Parks und Plätze

  • Parks und Plätze

    Und schon wieder die Koreaner, aus der FR :

    Korea schenkt Frankfurt einen großen Garten

    Das Gastland der Buchmesse 2005 investiert viele Millionen in seinen Auftritt im Oktober / Private Sponsoren werden gesucht


    [...]Lange haben die Vertreter der Stadt und des koreanischen Organisationskomitees Grundstücke besichtigt, Flächen geprüft. Jetzt ist die Entscheidung gefallen: Auf dem so genannten "Dachsbau-Gelände", nordwestlich des neuen Universitäts-Campus rund um das frühere IG-Farben-Gebäude, am Ende der August-Siebert-Straße, soll der Garten angelegt werden. Auf 4000 Quadratmetern Fläche, die sich nach Norden bis zur Miquelallee erstrecken. Das Grundstück, locker mit Bäumen bestanden, unweit der Russischen Kirche, gehörte früher der US-Armee und fiel dann an die Stadt.


    Koreanische Architekten und Gartenbaukünstler werden eigens nach Frankfurt kommen, um das Gastgeschenk anzulegen. Drei kleine koreanische Holzhäuser in traditioneller Bauweise sind vorgesehen.[...]

  • Startschuss


    (...) Die Bauarbeiten zu dem rund eine Million Euro teuren Projekt beginnen in diesem Monat. Im Oktober soll der 5000 Quadratmeter große Garten fertig gestellt sein. Er wird im traditionellen koreanischen Stil mit mehreren Lauben und zwei Teichen errichtet. (...)


    Quelle

  • Platz vor der Staufenmauer

    Die Staufenmauer ist eine alte Stadtmauer, von der noch Reste des östlichen Teils erhalten sind. Gebaut wurde sie um 1180 unter den Staufern, sie begrenzte und schützte damals die Altstadt. Ab 1582 wurde sie nach und nach abgerissen. Am Nordende der Fahrgasse sind heute auf etwa 75 Metern Länge noch 15 Blendbögen erhalten. Die Mauer selbst ist in gutem Zustand, kläglich dagegen die Platzsituation vor der Mauer sowie die sie umgebenden Bausünden aus den Fünfzigern.



    Bild: Chewbacca


    Nach einem FR-Artikel ist nun eine Neugestaltung der Umgebung geplant, vor der Mauer soll ein neuer Platz entstehen. Planungsdezernent Schwarz spricht von einem öffentlichen "Empfangs-, Wohn- und Arbeitszimmer". Die heutigen Bauten sollen abgeräumt, die Straße zurückgebaut und der Platz mit Naturstein belegt werden. Geplant ist, im Steinbelag den früheren Standort der Hauptsynagoge sichtbar zu machen. Fußwege sollen neu angelegt bzw. umgestaltet werden, entlang der Mauer sind beleuchtete Sitzbänke aus Stein vorgesehen. Die Mauer soll illuminiert und ein Brunnen aufgestellt werden. Außerdem ist (wieder) Gastronomie vorgesehen, auch Konzerte oder Theateraufführungen sollen möglich sein.

  • Wow, das hört sich doch sehr gut an. Es ist ohnehin sehr schade das dieser Platz so "abgelegen" ist obwohl er doch nur einen Steinwurf von der Konstabler entfernt ist. Es wäre schön wenn es auf irgend eine Weise gelänge, Beide besser mit einander zu verbinden.

  • Gut, dass sich in dieser Ecke etwas tut. Mit etwas Glück ist dies ein erster Schritt zu einer Aufwertung der gesamten Neu- und Altstadt nordöstlich des Doms. Dass man Rekonstruktionen wieder einmal kategorisch ablehnt, ist allerdings mehr als typisch, ich hoffe aber mal, dass man sich das nochmal überlegen wird. Sofern die Hauptsynagoge nicht mehrheitlich auf der heutigen Kurt-Schumacher-Straße stand, wäre sie eigentlich prädestiniert für eine Rekonstruktion. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dafür von privater und wirtschaftlicher Seite eine hohe Spendenbereitschaft bestünde, schließlich wäre der Wiederaufbau einer Frankfurter Synagoge über jeden Disneylandzweifel erhaben...


