Pempelfort / Golzheim

  • Pempelfort: Verschiedene Projekte

    Drei Fotos, die ich gestern während der Mittagspause gemacht habe - das Haus Bongard hat bereits etliche Fenster und Wärmedämmung auf der Fassade: Foto


    Die Fassade dieses Hauses an der Mozartstraße wird gerade umfassend renoviert, das DG ausgebaut: Foto


    An der Jägerhofstrasse 30 sieht man inzwischen mehrere Fensterscheiben, das Dach entsteht gerade: Foto

    2 Mal editiert, zuletzt von Bau-Lcfr () aus folgendem Grund: weniger Wasser

  • Golzheim: Ärztehaus, B.O.C.

    Das Ärztehaus (Ex-Pit-Stop) wurde zuletzt Ende November unter #59 gezeigt - inzwischen ist der Rohbau fertig: Vom Norden, vom Südwesten. Dieser Artikel bestätigt, dass es beim 5. OG tatsächlich Schluss ist. Wenn die Fassadengestaltung nicht besonders originell ist, ergäben eine oder zwei Etagen mehr recht interessante Proportionen - schlank ist das von einer der Schmalseiten gesehene Gebäude auf jeden Fall. So wirkte die relativ kleine Baumasse auf mich irgendwie unvollständig, zu kurz geraten (und ich meine hier nicht das Fehlen der Fassaden) - verglichen mit den viel größeren Nachbarn wie ein Stumpf.


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    Das B.O.C. wurde zuletzt im Oktober gezeigt, damals wurde noch an der zweigeschossigen Verbindung zum T.O.C. gearbeitet und die Fassadenverkleidung des Staffelgeschosses war ebenso unvollständig. Diese Arbeiten wurden offenbar abgeschlossen - jetzt wird nur noch am Innenausbau und an den Bürgersteigen entlang der Fassaden gearbeitet.

  • Adlerstraße 9

    ^ Ich verstehe nicht - was genau hat sich unter dieser Adresse seit dem verlinkten Beitrag im anderen Thread getan? Ich ging schon öfters vorbei und hatte den Eindruck, es tut sich rein gar nichts. (Verglichen damit flutschen etwa die Projekte unter #61 wie berühmte chinesische Express-Baustellen.) Ich könnte schon vermuten, der Investor hätte seine Finanzierung verloren oder kann keine Mieter finden oder sonstwas.
    Persönlich halte ich den Abriss und Neubau - u.U. eines etwas höheren Wohnhauses - für die angenehmere Alternative, die den künftigen Anblick der nicht allzu schönen Fassade erspart. (Gerne könnte der an die Nachbarn anschliessende Teil nicht eingeschossig, sondern besser den Straßenraum definierend 2-3 Etagen höher werden - und anstelle des Punkthauses ein Neubau mindestens gleicher Höhe.)


    BTW: Da der Link im Beitrag darüber 'http' doppelt hat, hier die damalige Zustandsaufnahme vom Sommer 2013 (das Foto durch die EG-Fensterscheibe).

  • ^ Ich verstehe nicht - was genau hat sich unter dieser Adresse seit dem verlinkten Beitrag im anderen Thread getan? Ich ging schon öfters vorbei und hatte den Eindruck, es tut sich rein gar nichts.


    Wie ich schon geschrieben habe "auch wenn sich noch nicht viel tut - es wird scheinbar nur im Innern ein wenig entkernt" - im Prinzip nichts!
    Es ging ja auch nicht darum, einen Bauforschritt zu zeigen, sondern den aktuellen Zustand mal zu zeigen....


    Persönlich halte ich den Abriss und Neubau - u.U. eines etwas höheren Wohnhauses - für die angenehmere Alternative, die den künftigen Anblick der nicht allzu schönen Fassade erspart. (Gerne könnte der an die Nachbarn anschliessende Teil nicht eingeschossig, sondern besser den Straßenraum definierend 2-3 Etagen höher werden - und anstelle des Punkthauses ein Neubau mindestens gleicher Höhe.)


    Man kann viel machen, es muss sich aber auch rechnen und überhaupt erst mal möglich sein!
    Ein Abriss und anschließender Neubau scheint sich in dem Fall halt nicht zu rechnen....
    Der an das Nachbargebäude rechts angebaute eingeschossige Flachbau kann garantiert nicht komplett durch einen 2-3geschossigen Neubau ersetzt werden, die Abstandsflächen zu den gegenüberliegenden Gebäuden auf der Pempelforter Straße würden zu gering und an den berechtigten Einsprüchen der Nachbarn scheitern (die Wohnungen würden stark verdunkelt).
    Maximal der direkt rechts an den Treppenhausturm grenzende Teil ließe eine erweiterte Bebauung zu.

