Baugeschehen: Sonnenberg/Yorckgebiet

  • Zum ehemaligen Industriemuseum an der Annaberger Straße 114 finden sich alle Infos hier und in der dort verlinkten Beschlussvorlage. Ich habe jetzt natürlich den Umfang des Abrisses nicht mit eigenen Augen gesehen, für das beschriebene Vorhaben sind aber natürlich größere Baumaßnahmen nötig.

  • Drei aktuelle Bilder Fürstenstraße 144a & b.
    An der Grenze Yorkgebiet., vor der Sanierung.
    Diese sollte bereits im Dezember 2013 Starten.
    Was nichts ungewöhnliches ist, wenn es sich etwas hinaus zögert.
    Den Wildwuchs hat man bereits entfernt.
    Hier geht es also bald los.


    Visualisiert im Link zu sehen, hätte man mehr aus der Fassade machen können.



    Januar2014

  • neue DAFmap für Chemnitz - Kartierung des Sonnenbergs begonnen

    Nachdem epizentrum dieser Tage eine neue DAFmap für Chemnitz eingerichtet hat, habe ich mit der Kartierung begonnen. Ich schlage vor, im Uhrzeigersinn einmal durch ganz Chemnitz zu gehen und zur Abwechslung immer mal ein paar Bauprojekte im Zentrum oder anderswo dazwischenzuschieben. Und ich denke, wir sollten so ab ca. 2008 beginnen, als auch Chemnitz wieder in den Blick des Deutschen Architekturforums rückte, und nur in begründeten Einzelfällen ältere Bauprojekte mit aufnehmen.


    Begonnen habe ich auf dem Sonnenberg und in Gablenz: http://www.dafmap.de/tst/chemnitz.html?id=2512&mt=4&zoom=15


    Dabei sind mir sicherlich Fehler unterlaufen oder im Forum genannte Sanierungen durch die Lappen gegangen, z.T. weil die Hausnummer nicht genannt wurde und ich sie nicht ermitteln konnte. Von der Ferne aus ist es nicht so ganz einfach, alle Baufortschritte im Detail zu verfolgen. Über Ergänzungen oder Korrekturen würde ich mich sehr freuen, bitte einfach per PM an mich schicken und mir dann ein paar Tage Zeit geben. Noch mehr freuen würde ich mich übere weitere Mitstreiter, wobei sich ja schon zwei bereiterklärt haben und dieser Tage die Zugangsdaten und ein paar kleine Instruktionen erhalten werden.

  • Gute Nachrichten von der Würzburger-Straße.


    Zum Vergleich Hier vor kurzer Zeit gepostet, zeigen sich Veränderungen im Positiven Bereich.
    Es geht also nun scheinbar zügiger voran


    Aktueller Stand:




    Januar2014

  • Auch an der Heinrich-Schütz-Straße gibt es ein im kurzen Abstand gehaltenen Unterschied.


    Bild: 30.Dezember 2013



    19. Januar 2014



    Bild2&3Januar2014

  • Anliegend die Nummer 18.
    Der bereits Sanierte Teil scheint schon jetzt einen sehr hohen Vermietungstand aufzuweisen.
    Es ist Tatsächlich voller Leben.


    Aktuelle Bilder:




    Januar2014

  • Die Freie Presse berichtet heute aus den beiden Hallen der Jahnbaude, die im März eröffnet werden sollen (Link). Sportgeräte sind aus Sicherheitsgründen noch nicht in den Hallen, die Arbeiten in der neuen Zweifeld-Sporthalle sind aber fast abgeschlossen. Nur an Zuschauerrängen und Beleuchtung wird noch gearbeitet. Die 160 Plätze können behindertengerecht sogar mit einem Aufzug erreicht werden. In der Jahnbaude selbst werden noch Fußböden und Fliesen verlegt, die Sanitäranlagen werden installiert und Malerarbeiten müssen noch erledigt werden. Eher unerfreulich hört sich an, dass die Umkleide- und Sanitärräume im oberen Geschoss aussehen "wie zwei eingebaute Boxen oder Container aus Zement", weil die denkmalgeschützte Decke nicht zerstört werden durfte. An der Fassade müssten noch Klinker ausgetauscht werden. Bereits fertig gestellt ist der neue Kunstrasenplatz auf dem ehemaligen Hartplatz. Die Maße entsprechen den Normen des DFB, so dass dort auch Punktspiele ausgetragen werden könnten.
    In der ersten Märzwoche soll die Übergabe der neuen Sporthalle und der sanierten Jahnbaude erfolgen. Ursachen für die Verzögerungen seien der harte vergangene Winter, mehrere Diebstähle auf der Baustelle und die notwendig gewordene Kündigung einer Firma, die die vereinbarten Leistungen nicht erbracht hätte. 4,6 Millionen Euro soll das Großprojekt kosten.

  • Die Schulkonferenz der bisherigen Körperbehindertenschule hat entschieden, welche Namen sie dem Stadtrat für den Neubau an der Heinrich-Schütz-Straße vorschlagen wird. Die Schule selbst soll "Entdeckerschule - Förderzentrum für Körperbehinderte" heißen, der gesamte Komplex mit Wohnheim, Sporthalle und Therapie-Einrichtungen "Terra Nova Campus" (Quelle). Ich persönlich kann mit solchem Wortgeklingel nichts anfangen und finde den bisherigen Namen ehrlich und beispielhaft. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich der unsinnige und unzutreffende Begriff "Entdeckerschule" im Sprachgebrauch der Chemnitzer durchsetzen wird, die Zeiten von Vasco da Gama und Kolumbus sind vorbei.

