Rheinkilometer 740 (70m; Bauphase)

  • Der Entwurf sieht Klasse aus. Stimmt. Im Show - Room.


    Wie kann man einen derartig hochpreisigen Bau der noch dazu nur zu einem geringen Teil Rhein - Blick bietet an eine stark befahrene Straße mit Straßenbahn und parallel dazu verlaufenden Autobahn setzen?


    Die Preise haben inzwischen auch eine Höhe erreicht, das der Eindruck vermittelt wird, die Preissteigerungen der kommenden 15 Jahre sind bereits eingeflossen.

  • ^ Dass das Areal grundsätzlich für Wohnbebauung taugt, ist hoffentlich unstrittig - es gibt viele Wohnbauten in der Nachbarschaft. In Düsseldorf gibt es viele Gebiete mit stark befahrenen Straßen in der Nähe, die gesamte Innenstadt etwa.


    Nicht alle Wohnungen sollen hochpreisig sein, der Projektwebseite nach gibt es sogar geförderte - im gerade errichteten Teil an der Durchgangsstraße. Besonders teure wird es wohl in den oberen Turm-Geschossen geben, dort bestimmt mit Rheinblick - es gibt übrigens neue hochpreisige Wohnungen ganz ohne Rheinblick, etwa an der Mönchenwerther Straße. Soweit ich weiß, in den oberen Hochhaus-Geschossen ist die Lärmbelastung von den Straßen geringer als auf dem Straßenniveau.


    Schließlich - es ist privates Risiko des Investors, u.U. muss er die Preise senken - es wird sich zeigen. Persönlich mache ich mir deswegen keine Sorgen - obwohl ich auf erfolgreiche Vermarktung hoffe, da diese weiteren Wohnhochhaus-Projekten helfen würde.


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    Erg. 11.12: Es scheint, hier wird es (in letzter Zeit selten) eine Hochparterre geben, die Decke über der Tiefgarage im Hof wird ca. 1 Meter tiefer gelegt als die des Gebäudes. Auf dem dritten Foto sieht man, wie nah das Vodafone-Hochhaus ist - davor werden derzeit in einem Kanal Leitungen verlegt, die Flächen weiter südlich wurden bisher nur gerodet:


  • Es ist ein aufwändig gestaltetes Wohnhochhaus, von einem ziemlich angesagten Architekten, in Düsseldorf und dort in Rheinnähe und z.T. mit Rheinblick (bei dieser Höhe dürften das schon recht viele Wohnungen sein). Dass hier hohe Kaufpreise/Mieten erzielt werden können, halte ich für plausibel. In Düsseldorf wird auch für weit weniger spektakuläre Bausubstanz viel Geld auf den Tisch gelegt.

  • Hochhaus-Baustart Mitte 2015?

    Unter #19 zeigte ich ein wenig vom RKM740-Showroom in Oberkassel. Heute schaute ich während der Mittagspause rein und fragte nach dem Hochhaus-Baustart - die Antwort war Mitte des Jahres. Der derzeitige temporäre Parkplatz an dieser Stelle wird beseitigt.
    Da ich im Internet sonst keine konkrete Terminplanung finden konnte, muss man erst einmal diese annehmen.


    Bei Gelegenheit schaute ich mir noch mal die Visualisierungen und das Modell an - es sind nicht nur die Mayer'schen geschwungenen Formen, sondern auch die silbrigen Schuppen darauf, die originell wirken dürften - solche habe ich noch nicht gesehen.


    Die Baustelle wurde zuletzt Anfang Januar hier gezeigt.

  • Februar 2015

    Derzeit wird am EG des niedrigeren Teils gearbeitet - die Wände werden genauso in Schalungen gegossen, aus vorgefertigten Elementen aufgestellt wie gemauert. Auf dem ersten Foto sieht man wohl einen Aufzugsschacht - solche und Treppen an der Wand zur verkehrsreichen Straße zu platzieren ist richtig.


    Ich bin unschlüssig, ob ich mir den Abriss der auf dem zweiten Foto rechts sichtbaren Trafostation wünschen soll - besonders die rohe Wand zur Pariser Straße wirkt öde. (Die Trafos kann man irgendwo im UG von einem der Neubauten unterbringen.) Wie viele Trafostationen mit einem Stadtwerke-Wappen gibt es noch? Sollte diese abgerissen werden, kann das Wappen vielleicht vorsichtig ausgebaut und wiederverwendet werden?







