Allgemeine Meldungen Südstadt

  • Neubau Landgrabenstraße 78

    Hagen-Architekten liefern einen Entwurf für den Lückenfüller. Es soll ein Wohnheim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden. Langfristig lässt sich die entstehende Gebäudestruktur sicherlich auch zu einem Studentenwohnheim oder Mehrgenrationenwohnhaus umnutzen.



    Visualisierung: Hagen Architekten Nürnberg


    Zwischenzeitlich ist der Lückenfüller im Bau, und wird vor Ort als Studentenwohnheim vermarktet. Hätte nicht erwartet, dass es das Projekt an dieser schwierigen Lage in die Realisierung schafft.



    Leider wurde angesichts der schwierigen Lage der ursprüngliche Entwurf von Hagen Architekten deutlich modifiziert und arg reduziert. So passt sich der Bau natürlich in die triste Umgebung besser ein und wird sich irgendwann durch Verwitterung ihr soweit anpassen, dass der Bau bald nicht mehr als Neubau erkennbar sein wird.



    Schade, allerdings erwartbar und nachvollziehbar. Hier, am westlichen Ende der Landgrabenstraße ist der Wohnraum stadtweit wohl noch am günstigsten und die Spielräume für gestalterische Investitionen entsprechend gering.

  • Es soll sich hierbei doch um ein Studentenwohnheim handeln! Diese müssen auch erschwinglich sein und bleiben! Daher ist es dennoch eine tolle Sache, dass zentral in die Südstadt studentisches Klientel ziehen wird und an dieser Ecke somit zukünftig ein Stück Heterogenität der Südstadt erhalten und gefestigt wird.

  • Aufstockung Espanstraße 2

    Das markante Eckgebäude Gibitzenhofstraße / Espanstraße wurde vergangenes Jahr aufgestockt. Anstatt des Dachbodens ist eine Dachwohnung entstanden, deren Dachgauben großzügig verglast sind und sicherlich tolle Blicke in die Straßenfluchten erlauben.



    Aus gestalterischer Sicht finde ich die Aufstockung außerordentlich gut gelungen, auch das Farbkonzept für die Fassade gefällt mir gut. Im Vergleich zu vorher (Streetview) wirkt das Haus deutlich aufgewertet.


    Und ebenfalls im letzten Jahr scheint mir in der Gebhard-Ott-Straße eines der wenigen verbliebenen Jugendstilhäuser aufgefrischt worden zu sein (?). Als ich letztens dort war kam mir die Fassade auffallend frisch vor:



  • Neubebauung Mannheimer Straße 15-17

    Nach nun knapp zweieinhalb Jahren ist das Neubauprojekt im südlichen gibitzenhof, genauer in der Mannheimer Straße 15-17 fast fertig. Der damalige Entwurf versprach jetzt nichts Vielversprechendes. Dort hatte der


    [...] Eigentümer der Fläche, die "Selbsthilfe e.G." eine Bebauung vorgesehen:



    Das Ergebnis jedoch ist durchaus annehmbar geworden. Der Anschluss an die Bestandsgebäude, die immerhin eine geschlossene Siedlungsgestaltung aufweisen, ist nicht mehr so brutal, sondern einfach "angebaut":



    Während die direkt angrenzenden Gebäudeteile durch ein Satteldach und dieselbe Traufhähe im gewissen Maße angepasst sind, ist der in Ost-West-Ausrchtung stehende Seitenflügel kontrastierend dazu im Zeitgeist unserer Tage gestaltet, und bietet dem Spaziergänger tiefe Einblicke in die Räume, wenn nicht die Rollläden runtergelassen wurden:




    Im Vergleich zum ursprünglichen Plan ist es dann doch nicht so übel geworden! Und parallel dazu entsteht in direkter Nachbarschaft an der Freiburger Straße ein Parkhaus, wo es vorher nur ein paar Garagen gab:



    So sieht Verdichtung aus.

  • Neubau im FrankenCampus

    Am Businesspark FrankenCampus haben die Erdarbeiten für den Neubau des Bürogebäudes direkt an der Ecke Frankenstraße/Katzwanger Straße begonnen. SDV-IT ,
    der IT-Dienstleister der Sparda-Banken soll dort Anfang 2019 einziehen.


    Zwischenzeitlich sind die Rohnbauten schon ziemlich weit, der dreispannige Brürokomplex hat bald Endhöhe erreicht. Nur der vordere Riegel wächst wohl noch um zwei weitere Etagen:



    Dann schaut es so aus:



    Visualisierung: KIB

  • Umbau Bleiweißbunker


    Der heute vertraute und durchaus bemerkenswerte Anblick dieses phantasievoll im Stile der Illusionsmalerei gestalteten Relikts aus dem 2. Weltkrieg dürfte damit für die tagesaktuelle Schuhschachteloptik verloren gehen.


