Goetheviertel: Junghof Plaza, ma'ro, Luginsland¹, Junghof Retail

  • Ähm ja, was soll man da noch sagen? Da passt gar nichts, Höhe, Material, horizontale und vertikale Gliederung, Abschluss, Anschluss an den historistischen und postmodernen Bestand


    Die Gesamthöhe der beiden unteren Etagen entspricht derjenigen des rechten Altbaus, ebenso die Gesamthöhe der Etagen darüber den drei entsprechenden Etagen.
    Das ist, wenn auch nicht auf Anhieb wahrnehmbar, eine bessere Anpassung an den Bestand als der Vorgängerbau.


    Einen Mangel an horizontaler und vertikaler Gliederung kann ich nicht wahrnehmen - wenn auch keinen Rhythmus - vielleicht eher ein leichtes Übermaß davon.


    Das nicht vorhandene Schrägdach würde aus Fußängerperspektive ohnehin niemand wahrnehmen (wenn er nicht bewusst danach sucht), da man nicht die dafür erforderliche Distanz zum Gebäude erreicht. Ich würde auch anhand der restlichen Gestalt des Gebäudes keines erwarten.

  • Zu #20


    Das ist jetzt sogar mir zu einfach. Was soll denn da entstehen müssen um einen harmonischen Anschluss an die FBG zu erreichen? Überall austauschbarer heller Stein ist letztendlich auch banal und ob sich der Monolith an der Oper gut einpasst, naja. Der Entwurf gefällt mir auch nicht, aber an dieser seit Jahrzehnten wenig einladenden Ecke kann man fast nichts schlechter machen, insofern freue ich mich, dass da nach dem Leerstand endlich überhaupt etwas Neues kommt.

  • Luginsland 1

    Da ist es schon, das Baugerät :) Das =X-2012-83-4&tx_vierwdbafinfothek_infothek[action]=bauschild"]Bauschild informiert bisher nur über den Abriss, aber noch nicht über den geplanten Neubau. Es wurde oben schonmal angesprochen: Dass der Altbau abgerissen wurde, halte auch ich für einen optischen Verlust. Selbst wenn das Innere des Gebäudes möglicherweise nicht schutzwürdig war, so war es doch zumindest (nach meinem subjektiven Maßstab) die ruhige, schön gegliederte Fassade.


    Die Entwürfe für die Neue Mainzer Straße finde ich gar nicht schlecht, aber wohin sollen sie die Neue Rothofstraße denn öffnen? Bis dato war Luginsland 1 für mich der harmonischste Bau in der Straße und mit dem netten Restaurant im EG auch der einzige Grund, dorthin zu gehen. Ansonsten existiert ja nur eine Bar gegenüber davon in der Rückseite des Junghof Plaza. Welches von eben jener Bar abgesehen eine zwar nicht schlecht gestaltete, aber ziemlich tote Rückseite zur Neuen Rothofstraße hat. Von den Rauchern abgesehen, die da öfters rumstehen. Das soll nicht heißen, dass ich eine Steigerung der Attraktivität der Neuen Rothofstraße ablehne, aber da wäre noch echt viel zu tun, denn das fehlende "Entrée" zur Neuen Mainzer Straße ist sicherlich nicht das einzige Problem. Denn fast die ganze nördliche Straßenseite besteht aus mehr oder wenig nichtssagenden bis hässlichen Liefereingängen und Lagerräumen der Luxusläden an der Goethestraße. Möglicherweise gibt es aber einen Anfang, das zu ändern, denn aktuell werden sowohl die Rückseite von Goethestraße 25 (Foto), als auch der Nr. 21 neu gestaltet. Wer die Straße nicht kennt, kann sie ja mal testweise mit Street View durchlaufen.



    -Bild von mir-

  • Hier ist das Tor, Mainzer Str. 74-80



    ..näher




    Luginsland


    Trägerköpfe, z.Z. keine Bagger, aber sie werden anrücken!




    Alle Bilder sind mein Eigentum

  • Luginsland 1

    Gestern konnte man schon eine ausgewachsene Baugrube bewundern. Rechts unten kann man einen Gewölbekeller erkennen, der ziemlich tief zu liegen scheint. Vielleicht ein zweites Untergeschoss?



    -Bild von mir-

  • Neue Mainzer Straße 80, Luginsland 1

    Das schöne Portal in der Neuen Mainzer Straße 80, hier und hier zu sehen, ist entfernt worden. Ansonsten konnte ich noch keine Bautätigkeit feststellen.