    Auch wenn sonst keine Rekonstruktionen der alten Judengassenhäuser bzw. deren Nachfolger Börnestraße machbar wären, so könnte der alte Straßenverlauf durch angepasste Neubauten nach dem Muster der Altstadtneubebauung doch besser nachvollziehbar gemacht werden.

  • Bezüglich der Staufenmauer noch eine historische Randnotiz: nach dem Großen Judenbrand 1711, der die Judengasse in Frankfurt bis auf ein Haus einäscherte, und dem Großen Christenbrand 1719, der das Viertel zwischen heutiger Berliner Straße (Schnurgasse), Fahrgasse, Töngesgasse und Neuer Kräme nahezu vollständig ausradierte, hatte die Staufenmauer schwere Schäden genommen und musste größtenteils auf Kosten der wie so oft für alles verantwortlich gemachten Juden repariert werden.


    Dazu gehören auch die heute noch erhaltenen Bögen, die somit weitestgehend eine Rekonstruktion des 18. Jahrhunderts sind. Bei genauer Betrachtung kann man die wenigen wirklich aus der Stauferzeit stammenden Teile auch heute noch von denen der barocken Rekonstruktion unterscheiden.


    Ansonsten: gute Idee, die Mauer freizustellen, und gut auch die Einsicht, dass nur der Abriss, und nicht die Unterdenkmalschutzstellung der 50er-Jahre-Katastrophen v. a. im Altstadtbereich das einzige ist, was auch nur ansatzweise Besserung bringen kann.

  • Peterskirchhof

    Nur als Randnotiz: für den Bau dieser Diamantenbörse, die nun leer steht und "nicht funktioniert", hat man in den 1970ern nicht unerhebliche Teile des zweitältesten Friedhofs der Stadt zerstört. :nono:

  • Im Rückblick ist es schon erschreckend, wie in den 70ern für ein solches Gebäude mit eher schwammigem Nutzungskonzept und dubiosem Investor bereitwillig historischer Boden geopfert wurde. Ich hoffe, dass sich so etwas nicht wiederholen wird.


    Moment moment, das stimmt so aber nicht. Der historische Boden wurde keineswegs beim bau dieses Gebäudes geopfert. Das war schon einige Jahrzehnte davor. Da stand natürlich vorher auch schon was. Es war nix dolles und hatte auch reichlich Narben vom letzten Krieg.

  • @RMA/Heinz: Wenn ich den Beitrag zum Stephanshaus auf Aufbau-Frankfurt.de richtig verstehe, wurde die Verbreiterung der Stephanstraße spätestens Anfangs der in den Sechziger durchgeführt. Die Abtrennung des südlichen Teils war damit nicht ursächlich mit dem Bau der Diamantenbörse verbunden.


    Ich erinnere mich auch daran, auf meinem Schulweg bereits von der Brönnerstraße zur Liebfrauenschule die Stephanstraße genutzt zu haben (und dann den Bau vom Unterricht aus zu beobachten. Sowas prägt...). Danach muss der Bau aber bereits 1971 begonnen haben, denn ab Mitte 1972 war ich dann weiter im Norden von Frankfurt unterwegs.

  • Es ist tatsächlich so, dass das Gros des Friedhofs bereits in der Gründerzeit zerstört wurde, nämlich für die Anlage der Stephanstraße mitten durch das Friedhofsgebiet (Zerstörung des südlichen Teils), den Bau der Liebfrauenschule (Zerstörung des südöstlichen Teils), vor allem aber den Neubau der Peterskirche (Zerstörung des nördlichen Teils), die vorher gegenüber der Ecke Schäfergasse / Alte Gasse stand, wo man aufgrund des Freiraums an dieser Stelle noch heute den ehemaligen Kirchhof erahnen kann.


    Im Zweiten Weltkrieg ist dieser Neubau der Peterskirche fast bis auf den Grund eingeebnet worden, und auch der Friedhof selbst hat genauso wie der Hauptfriedhof beim "tactical bombing" eine Menge abgekriegt.


