Breslau und Schlesien: Bauprojekte und Stadtplanung

  • ul. Kosciuszki - weiter östlich

    ^ Ein Stück weiter östlich - auffällig die viergeschossige Durchfahrt links:





    Ein Bürobau für Behörden noch etwas weiter östlich:





    Wohnungsbau in der Nähe, interessant die mehrfarbigen Balkone. Hier gibt es zumindest reichlich Läden im EG:





  • östliche Innenstadt (Ohlauer Vorstadt)

    ^ Weitere Wohnquartiere in der Nähe, an einigen wird noch gebaut. Die Farbgebung ist mir etwas zu eintönig, auf einem Bau im Posting darüber gab es mehr Farben - auch wenn ebenso zuviel Grau. Ich hätte mir auch an den Straßen weniger Parkplätze (es gibt ja Tiefgaragen), dafür mehr Begrünung gewünscht.
    Acht Geschosse Blockrandbebauung als Regel könnten sich dafür manche Städte in Deutschland gerne abschauen:









    Ein Überbleibsel vergangener Jahrzehnte - die oberirdische Starkstrom-Leitung entlang der Bahngleise führt zur großen Trafostation am Innenstadt-Rand:



  • Neuer Busbahnhof (Wroclavia)

    Das interessanteste fertiggestellte Objekt der letzten Zeit ist vermutlich der Neue Busbahnhof mit unterirdischen Zustiegsplätzen; zum Komplex gehört noch ein Einkaufszentrum, Büros und ein Parkhaus. (Die Baustelle wurde zuletzt unter #111 gezeigt.) Der Haupteingang zum EKZ mit geschwungenen Formen, temporär noch mit einem Weihnachtsbaum:





    Ein Dwarf am Eingang darf nicht fehlen (insgesamt gibt es in der Innenstadt über 500 davon):





    Die Büros beanspruchen den größeren Teil der Nordseite. Ich wünschte diesen Teil mit mehr Geschossigkeit, mit einer vom Rest des Komplexes abweichender Höhe, was die Wirkung interessanter machen würde. Gleichzeitig würde man am Hauptbahnhof (den gibt es gleich auf der anderen Straßenseite) mehr Nachverdichtung schaffen.
    Auf dem Mittelstreifen der Straße soll es irgendwann Straßenbahngleise geben:





    Der Blick vom Straßenübergang zwischen dem HBf und dem Busbahnhof (der Eingang links). Zumindest wurde durch Fassadengliederung der Bürotrakt ein wenig interessanter gemacht:



  • Neuer Busbahnhof (Wroclavia) - EKZ

    ^ Die meiste Fläche des Komplexes beansprucht das Einkaufszentrum - nachfolgend ein paar Blicke in verschiedene Innenhöfe und Gänge. Die Gestaltung ist aufwändig, ich halte sie für leicht über dem Durchschnitt der vielen in ganz Europa gesehenen Einkaufszentren.


    Dazu etwas Hintergrund - neben vielen anderen Geschäften am Innenstadt-Südrand gibt es ungefähr 1000 Meter entfernt das EKZ im Sockelbereich des Hochhauses Sky Tower und halb so weit - noch ein EKZ des Sky-Tower-Besitzers. Alle mit ungefähr den gleichen Ladenketten (wie überall in Europa). Die Konkurrenz dieser Standorte dürfte mörderisch sein - im 1. OG des Sky-Tower-EKZ habe ich Flächen an den Gängen gesehen, die einst offenbar für Gastronomie oder Handel angedacht waren, doch als neue Büroflächen angeboten werden - sie sind vermutlich schwer zu vermieten. Unter solchen Umständen muss man jede gestalterische Möglichkeit nutzen, mögliche Ladenkunden anzuziehen.













  • Neuer Busbahnhof (Wroclavia)

    Der Weg zu den Bushaltestellen - stilisierte Pläne der Breslauer Innenstadt dienen als Wanddekor:







    Die unterirdischen Haltestellen. Ich kenne einen unterirdischen Busbahnhof in Madrid, wo die Wartebereiche von dem Bereich für die Busse durch Glaswände getrennt sind. Hier wartet man direkt zwischen den Bussen, doch es stinkt nicht nach Abgasen - die Lüftung muss sehr gut sein:





    Die einzelnen Haltestellen werden durch verschiedene Farben markiert:





    Der Eingang von der Straße:



  • Neuer Busbahnhof (Wroclavia) - Fassadengestaltung

    ^ Ein paar Blicke auf die Fassaden um den Neubau. Die fensterlose Wand auf der Ostseite zusammen mit der Parkhaus-Rampe wirken wie ein Bunker:





    Die ähnlich gestaltete Südseite, die angrenzende Straße wurde verbreitert - die Aufenthaltsqualität ist genauso abwesend wie in einem Gewerbegebiet an einer Autobahn:





    Links sieht man die Spitze des Hochhauses Sky Tower:





    Es gibt viel Sichtbeton. Die Holzplatten hier und da sollen wohl auf "Öko" machen:





    Auf der Südseite gibt es ein paar wachsende Wände, hier eine davon:





    Darüber habe ich den nordwestlichen Eingang gezeigt, hier der ähnlich gestaltete südwestliche:





    Zwei Dwarfs dürfen auch hier nicht fehlen:





    Stilisierte Fahrräder als Kunst im öffentlichen Raum:





    Die Westfassade wirkt wieder wie ein Bunker:



  • Neuer Busbahnhof (Wroclavia) - Nachtbeleuchtung

    Der Haupteingang wirkt besonders interessant in der Nachtbeleuchtung:





    Der Bürotrakt wurde mit vertikal angeordneten Leuchten verziert:







    Die runden Perforierungen auf beiden Seiten des Eingangs leuchten in der Nacht:





    Zum Abschluss noch ein Panoramablick, auf dem man genauso den Haupteingang wie auch den Büro-Teil (links) sieht:





    Mini-Busfahrer am Eingang des Busbahnhofs:





  • Wroclaw101

    ^ Der Neubau auf der anderen Seite des Hauptbahnhofs wurde bezogen, der Vorplatz begrünt - etwas zaghaft, mit 1-2 Bäumen wäre die Wirkung ansprechender:





    Das Nachbarshaus links könnte gerne umgebaut werden - mit geringer Fensterfläche wirkt es wie ein Bunker:





    Eine Sitzbank reicht nicht, um den Platz auf der Südseite zu füllen - er wirkt ziemlich leer:



  • Carbon Tower

    ^ Heute fand ich diesen Artikel, in dem behauptet wird, Breslau ziehe Firmen, Manager und IT-Fachkräfte ähnlich stark an wie Warschau. Weiter geht es zum Städtebau - die meisten neuen Bürobau-Projekte gebe es um den Hauptbahnhof (wie Wroclavia, darüber gezeigt) und im Westen, im Stadtbezirk Fabryczna. Zu den hier aufgelisteten Projekten gehört der Carbon Tower, der einem kürzlich gesehenen Zeitungsartikel nach das dritthöchste Bürohochhaus (nach Sky Tower und Wielka 27) werden soll. Zum Thema fand ich zwei Webseiten:


    # www.urbanity.pl
    # investmap.pl


    Demnach soll es 14 oder 15 Geschosse geben, 19.095 Qm Bürofläche und 377 Stellplätze. Laut Visualisierungen wird es in den unteren Geschossen ein Parkhaus geben - der "Turm" darüber wirkt klotzig. Nun ja, es ist ein Gewerbegebiet.
    Von den verschiedenen genannten Fertigstellungsterminen dürfte August 2018 wahrscheinlicher sein - das Hochhaus wird derzeit gebaut.

  • Centrum Poludniowe

    ^^ In der Nähe der Hochhaus-Baustelle Wielka 27 entsteht das Centrum Poludniowe, den ersten fertiggestellten Wohnblock mit Kleingewerbe im EG zeigte ich unter #126. Neben ihm entsteht ein zweites Hochhaus, doch zuerst einige frühere Entwürfe für das Quartier auf der Webseite des Investors.


    Vom Baustellenschild habe ich Visualisierungen des zweiten Wohnblocks abfotografiert:





    Dazu ein paar Blicke auf die Baustelle:











    Mit dem Sky Tower im Hintergrund - die Baustelle von Wielka 27 gibt es weiter links:



  • Nördliche Komandorska Straße

    Das zuletzt unter #124 gezeigte Bürogebäude ist fertig:







    Die verglaste Rückseite:





    Ein Dwarf am Eingang darf auch hier nicht fehlen:





    Während in Deutschland über Fahrverbote wegen Abgasen viel gestritten wird, hier wurde neben der TG-Zufahrt eine Leuchttafel vorgesehen, die bei Bedarf wegen zu vielen Abgasen die Einfahrt verbietet:





    Auf dem zweiten Foto rechts sieht man eine Unterführung unter den Bahngleisen. Die Wände wurden mit Wandmalereien verschönert:



  • Retro Office House

    ^ Die Baustelle des Retro Office House zwischen dem darüber gezeigten Bau und dem Musiktheater Capitol habe ich zuletzt unter #125 gezeigt, inzwischen ist der Neubau fast fertig:





    Die Fassade korrespondiert ganz gut mit dem Musiktheater (rechts):





    Den Neubau sieht man im Hintergrund hinter einer Skulpturengruppe:





    Die Straßenecke an den Bahngleisen wurde niedriger als der Rest:





    Auch aus dieser Perspektive sieht man, dass der Bau hin zu den Bahngleisen (links) niedriger wird. Als einzige Erklärung kann ich mir vorstellen, dass man die Form interessanter gestalten wollte. Das darüber gezeigte Gebäude wird neben den Bahngleisen höher, also grundsätzlich spricht nichts dagegen:





    Hier sieht man mehr von der Hauptstraße Pilsudskiego, an der die Nordseite des Neubaus steht. Er gehört zu den Bemühungen, die Straßenblöcke zu ergänzen, zu den u.a. auch das Hotel Scandic rechts vom Musiktheater gehört:



  • Geschäftshaus an der Olawska-Straße (Twelve) - Endzustand

    Das inzwischen als Twelve getaufte Geschäftshaus an der Olawska-Straße (zuletzt #122) ist fertig und bezogen. Ich finde viel Gefallen an der schwarz-goldenen Fassade, auch wenn mir eine Rekonstruktion hier in der Altstadt lieber wäre:









    Links sieht man den eleganten Eingang:





    Ich habe auch ein Nachtfoto gemacht, dieses zeige ich nur als Thumb:


  • EKZ neben der Magdalenenkirche

    ^ Wenige Schritte weiter wird ein EKZ umgebaut, was ich zuletzt unter #121 gezeigt habe. Während des letzten Breslauer Besuchs habe ich den Umbau fast fertig gesehen - auch hier wären mir rekonstruierte historische Fassaden lieber:





    Die Kirche links ist eine Kathedrale der Polnisch-Katholischen Kirche:





    Ich gebe allerdings zu, dass die neuen Erker im 1. OG (links) etwas eleganter wirken als die alten, die man noch auf dem zweiten Foto unter #121 sieht:



  • Sagittarius Business House

    Die Baustelle des Sagittarius Business House zwischen dem Busbahnhof Wroclavia (ab #143) und den Bahngleisen habe ich zuletzt unter #112 gezeigt. Kürzlich habe ich den Bau fast fertig gesehen. Etwas Fensterversetzung gibt es auch hier - sonst kaum Gestaltungsbestrebungen, eher 0815:













    Links der Bürobau, rechts einer der Eingänge von Wroclavia:





    Ein Abendblick - in den Fenstern der zum Teil abgerüsteten Fassade spiegeln sich die Lichter von Wroclavia (Beleuchtung s. #147):





    Die Nordseite an den Bahngleisen:





  • Angel River - der Turm

    Zuletzt unter #114 habe ich den Bau des Quartiers Angel River mit einem Wohnhochhaus gezeigt. Es scheint, der Turm erreichte inzwischen die geplante Höhe:





    Mit Visualisierungen am Bauzaun:











  • Angel River - die Uferpromenade / die Fernwirkung

    ^ Am Fluss Ohlau (kurz vor der Mündung in die Oder) wurde eine Uferpromenade eingerichtet:





    Zur Promenade öffnen sich Höfe mit Gärten - hier werden die Baukörper niedriger:









    An verschiedenen Stellen wird diskutiert, ob man besser mit Hochhäusern oder mit mehr Geschossen im Blockrand nachverdichten sollte. Hier gibt es nicht nur das Hochhaus, sondern auch niedrigere Bebauung bis zu 10 Geschossen - und davor einen kleinen begrünten Platz mit mehr Bäumen als in manchen neuen Parks:





    Obwohl der Turm nicht besonders hoch ist und die umliegenden Quartiere dicht bebaut, kann das Hochhaus aus verschiedenen Stellen der Umgebung wahrgenommen werden:









    Von einem Standort bereits in der Altstadt gesehen - der Turm rechts von der Kirche, die keinesfalls dominiert wird:



  • ATAL Towers

    ^ Am anderen westlichen Ende der Altstadt wurden die ATAL Towers mit 61,3 und 59,7 Metern Höhe gebaut - zuletzt gezeigt unter #116. Die Türme dürften praktisch fertig sein, leider ist die Farbgebung auch hier bloß grau-grau. Zuerst von der Seite der Oder gesehen:













    Östlich von den ATAL Towers steht der in den letzten Jahren gebaute Odra Tower, damit besteht das Ensemble aus drei Wohntürmen:





    Einige Blicke aus der Nähe:









  • ATAL - Ensemble

    ^ Zum Ensemble gehört noch ein niedrigeres Wohngebäude im ähnlichen Stil:





    Ich zähle bis zu 8 Geschosse. Schön - obwohl es Seitenstraßen sind, es gibt Läden im EG:





    In der Nähe wurde ein Stück Mauer nachgebaut. Ich fand keine Tafel mit einer Erläuterung - möglicherweise soll an die einstige Stadtmauer erinnert werden:







    Südlich von der Siedlung wurde ein Bürobau aus der Zeit des Sozialismus abgerissen - dies schafft Platz für weitere Neubau-Projekte:





    Etwas Fernwirkung - von der nahen Insel Bürgerwerder inmitten der Oder kann man die beiden ATAL-Türme und links den Odra Tower sehen. Weiter links - der mehrere Kilometer entfernte SkyTower. Das Gebäude links von McDonalds ist eine ehemalige Zuckerfabrik aus den Jahren 1771-1772 nach einem Entwurf von Carl Gotthard Langhans (mehr bekannt für einen Bau auf den Cent-Münzen):





    Ich muss offen zugeben - die Türme im Hintergrund neben dem historischen Bau stören nicht so sehr wie die breiten Straßen vorne oder der plumpe Pavillon mit McD rechts.