Leipzig: Innside by Meliá (realisiert)

  • Wir reden hier in diesem Fall wohl ausschließlich um Äußerlichkeiten. Das Gebäude wird mit seinen inneren Werten genauso "zeitgemäß" wie es der Bauherr haben möchte. Gleichzeitig hat er sich offenbar für ein harmonisches Ensemble aus noch bestehendem Altbau und der zu rekonstruierenden Fassade entschieden, statt für den Stilbruch zwischen Altbau und Moderne. Das mag kein Ausdruck unserer Zeit sein (deren eine es ohnehin nicht gibt), aber es ist eine Reaktion auf die konkreten Zustände vor Ort im hier und jetzt unter Abwägung der eigenen Interessen und in dem Sinne natürlich zeitgemäß.


    Was unwiederbringlich verloren ist, dass lässt sich nicht wieder herstellen.


    Das ist Tautologie. Man kann natürlich nur das wiederherstellen, was nicht unwiederbringlich verloren ist. Gebäude sind in der Regel aus wiedergewinnbaren Materialien entstanden. Sofern ihr Aussehen und die nötigen Bautechniken bekannt sind, steht einer Rekonstruktion praktisch nichts im Wege.

  • Das Haus wurde in unserer Zeit abgerissen, deshalb liegt es auch eher an unserer Zeit, diesen Fehler wiedergutzumachen. Das muss nicht unbedingt in Form einer Rekonstruktion erfolgen, doch spricht m.E. nichts dagegen. Tatsächlich finde ich es ein wenig schade, dass der ursprüngliche Entwurf nicht realisiert wird, aber falls (!) die Fassadenrekonstruktion hochwertig und historisch getreu ausfällt, ist mir letzteres wohl lieber.


    Blick über den Dittrichring auf die Thomasmühle um 1920

    (Quelle: Gemeinfreies Bild, Atelier Hermann Walter, Wikipedia)

  • ^ Schöne Aufnahme. Der Vergleich mit dem jetzigen Entwurf zeigt, dass auch der Übergang vom Kosmos-Haus zum Neubau in historischer Anlehnung erfolgt. Was die Kontroverse rekonstruierte vs. moderne Fassade angeht, finde ich es auch persönlich schade, dass der erste Entwurf nicht umgesetzt wird. Auf dem historischen Bild wird ja deutlich, dass die alte Fassade von der Architektur her alles andere als rekonstruktionswürdig ist. Sie ist eine von vielen, wie man damals eben gebaut hat und wie sie heute auch noch sehr oft im Leipziger Stadtbild vorkommt. Der moderne Entwurf hingegen hatte durch die zueinander verschränkten Fassadenflächen ein gewisses Alleinstellungsmerkmal gehabt. Dennoch ist es für mich nachvollziehbar und völlig legitim, wenn sich der Bauherr nun für eine Rekonstruktion der alten Fassade entschieden hat.

  • @ Moderator: Ich habe irgendwie ein Händchen dafür, Metadiskussionen anzuzetteln. Das tut mir Leid. Also bitte so schnell wie möglich umsortieren. :daumen:


    Warum wird hier "mitdiskutiert", ohne die derzeit einzige Quelle zum Neubau überhaupt überflogen zu haben?


    Inwiefern ändern denn die Aussagen aus der "einzigen" Quelle unseren Diskussionsgegenstand?


    Die Frage war übrigens ernst gemeint und richtet sich an alle: Was ist eine "kritische" Rekonstruktion?


    Es ist doch immernoch ein Unterschied, ob ein bestehendes Gebäude umgebaut und umgenutzt wird, oder ob ein Neubau mit einer Fassadengestaltung versehen wird, die aus dem Jahr 1870 stammt.


    Okay. Das hast du nun auch schon in deinem ersten Kommentar gesagt. Logisch erschließt sich mir das nicht und habe deshalb verwundert nachgefragt.


    Ich habe nirgends etwas von Selbstverwirklichung geschrieben.