    Die Zerstörungen der Nachkriegszeit "beschränken" sich auf das Überbetonieren eines schmalen vertikalen Streifens im Osten auf Flächen des heutigen Frankfurter Instituts für Erziehungshilfen und Ernährungsberatung e.V. sowie die genannte Überbauung des verbliebenen horizontalen Streifens südlich der Stephanstraße mit der Diamantenbörse in den 1970ern.


    In der Tat war letzteres vor den Zerstörungen der Gründerzeit und des Krieges nur noch Marginalie.


    @ Xalinai: die bei aufbau-ffm.de genannte Verbreiterung der Stephanstraße nach dem Krieg bezieht sich nur auf das Stück zwischen Stift- und Brönnerstraße (historisch Senckenbergstraße). Das über das Gebiet des Friedhofs gehende Stücke zwischen Brönnerstraße und Schäfergasse ist an sich seit der Gründerzeit nicht breiter geworden, es ist, wie schon gesagt, eben nur der Friedhofsrest südlich davon planiert worden.

    Einmal editiert, zuletzt von RMA () aus folgendem Grund: Nachtrag

  • Historische Mauer im Rothschildpark wird saniert


    • In der kommenden Woche werden im Rothschildpark Sträucher entlang der Mauer zur Oberlindau gerodet. Die Rodungsmaßnahmen sind erforderlich, um einen Arbeitsraum von etwa zwei Meterm Breite für die Arbeiten an der Einfassungsmauer des Parks zu gewinnen.


    • Die Sanierungsarbeiten erfordern das Entfernen schadhafter Fundamente, der Dränage, der Pfeiler sowie der Sockelsteine.


    • Nach Abschluss der Arbeiten werden die gerodeten Sträucher wieder durch eine Neupflanzung ersetzt.


    Quelle: http://www.pressemeldung-hesse…-im-rothschildpark-15753/


    Quelle: http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.7380792.de.htm

  • Volkspark Niddatal (Ginnheim) wird saniert


    Nach dem Frühlingsbeginn wird die Sanierung des Volkspark Niddatal fortgesetzt. Seit dem vergangenen Herbst ist die Hälfte der unbrauchbaren Wegedecken entfernt worden. Die bereits beseitigten Bänke werden demnächst durch neue ersetzt. Auch schreitet die neue Pflasterung voran. Diese soll auch die Bildung von Pfützen vor den Bänken künftig verhindern.


    Quelle: http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.7457055.de.htm

  • Atzelbergplatz (Seckback) und Buchrainplatz (Oberrad)


    Die für dieses Jahr angesetzten Umbauarbeiten für den etwa 8.000 Quadratmeter großen Atzelbergplatz werden um bis zu zwei Jahre verschoben. Grund ist der gemeinsame Etat-Antrag E 206 der schwarz-grünen Römer-Koalition. Die Liste B sieht vor, 18 von 40 Projekten des Programms "Schöneres Frankfurt" frühestens 2012 zu verwirklichen. Das Investitionsvolumen soll sich auf zwei Millionen Euro belaufen.


    Die Sanierung des Oberräder Buchrainplatzes hingegen startet im Herbst diesen Jahres (Prioritätenliste A).


    Quelle: http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.7466976.de.htm

  • Neugestaltung Martin-Luther-Platz im Nordend


    Nach rund 30 Jahren Diskussion und Planung beginnen die Arbeiten zur Umgestaltung des Martin-Luther-Platzes (Bild).


    Die bislang recht eintönige Fläche des nach Süden hin abfallenden Platzes soll bei der Neugestaltung ausgeglichen werden. Auf der Westseite entstehen zur Burgstraße hinunterführende Stufen. Hierdurch soll künftig verhindert werden, dass Autofahrer die Fläche (weiterhin) zum Parken missbrauchen. Unterbrochen sind die Stufen durch Rampen, die den Platz von allen Seiten barrierefrei zugänglich machen.


    In der Mitte soll den Plänen des Darmstädter Städtebauarchitekten Harald Neu zufolge eine einzelne große Linde stehen. Ziel sei es, dem Platz eine klare Struktur und den Fußgängern mehr Raum zu geben. Eine umlaufende Bank aus Stein oder mehrere steinerne Hocker sollen zudem zum Verweilen einladen.