  • Golzheim: Cecilienallee 36

    Zu den tosend fortschreitenden Baustellen gehört jene an der Cecilienallee 36, die zuletzt Ende November unter #60 gezeigt wurde - mit Anfängen der Bodenplatte. Inzwischen gibt es die meisten Kellerwände:





  • Pempelfort: Stadtpalais Inselstrasse

    Ende Oktober berichtete ich unter #53, dass die Baustelle als Rohbau stehen blieb. Inzwischen ging sie wieder vorwärts - es wurden u.a. sämtliche Fenster eingesetzt und ein Holzdach mit Dachgauben errichtet. So könnte man wieder mal den aktuellen Zustand zeigen:



  • Jägerhofstrasse 30

    Die Baustelle wurde zuletzt Anfang Dezember unter #61 gezeigt, es ist inzwischen über 7 Wochen her. Wie man sieht, die Seiten der großen Dachgaube wurden mit Platten verkleidet, außerdem wurden sämtliche Fenster eingesetzt.


    Stellen wir uns vor, es geschieht ein architektonisches Wunder und die benachbarten Nachkriegsbauten werden zugunsten von Rekonstruktionen früherer Bauten abgerissen - solcher schönen Häuser, wie es gerade dort zerstört wurde. Die Steinfassade der unteren Etagen würde noch halbwegs zu schöneren Nachbarn passen, aber der wie ein Schrei wirkende gigantische Kubus auf dem Dach - überhaupt nicht. So wurde nicht nur eine schöne Fassade vernichtet, sondern auch jegliche Chance der Stadtreparatur dieses Teils der Straße.
    Gerade in diesem Fall hätten sich die Architekten vielleicht besser mit Vollverglasung auch an den Dachgaube-Seiten austoben sollen - wie die Vorderseite wahrscheinlich vollständig verglast wird.

  • Derendorf: Bürohochhaus Ecke Rossstraße/Johannstraße

    RP-Online berichtet über ein von der Stadt Düsseldorf angebotenes Grundstück.


    Das Grundstück ist ca. 8133 qm groß und soll mit einem Bürohochhaus mit bis zu 17 Stockwerken bebaut werden.


    Es soll für knapp 22 Mio. € an etwaige Investoren veräußert werden. Wenn ich es richtig verstanden habe, soll der Investor durch einen Wettbewerb mit städtebaulichem Entwurf ermittelt werden.


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    Falls das in einen anderen Thread passt, dann bitte diesen Post dorthin verschieben.

  • Professor Fritschi stellt die ersten Pläne für die Verlängerung der Rheinuferpromenade um 650 Meter bis zu den Rheinterrassen vor.
    Bericht in der RP-Online


    Demnach, was sich aus dem Bericht und den Bilder schließen lässt, ist der Entwurf richtig gut!
    Am Ulanendenkmal ist eine weitere „Spanische Treppe“ geplant.


    Der Entwurf bindet den Ehrenhofkomplex hervorragend an die Altstadt an.

  • Die Verlängerung des Rheinufers

    ^ Die RP veröffentlichte gestern noch ein Interview mit dem Architekten, aus dem wir u.a. erfahren, dass das Projekt durch die Bewirtschaftung der 380 abgedeckten Parkplätze finanziert werden soll - etwas dieser Art habe ich bereits vermutet. Es werden Widerstände erwartet wie bei der ersten Promenade, wo u.a. die Fahrradverbände einen rot markierten Fahrradweg wollten. Dieses Kommentar der RP verkündet eine große Chance und erinnert einige alte Fotos - wie auch an die Notwendigkeit der Fischmarkt-Verlegung.


    Auf einer Visualisierung der großen Freitreppe im zuvor verlinkten Artikel sieht man links und rechts Autos unter der geplanten Decke - auch wenn die Tiefgarage flutbar sein muss und Frauenverbände bestimmt optische Einsehbarkeit fordern werden (wie bei allen Frauenparkplätzen), hätten die Autos etwas mehr abgedeckt sein können. Im letzten Absatz wird dort an den Wahlkampf erinnert und eine Politikerin zitiert, die die Umsetzung der Pläne bis 2019 fordert - ich bin gespannt, was aus diesen Plänen nach dem Wahlkampf bleiben wird. Bisher fand ich keine Zahlen über Gesamtkosten und die vorgesehene Finanzierung - was die Verwirklichung nicht realistischer scheinen lässt.


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    Am 17.02 gibt es in der RP ein weiteres Interview - mit dem Spezialisten für Städte-Revitalisierung Hans-Helmut Schild. Es geht u.a. um bessere Chancen, dass Mussen beim Flanieren zufällig entdeckt werden und um die Idee einer Badeanstalt im Rhein.

