Mainzer Landstraße zwischen Taunusanlage und Platz der Republik

  • Mainzer Landstraße zwischen Taunusanlage und Platz der Republik

    Anscheinend ist vis-a-vis des Blittersdorffplatzes etwas in Planung, also zwischen FBC und Trianon. Die FNP schrieb vorgestern von kontretem Intervestoreninteresse und berief sich dabei auf Edwin Schwarz. Es kann sich dann fast nur um um den Ersatz des Gebäudes - schätzungsweise aus den Siebzigern - handeln, das unmittelbar nordöstlich an die kleine Baustelle für den neuen FBC-Eingangsbereich angrenzt.

  • Eine Neuentwicklung auf dem Grundstück Mainzer Landstraße 36 wird offenbar konkret! Denn die Société Générale zieht aus der Liegenschaft aus. Neuer Sitz der französischen Bank werden die Garden Towers, dort wurden fünf Geschosse gemietet. Bisher sind u. a. Cerberus und die Frankfurter Sparkasse Mieter in dem ehemaligen Helaba-Hochhaus. Eigentümer der Mainzer Landstraße 36 ist die St Martins Property Group, London. Das meldet heute die Immobilienzeitung (Aufrufen der Meldung erfordert Log-In).


    Möglicherweise könnte ein kleineres Hochhaus entstehen! Hier ein Foto des Bestands, schon ein paar Tage alt. Es geht um das große Gebäude mit der verspiegelten Fassade - was aus dem Eckhaus mit den Schwimmbadfliesen wird, das wird man sehen:



    Nachtrag: Fast sechs Jahre später steht das Gebäude mit inzwischen abgedecktem Logo der Société Générale immer noch. Gelegenheit also für eine Ansicht von der Gegenseite:



    Bilder: Schmittchen

  • Prima! Kann nur besser werden.


    Allerdings würde ich mir auch auf der anderen Seite der Mainzer Landstraße mal das eine oder andere Hochhaus wünschen, denn diese Aufreihung wie an einer Perlenschnur entlang der Mainzer gefällt mir eigentlich nicht sooo gut...

  • Ich meine mich erinnern zu können, das Haus mit der Glasfassade in Bau gesehen zu haben und zwar Anfang der 80er, kann aber auch sein, dass damals nur die Fassade neu gemacht wurde. Zu der Zeit fand ich das richtig gut. Nur was mich damals schon geärgert hat, war das gekachelte Haus im Metzgereistil. Würde mich riesig freuen wenn das, vielleicht versehendlich, mit abgerissen würde. Aber daran glaube ich erst, wenn es richtig platt ist.

  • aus diesem Haus mit Kacheln hab ich so manchen Rausch rausgetragen Leute, äussert euch mal etwas zurückhaltender über meine Ex Stammkneipe :)
    Angeblich hat die Besitzerin einen 5 Jahrespachtvertrag unterschrieben, der sollte noch mind. 2 jahre Laufzeit haben.

  • Das bereits im Entwurf für den Hochhausrahmenplan vorgesehene Hochhaus an Stelle des heutigen Gebäudes Mainzer Landstraße 36, bis vor kurzem genutzt von der Société Générale, soll 60 Meter hoch werden. Siehe dazu bereits Beitrag #56 (mit Foto). Bauen möchten britische Investoren, Entwickler soll die Frankfurter Firma Wentz Concept werden. In einem benachbarten Gebäude sollen außerdem 1.000 Quadratmeter Wohnraum entstehen. Wegen der ausstehenden Entscheidung über den Rahmenplan ist die weitere Entwicklung derzeit blockiert, wie aus einem aktuellen FR-Artikel hervorgeht.

  • Hochhäusle ist die richtige Bezeichnung :D


    Schräg gegenüber wird darüber nachgedacht das 75-Meter-Hochhaus T11 zugunsten eines über 200 m hohen Wolkenkratzers abzureißen, nur ein paar Gebäude weiter steht der Westend Tower, auch über 200 m hoch.


    Mitten in der Hochhauskette der Mainzer sind 60 m einfach zu wenig, selbst 100 m würden klein aussehen. Ich frage mich warum die Investoren auf einem Grundstück, das potentiell für eine wesentlich höhere Ausnutzung geeignet ist, so kleine Brötchen backen wollen. Oder ist die Stadt in Bezug auf Hochhäuser an der Mainzer wieder umgeschwenkt, wegen Verschattung des Westends oder so? Dazu würde aber nicht passen, dass die DZ Bank plant ein ähnlich hohes Gebäude abzureißen um einem 180-m-Turm Platz zu machen.


    Langsam wirds auch wirklich ärgerlich mit dem Rahmenplan. Wenn man sich nicht einigen kann, dann soll man diese Projekte halt erstmal aus der Abstimmung rausnehmen. Dann können wenigsten die Investoren, deren Projekte grünes Licht bekommen, schon mal loslegen.

  • Ich könnte mir nicht vorstellen auf eben dieser Fläche ein höheres Gebäude als 60 Metern zu genehmigen. Wenn man sich das Areal genauer ansieht grenzt es schon sehr an das Westender Wohnhausviertel an.


    Obwohl ich auch ein Bekenner eines großzügigen Hochhausrahmenplannes bin, so bin ich auch ein Freund der Lebensqualität. Deshalb sollte man niemals vergessen etwas Freiraum zwischen besonderen Wohnvierteln wie dem Westend, welches sowieso schon genug beschnitten wurde, zu lassen.

  • Also ich finde die Höhe mit 60m sehr gut, denn wenn das Ding 100m höher wäre, und dann noch das 3. Hochhaus von der DZ Bank kommt, haben wir endgültig eine geschlossene Hochhauswand an der Mainzer Landstraße.


