Sonstige Bauprojekte südlich des Mains

  • zu #585:


    Ja, man kann sie spüren. ;) Stell Dich mal direkt vor den Bau und Du wirst sehen, dass sich die jeweiligen Gebäudeteile des Neubaus in der Höhe am Bestand der Nachbargebäude orientieren. Auch die Bauflucht wurde eingehalten. Ich hatte ja schon geschrieben, dass sich das mit der Kamera schlecht einfangen lässt.


    Zum Thema "Bauen im Bestand" ist das bis jetzt ein sehr guter Beitrag, wie ich finde. Da haben wir in Frankfurt schon weitaus schlimmeres gesehen.

  • Gestern musste ich überrascht feststellen, dass das alte Druckereigebäude der Otto Wendorff GmbH in der Schulstr. 37 in Sachensachsen (neben dem Krankenhaus, etwas von der Straße versetzt) abgerissen worden ist. Echt schade darum, war ein sehr schönes altes mind. 4-stöckiges Backsteingebäude - ich hätte schwören können, dass so etwas unter Denkmalschutz steht. Hätte auch schön in die Route der Industriekultur gepasst. Hat irgendjemand hier nähere Informationen zu dem Gebäude, seiner Geschichte und seinem Abriss? Expandiert das Krankenhaus weiter ?


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    Mod: Danke, Albireo Star. Wer wie ich auch erst nachschauen muss, wo das Grundstück liegt: Hier unter dem roten Kreis.

  • An der Kreuzung Stresemannallee/Mörfelder Landstraße, gegenüber der Heimatsiedlung, wo seit Ewigkeiten einfach nur die Baugrube war, scheint sich jetzt was zu tun. Auf jeden Fall ist ein Bauschild aufgestellt worden, der darauf abgebildete Entwurf ist zwar nix was einen vom Hocker reißt, passt aber sonst ganz gut in die Gegend. Vielleicht kommt ja jemand eher dort vorbei als dass ich mal dran denk ne Kamera mitzunehmen...

  • Der Entwurf nimmt nach Aussage des Architekten Bezug auf die von Franz Roeckle und Ernst May geplante Heimatsiedlung, gebaut zwischen 1927 und 1934. Die Fakten der Wohnanlage Ecke Stresemannallee/Mörfelder Landstraße:


    • Nutzung: 70 Wohnungen, Bankfiliale, Supermarkt, Kindertagesstätte
    • BGF: 10.000 m²
    • Bauherr : Max Baum Immobilien / FHL
    • Architekt: Stefan Forster, Ffm.


    Modellfoto:



    Passabel mögen die Bauten an der Stresemannallee sein:



    Von dem "Hochhaus" an der Mörfelder Landstraße würde ich dies nicht sagen, eher Siebziger reloaded:



    Bilder: Stefan Forster Architekten

  • Provokant könnte man sagen, Forster zeigt mal wieder was er kann - oder auch nicht. Schade nur, dass das Ganze wenig an die baulichen Qualitäten der Heimatsiedlung heranreicht. Während man bei dieser sofort weiß, dass es sich hier um frühe Moderne made in Germany handelt, könnten Forsters Produkte wieder mal genauso gut in Hongkong stehen. Und das macht für mich den Unterschied.

  • Erweiterung Krankenhaus Sachsenhausen

    Zum Beitrag 600 in diesem Strang habe ich jetzt etwas finden können. Zitat von der Website des Krankenhauses Sachsenhausen:
    "Auf dem Nachbargrundstück der ehemaligen Druckerei Wendorff, welches das Krankenhaus Sachsenhausen erwerben konnte, wird im Jahr 2009 ein weiteres Bauprojekt umgesetzt. Das alte Gebäude wird abgerissen und ein Neubau soll an dieser Stelle entstehen." Weiß hier jemand noch etwas Näheres ?

  • Gestern aufgefallen: an der Oppenheimer Landstraße, direkt an der Feuerwache 4 wird was Neues gebaut. Auf dem Bauzaun war sogar ein Entwurf zu sehen (keine Kamera dabei gehabt), der allerdings alles andere als vielversprechend aussieht.