    Das Stadtwerke-Wappen:



  • März 2015

    Das EG des ersten Wohnkomplexes steht, zum Teil wird am 1. OG gearbeitet. Vom Parkplatz, wo bald das Wohnhochhaus stehen soll, kann man den Innenhof einsehen - er ist etwas schmaler als in den Wohnsiedlungen der 1920er/1930er-Jahre üblich, die gestalterisch wohl Pate standen. Der Hof ist jedoch größer als in den beliebten Gründerzeitquartieren:





    Vom Hof kann man noch den umgebauten Bunker Papillon sehen. Etwas weiter rechts gibt es eine blinde Ostwand - an diese wird das Wohnhochhaus angebaut:



  • April 2015

    Nach einem Monat ist das 1. OG fast fertig. Die Visualisierungen zeigen recht großzügige zweigeschossige Eingänge - diese sind bereits im Rohbau absehbar.





    Der Parkplatz an der Hochhaus-Stelle existiert bislang weiter ohne Anzeichen bevorstehender Räumung - gegen manche Medienberichte. Einmal gab es in einem der Threads eine intensive Debatte um die Nutzung des Geländes gegenüber - die Tennisplätze gibt es nicht mehr, das Areal wurde großräumig umgebuddelt, entlang der Straße werden Rohre verlegt. Vielleicht wird irgendwann dort doch was gebaut.

  • ... Einmal gab es in einem der Threads eine intensive Debatte um die Nutzung des Geländes gegenüber - die Tennisplätze gibt es nicht mehr, das Areal wurde großräumig umgebuddelt, entlang der Straße werden Rohre verlegt. Vielleicht wird irgendwann dort doch was gebaut.


    An der Brücke wird nach meiner Information in absehbarer Zeit eine Zufahrt / Ausfahrt zur Brüsseler Straße (A52) gebaut.

  • ... Der ganze südliche Teil bliebe verfügbar - etwa für Sozialwohnungen (oder für ein anderes Gebäude), die das RKM740-Hochhaus von der Autobahn abschirmen würden.


    Wie hoch sollte dieses Gebäude sein, um ein Hochhaus vor dem Schall abzuschirmen?
    Mann kann die flachere Bebauung mit einer Lärmschutzbebauung einigermaßen schützen, das Hochhaus aber ist einfach zu hoch; die Bewohner werden diesen Nachteil hinnehmen müssen, wenn sie dafür die Aussicht bekommen wollen.
    Zudem gibt es ja die Möglichkeit des passiven Schallschutzes, etwa durch den Einbau entsprechender Fenster und schallgeschützer Lüftungen.


    Gemäß B-Plan 04/005 sollen Ein- und Ausfahrt Fahrtrichtung Innenstadt parallel zur B7 gebaut werden, auf der Gegenseite werden die Ein-und Ausfahrt in einem westlich des Heerdter Lohweges gelegenen Bogen geführt.

  • ^ 4-5 Geschosse würden reichen, wenn sie sich näher der Quelle als das Hochhaus befinden - dann könnte es trotz größerer Höhe weitgehend im akustischen Schatten stehen. Nicht minder wichtig wäre jedoch die städtebauliche Trennung - es ist ein Unterschied, ob das Hochhaus an der Brache steht, hinter der die Autobahn verläuft - oder an einer auf beiden Seiten bebauten Allee (mit der Autobahn erst irgendwo hinter der Bebauung). Gerne könnte es dort einen Supermarkt im EG geben, da ich nicht wüsste, wo es in der Nähe einen gibt - aber doch bitte nicht schon wieder diesen typischen eingeschossigen Bau.
    So wie oft das Fehlen der Bauflächen beklagt wird, wäre es seltsam, würde man diese Fläche nicht nutzen - zumal die Sportplätze ohnehin beseitigt wurden. Oder wenn man schon eine Sportanlage braucht - etwa einen Supermarkt mit einer Tennishalle darüber könnte ich mir eventuell noch vorstellen - Hauptsache, die Fläche wird intensiv genutzt und die Autobahn bleibt dahinter versteckt.

  • B-Plan or not B-Plan, this is the question...

    ^ Laut WZ-Artikel in der linksrheinischen Bezirksvertretung - muss nicht der Stadtrat die endgültige Genehmigung erteilen? Bisher dachte ich, es gebe einen gültigen B-Plan - über die öffentliche Auslegung wurde im Oktober 2013 berichtet, danach gab es genügend Zeit für die restlichen Verfahrensstufen. (Einmal war hier in einem der Threads von ca. 10-12 Monaten die Rede, die das gesamte Verfahren in Düsseldorf beansprucht.)