    Bei Luginsland 1 sind mittlerweile die im vorigen Beitrag noch zu sehenden Gewölbekeller abgebrochen worden. Auf Werbedrucken ist von einer Fertigstellung im Herbst 2014 die Rede. Scheinbar wollte man den Zaun so hoch nahtlos dicht gestalten, dass Passanten keinen Blick in die Grube werfen können. Netter Versuch :)



    -Bilder von mir-

  • "Maró" und "Luginsland1"

    Das Projekt Neue Mainzer Straße 74-80 heißt "Maró". Der Name ist offenbar aus Namensbestandteilen der beiden Straße gebildet, an die das Areal anliegt, der Neuen Mainzer Straße und der Neuen Rothofstraße.


    Der Neubau soll die Partner Peakside Capital und Groß & Partner unter 100 Millionen Euro kosten, berichtet die FAZ heute. Eine Abbruchgenehmigung liegt bereits vor, der Bauantrag soll in dieser Woche eingereicht werden. Das hier im Thread mehrmals erwähnte schmiedeeiserne Tor aus dem späten 19. Jahrhundert bleibt natürlich erhalten, doch bedauerlicherweise wird es künftig nicht mehr im öffentlichen Raum stehen, sondern im Hochhaus der BHF-Bank an der Bockenheimer Landstraße (wohin auch die bis vor einem Jahr an der Neuen Mainzer Straße beschäftigten BHF-Mitarbeiter gezogen sind).


    Der Entwurf wurde gegenüber der bekannten Visualisierung weiterentwickelt:



    Bild: Eike Becker Architekten


    Die Fertigstellung des "Maró" ist Ende 2015 geplant. Entstehen sollen acht bis zwölf Läden im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss, darüber hinaus 8.600 Quadratmeter für Büros oder auch Arztpraxen. Der südliche Bauteil wird an die bestehende Junghofpassage anstoßen, damit wird eine Anbindung auch an die Junghofstraße geschaffen. Zu dieser Seite ist ein Restaurant mit Terrasse geplant.


    Von eben dieser Ecke gibt es ebenfalls Neuigkeiten: Tishman Speyer plant zur Neuen Rothofstraße hin den Umbau seines Bürokomplexes "Junghof". Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss sollen Geschäfte statt Büroflächen entstehen. Damit schreitet der erwartete Umbau der parallel zur Goethestraße liegenden Neuen Rothofstraße zur Geschäftsstraße voran. Wie berichtet, soll die Straße später zur Fußgängerzone werden.


    Naturgemäß deutlich schneller als an der Ecke zur Neuen Mainzer soll es auf dem Grundstück Luginsland 1 gehen. Hier ist die Ferigstellung des von msm Meyer Schmitz-Morkramer entworfenen Büro- und Geschäftshauses (eine Visualisierung gibt es leider immer noch nicht) bereits im Herbst 2014 geplant. Das Projekt heißt der FAZ zufolge schlicht "Luginsland1", wobei die Zeitung den Namen einmal mit und einmal ohne Leerzeichen schreibt.

  • Sehr erfreulich, dass die Investoren der Stadt die Arbeit der "Aufwertung" bzw. "Neuerschließung" an dieser Stelle abnehmen und zudem ordentlich Geld in die Hand nehmen. Die großstädtische Architektur passt gut an diese Ecke und dürfte für Laufkundschaft sorgen. Als Fußgängerzone schlummert hier einiges an Potenzial.


    Allerdings benötigt auch die benachbarte Junghofstrasse eine Revitalisierung. Der (ehemals) bevorzugte Sitz der prominenten Investmentbanken ist in die Jahre gekommen und bereitet besonders abends einen wenig erbaulichen Anblick. Wenn die ersten Banken hier bald ausziehen, dürfte auch dort relativ zügig Bewegung reinkommen.

  • Luginsland¹ und Neue Rothofstraße

    Erfreulich, dass man neben den Neubauten mit der geplanten Umwandlung des Junghofs einen weiteren Schritt zu einer funktionierenden Geschäftsstraße gemacht hat. Und passend dazu in die neugebaute Alte Rothofstraße 9 bekanntlich ein teurer Modeladen zieht. Wobei in dem Bereich des Junghofs, der an die Alte Rothofstraße 9 angrenzt, eine Kantine zu sein scheint. Bleibt abzuwarten, ob die umziehen wird. Blick von Luginsland die Neue Rothofstraße runter, rechts der Junghofkomplex, an dessen Anfang bereits eine Bar ist. Der Bereich der Kantine beginnt ein Stück hinter dem vorspringenden, sandsteinverkleideten Teil.



    Das Geheimnis des Leerzeichens beim Projekt Luginsland klärt sich auf dem Bauschild. Offenbar soll es Luginsland¹, also "hoch eins", geschrieben werden.



