Bereich Hauptbahnhof / Marienvorstadt

  • Abriss und Neubau Neudörferstraße

    Wurde eigentlich hier schon über das Projekt Reindelstraße berichtet? Es beinhaltet Abriss und Neubau im Block zwischen Reindelstraße, Flaschenhofstraße und Neudörfer Straße.



    Quelle: Website des Baukunstbeirates, Sitzung vom 25.10.2012, http://www.nuernberg.de/internet/referat6/2012_10_25.html Stand 20.02.2013


    Sehr lange war es ruhig um das Projekt in der Reindelstraße/Neudörferstraße in der Marienvorstadt. Offensichtlich, weil die Architekten den Entwurf überarbeitet haben, wobei aktuell dieser Vorschlag heraus gekommen ist:



    Quelle: Baukunstbeirat Nürnberg; Visualisierung: Hübsch Ramsauer Architekten


    Denn dies wird einer der öffentlich behandelten TOPs in der kommenden Sitzung des Baukunstbeirates Nürnberg am 22.07. sein:


    http://www.nuernberg.de/internet/referat6/2015_07_22.html


    Schauen wir mal was dabei herauskommt, denn wie ein großer Architektenentwurf sieht das immernoch nicht aus. Die Bäumchen auf den nach Norden ausgerichteten Terassen sind ja ganz witzig, aber der Baukörper an sich wird aus der Zeit gefallen und ziemlich abweisend. Ich würde mir hier eher etwas mutigeres wünschen von der Qualität der Sebalder Kontore!

  • Interessant, was eine bessere Renderingsoftware doch aus dem gleichen Plan rauholen kann. ;)
    Na gut, es ist nicht nur das Rendering, insgesamt sind die Nachbesserungen doch deutlich zum Vorteil des Gebäudes.


    Welches der beiden Bilder ist aktuell? Das mit komplettem Staffelgeschoss A oder das mit 2/3 Breite B?
    Besser gefallen vermag B. Bessere Rendite lässt B erwarten...

  • Ich gehe mal davon aus dass das Vorschläge sind, die beide diskutiert werden sollen. Die Handschrift des Archtitekten besteht ja in beiden Fällen.
    Ich finde die neuen Entwürfe auch deutlich besser, kann darin aber keine zwei Jahre Arbeit erkennen, und wirklich tolle Architektur sieht anders aus. Der Ort ist für das Stadtbild schon sehr wichtig, viel Nord-Süd-Individualverkehr und die Tram verlaufen dort entlang. Und genau das macht die Lage aber auch für die Nutzung als Wohnort eher uninteressant, zumindest den Kopfbau.

  • Neubaukomplex Flaschenhofstraße

    Zur Bebauung des Brachlandes zwischen Flaschenhofstraße und Marienstraße hat es im Frühjahr einen Wettbewerb gegeben. Die Stadt konnte erreichen, dass dieses Filetgrundstück mitten in der Stadt, bestens angebunden und doch vergleichweise ruhig gelegen für den Wohnungsbau genutzt werden kann und kein Einkaufszentrum oder Hotelkomplex geplant ist. Das finde ich doch durchaus bemerkenswert!


    http://www.nordbayern.de/regio…n-1.4282863?searched=true


    Geplant sind 120 Wohnungen und 200 Tiefgaragen-Stellplätze, die die wegfallenden 100 Stellplätze auf dem Gelände mehr als ersetzen. Bauherr ist das Staatliche Siedlungswerk Nürnberg. Momentan präsentiert sich das Gelände als auffällig große Brache (Google Earth) mit altem Baumbestand, der wohl auch gut andeutet wie lange bereits dort schon nichts mehr steht:



    Einige Ergebnisse des Wettbewerbs sind im Internet zu finden, ein paar davon können hier gezeigt werden.


    1. Preis: Peck DAAM-Architekten, München:



    Quelle: http://www.competitionline.com


    Einen zweiten Preis hat es scheinbar nicht gegeben, den dritten Preis erhielt ebenfalls ein Münchner Büro:


    3. Preis: wwa wöhr heugenhauser architekten, München:



    Quelle: http://www.competitionline.com


    Eine Anerkennung erhielt ein Architekturbüro aus Fürth:


    Anerkennung: Dürschinger Architekten, Fürth/Bay:



    Quelle: http://www.duerschinger-architekten.de/


    Es hat auch einen Entwurf des Nürnberger Büros Kappler & Sedlak gegeben (Anerkennung), zu dem ich aber keine Informationen finden konnte. Die Bebauung soll 2016 begonnen werden.