  • Mai 2015

    Die niedrige Bebauung hat fast durchgehend drei Geschosse, doch dort, wo das Hochhaus entstehen soll, wurde der Parkplatz noch nicht geräumt. Bisher also keine Anzeichen des baldigen Baustarts:







    Mit dem Bunker Papillon rechts:







    Baggerarbeiten sieht man nur zwischen dem Parkplatz und dem Krankenhaus - dem Lageplan nach soll dort ein Parkhaus entstehen:



  • Juni 2015

    Wenn man vom Westen schaut, erreichte der mittlere Teil offenbar die geplante Höhe, die im Süden und Norden wachsen noch:





    Der Blick vom Osten - rechts sieht man die blinde Wand, an die irgendwann das Hochhaus angebaut wird (der Parkplatz ist immer noch nicht geräumt):





    Die Baugrube für das Parkhaus zwischen dem Hochhaus und dem Krankenhaus ist weitgehend ausgehoben - es wird an den Fundamenten gearbeitet:



  • Wohnprojekt Rhein VII

    Bei dem Wohnprojekt ''Rhein VII'' begannen nun die Bauarbeiten für die 83 Wohneinheiten. Das Wohnprojekt befindet sich in einer Parkanlage an der Kribbenstraße in unmittelbarer Rheinlage. Das neue Wohnquartier umfasst insgesamt sieben Punkthäuser mit 83 Ein- bis Sechs-Zimmer-Wohneinheiten mit Größen zwischen 35 und 209 Quadratmeter. Die Gesamtwohnfläche beläuft sich auf 9.300 Quadratmeter. 30 Prozent der Wohnungen sollen bereits verkauft sein. Voraussichtich Ende 2016 werden die ersten Häuser fertig sein.


    • Kalkuliertes Projektvolumen: Euro 54 Mio.
    • Geplante Fertigstellung: Q2 / 2017
    • Grundstücksgröße: ca. 12.600 m²
    • Fläche: ca. 9.273 m²
    • Status Verkauf/Vermietung: Vertrieb ist gestartet
    • Status Projekt: In Bau


    Quelle: Deal-Magazine - Baustart für Düsseldorfer Wohnprojekt Rhein VII – bildschön leben | Projektseite






    Bilder: InCity Immobilien AG | CORPUS SIREO Projektentwicklung Wohnen GmbH

  • Juli 2015

    ^ Den aktuellen Stand von Rhein VII habe ich hier gezeigt, wo es bereits frühere Fotos des Areals gibt. Wie bereits irgendwo erwähnt - städtebaulich hätte man sich etwas wesentlich interessanteres einfallen lassen können, ganz ähnliche Punkthäuser-Siedlungen wurden gerne in den 1960ern in Osteuropa errichtet. Da ist RKM740 mit dem U-Straßenblock interessanter, urbaner - an die blinde Wand von einem der Arme wird irgendwann das Hochhaus angebaut, was den Block ergänzen wird. Auf dem ersten Foto des heutigen Berichts im anderen Thread sieht man auch die Südseite des RKM-Us, hier die noch wachsende Nordseite mit Mietwohnungen an der Hauptstraße:





    Auf der letzten Visualisierung im Vorbeitrag sieht man am linken Rand etwas von einem Bau zwischen dem Krankenhaus und RKM740 - hier werden Bewehrungen der Bodenplatte verlegt. Hinter der Baugrube sieht man RKM740 vom Südosten - am Ende des linken U-Arms wird ein Teil (mit Eigentumswohnungen) einige Geschosse höher als der Teil links davon:





    Der Parkplatz am Hochhaus-Standort (rechts von der Baugrube) ist immer noch nicht geräumt.

  • August 2015

    Der flache Teil von RKM740 erreichte die geplante Höhe bis auf den Teil am Ende des südlichen U-Arms mit ETWs, wo ich derzeit 7 Geschosse zähle - eins soll noch hinzukommen. Vorne die Arbeit an den Fundamenten von Rhein VII:





    Die Arbeit am Untergeschoss des Bauwerks mit einem Parkhaus (480 Stellplätze), Wohnungen und Praxen - laut Baustellenschilder:



  • Ende August 2015

    Langsam kann man sich Gedanken um die Fernwirkung des Komplexes machen - hier der Blick vom rechten Rheinufer in Landtagsnähe. Den 8-geschossigen Teil mit Eigentumswohnungen sieht man sehr deutlich rechts vom Krankenhaus - rechts davon noch den umgebauten Bunker Papillon, den der Wohnturm aus dieser Perspektive verdecken wird. Zwischen dem Krankenhaus und dem Kirchturm wird vielleicht ein wenig von den Rhein-VII-Punkthäusern sichtbar, doch für starke Wirkung werden sie zu niedrig sein. Das Fast-Hochhaus mit ETWs wird wahrscheinlich durch das begonnene Gebäude neben dem Krankenhaus (wo der rote Baukran steht) mit Parkplätzen und Praxen verdeckt:





    Aus dieser Perspektive sieht man gut - man machte sich hier Sorgen, dass der Wohnturm seine Umgebung dominieren könnte, doch alles dominieren tut vor allem das Krankenhaus.