    Problematisch sehe ich für die erfolgreiche Transformation zur Einkaufsmeile aber immer noch die Nordseite, da hatte ich weiter oben schonmal was zu geschrieben. Obwohl die Rückseite von Goethestraße 25 (grüne Gauben) aufwändig umgebaut wurde, ist sie zur Neuen Rothofstraße hin kaum offener geworden. Ebenfalls kürzlich umgebaut wurde das betonverzierte EG zwei Häuser weiter nach rechts, mit mäßigem Ergebnis.



    Blick durch die Neue Rothofstraße von der Höhe des Sparkassen- und Giroverbands, Alte Rothofstraße 9 (Beitrag mit Fotos). Vielleicht ziehen die Eigentümer an der nördlichen (rechten) Straßenseite ja nach, sobald die Pläne zur Umgestaltung der Straße konkreter werden oder Junghof, Maró und Luginsland¹ vorlegen.



    -Bilder von mir-

  • Ja, Robbi, das mit dem "...fast über den Weg gelaufen" könnte stimmen. Das nette rote Bauschild habe ich auch im Kasten!;)


    Ergänzend noch das "Bauschild" (häh?):


    Vielleicht erkennt der Interessierte hier noch irgendetwas "Wichtiges".


    Bild von mir.

  • Noch fünf Jahre soll es der heutigen FAZ zufolge bis zur Fertigstellung des neuen Opernquartiers rund um das Projekt Maró dauern. Eine Website gibt es aber bereits. Daraus Detailansichten der Fassade:


    ......................
    Bilder: Eike Becker Architekten / Groß & Partner

  • Maró - In Q1 2014 geht's los

    Laut diesem sehr informativen FAZ-Artikel (in dem alle bedeutsamen Bauvorhaben der nächsten 3 Jahre aufgelistet werden) soll es mit dem Bau des Büro- und Geschäftshauses „Maró“ im ersten Quartal 2014 losgehen. Ebenso wird das Vorhaben von "Eike Becker Architekten" in der bereits bekannten Simulation mit dem hohen Glasanteil gezeigt. Groß & Partner drückt also auf die Tube. Schon bald darf man sich auf eine weitere spannende Umbauphase sowie die voran schreitende Erweiterung der Goethestrasse freuen. Die Goethestrasse selber gleicht übrigens im Moment eher einer Großbaustelle (mindestens 8 Baustellen laufen parallel).

  • Neue Mainzer Str. 80, Luginsland 1:

    Und wieder verschwindet ein -wie ich finde- schöner und eleganter Straßenübergang von Haus zu Haus in Frankfurt:




    Bilder von mir.

  • Maró - Neue Mainzer Straße 74

    ^ Um den Übergang tut es mir auch irgendwie leid, zumal er so schön transparent und - wie skyliner schon sagt - elegant gestaltet war. Dabei ist ja vor nur knapp drei Jahren nur ein Stück die Neuen Mainzer Straße runter ein anderer, noch prominenterer Übergang für den Bau des Taunusturms abgerissen worden (letzte Bilder). Aktuell werden im Hof der Neuen Mainzer Straße 74, Teil des zukünftigen Projekts Maró, die Fassadenplatten vorsichtig abmontiert und fein säuberlich gestapelt. Schnelle Handyaufnahme von vorhin:



    -Bild von mir-

  • Die Abmontagearbeiten haben mittlerweile auch das Gebäude Neue Mainzer Straße 80 erfasst, weil das aber jetzt auch nicht so wahnsinnig anders aussieht als beim Nachbarhaus, gibt's davon mal keine Fotos :)


    Dafür habe ich das schöne Portal wiederentdeckt, welches vorher den Eckeingang der Nr. 80 zierte (Fotos hier und da). Es wurde, wie von Schmittchen hier auch schon verkündet, zum Hochhaus der BHF-Bank an der Bockenheimer Landstraße 10 verbracht. Aufgebaut wurde es vor dem Treppenhaus, das den Übergang zwischen Turm und dem Seitenflügel Richtung Oberlindau bildet (Streetview). Eine Funktion wird das Portal nun wohl nicht mehr haben, unter ihm scheint aber ein künstlicher Bachlauf geplant zu sein. Zum Vergrößern bitte Bild anklicken.



    -Bild von mir-

  • Knusper Knusper Knaeuschen, wer knuspert an meinem Haeuschen? Es ist der boese Longfront-Bagger:



    .... und wie er faucht:



    Das Nachbargebaeude sieht auch schon arg gerupft aus:



    Frankfurter Mauer:


  • Luginsland 1

    Blick in die Baugrube von heute:


    Hier wird man noch einen Zahn zulegen müssen, um den auf den Bauschildern avisierten Eröffnungstermin Herbst 2014 einhalten zu können...


    Bild von mir.