  • Auch auf die Gefahr hin, jetzt nur als Meckerfred aus dem Osten im Nürnbergforum in Erscheinung zu treten, aber das ist doch wieder unterirdisch. Warum werden in Nürnberg überhaupt Wettbewerbe veranstaltet, wenn sowas wie der erste Platz hier das Rennen macht? Sowas würden die Investoren auch von sich aus bauen. Gibt es denn null Vorgaben? Kleinteiligkeit, Materialwahl, Dachgestaltung? Gründerzeit mit typisch rotem Nürnberger Sandstein neben weißen Würfeln - wo ist da das System?

  • Tja, wie schon in der Diskussion um die Entwürfe zur Hauptpost skizziert, in Nürnberg wird sehr wenig öffentlich darüber gesprochen. Und von diesem Wettbewerb hier hab ich nie etwas mitbekommen, er war für das "gemeine Volk" nur schwer zugänglich und auch nicht gedacht. Das lässt sich der Nürnberger wohl auch gerne gefallen, weil es ihn ja dann auch nichts abverlangt. Und wenn es keine Aufmerksamkeit gibt, gibt es anscheinend auch kein Interesse daran, und dann wiederum muss man sich auch nicht anstrengen. So sind wir heute auf einem baukulturellem Tiefpunkt angekommen.


    Zu den Entwürfen: Ich wollt's nicht sagen, aber für so einen Entwurf hätte es den Wettbewerb nicht gebraucht, die beiden Alternativen sind beide optisch gefälliger. Anscheinend hatte die Jury sich über den "Kontrast" zu den Sandsteingebäuden gefreut, und das hat das auch schon genügt für den 1. Platz, würde zum Ergebnis des Hauptpostwettbewerbs passen...

  • Ich glaube nicht, dass die Nürnberger weniger an sowas interessiert sind, wie Leute in anderen Städten. Das ist überall gleich gering, ums mal hart zu sagen. Aber entscheiden tun es ja eh Leute in höheren Positionen und die haben doch zumindest von städtischer Seite meist den Willen auch einen Beitrag fürs Stadtbild zu leisten. Kann ich hier überhaupt nicht erkennen. Aber Wettbewerbe mit Ergebnissen wie diese hier schädigen eher noch das Instrument des Wettbewerbs an sich.

  • BKB: Neubauprojekt Neudörfer Straße kritisiert

    Zum Bauprojekt in der Neudörfer Straße hat es in der jüngsten Sitzung des Baukunstbeirates eine Wiedervorlage gegeben:


    http://www.nuernberg.de/imperi…_protokoll_2015_07_22.pdf


    Hier zerreisst der Baukunstbeirat das Projekt förmlich, und stellt fest, dass die verbesserungswürdigen Entwürfe von vor 3 Jahren weiter verschlechtert worden seien und die Verfahrensstände des Baugenehmigungsverfahrens ignorieren. Sprich, man hat die bereits genehmigten Teile des Genehmigungsverfahrens im Rahmen der Ausarbeitung der Entwürfe wieder umgeworfen, und so das bereits feststehende und genehmigte infrage gestellt. Soetwas liest man in BKB recht selten. Der Baukunstbeirat bittet um Wiedervorlage, welche ich ebenfalls wünschen würde. Es kann sich also noch ein wenig hinziehen. Städtebaulich fraglos wünschenswert wäre m.E. hier die historischen Gebäude incl. der Rückwärtigen Fabrikgebäude denkmalgerecht zu sanieren (ja es stimmt, es sind keine Denkmale, trotzdem kann man hochwertig sanieren), und so die Marienvorstadt nicht unnötig zusätzlich mit modernistischen weißen Kästen zu durchsetzen, die ja schon den gegenüberliegenden Straßenrand dominieren werden.


    Allerdings sehen wir hier beispielhaft das, was ich in der Lounge schon beschrieben habe (Stichwort Denkmalschutz, Vorgaben, Visionen).