    Das habe ich dir ja auch nicht unterstellt! Ich habe das geschrieben, da ich bei der Argumentation, man müsse zwingend etwas gestalterisch Neues schaffen, den Zwang sehe, sich zu profilieren. Warum du darin einen Reflex siehst, weiß ich nicht. Eventuell, weil diese Schlussfolgerung andere auch bereits gezogen haben?


    mir zu unterstellen eine (fiktive) Selbstherrlichkeit von Architekten zu propagieren.


    Um Gottes Willen! Du rechtfertigst die zwingende Verwendung "moderner" Stilmittel sicher nicht aus den selben Überzeugungen wie es z. B. die Herren von Mann & Schott (für sich persönlich) tun.


    Gegenwärtige Architektursprache ist kein Teufelswerk und auch kein Selbstzweck, sondern bedarfsgerechte Umsetzung gegenwärtiger Ansprüche.


    Ich sehe es auch keines Falls als Teufelswerk. Die Verwendung historisierender Formen wird aber als Teufelswerk abgetan. Ich trete hier ja noch nicht mal für die Verwendung bei neuen Entwürfen ein! Dass ich dabei Gegenwind bekommen würde, wäre ja klar. Aber bei einem historisch exakten Wiederaufbau am gleichen Standort es trotzdem noch zu verteufeln? ... Ich weiß echt nicht...


    Disqualifikation für ein Architekturforum...


    Mir ging es um die Gestaltung. Um den reinen Stil. Die Optik. Selbstverständlich hat eine Fassade auch andere Funktionen. Gut, dass ich mich dann doch nicht so derbe disqualifiziert habe, dass du nicht mehr auf mich eingehst. :)


    Jeweils werden die Maßstäbe und Ansprüche des originären Zeitraumes den aktuellen Anforderungen an einen Neubau widersprechen.


    Ich weigere mich - und das habe ich hier irgendwo im Forum schon einmal geschrieben - die Aussage hinzunehmen, dass moderne Raumaufteilung, Gebäudetechnik und Innenraumgestaltung hinter einer historischen Fassade nicht möglich sei.


    Zudem: Wenn es rein um die Gestaltung der Außenhaut geht, kann eine Anforderung auch sein, dass diese dem Vorgängerbau 1:1 entspricht.

  • also erstens könnten ja wohl alle froh sein, wenn diese brache überhaupt wieder bebaut werden wird.
    zweitens: wenn das alte gebäude noch stünde, würde wohl niemand dessen verschwinden befürworten. drittens: wenn man den (nach diversen deckendurchbrüchen notwendigen) abriss von 2006 bedauert, fällt es schwer, sich gleichzeitig gegen die rekonstruktion der alten fassade auszusprechen.


    zumal dieser ansatz hier nicht ausgangspunkt, sondern endpunkt aller überlegungen zu sein scheint: offensichtlich war urspünglich eine erfreulich qualitätvolle moderne architektur des erweiterungsbaus angedacht. doch bei genauerem durchdenken können einem durchaus zweifel kommen, ob eine derartige glasfassade wirklich die optimale lösung ist. zum einen würden durch sie alt- und neubauflügel des hotels nicht als einheit wahr genommen werden. und zum anderen müsste der optik ein großes stück funktionalität geopfert werden: in hotelzimmern wird hauptsächlich zu bett gegangen und aufgestanden. welcher gast/welche gästin will das schon bei bodentiefen fenstern entlang des promenadenrings, zumal sich derartig schräge glasfronten kaum verdunkeln lassen?
    also war es offenbar am ende das naheliegendste, statt auf qualitativ hochwertige zeitgenössische architektur überhaupt auf qualitativ hochwertige architektur zu setzen. wie gut, dass sich dafür die alte fassade anbot: große fenster, die sich öffnen und verdunkeln lassen und sogar ein paar kleine austritte - besser könnten es hotelgäste doch gar nicht treffen.


    und noch etwas auf den weg: die wiederherstellung dieser fassade wäre nicht die erste in leipzig. ich warte sehr gern auf ein beispiel, wo ein solches unterfangen irgendwem oder irgendwas geschadet hätte...