  • Das ist das Scabell Carrée. Baubeginn war bereist im Juni. Auf der Homepage http://www.scabellcarree.de/ gibt es noch nichts zu entdecken. Auf der schräg gegenüberliegenden Seite - über die Mörfelder Landstr. hinaus - wird gerade ein Verkaufsbüro eingerichtet.
    Der Name des Projekts rührt offenbar von Ludwig Carl Scabell (* 25. September 1811 in Berlin; † 9. Juni 1885 in Berlin) her, der der Gründer und von 1851 bis 1875 erster Leiter der Berliner Feuerwehr war. Dass man direkt neben der Feuerwache 4 und vor allem neben der Rettungswache wohnt, wird man auch ohne diesen Namen schnell bemerken :))

  • Wohnbauprojekte Ecke Ossietzkystraße und Grethenweg

    An der Ossietzkystraße 2-4, das in der Nähe der Mörfelder auf Höhe Südbahnhof, entstehen zwei Gebäude mit insgesamt 3.000 m² Wohnfläche in 25 "Premium-Eigentumswohnungen". Der Entwurf des "Purhaus Vierzwo" ist vom Architektenkontor Faller & Krück. Bisher standen Gewächshäuser und Laden von Blumen Geißler sowie Garagen auf dem Areal. Mehr Informationen auf dieser Website. Grundstück:



    Der Abriss hat begonnen:


    Modell im Verkaufscontainer:


    Schräg gegenüber, auf den Grundstücken Grethenweg 69-71, entstehen ebenfalls Häuser mit Eigentumswohnungen (Info):

    Bilder: Schmittchen

  • Weiß jemand, welche Kapelle auf dem ersten Bild von Schmittchens letztem Beitrag zu sehen ist?


    Dass sich die beiden neuen Gebäude mit ihren Flachdächern mal wieder nicht gerade in die doch recht nette Umgebung einfügen, finde ich wie immer sehr bedauerlich. Man hätte wenigstens ein richtiges Dach optisch andeuten können. Aber das wäre in der heutigen Zeit ja schon zuviel verlangt.

  • Neubau an der Schulstraße, Sachsenhausen

    Albireo Stars Fragen zum ehemaligen Areal der Druckerei Wendorff aus Beitrag #600 und #670 lassen sich nun beantworten. An der Schulstraße wird ein Ärztehaus gebaut, im Erdgeschoss entsteht ein Ladenlokal:



    Anzunehmen, dass im rückwärtigen Bereich des Grundstücks auch Einrichtungen für das Krankenhaus entstehen. Mit dem Bau wurde noch nicht begonnen:



    Bilder: Schmittchen

  • Hochhaus bekommt jetzt ein neues Gewand

    In der Stresemannallee 61 soll ein 14-stöckiges Waschbetonhochhaus ab Frühjahr 2010 saniert werden. Einziger Mieter derzeit ist der Eigentümer = Grundstücksverwaltung Riedhof. Die Stadt hatte u. a. darauf gedrängt, "...den Brandschutz zu ertüchtigen..."


    In der heutigen FNP-Printausgabe S. 24 ist auch ein schönes Bild über die evtl. neue Erscheinung abgebildet. Sieht m. E. schlicht, aber doch ganz schmuck aus!


    Diese Entwürfe gibt es auf der Website des Wiesbadener Architekturbüro`s http://www.bgf-plus.de

  • Was wird hier gebaut an der Mörfelder Landstrasse/Feuerwache

    Ich fahre gelegentlich an der Ecke Mörfelder Landstr/Holbeinstrasse in Sachsenhausen vorbei.


    Dort wird ja seit 3 Jahren permanent irgendwas gebaut. Früher war da meines Wissen ein Bunker. Der ist dann zunächst umgebaut worden.
    Nachts bzw. abends sind dort zahlreiche Fenster mit roten Lämpchen erleuchtet. Sieht ziemlich puffmässig aus. Das passt irgendwie nicht zur Feuerwache im Hof hintendran.


    Jetzt wird noch ein zweiter Bau daneben errichten. Sind das Bereitschaftsunterkünfte für die Feuerwehrleute?


    Vielleicht weiss ja jemand was da gebaut wird.