    Unterdessen nutzt Baulust die Gelegenheit die Bahnhofstraße näher zu beleuchten. Im ehemaligen Osram-Gebäude findet sich eine =44&tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail"]Fotoinstallation mit historischen Aufnahmen der Bahnhofstraße um 1900.


    http://www.baulust.de/termine/aktuell/

  • Auch auf die Gefahr hin, jetzt nur als Meckerfred aus dem Osten im Nürnbergforum in Erscheinung zu treten, aber das ist doch wieder unterirdisch. Warum werden in Nürnberg überhaupt Wettbewerbe veranstaltet, wenn sowas wie der erste Platz hier das Rennen macht? Sowas würden die Investoren auch von sich aus bauen. Gibt es denn null Vorgaben? Kleinteiligkeit, Materialwahl, Dachgestaltung? Gründerzeit mit typisch rotem Nürnberger Sandstein neben weißen Würfeln - wo ist da das System?


    das ist nicht meckern - das war auch mein Gedanke.


    Ich glaube nicht, dass der Entwurf aufgrund des "Kontrasts" zum Sandstein ausgewählt wurde. Eher wegen einfacherer und billigerer Umsetzbarkeit.


    Und System gibt es in Nürnberg aktuell auch keines. Dafür eine personell und inhaltlich ausgezehrte (Bau-)Verwaltung, Kleingeister und Parteisoldaten im Stadtrat und darüber ein OB und Referenten die noch vor (fast) jedem Investor "kuschen"...

  • Das Baureferat püft gerade die Realisierung eines pragmatischen Umbaus des Bahnhofsplatzes. Sofern man Fördermittel erhalte, wolle man zeitnah starten.


    In der Bilderstrecke sind auf der letzten Ansicht die Maßnahmen im Überblick dargestellt. Hier die Wichtigsten:


    - Schließung der Zufahrt in den Königstorgraben an der Ecke des Grand Hotels
    - Rückbau der Parkplätze und des Abbiegestreifens, dafür breiter Gehweg mit Aussengastronomie (Grand Hotel und Park Plaza)
    - Schaffung eines ebenerdigen Übergangs vom Hauptportal des HBF zum Handwerkerhof
    - Tausch der Standplätze. Taxis dorthin wo heute Kurzeitparken stattfindet und umgekehrt.
    - Umbau der Straßenbahnsteige (Barrierefreiheit)
    - Neupflasterung
    - Ringsum verbesserte Rad- und Fußwege


    Ich denke nachdem es mit dem großen Wurf (der ja einst angedacht war) auch in 20 Jahren nichts werden wird, wären diese Verbesserungen zu begrüßen.
    Bei all den Investitionen rund um (Park Plaza, Hauptpost, Hotels in der Bahnhofstraße) kann der doch sehr runtergerockte aber städtebaulich doch recht spannende Platz nicht bleiben wie er ist.


    d.


    Bilderstrecke (wichtgstes zuletzt)
    http://www.nordbayern.de/regio…unftig-aussehen-1.4720261


    Artikel:
    http://www.nordbayern.de/regio…raktiver-werden-1.4720259

  • Aufstockung Marientorgraben 13

    Jeder kennt es, eines der eher ansehnlicheren Bauten am Marientorgraben gegenüber dem Gewerbemuseum (BZ): Das Gebäude der Nürnberger Fremdsprachenschule mit Backsteinverblendeter Fassade.



    Im Baukunstbeirat wurden in der letzten Sitzung Pläne des Eigentümers behandelt, der das Gebäude aufstocken will und argumentiert, es damit höhenmäßig an die Nachbargebäude anzugleichen. Dazu werden entsprechende Zeichnungen vorgelegt. Sieht man sich das Bild oben an ist dieser Plan irgendwie nicht von der Hand zu weisen.
    Der BKB sieht das in seinem Protokoll allerdings anders. Womöglich wird dabei die Höhenentwicklung aus einer anderen Perspektive beurteilt, z.B. vom Biergarten des Marientorzwingers aus. Es wird empfohlen, die geplante Aufstockung zurückhaltender zu realisieren und ggfls. auf die Hofbebauung auszuweichen.
    Ich persönlich rechne damit, dass die Aufstockung durchgeführt wird, wenn die Nachbarn damit einverstanden sind. Rechtliche Hürden scheint es dafür ja nicht zu geben. Zu wünschen wäre es aber, wenn ein oder zwei zusätzliche Geschosse dazu kommen, dass sie ein wenig nach hinten gerückt sind um die hochwertige, feinfugige und gepflegte Backsteinfassade nicht zu erniedrigen. Wir werden sehen....