    Die Kosten der Neugestaltung belaufen sich auf 827.000 Euro.


    Quelle: http://www.fnp.de/fnp/region/l…rmn01.c.7524042.de_1.html

  • Boehlepark (Sachsenhausen) / Bornheimer Grünanlage (Bornheim)


    Die bereits vor zwei Jahren angedachte Öffnung des Boehleparks an der Darmstädter Landstraße (Sachsenhausen) wurde auf frühestens 2012 verschoben. Die Mittel aus dem Haushalt kommen nun der Bornheimer Grünanlage zu Gute.


    Der Sachsenhausener Boehlepark ist seit 2004 für die Öffentlichkeit aus Sicherheitsgründen unzugänglich. Ein Knackpunkt bei der Debatte über eine mögliche Öffnung des Parks war die Frage, wer sich um dessen Pflege kümmern solle. Der Boehlepark ist nämlich nich im Besitz der Stadt, sondern gehört der Hessenwasser GmbH. Die stadtnahe Gesellschaft verfügt in der Grünanlage über einen Wasserbehälter aus dem Jahr 1900 (Fassungsvermögen von 30.000 Kubikmetern), zudem über technische Gebäude und Anlagen zur Trinkwasserversorgung.


    Als im Boehlepark wegen der fortschreitenden technischen Entwicklung schließlich kein Betriebspersonal mehr benötigt wurde, bestand für die Hessenwasser GmbH keine Notwendigkeit mehr, die Grünanlage zu öffnen. Da sowohl die Politik als auch die Bürger den Park wieder geöffnet sehen wollten, war die Grundidee, vereinfacht gesagt, dass die Stadt die Pflege der Wege und Grünflächen und der Wasserversorger die Sicherung der Betriebsgebäude übernimmt.


    Eine Bestandsaufnahme ergab Investitionen von 1 Million Euro (Sicherung der Wege und Sanierung der Sandsteinbauten).


    Aufgrund der städtischen Prioritätenliste kommen die finanziellen Mittel nun dem zweitgrößten Park der Hessenwasser GmbH (in Bornheim) zu Gute. Für die Pflege des Wasserparks stellt das Grünflächenamt 160.000 Euro zur Verfügung. Laut Aussage des Grünflächenamts benötigen die Bornheimer einen Park dringender als die Sachsenhäuser, die schließlich nahe dem Wald leben.


    Quelle: http://www.fnp.de/fnp/region/l…u_rmn01.c.7597336.de.html

  • Schwarzer Platz (Nordweststadt)


    Im Herbst diesen Jahres möchte die Stadt mit den Arbeiten am Schwarzen Platz beginnen. Der Platz schien über Jahre hinweg in Vergessenheit geraten und diente zuletzt als Fläche für Veranstaltungen, Kerb und Zirkus. Begrenzt vom Erich-Ollenhauer-Ring, der Rosa-Luxemburg-Straße, der Roßkopfstraße sowie dem Hammarskjöldring wird der Park nach den Plänen der beauftragten Planungsgruppe Natur & Umwelt GbR (PGNU) durch ein sich ergänzendes Wegesystem komplettiert. So gibt es künftig nicht nur die Wege rund um die Fläche, sondern auch Pfade, die das Innere des Geländes durchqueren.


    Am Erich-Ollenhauer-Ring, weit weg von der Wohnbebauung, sind Basketball- und Fußballfeld, zwei Tischtennisplatten und eine Skateanlage angesiedelt. Neu gebaut wird auch eine Skatanlage sowie ein Spielplatz für Kleinkinder, ein Rondell mit Boule-Bahn und Schach-Spielplätzen. Dazu Grün, Bäume und Sitzgelegenheiten. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf eine halbe Million Euro. Finanziert wird das Vorhaben von der Mainova, die das Areal zuletzt für die Sanierung ihrer Abfallverbrennungsanlage (AVA) nutzte und sich als Ausgleich ihrer Nutzung der Platzumgestaltung verpflichtete.


    Quelle: http://www.fnp.de/fnp/region/l…n_rmn01.c.7699815.de.html