Sonstige Bauprojekte südlich des Mains

  • Abriss einer Villa ander Kennedyallee: In den letzten Tagen wurde klamheimlich eine der Villen an der Kenedyallee abgerissen. Weiß jemand was darüber?

  • Ist es das Gebäude am Abzweig Waidmannstraße?
    Hatte mich vor Wochen schon gewundert warum das Gebäude und das Grundstück so verfällt. Ohne mich jetzt an Details zu erinnern fand ich das Gebäude, bis auf den Bauzustand, recht repräsentativ.
    Falls es das ist was Du meinst. Ist ziemlich nahe der Bahnlinie. Ich sage nur Air Lingus.

  • Wenn das so ist dann kann man das nur noch als skandalös bezeichnen... Was geht in den Köpfen der Verantwortlichen vor? :nono:
    Rückfall in die 70er

  • ^an diesem Gebäude stand seit 6 Jahren ein Schild "repräsentative, sanierte Bürovilla zu vermieten" und nichts hat sich getan...jetzt ist sie weg, ich werde versuchen etwas rauszubekommen...

  • Mittlerweile ist alles platt, auch die rückwärtige Garage. 2 Arbeiter, ein gemieteter Radlader und jede menge Abrollmulden schaffen es das von dem einst schönen Gebäude nun fast nix mehr zu sehen ist...
    Für was auch immer wurden 5 oder 6 Paletten Ziegel aufgehoben und gestapelt...

  • Doch, ist dabei. Abgerissen wurde das Haus Kennedyallee 121. Sicherlich sehr schade, die Hintergründe für den langen Leerstand und für den Abriss würden mich interessieren. Ein Weltuntergang aber auch nicht, da gibt es in dem Gebiet deutlich bemerkenswertere Bauten. Mal sehen was nachfolgt.

  • Hintergrund für den Abriss wird vermutlich die vergammelte Bausubstanz sein. Vorne sah das gebäude noch recht gut aus, aber seitlich und hinten, war kaum nach was in Ordnung. Wohl viel Wasser eingedrungen. Entwässerung war total hin.


    Mittleweile ist alles abgebrochen, es werden nur noch die Reste aus'm Keller gekratzt.


    Eigentümer soll (zumindest zwischenzeitlich) Claus Wisser gewesen sein. Angeblich soll gleich ein Neubau entstehen, genaueres weiss ich (noch) nicht.

  • Claus Wisser, ist das nicht der Besitzer, Gründer oder was auch immer der WISAG? Die hat ihren Sitz schräg gegenüber des Abrissgrundstückes auf der anderen Straßenseite der Kennedy Allee.

  • Was in aller Welt macht HOCHTIEF?

    So ein kleines Update von einem Projekt das nicht gerade viel Aufmerksamkeit erregt aber dennoch einiges an Bau- und vor allem Vertragsvolumen besitzt: PPP-4-Schulen in Frankfurt.
    Investitionsvolumen ist 106 Millionen Euro (Quelle)
    Vertragsvolumen (Unterhalt, Betrieb, etc.) ist mit 248 Mio. Euro noch deutlich höher! (Quelle, Seite 13)


    Bauschild der Schule am Südbahnhof


    Hedderichstraße



    Kaulbachstraße


    Poste das mal hier, weil dann bei eventuellen weiteren Posts zum PPP-Projekt nicht der Depot-Sachsenhausen Thread damit vollgestopft wird. ;)

  • Weil ich dazu gerade die Debatte in der Shoutbox gelesen habe: ich verstehe, dass Schulgebäude in erster Linie praktikabel sein müssen, dass man sich also u. a. bei der Baukörper-Ausrichtung an der Himmelsrichtung zu orientieren hat (damit eine natürliche Belichtung der Schulräume zu den entsprechenden Tagszeiten gewährleistet ist) und ebenso, dass ein wirtschaftlicher Unterhalt zu gewährleisten ist (weniger aus Liebe zu den PPP-Partnern, als damit genügend Mittel für andere Bildungsinvestitionen bereitstehen und eine vorzeitige Verwahrlosung kein soziales Kippen provoziert).


    Aber ich verstehe nicht so ganz, weshalb man so einen Baukörper unbedingt auf Teufel komm' raus irgendwie in den Blockrand quetschen muss. So sieht das zumindest auf den Bildern aus. Gibt es in Frankfurt nicht auch Grundstücke, die für diese Nutzung besser geeignet wären? Konnte sich niemand damit anfreunden, solch ein Grundstück, für dass es m. E. vielfältige andere Nutzungen gibt, gegen eines zu wandeln, das einer heutigen Schule gerechter wird? Ist ja kein Wunder, wenn bereits der Rohbau auf einige arg abstoßend wirkt, erinnert er doch ein wenig an die unglücklichen Zeiten, als man eine aufgelockerte Kammbebauung mit verbindendem Funktionsriegel und ohne Bezugnahme auf das bestehende Straßenraumprofil für den letzten Schrei hielt.

