutzen will. Auch wenn ich das per se keine schlechte Idee finde - ich empfinde Eiswerder immer noch als angenehmen, von Wasser umgebenen idyllischen Ruhepool (bin gar nicht so selten dort) und würde dies auch gern weiter tun. Daher würde ich zu viel Trubel und noch mehr Autoverkehr dort schade finden. Diese einst etwas verwunschenen Orte werden in Berlin leider immer weniger.


    Aber mal sehen, was draus wird. Zum Glück liegt es ja abseits der Touristenströme und der Innenstadt, da wird auch ein "Ort der schönen bzw. besonderen Dinge" hoffentlich nicht allzu viel dran ändern.

  • Westend und Haselhorst

    Spandau-Haselhorst


    der Bauboom ist bisher an Spandau weitgehend vorbeigegangen,sieht man von Einfamilien und Reihenhäusern ab.Rund um die Daum Starße in haselhorst wird aber viel gebaut und saniert. Die Neubauten wurden geplant,als man noch an den Eröffnungstermin des BER 2012 glaubte.Die Siedlung liegt mitten im Endanflug und wird direkt überflogen sowohl bei Starts als auch bei Landungen.






    Das Spandauer Tor wird gerade abgerissen.Ist mir im Vorbeifahren aufgefallen.Da ich am Montag in Spandau bin,werde ich einige Fotos schiessen und hier zeigen.


    eigene Bilder,gemeinfrei,hochgeladen mit http://www.pic-upload.de/

  • Kleinere Projekte Spandau

    Spandauer Tor - Ende eines Irrtum


    Das sog.Spandauer Tor oder besser gesagt,das was davon übrig blieb,wird gerade abgerissen.Habe es heute noch dorthin geschafft bevor das Gebäude komplett wegerissen sein wird. Anfang der 90er Jahre geplant und auch gebaut,sollten mehrere,knapp 50m hohe Bürokomplexe das neue Spandauer Tor bilden. Eine der nie vollendeten Ruinen,die sog.Herlitztürme, wurden vor Jahren gesprengt. Die jetzt im Abriss befindliche Ruine war äusserlich soweit fertig gestellt im Inneren aber weitgehend im Rohbauzustand. BMW hat das Areal von der Dibag erworben und will sein Motorradwerk vergrößern.


    PS: Ich habe keinen geeigneten Strang gefunden,poste es deswegen hier.Vielleicht wäre es sinnvoll ein eigenen Strang für Industrie und Gewerbebauten zu eröffnen,damit die Übersichtlichkeit hier gewahrt bleibt.


    http://www10.pic-upload.de/15.04.13/d37skx1m62ew.jpg






    http://www.pic-upload.de/view-18963799/IMG_1462.jpg.html
    http://www.pic-upload.de/view-18963802/IMG_1464.jpg.html
    http://www.pic-upload.de/view-18963810/IMG_1466.jpg.html


    eigene Bilder,gemeinfrei,hochgeladen mit http://www.pic-upload.de/

  • ^Danke für die Bilder und die Info, Kleist.


    Der Abriss erstaunt und überrascht mich. Ich fand den Bürobau trotz des ewigen Leerstandes und der Nichtvollendung eigentlich recht gelungen und elegant - schade, dass man ihn nie fertiggestellt hat und später auch nicht mehr retten konnte. Er diente auch in diversen Filmen als Kulisse, u. a. in einem Tatort.


    Hier ein Bild auf flickr, nicht von mir:
    http://www.flickr.com/photos/ametzelchen/4841382489/


    Erweiterung Motorradwerk - demnächst kommen da womoglich öde Produktionshallen im Wellblechstil hin?

  • Neue Siemens-Produktionshallen

    Und noch was für den neuen Spandau-Thread:


    Die neuen Produktionshallen für Siemens (siehe #1) sind weitgehend fertig. Architektonisch sind sie absolut uninteressant, es wurden die heutzutage leider üblichen grauen langweiliegen Blechkisten in Leichtbauweise. Da man die öffentliche Wegeverbindung zwischen Paulsternstraße und Straße am Schaltwerk wohl nicht wieder herstellt, muss sich die Dinger aber auch kaum einer angucken (außer den wenigen verbliebenen Kleingärtnern und ihr hier im Forum auf den Fotos). :D


    Leider gibt es somit auf gut 1 km zwischen Saatwinkler Damm und Nonnendammallee keine Ost-West Verbindung mehr und gut 5 Hektar ehem. Grünfläche wurden versiegelt (früher Kleingärten). Aber solche Opfer müssen natürlich gebracht werden für Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze.


    Blick von Nordwesten bzw. Westen:





    Blick von Osten (Ende Straße am Schaltwerk):



  • ^^ Warum so negativ? Ist doch gut, wenn Siemens in den Standort investiert. Für die Kleingärtner ist es zwar sicherlich schade, aber wenn man mal ehrlich ist, waren Kleingärten schon immer irgendwie auf Pump errichtet.