Leipzig: Die Shopping-Diskussion

  • Wenn dann mal ein paar LEDs ausfallen, fühlt sich das wahrscheinlich an wie ein Fehler in der Matrix.


    Interessant wäre ja, ob sich die Beleuchtung dann mit Sensoren an die äußeren Lichtbedingungen anpassen lässt.

  • Das neue Shopping wird "Gastro" sein. Am THOMASKIRCHHOF soll man jetzt in acht gastronomischen Einrichtunegn einkehren können. Vom Kaffee, über Kuchen, Würzfleisch bis zur Churrywurst wird dort einiges angeboten. Nur Bücher kann man wohl keine mehr kaufen.

  • ^ Weil man Bücher zwar verschlingen aber relativ schlecht essen kann. Ist zwar schade um den Buchladen aber die Freisitze passen ganz gut zum Ort und besser als Rossmann und Co. ist es allemal.

  • Tatsächlich ist die Gastronomie eine mehr oder minder letzte Chance für die Innenstädte nicht Komplett dem E-Commerce zum Opfer zu fallen. Aber auch hier sei gesagt, dass die Gastronomie in kulissenartigen Strukturen nicht der Heilsbringer sein wird. Es braucht auch wieder mehr leben und das geht vor allem durch wiederkehrenden Wohnraum.


    Dennoch ist das erst einmal der richtige Weg.

  • Naja, Wohnraum würde ich jetzt nicht unbedingt als Garant für "mehr Leben" bezeichnen. Wohnsiedlung sind m.E. jetzt nicht dafür bekannt, dass dort der Bär steppt. Zumal sich insbesondere zwischen Wohnraum und Gastronomie immer wieder Konflikte auftun, wenn bspw. nach 22 Uhr mal noch Gäste draußen sitzen und ein lauteres Wort fällt.

  • Ja ein Allheilmittel für bessere Szenarien der Innenstädte gibt es sicher nicht. Wahrscheinlich wird es notwendig, Lokal unterschiedliche Ansätze nutzen. Dabei müsste man evtl. sogar darüber nachdenken, inwieweit die Innenstädte überhaupt "zurückentwickelt" werden müssen. Da man vor allem in Deutschland mit seinen Kriegsschäden zu starken Verklärungen neigt. Also wäre vielleicht ein komplettes Neudenken der Innenstadt notwendig, um sich weder den 1960er bis 1980er zu ergeben noch einem Disneyesken Anachronismus einer übergroßen Puppenstube nachzugeben.