  • Ist zwar eher ein Privatobjekt und weniger prestigeträchtig, aber sicherlich für den ein oder anderen interessant:


    "The Green Hill 49" in Frankfurt / Sachsenhausen
    http://www.immobilienscout24.d…ationbarurl=/requester.go


    Konnte leider keinen offiziellen Link dazu finden, daher nur den von immobilienscout24.


    Meiner Ansicht nach ein sehr schönes Projekt, da sich solch moderen Bauten im Bauhausstil doch sehr gut in die Umgebung des eher klassisch bebauten Sachsenhausens einfügen und somit einen guten Stilbruch zwischen "Klassisch" und "Modern" bewirken. Ein "Eyecatcher" :daumen:


    Allerdings weiss ich noch nicht, ob das Gebäude bereits steht, oder noch in der Bauphase befindet?!?
    Jedoch wirken die Bilder sehr vielversprechend.

  • ^


    Interessant ist das Gebäude, jedoch über Schönheit läßt sich streiten...;)
    Jedoch erzeugt das Gebäude höchstens wegen der Farbe einen Stilbruch, denn der Lerchesberg gehört zwar zu Sachsenhausen, ist aber kein klassisch bebautes Viertel. Die allermeißten Gebäude sind 1960er - 1980er Bauten, mit Bungalows und Ein- und Mehrfamilienvillen. OK, ist eine reiche Leute Ecke, aber nach dem Krieg erbaut und von daher, dürfte sich der Stilbruch in Grenzen halten. ;)

  • Bis auf das ein oder andere Gebäude im Bungalow-Stil ist dort aber tatsächlich das meiste relativ klassisch gehalten, trotz der Bauzeit ab den 60ern. Typische Millionärshügel-Architektur dort oben, gehört großteils mit zum Besten was in jener Zeit gebaut wurde. Je nachdem wo dieses Teil genau steht, kann es da durchaus einen Bruch hervorrufen und sich damit alles andere als einfügen. An sich gefällts mir persönlich schonmal gar nicht. In der Gegend aber glücklicherweise noch verkraftbar (außer vielleicht für die unmittelbaren Nachbarn), zumindest solange nicht noch mehr davon kommt.

  • Der Neubau Metzlerstraße 31 (siehe Beitrag #461) ist mittlerweile schon recht weit, der Rohbau dürfte fertig sein und auch die Fassade ist schon zu erkennen. Hatte leider keine Kamera dabei.
    Scheint recht gut geworden zu sein. Auf die unterschiedlichen Höhen der angrenzenden Altbauten ist auch ganz intelligent (vor allem in Sachen Flächenausnutzung :D ) eingegangen worden. Einziger Wehrmutstropfen halt das in dieser Gegend absolut unpassende Flachdach.


    Btw, sollte man die Westend-Projekte die hier auf den letzten Seiten vermehrt auftauchen der Übersichtlichkeit halber nicht in den dafür existierenden Westend-Strang verschieben?

  • Metzlerstraße 31 - Beitrag #581

    Ich stand heute vor der Villa und war auch ganz überrascht. In der Tat ist man sehr einfühlsam auf die Gebäudehöhen der Nachbargebäude eingegangen. Leider lässt sich das mit der Kamera nicht so gut einfangen:



    Wenn erstmal das Gerüst abgebaut ist, dann kann man auch sehen, ob die Fassade das hält, was sie bisher verspricht. Der Naturstein gefällt mir sehr gut. Um die Fenster herum sind auch kleine Versprünge eingebaut, die scheinbar das Motiv von Gründerzeit-Fenstereinfassungen aufnehmen sollen. Allerdings wird das Gebäude sehr statisch wirken, solange es noch keine Patina angesetzt hat.


    Bild von mir.

  • Ich stand heute vor der Villa und war auch ganz überrascht. In der Tat ist man sehr einfühlsam auf die Gebäudehöhen der Nachbargebäude eingegangen. Leider lässt sich das mit der Kamera nicht so gut einfangen


    Entschuldige, wenn ich kurz anmerke, dass ich Deine Formulierung befremdlich finde. "einfühlsam auf die Gebäudehöhe eingehen" nennt man es, wenn etwas Neues in etwa gleich hoch ist wie das Alte daneben? Wo ist da die EInfühlung? Spürt man die? Und wie?