  • Die Rheinuferverlängerung wird politisch

    Dem heutigen RP-Artikel nach verkünden die Ratspolitiker bereits Positionen - Gregor Bonin, Conzen und Fils wollen nicht ohne eines Wettbewerbs Fritschi und Stahl mit der Verlängerung beauftragen. Die Grünen hätten gerne andere Bäume als Platanen, die sie langweilig finden sowie ein nicht näher definiertes Recht für Radfahrer - die ja die bisherige Uferpromenade befahren dürfen.
    Die SPD-Politiker möchten wiederum zumindest die Hälfte der Parkplätze streichen. Grundsätzlich bin ich kein Freund des Autoparkens in den Innenstädten, weniger sichtbar hätten die Autos im Entwurf sein können, doch die Parkplatzbewirtschaftung gehört hier zum Finanzierungskonzept.


    Der Artikel enthält ein Video mit Interviews und Visualisierungen - wirklich neu ist das Erwähnen einer zwei- bis dreistelligen Millionensumme als erwartete Kosten am Ende.


    Nach diesem gestrigen Artikel empfangen die meisten RP-Leser die Promenadenverlängerung positiv.


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    Ergänzung: Dieser gestrige WZ-Artikel meint, die Politik sei mehrheitlich für weitere Entwürfe, bevor etwas entschieden wird. Das Erhalten der Parkplätze gilt in diesem Artikel als gesetzt - es wird detailreich beschrieben, wo sich die Zufahrten befinden sollen - u.a. an der Fortuna-Bude, welche bleiben soll.

  • Gerade für eine gestalterisch einheitliche Fortführung wäre eine Beauftragung des Büros, welches die bisherige Promenade geplant hat eigentlich unabdingbar.


    Ich bin immer offen für Wettbewerbe, um neue Ideen zu entwickeln;
    aber hier geht es um die Verlängerung einer bestehenden Promenade und nicht um die Schaffung einer zweiten, neuen Promenade.

    Es dürfte nach meinem Dafürhalten auch möglich sein, da es sich ja um die Erweiterung eines von Prof. Fritschi geschaffenen Werkes handelt, er also sicherlich als Urheber gewisse Rechte haben dürfte.


    Ich kann nur hoffen, dass der Entwurf nicht, wie so oft, durch die Politik zerredet und zerpflückt wird.
    Hier geht es um Stadtgestaltung, da können die Politiker die Sache ruhig mal den Fachleuten überlassen, sie selber sind in dieser Angelegenheit ja selten wirklich Fachkompetent.



    Thema Radweg: Auch bei der bisherigen Promenade gibt es einen Radweg. Seit wann muss ein Radweg immer roten Belag haben?
    Ich kenne keinen vernünftigen Grund hierfür.

  • Ich kann nur hoffen, dass der Entwurf nicht, wie so oft, durch die Politik zerredet und zerpflückt wird.


    Wenn die Welt eine ganz andere wäre... Vor einer Stunde veröffentlichte die WAZ einen Artikel, nach dem ein Kommunalpolitiker darüber diskutieren will, warum ausgerechnet im Wahlkampf über das Thema diskutiert werden soll. Daher will er es "nicht nur von der ästhetischen Seite diskutieren" - was leider keinen Verzicht auf Stellungnahmen auch zur ästhetischen Seite bedeutet. Die anderen Parteien möchten auch noch mehr diskutieren.


    Diskutiert wird u.a. darüber, wer den Auftrag erteilte und bezahlte - die Frage ist wohl Richtung Strack-Zimmermann, die ebenfalls diskutieren will, "wenn es gewünscht wird". Friedrich Conzen von der CDU will nicht diskutieren, sondern einen Wettbewerb.


    Persönlich hätte ich kein Problem damit, würde man einfach die Gestaltung der existenten Promenade Richtung Norden fortführen - vielleicht mit kleinen Anpassungen der ersten Entwürfe. BTW: Der kleine Garten mit der Wasserträgerin sollte nicht allzu stark angebunden werden, denn es ist gerade sein Charme, dass er abgeschieden, ruhig und verträumt ist.

  • Golzheim: Schwannstraße

    Die letzten Beiträge zum Thema gab es im November unter #55-#56.


    Seit ein paar Tagen ist der B-Plan für das Gebiet Schwannstraße ausgelegt, die textuelle Begründung und die Plandarstellung, die im Norden und Osten 8 Etagen zeigt, im Süden und Westen 7 Geschosse - bis auf den zweigeschossigen KiTa-Anbau. Warum werden über der KiTa nicht weitere Wohnungen untergebracht - wegen der Verschattung des angrenzenden Spielplatzes?