  • Der ambitionierte Neubau an der Hadermühle ist fertig:




    In bester Lage, einen Steinwurf entfernt von der Wöhrder Wiese und dem sommerlichen Biergarten dort sind hier Neubauwohnungen in einem zeitgemäßen und qualitätvollen Neubau entstanden, der sich in die ebenfalls gehoben bebaute Nachbarschaft einfügt. Und im Vergleich zum Nürnberger Bauträgereinerlei ist hier doch etwas entstanden, das einst beweisen wird dass man 2016 mehr bauen konnte als weiße Schuhschachteln. Ich bin ziemlich begeistert!

  • Die Architektur und Lage des Hadermühle Baus gefällt sicherlich vielen. Die wenigsten werden 16 EUR/qm kalt für eine 3-Zimmer-Etagenwohnung, geschweige denn 3.500 EUR kalt für ein Penthouse monatlich auf den Tisch legen können.


    Ich würde dieses Luxusobjekt nicht zum Anlass nehmen, denjenigen Mängel im ästhetischen Empfinden zu unterstellen, die sich knapp einen aktuellen Neubau leisten, der möglichst kosteneffizient den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen genügt. Diese Käufer erzeugen die Nachfrage, die die guten Geschäfte der Bauträger speist.


    Wo ist denn mal ein Beispiel für einen schönen Bau, der gesetzliche und städtische Auflagen und Energiestandards a la KfW-55 erfüllt und dabei nicht teurer ist als die üblichen Styroporschachteln?

  • Naja ich kenne die Preise in den Objekten z.B. am Kleinreuther Weg oder in Maxfeld ("Maxpalais") nicht im Detail, ich meine aber dass wir uns hier bei nahezu 5000,-/qm bewegt haben. Hier sind also auch keine Sozialwohnungen für hoffnunglos Wohnungssuchende auf Mindeststandard entstanden, sondern Eigentumwohnungen zu gesalzenen Preisen, wofür die Käufer eine Menge Schaumstoff geboten bekommen. Dagegen ist der Neubau an der Hadermühle wirklich löblich.

  • Ne, ganz so krass ist es hier bei den Normalbauten noch nicht. Bei immoscout wird angeboten:
    - Grasruck-Bau am Bielingplatz ab 4100/qm für 3 Zimmer auf 83qm, obwohl erst 2018 fertig,
    - der terrassierte Sontowski-Bau in der Marienvorstadt ab 3900/qm für 3 Zimmer auf 80qm,
    - in dem Berger-Komplex in St Peter ab 3800/qm für 3 Zimmer,
    um nur ein paar zentrumsnahe Referenzen zu nennen.


    Davon abgesehen kenne ich den genauen Kaufpreis der Hadermühle-Wohnungen nicht. Bei Annahme von Invest = 30 Jahresmieten läge man aber auf Basis der 16/qm bei 5760/qm.

  • vom Abriss bedroht: Marienstraße 15

    Wie in der zeitung zu lesen war ist eines der letzten und Statteilprägenden Bauten aus der frühen Gründerzeit Nürnbergs vom Abriss bedroht. Die Stadtbildinitiative Nürnberg widmet dem Gebäude seine Aufmerksamkeit und bietet umfangreiche Informationen zur wechselhaften geschichte des Gebäudes an:


    http://stadtbild-initiative-nu…rasse-vom-abriss-bedroht/


    Es geht dabei um das Theodor-Marx-Haus, das frisch saniert anmutende Haus rechts im Bild:



    Besonders pikant finde ich dabei, das in engem zeitlichen Zusammenhang unlängst darüber diskutiert wurde, ob in Nürnberg nicht zu viel abgerissen werde. In der tat finde auch ich persönlich, dass hier sehr vorschnell Substanz als "marode" abgekanzelt und zum Abriss freigegeben wird. An diesem Haus sieht man es zumindest von außen ganz besonders. In vielen kleineren Städten würde das Gebäude ein repräsentatives Rathaus abgeben. Der Architekt Fuhrhop warnte auf einem Symposium jüngst davor, mit vorschnellen Abrissen sinnlos Ressourcen zu verschwenden und so nebenbei auch noch das charaktervolle Stadtbild einer so alten und geschichtsträchtigen Stadt wie sie Nürnberg ist zu verschenken:


    http://www.nordbayern.de/regio…s-1.5245074?searched=true


    Viel cleverer, ressourcenschonender und eben grundsätzlich rücksichtsvoller und intelligenter wäre es zuvor alle Möglichkeiten zu prüfen, die der Baubestand hergibt. Abrisse sind viel zu billig im Vergleich zur Belastung, die sich für Stadt und Umwelt darstellen. Unsere Häuser behandelt wir wie unsere Mobiltelefone - wenn wir deren überdrüssig sind und es verlockend billig ist, ein neues zu kaufen fliegt das alte gedankenlos auf den Müll.


    Und der Investor WIN bringt eben als einzig nachvollziehbares Argument für den Abriss, dass man 35 Wohneinheiten erschaffen wolle und dies im bestehenden Gebäude nicht möglich sei. Ja, vielleicht wird das Pferd hier auch nur von hinten aufgezäumt, nämlich von der falschen Seite? Kann man nicht 35 Wohnungen dort errichten, wo das auch ohne das schärfste Mittel der Raumordnung möglich ist, ohne Abriss und Neubau? Mit einem milderen Mittel ließen sich womöglich nur 25 Wohnungen oder 20 einrichten, aber die Ökobilanz wäre wohl nahezu lupenrein.


    Interessant hierzu ist auch eine Sendung über unsere direkte Verschwendungssucht im Bausektor zum Sandraub auf 3sat gestern abend:


    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=59122


    Ich vermisse grundsätzlich eine Vorschrift, die dazu zwingt vor einem Abriss eines Wohnhauses zugunsten eines neuen genau zu prüfen, was im Bestand realisierbar wäre. Mag sein, dass Investoren das auch prüfen, sie müssen es nur nicht offenlegen sondern wenns nicht in die Zielbilanz passt fällt es unter den Tisch.

  • Die Umgestaltung des Bahnhofsplatzes nimmt konkrete Züge an.



    http://www.nordbayern.de/regio…ahnhofsvorplatz-1.5262222



    Insgesamt sollen ca. 5,3 Millionen Euro in neue Wegbeziehungen, Beleuchtung, Pflasterung und geänderte Nutzungsbereiche und Fahrradstellplätze investiert werden. Endlich soll es einen direkten Übergang vom Hauptportal in die Altstadt via Handwerkerhof geben. Die recht schmuddelige B-Ebene ("Königstorpassage") kann dann vermieden werden. An einigen Stellen werden Fahrspuren reduziert. Außerdem enstehen breitere Fahradwege und etwas Platz für Pflanzungen (Bäume, Zierhecken usw.).
    Auf der Visualisierung im Artikel ist außerdem schon die neue Bebauung auf dem Gelände der heutigen Hauptpost zu sehen.



    d.

  • fertig: Park Plaza

    Noch ein Jahr hat es gedauert, bis das Park Plaza seit dem Abbau des Gerüsts den Gästebetrieb aufnehmen konnte. Von Außen ist wieder ein solider und geschichtsträchtiger Bau entstanden:



    Die Schauseite ist zwar die Hauptfassade zum Bahnhofsplatz hin, aber architektonisch interessanter ist der Eingang zur Hopfengasse hin, den man selten zu sehen bekommt, da man in der Einbahnstraße Gleißbühlstraße stehts dran vorbei fährt und ihn nur im Blick nach hinten sehen kann:



    Der Treppenturm mit dem bescheidenen Notausgang ist eine elegante Auflockerung der ansonsten sehr streng gegliederten Fassade. Leider ist die Türe ein wenig low. Interessant sind die Markierungen, die an diesem Denkmal erhalten geblieben sind und an die amerikanische Ära des Hauses erinnern.



    Zwar gab es vor einiger Zeit die Gelegenheit an einer Hausführung teilzunehmen, allerdings ist mir die Teilnahme leider nicht gelungen, daher keine Bildern vom Innern von mir. Mindestens das Treppenhaus soll allerdings sehr sehenswert sein, da bauzeitlich original erhalten. Eine etwas ältere Bilderstrecke zum Park Plaza kann man auf Nordbayern.de ansehen: http://www.nordbayern.de/regio…selectedDate=-%20alle%20-