    Bis jetzt ist es ja nur eine "Perlenschnur", was mir schon nicht sonderlich gefällt. Wenn jetzt auch noch die Zwischenräume in einer Reihe mit ähnlich hohen Bauten gefüllt werden, fällt es noch mehr auf, dass alle Hochhäuser in einer Linie nebeneinander stehen. Das passt mir gar nicht, das ist doch kein Cluster mehr! Die 60m-Variante hingegen bringt mehr Dichte "am Boden", das ist doch gut.


    Ich bin gerne für einen 160m-Turm zu haben, aber dann bitte auf der anderen Straßenseite der Mainzer Landstraße, zum Bahnhofsviertel hin. Damit gewänne der Cluster ein wenig mehr "Tiefe".


    P.S.: finde es auch sehr gut, dass das T11 mit seinen 75m stehenbleiben kann (Dichte!) und die Marieninsel mit gerne 250m oder mehr nebendran gebaut wird.

  • Stimme mit meinen beiden Vorrednern völlig überein (bin aber auch auf der Südseite der Mainzer gegen 160m). Ein Cluster wird die Mainzer Landstraße eh nie, weil man eben nicht in die Tiefe gehen kann, und dann gibts ja wie schon gesagt wurde noch das Westend. 60m sind völlig in Ordnung, ein paar mehr Gebäude in der Größenordung quasi als "Buschwerk" um die Skyscraper können auch in Frankfurt nicht schaden.

  • LOL ... 60m Hochhaus inmitten einer Perlenschnur - aber in DUBAI ist es eigentlich auch nicht anders (möge man mir den Vergleich verzeihen) ... aus manchen Perspektiven wirkt die Skyline von Dubai gigantisch, geradezu kolossal - im Prinzip stehen aber die meisten Hochhäuser auch NUR entlang einer Achse - dagegen verbindet die Frankfurter "Hochhausachse" ja die beiden Cluster Taunusanlage und Messeviertel, was ich persönlich sehr attraktiv finde.

  • Unabhängig davon ob man auf dem Grundstück Mainzer Landstraße 36 ein großes oder kleines Hochhaus besser finden würde finde ich es doch erstaunlich, dass hier offenbar einem Investor gar nicht daran gelegen ist eine maximale Ausnutzung durchzusetzen. Normalerweise läuft das doch eher umgekehrt, z.B. bei FrankfurtHochVier (erfolgreich), beim Opernturm (erfolgreich) oder beim MainTor (nicht so erfolgreich).


    Das Grundstück ist ja eine 1a-Lage und dürfte daher auch einen beträchtlichen Wert haben. Wäre es da nicht wirtschaftlich unsinnig sich mit weniger zufrieden zu geben als man vielleicht, mit etwas nachbohren, herausholen könnte?

  • Das 60-Meter-Hochhaus an der Mainzer Landstraße, Ecke Zimmerweg kommt voran. Im Hochhausrahmenplan ist der Standort berücksichtigt, nun soll nach dem Willen der Koalition ein Bebauungsplan aufgestellt werden.


    Dem britischen Investor soll ein Wettbewerbsverfahren vorgegeben werden. Das Gebäude kann eine Bruttogeschossfläche von ca. 16.000 Quadratmetern haben, geplant sind auf dem Grundstück 1.000 Quadratmeter Wohnfläche. Um die Auflagen nach Schaffung eines Wohnanteils von 30% zu erfüllen, ist der Bau eines weiteren Wohngebäudes vorgesehen. Mehr =4895860"]in der FNP von heute.

  • Auch die FAZ berichtete gestern in ihrer Printausgabe von diesem Projekt. Die Informationen sind ähnlich denen der FNP. Allerdings war der letzte Halbsatz doch ganz interessant, denn dort heißt es, dass der Grundstückseigentümer "so bald wie möglich" mit dem Bau beginnen wolle!

  • Irgendwie muss ich schmunzeln und zwar seitdem ich von diesem "projekt" hier gelesen habe.
    War damals nicht davon zu lesen das nicht fernwirksame "Türmchen" gar nicht in den HHRP aufgenommen werden sollten?
    Und selbst dafür einen Architekturwettebewerb? Unverständlich.


    Hier hätte man Zonen ausweisen sollen mit Mindesthöhen, 60m passen hier überhaupt nicht.


    Das einzig positive daran ist das dieser kleine hässliche Wohnfliessenbau abgerissen wird...

  • Im 2007 auf der Expo Real ausgestellten Stadtmodell war das Eckhaus Mainzer Landstraße und Zimmerweg mit der gefliesten Fassade noch zu sehen. Im neuen Modell von der Expo 2008 ist nun am Blockrand ein bis zur Ecke durchgehendes Gebäude zu erkennen. Auch wenn bekanntlich die Architektur noch nicht feststeht, lässt dies doch gewisse Schlüsse zu.



    Bild: Schmittchen

  • Na ich weiß ja nicht so recht. Wahrscheinlich werden die 60 Meter vom Strassenniveau gesehen durchaus Wirkung haben, aber dieser Anblick weckte ganz unwillkürlich meinen Beschützerinstinkt - gleich nachdem ich mir die Augen wieder trocken gewischt hatte und ein schlechtes Gewissen bekam. 20 Meter mehr oder wenigstens dieselbe Höhe wie das T11 hätten an der Stelle schon sein können.

  • Das ist zwar ein winziges "Hochhaus" und man hätte ...
    Aber 1. vielleicht wächst es ja noch, wäre nicht das Erste HH und 2. viel wichtiger - so wie es aussieht kommt ENDLICH das Eckhaus mit den Metzgerfliesen weg. (nicht das es noch unter Denkmalschutz gestellt wird)