    IcePick

  • Neubau von Feuerwachen

    Derzeit werden in Frankfurt drei neue Feuerwachen der Berufsfeuerwehr gebaut. Hintergrund ist das "Taktische Feuerwehrkonzept 2020", das eine sowohl organisatorische und einsatztaktische als auch bauliche Umstrukturierung der Feuerwehr Frankfurt vorsieht. Bisher gab es in Frankfurt sieben große Standorte, die ehemaligen Feuer- und Rettungswachen 1 bis 7 (FRW). In Zukunft wird es nur noch vier große sogenannte Bereichsleitungswachen (BLW) geben, denen jeweils zwei (insgesamt also acht) kleine Bereichswachen (BW) untergeordnet sind. Durch die kleinen Wachen, die mit weniger Personal besetzt sind, kann einerseits Personal eingespart werden und anderseits kann durch die bessere Verteilung über das Stadtgebiet die gesetzlich vorgeschriebene 10-minütige Hilfsfrist gewährleistet werden.


    Im folgenden eine Übersicht über den aktuellen Stand:



    Stadtplan im Hintergrund: OpenStreetMap (CC-Lizenz), Luftbilder: Stadtvermessungsamt Frankfurt, Rest von mir eingezeichnet.


    BLW 1 im "Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum" (kurz BKRZ) am Marbachweg in Eckenheim wurde 2003 neugebaut.


    BW 10 im Ortskern von Nieder-Eschbach soll langfristig nach Bonames umziehen. Die Freiwillige Feuerwehr war im gleichen Gebäude und hat 2009 ein Neubau am Ortsrand bezogen (Foto).


    BW 11 wurde 2009 in Bergen-Enkheim in Betrieb genommen (Foto), direkt neben der Freiwilligen Feuerwehr.


    BLW 2, derzeit noch Frankfurts älteste Wache im Gallusviertel (Baujahr 1900, Foto), sollte ursprünglich in das Europaviertel umziehen. Da dort kein geeignetes Grundstück zu finden ist, wird die Wache wohl am Standort bleiben. Unklar ist trotzdem die Zukunft des Altbaus. Es wird geprüft, ob das Gebäude saniert und nach heutigen Standards umgebaut werden kann.


    BW 20, noch am Kurfürstenplatz in Bockenheim, wird umziehen an die Westerbachstraße zwischen Rödelheim und Sossenheim und ist zurzeit in Bau, Bilder in #725.


    BW 21 im Nordwestzentrum, soll langfristig umziehen, Standortfrage jedoch noch offen.


    BLW 3 in Nied: das 60er-Jahre-Gebäude soll durch einen Neubau am gleichen Standort ersetzt werden.


    BW 30 seit 2006 provisorisch in einem alten Wohngebäude in Gateway Gardens untergebracht (Foto im DAF). Die Feuerwache wurde durch die Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens vertraglich zugesichert, Baubeginn sollte schon längst sein, jedoch wollte man die Feuerwache in ein Parkhaus integrieren, was die Branddirektion ablehnt. Jetzt wird auch außerhalb des Geländes von Gateway Gardens nach einem Grundstück gesucht und es besteht ein gewisser Zeitdruck, da der provisorische Standort zum Bau des S-Bahn-Tunnels abgerissen wird.


    BW 31 ist zurzeit in Bau an der Jahrhunderthalle, Bilder in #726.


    BLW 4: ein Neubau wurde 2006 am Standort der ehemaligen FRW 6 in Sachsenhausen in Betrieb genommen (Foto).


    BW 40: Neubau im Osthafen (Foto), während der anderthalbjährigen Sanierung der Honsellbrücke gibt es einen provisorischen Ausweichstandort.


    BW 41 ist zurzeit in Bau am Niederräder Ufer, Bilder in #727.

  • Neubau Bereichswache 41

    Der Neubau der Bereichswache 41 entsteht zwischen Niederräder Ufer und Schwanheimer Straße direkt neben der Shell-Tankstelle, wo der blaue Container zu sehen ist:



    Der insgesamt 4,72 Mio. teure Bau wurde erst vor fünf Wochen begonnen und ist schon deutlich weiter vorangeschritten als die beiden anderen Standorte:



    Hier der Boden der vierständigen Fahrzeughalle, vom übrigen Gebäude stehen aber bereits beide Geschosse:



    Rückseite von der Schwanheimer Straße:



    Wo der Bagger steht, ist die rückwärtige Ausfahrt. Nach vorne zum Niederräder Ufer erhält die Feuerwache eine ampelgesicherte Alarmausfahrt.