  • Ja, dies wäre nicht die 1. Rekonstruktion einer Fassade in Leipzig. Und ja, ich könnte spontan auch kein Beispiel nennen, wo das Ergebnis schlecht wäre.


    Dennoch, eine Stadt ist kein wiederaufgebautes Museum und gesellschaftliche und wirtschaftliche Änderungen spiegeln sich in jeder Stadt auch in der Architektur wider. Gerade das macht die Städte auf dieser Welt spannend und erlebnisreich und zeigt die Dynamik und Stellung einer Stadt in der Zeitgeschichte.


    Wer sich zu stark auf das "Alte" besinnt, verliert den Blick auf das hier und jetzt und riskiert tatsächlich, dass die Stadt zum Disneyland verkommt. Weil "Altes" entsteht, kann sich Neues nicht entfalten. Von daher finde ich es grundsätzlich schade, dass die alte Fassade wiedererstehen soll, zumal ich überzeugt bin, dass eine mindestens gleichhohe Qualität, auch im städtebaulichen Kontext, mit zeitgemäßen Stilmitteln möglich gewesen wäre.


    Für mich ist die Rekonstruktion bestenfalls 2. Wahl.

  • Ich kann das Museums- und das "Was weg ist, ist weg"-Argument nachvollziehen - bei Häusern oder Strukturen, die schon seit 100 Jahren o.ä. weg sind. Die Diskussion gabs ja in letzter Zeit zu Genüge im Berlin-Forum. Da hieß es, das Schloss oder das Marienviertel, das kenne ja niemand mehr von uns, deswegen sei Nostalgie etc. unberechtigt und irrational. Jut, da ist sicher was dran. Aber dieses Haus dürfte wohl jeder Leipziger hier kennen, oder? Deswegen finde ich diese o.g. Argumente nicht sehr passend.


    Es gibt wohl genug Fläche, wo sich das Zeitgenössische entfalten kann, wie z.B. bei den sehr interessanten Uni-Neubauten oder den recht uninteressanten Höfen am Brühl zeigen, sodass man sie schon nicht aus den Augen verlieren wird. Letztendlich ist auch dieses Alte etwas Neues.


    Die neue Fassade hätte durchaus ihren Reiz gehabt - Abends. Ich kann jetzt nur aus den paar Bildchen hier schließen (gibts noch mehr?), aber wie bei so vielen Glasfassaden, wird auch diese wieder nur illuminiert im Dunkeln gezeigt. Tagsüber, wo die meisten Passanten es sehen, wäre es eine schwarze Wand, ein schwarzes Loch. Dafür gibts ja schon das Commerzbank-Haus. Die hist. Fassade harmoniert durch die Fenster auch besser mit dem Commerzbank-Haus, als es der andere Entwurf getan hätte.


    Außerdem - mal so generell - ist Disneyland ein unpassender Vergleich. In Disneyland (oder Las Vegas) baut man noch bestehende Gebäude 1000km entfernt in schlechter Qualität, mit falschen Maßen, im falschen Kontext und für eine falsche Funktion nach. Hier wird kein Haus gebaut und man bappt irgendeine auf Alt gemachte Fassade dran oder eine, die dich drei Straßen weiter befand. Es bekommt die Fassade, die dort, an diesem originalen Ort, bis vor ein paar Jahren noch zu sehen.

  • ^
    Aus den Statistiken der Stadt zusammengerechnet. Allerdings war das die Zahl incl. Plattenbauten.
    Die konkrete Anzahl von Gebäuden vor 1949 ist nicht so einfach zu errechnen, da die Abgänge zwar in der Gebäudezahl berücksichtigt wird, gleichzeitig aber auch die bisher als nicht existent, da leerstehend, gezählten Gebäude draufgerechnet werden, sobald sie saniert und wieder nutzbar sind.


    Ich hoffe, ich finde die konkreten Zahlen noch wieder, es gab in den zahlreichen VÖ irgendwann auch mal eine differenzierte Betrachtung nach Altbau und Platte.
    Fakt ist: Es wurden mehrere hundert Gebäude mit Denkmalschutz oder auch ohne abgerissen, allen voran war die LWB - leider gibt es nirgendwo eine vollständige Doku dazu.