  • Da bin ich ganz bei dir. Was ist ein Förderzentrum für Körperbehinderte? Eine Körperbehindertenschule. Ganz simpel. Es ist eine unsitte, einfache Namen warum auch immer zu verklausulieren. Deswegen bleibt es trotzdem die selbe Einrichtung. Bei solchen Zusätzen wie "Entdeckerschule" muss ich immer an Altenheime denken, die "Schöne Aussicht" heißen. Aber jeder wie er lustig ist. Dann werden die Hinweisschilder halt etwas länger :D.

  • Erneut wird die GGG aus ihrer Sicht völlig zu Unrecht kritisiert, diesmal für den Umgang mit ihrem Immobilienbesitz auf dem Sonnenberg (Freie Presse). Investor Ulrich Karst aus Ellwangen wirft der GGG vor, ihre Häuser weder zu sanieren noch zu verkaufen und damit das Aufleben des Stadtteils zu verhindern. Karst, dem schon zwei Häuser im südlichen Sonnenberg gehören, interessierte sich für die Verkaufsangebote der GGG im Internet. Da ein Paketverkauf an einen Großinvestor geplant war, bekam er nicht einmal einen Besichtigungstermin. Im November 2013 wurde ihm dann mitgeteilt, dass nun doch neun Gebäude an der Pestalozzi- und Körnerstraße zum Verkauf stünden. Nach einer Besichtigung gab er für zwei davon Angebote ab, nur um nun von der GGG gesagt zu bekommen, dass man doch einen Verbleib der Gebäude im eigenen Bestand prüfe und auf das Ergebnis der Studie eines Planungsbüros warte.

  • Neue Sanierungsvorhaben auf dem Sonnenberg?


    Ich konnte heute in einem Gespräch aus erster Hand Hinweise darauf erlangen, dass es für die Gießerstraße 21 und 23 aktuell ernsthafte Planungen für eine Sanierung gibt. Für die beiden Altbauten wäre das ein Glücksfall. Gerade die geplanten 3- und 4-Zimmer-Wohnungen können in letzter Zeit eine große Nachfrage verzeichnen. Beim kürzlich sanierten Eckkhaus in der Gießer-/Markusstraße hat man dies deutlich erkannt.



    Fotoquelle: bing-Suchmaschine



    Ebenso sind nach den beiden Wohnprojekten in der Gießerstraße ernsthafte Sanierungsabsichten in der Villa Rudolph auf der Dresdner Straße 76 vorhanden. Der historisch wertvolle Altbau - der sich früher in der Hand von Wahl&Partner befand - soll in das Portfolio übergegangen sein und der Planungsprozess wurde vor kurzem angestoßen.



    Fotoquelle: bing-Suchmaschine


    Hoffen wir, dass mehr aus den beiden Ankündigungen wird!

  • Wenn die Villa endlich saniert werden würde, wäre das wirklich spitze. Ich hoffe, dass auch den verbliebenen unsanierten Villen an den Sonnenberg Terrassen bald das gleiche positive Schicksal ereilt.

  • Anhand der Visualisierung sieht das erstmal nicht nach vier Etagen aus, aber das wird man ja dann sehen. Ich finde es immer noch bemerkenswert, ja überraschend, dass an dieser Stelle eine Baulücke bebaut wird. Schön wäre es, wenn angesichts der Aktivität in diesem Bereich auch dieser Riegel eine Sanierung erfahren würde. Aktuell hängt an dieser Häuserzeile aber, glaube ich, ein Verkaufsplakat der GGG.

  • Am Samstag ist mit ein geplantes Bauvorhaben an der Hofer Straße aufgefallen, bei dem ich mir sehr unsicher bin, ob das hier nicht schon Thema war. Es ist aber weder in der DAF-Karte enthalten noch sonst hier auffindbar. Jedenfalls sind an der südlichen Hofer Straße (Luftbild) laut eines dort aufgestellten Bauschildes drei Reihenhäuser geplant. Dazu gibt es auch ein Immobilienangebot: Link. Die 5-Zimmer-Wohnungen mit 142 m² Fläche sind mit allen Extras von Dachterrasse über Fußbodenheizung bis eigener Garage ausgestattet, trotzdem sind 324.000 Euro ein sehr stolzer Preis für Chemnitzer Verhältnisse und die anspruchslose Architektur:

  • Sanierungsstart Heinrich-Schütz-Straße 4?


    Der laufende Stadionumbau scheint nunmehr auch mehr oder weniger direkte Auswirkungen auf die nähere Umgebung zu haben. Am Altbau an der o. g. Adresse ist ein Baugerüst empor gewachsen. Das sieht an dieser Stelle ganz nach einer Sanierung aus.


    Schade, dass man vor ein paar Jahren 100 Meter stadteinwärts die städtebaulich gewachsene und urbane Bebauung durch zahlreiche Abrisse in der Palmstraße nahezu vollständig zerstört hat - trotz guten Zustandes!



    Quelle: bing-Suchmaschine

  • Auf der Seite von Sandro Schmalfuß (http://stadtbild-chemnitz.de/) wird die Heinrich Schütz-Straße 4 folgendermaßen vorgestellt:


    Gründerzeit-Miets- und Geschäftshaus, Baujahr 1903, Baudenkmal


    - erfolgreiche Investorensuche
    - Koordination der Beantragung der Fördermittel für die bauliche Sicherung
    - Koordination Verkauf


    Rekonstruktion geplant.


    In der Denkmalliste steht das Gebäude aber nicht als Denkmal (vielleicht erst nachträglich unter Schutz gestellt?). Leider wird Sandro das nach seinem Rückzug hier nicht aufklären. Wenn man bedenkt, dass dieses Haus vor nicht allzu langer Zeit noch als "Abrissschnäppchen" zum Verkauf angeboten wurde, ist aber selbst eine Sicherung, um die es sich momentan vielleicht nur handelt, schon eine Sensation.