    Es ist auch geplant das Feuerlöschboot, das derzeit am Molenkopf im Osthafen liegt und der BW 40 zugeordnet ist (Foto), an das Niederräder Ufer in die Nähe der BW 41 zu verlegen, weil es am jetzigen Liegeplatz der Mainbrücke Ost weichen muss. Der genaue Standort ist mir nicht bekannt...



    (Bilder von mir)


    Und hier der Baubericht auf der Webseite der Feuerwehr.

  • Klasse gemacht, Torben! Zu Beitrag #727:


    Das Feuerlöschboot soll auf Höhe der Feuerwache 41 stationiert werden, das stand in der FNP. Von der Straße Niederräder Ufer wird ein hochwassersicherer Steg zum Mainufer hin gebaut. Der führt (südlich des Fußwegs) über eine Kleingarten-Parzelle und (nördlich des Fußwegs) über das Areal des dortigen Kanuvereins. Am Mainufer ist ein Anleger, eine Art Schwimmponton, mit einer 30 bis 40 m² großen Plattform geplant. Darauf sollen drei Arbeitsräume für die Besatzung und ein Lagerraum entstehen. Außer dem Löschboot wird auch ein Schnellboot zur Personenrettung dort stationiert. Tagsüber wird sich die Besatzung auf der Plattform aufhalten, nachts im Gebäude der Feuerwache.


    Die Plattform wird laut FNP öffentlich zugänglich sein. Sicherlich ein willkommener neuer Aussichtspunkt am Mainufer, das in diesem Abschnitt ansonsten leider völlig abgeriegelt ist. Das Bedürfnis der Vereine nach Einbruchssicherheit ist verständlich, dass aber die Freigelände mit Stacheldraht vor der Öffentlichkeit abgeschottet sind, man hunderte Meter nur an Zäunen vorbeiläuft, ist aus meiner Sicht nicht akzeptabel. Ein Übriges tut der baulich und gestalterisch oft miserable Zustand der Vereinsgebäude.

  • Geisenheimer Straße 52 (Schwanheim)


    Wo sich einst das Schwanheimer Parkhaus befand plant die Frankfurter Aufbau AG, Tochterunternehmen der ABG Frankfurt Holding, öffentlich geförderte Wohnungen im Passivhausstandard. Zuletzt hat sich das aus dem Jahr 1965 stammende Parkhaus für die Stadt als Besitzerin nicht mehr gelohnt: Von den 232 Stellplätzen wurden zuletzt nur noch 20 genutzt.


    Die Wohnungen werden eine Gesamtwohnfläche von gut 4.000 Quadratmetern haben. Gebaut werden 8 Zwei-Zimmer-Wohnungen à 60 Quadratmeter, 16 Drei-Zimmer-Wohnungen à 72 Quadratmetern, 20 Vier-Zimmer-Wohnungen à 84 Quadratmetern, 8 Fünf-Zimmer-Wohnungen à 96 Quadratmetern sowie eine Tiefgarage mit 52 Stellplätzen. Ein wichtiger Zusatz, denn im Vorfeld hatten Anwohner, die ihre Autos bisher in dem Parkhaus untergestellt hatten, auf den mangelnden Parkraum in dem Viertel hingewiesen.


    Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 14 Millionen Euro. Das Land steuert gut 5 Millionen Euro bei. Auch die Stadt Frankfurt beteiligt sich an der Finanzierung mit insgesamt 3,1 Millionen Euro.


    Wurden bisher Passivhaus-Wohnungen lediglich im freifinanzierten Wohnungsbau errichtet, so geht die ABG Frankfurt Holding hier einen Schritt weiter, in dem sie erstmals öffentlich geförderte Wohnungen ebenfalls in Passivhausbauweise errichtet. Die Fertigstellung ist für Sommer 2011 geplant.


    Quelle: http://www.fnp.de/fnp/region/l…s_rmn01.c.7639445.de.html

  • Chinesisches Generalkonsulat

    Wie bereits in Beitrag #429 angekündigt, wird das chinesische Generalkonsulat in den Gebäudekomplex an der Ecke Stresemannallee/Kennedyalle umziehen. Ein Bauzaun und die Tatsache, dass es sogar sonntags auf der Baustelle wie in einem Ameisenhaufen zugeht könnte auf einen baldigen Umzug hindeuten. Die Arbeiter sind übrigens alle echte Chinesen. Ob das wohl preiswerter ist, Arbeiter aus China kommen zu lassen? Im Innenhof stehen schon chinesische Drachen (s. Bild 3).