  • Bei der Debatte über die Fassaden-Rekonstruktion habe ich mir fest vorgenommen, mich nicht zu beteiligen. Daher hier nur kurz ein Kommentar zu einem Nebenstrang der Diskussion:


    In Leipzig wurden nach Auskunft des ehemaligen Baubürgermeisters Martin zur Neden in den Jahren 1997 bis 2011 knapp 200 denkmalgeschützte Gebäude abgerissen. Zur gleichen Zeit wurde bei ca. 300 denkmalgeschützten Objekten der Abbruch per Bescheid versagt. Dies erfolgte in der Regel da der Erhalt der Objekte zumutbar war.
    http://www.deutsches-architekt…d.php?p=359637#post359637


    Auswahl wichtiger abgebrochener Kulturdenkmale seit 1999. In: Stadtforum Leipzig. Aktuelle Fragen und Probleme der Leipziger Stadtentwicklung (Leipzig 2006) 12-19.
    http://www.anwaltskanzlei-guen….%20Stadtforum%202006.pdf


    ebd. S. 4:
    "Mit 446 abgebrochenen Baudenkmalen seit 1990 nimmt Leipzig eine unangefochtene traurige Spitzenposition in Sachsen und ganz Deutschland ein.
    Anm. 1: Sächsische Zeitung vom 08.07.2006"

  • Zuletzt nahm das Gewandhausorchester einen gefeierten CD-Zyklus der Brahms-Sinfonien auf.
    http://www.spiegel.de/kultur/m…usorchester-a-933616.html


    Wenn heute in Künsten wie der Musik, der Literatur oder der Malerei Interpretationen, Bezüge oder Rekonstruktionen legitim sind, warum dann nicht in der Baukunst. Auch Faust wird noch verlegt.
    Das hat (finde ich) nicht mit einem seelenlosen Disneyland zu tun, sondern dem erlaubten Nebeneinander aller bisherigen Errungenschaften jedweder Kultur. Darum fällt bei kulturellen Verlusten meist das Wort "traurig" (siehe oben) oder werden Stuckarbeiten oder Wandmalereien rekonstruiert. Das liegt einerseits an der hohen Wertschätzung seitens der Fachleute für gestalterischen Reichtum bei bestimmten historischen Bauten (siehe Denkmalliste). Andererseits gefällt vielen Menschen einfach diese historische Architektur. Auch deswegen sind Leipzig, Kraków, Budapest und Prag beliebte Reiseziele. Den Menschen gefallen ja auch Opern, Museen oder Chöre. Diese Gefälligkeit ist letztendlich ein Pro für den Bauherren, der bei der Fassade ja auch an Kundschaft denken wird (auch ein Sinn von Architektur).


    Hier würde mich mal interessieren, welche Baufachleute im Rathaus der KSW und Sol Meliá diesen Vorschlag machten. Oder wer überhaupt auf die Idee kam. Von der Stadt gibt es ja selten konkrete oder nachdrückliche Bestrebungen für Rekonstruktionen in der Innenstadt.

  • Leipzig hat sich schon immer dadurch ausgezeichnet, in solchen Dingen relativ undogmatisch zu sein. Ich finde es zwar durchaus schade um den modernen Entwurf für die Baulücke, kann aber durchaus die vom dj aufgeführten vermuteten Sachargumente nachvollziehen: hier eignet sich die alte Fassade schlicht besser für die geplante Nutzung. Nebenbei wird dadurch der Fehler korrigiert, die Fassade nach Abriss des dahinterliegenden Gebäudes nicht gesichert stehen gelassen, sondern stattdessen den "Schandfleck" rechtzeitig zur WM 2006 und zur Fanmeile in der Gottschedstraße komplett getilgt zu haben. Das ist nichts Neues, da wird weder disneylandisiert, noch muss man jetzt darauf setzen, dass künftig häufiger und großflächiger rekonstruiert wird. Der Ring ist in diesem Bereich ein Spiegelbild der baulichen Entwicklung Leipzigs - mit Rekonstruktionen und modernen Neubauten wie dem Trias oder der Propsteikirche wird die Stadt weitergebaut und entwickelt sich zum Positiven.