    Der Text definiert das Gebiet als Wohngebiet Allgemein und lässt gleichzeitig eine GRZ von 1,0 unterirdisch (die Tiefgarage) sowie 0,6 (mit Überhöhungsmöglichkeit bis 0,8) oberirdisch zu. Die GFZ wird nicht explizit festgelegt, doch im Text auf 2,8 geschätzt - man hätte gleich das Areal gegenüber von SkyOffice als Kerngebiet mit einer GFZ bis 3,0 definieren können, zumal gleichzeitig auch der Flächennutzungsplan ausgelegt wurde und die Umgebung als Kerngebiet gilt. Dem Text nach würde nur eine der 160 WE zuwenig Sonne abbekommen.
    Im südlichen Teil entlang der Schwannstraße sind kleinere Gewerbeeinheiten wie zum Beispiel ein Bäcker vorgesehen. Für die Bürobebauung zwischen dem Quartier und dem Kennedydamm soll es einen separaten Bebauungsplan geben.

  • Warum werden über der KiTa nicht weitere Wohnungen untergebracht - wegen der Verschattung des angrenzenden Spielplatzes?


    Ein Blick in die Plandarstellung und die Begründung hilft....


    Die Verschattung der Außenfläche der KiTa dürfte weniger schwer wiegen als die Verschattung des restlichen Baukörpers an dieser Ecke, wo laut Begründung die Mindestbesonnung von 1 Stunde nach DIN 5034 teilweise grenzwertig und in einer Wohneinheit mit nur 48 Minuten bereits unterschritten wird (wie du ja bereits selber schon geschrieben hast).


    Bei einer noch größeren Anzahl von Wohneinheiten wäre das wohl nicht mehr tolerierbar...


    Zudem dürfte wegen der dort notwendigen und eingezeichneten Schallschutzmaßnahmen und der Grenzbebauung kein höherer Baukörper in diesem Bereich möglich sein.


    Außerdem: So ein "Anhängsel" würde die Optik des ganzen Baukörpers zerstören!

  • ^ Die textuelle Begründung präzisiert, dass Verschattungsprobleme Teile der Südfassade des nördlichen Riegels und der Westfassade des östlichen Gebäuderiegels haben (Seite 40 - wahrscheinlich deswegen hat ein Teil nur 7 statt 8 Etagen) - zusätzliche Etagen über der KiTa würden sie überhaupt nicht tangieren.


    Die Optik - der KiTa-Bereich wird vom Kennedydamm durch den künftigen Büroneubau abgeschottet und von den anderen Seiten durch das Gebäude selbst bzw. umliegende Altbauten. Von den umliegenden Straßen würde man ihn kaum sehen.

  • ^ Die textuelle Begründung präzisiert, dass Verschattungsprobleme Teile der Südfassade des nördlichen Riegels und der Westfassade des östlichen Gebäuderiegels haben (Seite 40 - wahrscheinlich deswegen hat ein Teil nur 7 statt 8 Etagen) - zusätzliche Etagen über der KiTa würden sie überhaupt nicht tangieren.


    Ok, das habe ich falsch verstanden, ich dachte eigentlich, dass die Nordseite die am stärksten beschattete ist, da die Sonne da ja nie hinkommt.... :confused:


    Die Optik - der KiTa-Bereich wird vom Kennedydamm durch den künftigen Büroneubau abgeschottet und von den anderen Seiten durch das Gebäude selbst bzw. umliegende Altbauten. Von den umliegenden Straßen würde man ihn kaum sehen.


    Mal abgesehen davon, dass wir hier eine Geisterdiskussion über etwas führen, was sowieso nicht gebaut wird, finde ich es traurig, dass ausgerechtet dir, der an fast jedem Gebäude an der Optik was auszusetzen hat, hier die Optik egal ist, nur weil du meinst, dass man sie nicht sehen kann. :nono:

  • Golzheim: Ärztehaus, Cecilienallee 36

    Das Ärztehaus wurde zuletzt vor zwei Monaten unter #62 gezeigt, seitdem wurde ein großer Teil der Fassade montiert. Auf den Visualisierungen wirken die Fenster des 1. OG und 2. OG wie Milchglas - absichtlich habe ich auf dem ersten Foto eine Visualisierung mit-aufgenommen. In der Natur sieht man einen Unterschied zwischen diesen Fenstern und jenen des 2. OG, der jedoch geringer ausfällt, als die Visualisierungen es nahelegen. Die Fotos vom Süden, Westen und Norden:





    BTW: Das zuletzt Ende Januar unter #66 gezeigte Haus an der Cecilienallee 36 bekommt inzwischen die Decke über dem 1. OG.