Elbphilharmonie II [110 m, realisiert]

  • 2016 soll das gebäude "abnahmereif" sein. Fertig ist die Elbphilharmonie dann immer noch nicht.


    Anscheinend ist die öffentliche Hand in Deutschland nicht mehr fähig Großbauprojekte zu planen...:nono:

  • Das Abendblatt berichtet ueber die Vertragsverhandlungen zwischen der Stadt und Hochtief. Einige Stimmen bezweifeln, dass die Akustik des Saals so gut wird wie versprochen. Insgesamt viel aufgeregtes Gegacker und wenig Konkretes.


    Artikel hier.

  • Die Stadt Hamburg und der Baukonzern Hochtief haben sich nach jahrelangem Streit auf einen Weiterbau der Elbphilharmonie geeinigt. Das Konzerthaus muss im Sommer 2016 fertig sein.


    > Bericht hier.


    > Vetragtext der Neuordnung


    > Pressemeldung


    Zitat aus der PM


    Der bis zum vergangenen Donnerstag verhandelte Vertragstext der Neuordnungsvereinbarung sieht vor, dass Hochtief bis 30.06.2016 den Konzertbereich der Elbphilharmonie an die Stadt übergibt und die Gesamtabnahme der Elbphilharmonie bis 31.10.2016 garantiert. Zudem übernimmt Hochtief sämtliche Planungs- und Baurisiken. Das Bauunternehmen wird die noch ausstehenden Planungen, unter anderem die TGA-Planung in einer Arbeitsgemeinschaft zusammen mit den Architekten Herzog & de Meuron und Höhler + Partner erbringen. Die Architekten werden zudem die Bauphase kontinuierlich begleiten. Hochtief garantiert bei der planerischen und baulichen Umsetzung die Einhaltung der Qualitätsansprüche der Architekten („HdM-Label“).

  • Irgendwie glaube ich nicht mehr, daß es jemals zu einer Fertigstellung kommt. Die 3 beteiligten Parteien - Architekt, Baufirma und Stadt - haben in Summe nicht die erforderliche Kompetenz. Wer daran nun konkret welchen Anteil hat, ist von Außen kaum zu beurteilen und letztlich auch irrelevant.

  • Dies sind aber die einzigen drei Partner, die dieses Projekt aber überhaupt zu einem Ende bringen können bzw. müssen ! Wer sollte es denn ansonsten tun ?


    Alternativ käme nur der Abriss in Betracht, da man eine Bauruine wohl kaum auf längere Sicht tolerieren kann - und das wird nicht passieren !

  • Scharoun reloaded

    Scharoun reloaded.
    Gibt es größeres als das ein Gebäude, hier die Philharmonie in Berlin, zum Bautyp wird, der ungenannt in allen großen Städten kopiert wird.
    Sowohl Hülle als auch Saal und Foyer aus Berlin, also 3 Erfindungen, finden sich in der Elbphilharmonie wieder, variiert aber nicht weiterentwickelt.

  • In einem taz-Artikel wird darüber berichtet, dass Hafencity GmbH-Chef Jürgen Bruns-Berentelg im Jahre 2003 Zweifel an der Kostenkalkulation für die Elbphilharmonie hatte.


    http://taz.de/Finanzdesaster-Elbphilharmonie/!119175/


    Zur Erinnerung - die Veränderungen am Raumkonzept fielen wie folgt aus:
    3 statt 2 Konzertsäle
    43 statt 34 Wohnungen
    250 statt 200 Hotel-Betten
    Die Fläche wurde um 42 Prozent vergrößert.

  • Nachdem ich einige Bilder aus der U Bahn für den Thread Sanierung der Landungsbrücken geschossen habe, hielt die U Bahn direkt vor diesem Bahnhofsschild- mit Blick audf die Elbphilharmonie.. anbei dieser Schnappschuss! ( leider ging die Türe schon wieder zu!:nono:)

  • Offensichtlich unbemerkt (vom Forum wie auch der Hamburger Öffentlichkeit), gibt es - trotz der erfolgreichen fortlaufenden Bautätigkeiten - wieder UMPLANUNGEN an der Elbphilharmonie.


    Das Sicherheitskonzept bereitete lange Kopfzerbrechen - nun wird es eine Veränderung der Zu- und Auswege geben.


    Das wichtigste knapp zusammengefasst:
    - Jeder Besucher braucht zu Spitzenzeiten ein (kostenloses) Ticket, wenn er auf die öffentliche Plaza im achten Obergeschoss will
    - Dieses Ticketcenter soll im Eingangsbereich realisiert werden. Wo, ist derzeit völlig unklar. Wer schon einmal eine ElbPhi-Führung mitgemacht hat, weiß, dass das EG quasi keine Fläche im Eingangsbereich bereitstellt...
    - An der Nordseite der Elbphilharmonie wird es einen neuen Zugang geben (da im Artikel von einem Steg über dem Wasser gesprochen wird, mache ich mir große Sorgen um das künftige Erscheinungsbild der Elbphilharmonie an dieser Seite...


    Insgesamt eine neuerliche peinliche Panne...


    Für alles Weitere und Tiefere: Abendblatt

  • Weiss eigentlich jemand, warum der Backsteinsockel nun wieder eingeruestet ist? Er war doch schon einmal komplett 'fertig' und von den Baugeruesten befreit!


    Steg ueber dem Wasser an der Nordseite hoert sich in der Tat nicht gut an, sondern eher nach einem gestalterischen Fiasko :nono:

  • Der Sockel ist eingerüstet damit die Verschmutzungen die vor ein paar Jahre entstanden sind entfernt werden können. Diese sind beim aufmauern entstanden und waren bislang noch nicht entfernt worden