    Zum Entwurf an sich - die Dachpartie darf wirklich gern nochmal überarbeitet werden, ich fände insbesonders Schade, wenn das Dach des Kosmoshauses in der Form gekappt würde (ist sicherlich für die Skybar vorgesehen).

  • Danke LE Mon für die Datenergänzung.
    Dazu rechnen muss man demnach noch die Gebäude vor 1999 (Stadtforum-Quelle) sowie von 2006 bis 2013.
    Auch sind dort nur Denkmale erfasst, d.h. dazu kommen noch die Altbauten ohne Denkmalschutz sowie alles, was nach 1949 errichtet wurde. Somit kommt die Zahl von insgesamt 2000 Gebäuden gut hin und ca. 800 Gebäude waren Altbau (bis 1949), schliesslich sind auch nicht wenige gefallen, die keinen Denkmalstatus hatten, aber trotzdem stuckverziert waren oder entstuckt wurden. Wie wir alle wissen, ist ein entstuckter Altbau z.B. für GRK und Co. kein Problem, dort wurde auch mehrfach alles wiederhergestellt.


    Zurück zum Thema - ich stimmte Dase auch hier nochmal zu, dass es eine Einzelrekonstruktion ist und ein bisschen Wiedergutmachung des Abrisses von 2006. Schliesslich wurde damals vieles sehr schnell abgerissen, nur um zur WM "gut" auszusehen. Leipzig ist und bleibt trotzdem eine Stadt mit vielen modernen Bauten und das wird sich auch nicht ändern. An geeigneter Stelle bzw. bei besonders bekannten oder prägenden Gebäuden bin ich aber weiterhin dafür, dass auch Rekonstruktionen möglich sind.

  • Als "Brücken-Posse um geplantes City-Hotel" bezeichnet die Bild heute den Zwist zwischen Stadt und Investor. Worum es dabei geht, ist hier nachzulesen. Außerdem steht geschrieben, dass das neue Hotel zur Buchmesse im März 2016 fertiggestellt sein soll.



    Auch der hier bereits schon einmal angesprochene veränderte Entwurf überzeugt noch nicht richtig. Der gläserne Dachaufbau auf dem Kosmos-Haus wirkt etwas zu klobig. Hier hoffe ich auf eine weitere Überarbeitung. Gegen die historische Fassade gibt es qualitativ allerdings nichts zu kritteln.



    Bild: Denda Architekten

  • Warum die Diskussion um die Brückenbreite zu einer derartigen Überschrift taugt, bleibt das Geheimnis der BILD-Zeitung. Ein vorgezogenes Sommerlochthema?


    Die Aufbauten wird man aus der normalen Fußgängersicht wohl anders wahrnehmen. Mal ganz abgesehen davon, dass die Visualisierungen selten die Perspektive getreu widergeben.

  • Mich dünkt, hier geht's sehr bald richtig in die Vollen. Schön, wenn die unansehnliche Brache in Bestlage alsbald verschwindet.


    Foto von letztem Freitag.

    Bild: Cowboy

  • Der Stadtrat hat den Weg für das Sol-Meliá-Projekt freigemacht. Die Baugrenzen auf dem Grundstück, die sich am abgerissenen Palais Schlobach orientierten, waren für das Projekt nicht geeignet, weshalb die Stadt jetzt im Eilverfahren den Bebauungsplan zugunsten des Vorhabens geändert hat. Zwischen Zentralstraße und Dittrichring wird es einen öffentlichen Durchgang geben. Nur 18 Monate Bauzeit sind vorgesehen und wie schon bekannt soll die neue Touristenherberge zur Buchmesse im März 2016 eröffnen. Demnach sollte diesen September der Baustart erfolgen.



    Eine neue Visualisierung diesmal aus südöstlicher Richtung gibt es auch. Die Fenster auf der Südseite sind nur angedeutet.
    Bild: PR