BG Simplon + Revaler Spitze

  • Ich stimme zu; gefällt mir sehr, was für ein abwechslungsreiches Quartier hier entstanden ist. Jetzt fehlen nur noch etwas mehr Straßenbäume, damit es auf der Straße etwas weniger öde aussieht. :)

  • Es geht auch noch weiter - das Areal auf dem das "Rosis" steht und etwaige Baracken wird nächstes Jahr abgerissen.


    Darauf entstehen sollen 6-geschossige Bürobauten in ähnlichem Look wie bisher.


    Auch die Revaler Straße soll 2019 repariert / neu gestaltet werden. Bisher gleicht diese ja eher dem Stand nach dem 2. Weltkrieg :D

  • Auch die Fabrikhallen in unmittelbarer Nähe in der Revaler Strasse 31-32 stehen jetzt leer. Anwohner hatten sich über starke Geruchsbelästigung beschwert. Hier wird wohl auch Neues entstehen.
    Beachtenswert ist auch die neue LED-Strassenbeleuchtung in der Döring- und Helmerdingstrasse. Diese Mastleuchten haben ein gutes Design und blenden die Anwohner im ersten Stockwerk nicht. Im Anschluss geht es in der Haasestrasse mit dem Strassenbau weiter. Es wird sich also noch einiges verändern. Der Gesamteindruck ist wirklich sehr positiv.

  • Das Projekt an der Revaler Straße mit den neuen Bürobauten wird "Revaler Dreieck" heißen. Ich bin gespannt wie viele Arbeitsplätze dort wohl entstehen werden - aber ich denke vom Volumen ist da durchaus Platz für 2-300.

  • Die erste Straße - die Helmerdingstraße - wurde jetzt neu gebaut und sieht sehr angenehm aus mit ihrem klassischen Pflaster. Im Gegensatz zu der wohl privaten Döringstraße, die hässlich gepflastert wurde.
    In der Helmerdingstraße stehen auch neue Laternen, die ich so noch nicht gesehen habe. Deshalb die Fotos im Dunkeln.


    Design und Licht sind ok.




  • Insgesamt gelungen

    Das gesamte Viertel ist gelungen und bietet vielen Familien aus dem Kiez Wohnraum. Leider werden auch hier überall Straßen angelegt. Da hätte man 2018 mehr grüne Streifen zwischen den Häusern haben können.
    Aktuelle Bilder von mir von der Revaler Straße bei Instagram : berlinbauboom

  • Zur Döringstraße - es handelt sich nicht um eine Privatstraße. Allerdings ist der Durchgang noch gesperrt, da das letzte Gebäude am Eck (ehemalige Autowerkstatt) fertig gebaut wird.

  • ^ Weder die Fotos darüber noch die etwas weiter oben verlinkten Visualisierungen erinnern mich so richtig an die Hamburger Kontorhäuser, aber das macht nichts - sie sind genauso ansprechend wie auch differenziert gestaltet, also gelungen. Vielleicht bräuchte man hier und da noch einige Details, die das Pünktchen über i machen würden - so wie etwa das individuell entworfene Tor auf dem letzten Foto hier, inmitten einer weitgehend gelungenen aber doch gewohnt wirkenden Wohnanlage mit ebenso viel Klinker auf den Fassaden wie hier.


    BTW: Die Webseite mit Visualisierungen zeigt zum Anfang ein Luftbild, auf dem gleich ins Auge springt, wie die Bahngleise den Stadtteil zerschneinen. Sie zu überbauen, mit Parks und/oder Wohnungen, dafür fehlt vermutlich das Geld. Es ist nicht Hudson Yards hier, wo Bahnanlagen überbaut wurden.

  • Die Idee die Gleise zu überbauen, steht und fällt mit den Bodenpreisen in Friedrichshain.


    Da die sich aktuell durch die Decke bewegen und Zalando die Media Spree "flutet" ist es mit Sicherheit eine Überlegung wert, über eine Überbauung nachzudenken. Das gleiche gilt für die "andere Seite der Gleise", gegenüber der Media Spree, wo sich Metro & Co befinden. Diese Flächen haben ungeheures Potential.

  • ^
    Das wird auf keinen Fall eine Überlegung wert sein.
    Im Gegensatz zum erwähnten Hudson Yards in NYC liegen die Gleise hier in Friedrichshain zu ebener Erde.
    Zwischen Ostkreuz und Modersohnbrücke wäre es wegen der Rampen für die S9 ohnehin nicht machbar und kurz vor dem Ostbahnhof steigen die Gleislagen dann wieder auf Stadtbahnhniveau an.


    Ebenfalls im Gegensatz zum Hudson Yards Projekt handelt es sich hier um mit Personenzügen befahrenen Gleise, während am Hudson Yards eine Abstellanlage überbaut wurde (der eigentliche Tunnel nach New Jersey liegt tiefer und hat entsprechende Notausgänge).


    Das heisst man hat bei einer Überbauung ausreichend Entfluchtungen, Rettungswege und Sammelflächen zu schaffen.


    Wo ich mir eine Überbauung vorstellen könnte wäre nördlich und südlich der Lichtenberger Brücke.
    Südlich über den Bahnsteigen um einen ZOB im Osten der Stadt zu schaffen und nördlich um den Einschnitt zu überwinden und die Wohngebiete miteinander zu verbinden.


    Bevor man in Berlin zu solchen Überlegungen kommt, sollte man lieber das Potenzial des in die Höhe bauens ausschöpfen.

  • Bürogebäude Revaler Spitze. Den Blick auf das Baustellenschild hat man durch eine andere Position freigegeben. Zuvor stand ein Rohr der Grundwasserleitungen genau davor.



    Apropos Grundwasser. Die Baugrube ist nun so weit eingefasst, zum Aushub muss nun aber das Grundwassermanagement eingerichtet werden. Zum Abtransport wird die Dauerpipeline genutzt, die über Revaler Straße, Modersohnbrücke in die südliche Modersohnstraße führt.


    Von der Modersohnbrücke erkennt man den Umfang des ersten Bauabschnittes. Er reicht nun ran bis an das Druckereigebäude neben dem zuvor noch zwei Leichtbauhallen standen, die für den ersten Bauabschnitt abgebaut wurden. Im weiteren Verlauf dürfte dann auch das Druckereigebäude und sogar der REWE Markt weichen müssen.


    Zur Bahntrasse hin wurde ebenfalls ein Bauschild aufgestellt. Auch wenn im Bezirk schon wieder der Ruf laut wurde, man hätte hier ja Wohnungen bauen können, begrüße ich diese Gewerbebebauung. Erstens ist die Fläche seit über einem Jahrhundert ausschließlich Gewerbefäche und zweitens dient es hervorragend als Schallschutz zwischen der Wohnbebauung und den 12!!! befahrenen Gleisen nebenan.