    Heute gab es hierzu einen Bericht zum laufenden Umbau des Bleiweßbunkers im Stadtanzeiger. Passend dazu haben die federführenden Architekten eine Visualisierung des Bunkers nach dem Umbau zur Kindertagesstätte auf ihre Website gestellt:



    Visualisierung: QUERWÄRTS Architekten Nürnberg


    Wie bereits erwartet wird der Bau hinterher leider nur eine weiße Schuhschachtel sein. Die imposanten Bildthemen, die einst an die Bunkerwand gemalt wurden, verschwinden. Es soll auch keine Reminiszenz darauf geben, einen Teilerhalt oder dergleichen. Weiße Kuben ist das Gestaltungsgebot der Stunde. Schade, denn die mit öffentlichen Geldern einst gestifteten Malereien, die durchaus stadtteilprägend sind, haben den Steuerzahler immerhin 120.000 DM gekostet. Ich dachte immer es sei ein leichtes, eine öde Fassade mit Farbe, Malereien oder so aufzuhübschen, so wie hier geschehen. Aber offenbar ist das durchschneiden der Bunkerwand einfacher, als sich ein Thema für die riesige Fassadenfläche auszudenken.


    Bessere Bilder von den Malereien an allen drei Seiten auf der Seite der Stadtbildinitiative Nürnberg:
    http://stadtbild-initiative-nu…weissbunker-verschwinden/

  • Lückenschluss Kopernikusplatz 11

    Am wirklich zentral gelegenen und sehr urban verdichtetem Kopernikusplatz in Lichtenhof bestand viele Jahrzehnte eine schmale Baulücke, die nun endlich geschlossen worden ist. Entstanden ist ein bereits Anfang 2016 angekündigtes Wohnhaus (Beitrag), das nun fertig und bezogen ist:



    Dabei ist meines Erachtens sogar ein ziemlich attraktiver Bau heraus gekommen, der durchaus zum Umfeld passt und das banale Wohnsilo aus den 1970'er Jahren (Nummer 9) deutlich aussticht.



    Schön, dass hier die vielversprechende Visualisierung 1:1 umgesetzt wurde und das Ergebnis auch passt!

  • Neubau Nibelungenplatz 4-8a

    Das Projekt an Nibelungenplatz, wo eine Platzumfassende, dreiflügelige Wohnanlage hochgezogen wird, hat Endhöhe erreicht:


    Das Projekt bedeutet zwar eine enorme Verdichtung, aber auch eine gestalterische Aufwertung des Platzes, bzw. dessen architektonischen Rahmens. Der Platz selber, nun, wird vermutlich ein öder Parkplatz bleiben.


    Jetzt kann man gut erahnen wie der Platz - wenn man diesen Parkplatz so bezeichnen will - mit der neuen Randbebauung aussehen wird. Auf jeden Fall freundlicher als zuvor (Google Streetview):



    Wenn man will kann man sogar anerkennen, dass gewisse Bezüge zur benachbarten Gründerzeitbebauung hergestellt werden sollten. Es ist zwar noch nicht ganz fertig, aber grundsätzlich geht das gestalterisch in Ordnung, so wird halt heute der Durchschnitt gebaut. Der Bauherr ist ebsonders auf den meisterlichen Verputz im Erdgeschoss (Kammputz) stolz (Link), wie er ähnlich bereits in den Tuchergärten zu sehen ist.



    In diesem Viertel hätte aber sicherlich auch was deutlich höherwertiges gut gepasst. Entstanden sind soweit ich das mitbekommen habe ausschließlich durchaus höherpreisige Mietwohnungen.

  • Neubau Landgrabenstraße 78

    Die Baulücke in der Landgrabenstraße 78 wird offenbar bald geschlossen:




    Und nun ist der Bau fast fertig. Gestalterisch wurde schon deutlich zurück genommen, aber das passt ja auch in die reizarme Umgebung.



    Ob da nun noch Flüchtlinge einziehen werden oder mittlerweile direkt Studenten... denn die Umstände diesbezüglich haben sich ja seit 2016 doch stark verändert.

  • Neubauten Nopitschstraße

    Ein zunächst nicht ganz so großvolumig gestartetes Bauvorhaben in der Nopitschstraße (Nr. 27?) ist fast fertig:



    Entstanden sind hier Seniorenwohnungen. Durch den Neubau wäre fast eine Baulücke entstanden, die jedoch zwischenzeitlich mit einer Verlängerung desselben Bauprojektes gefüllt wurde. Der Teil ist jedoch noch nicht so weit.



    Entstanden ist solide Standardarchitektur, die man hier auch erwarten würde. Durch die geschlossenen Loggien zur vielbefahrenen Nopitschstraße hin sind die Wohnungen sicherlich gut an den schwierigen Standort angepasst und lassen sich wohl gut vermarkten. Das Einzige was mir als Manko einfällt ist eben dass ich keinen kleinen Erholungspark oder so in Fußnähe weiß.

  • Sagenhaft! :-) gerade da bin ich am Montag Nachmittag vorbeigefahren und hab an der roten Ampel an der Amberger Straße dieses Haus auch geknipst - Dass wir uns nie über den Weg laufen, ist schon erstaunlich.

  • Neubau "Hinter dem Bahnhof"

    Naja ich fahre mit dem Rad, da ist man auch schnell wieder weg ;-)


    Wie die Website der WBG Nürnberg verrät, steht hinter dem Hauptbahnhof ein Neubauprojekt in den Startlöchern. In einer Baulücke direkt hinter dem Hauptbahnhof, fast am Celtisplatz, soll ein fünfgeschossiges Wohnhaus entstehen, in dem dann 19 öffentlich geförderte Wohneinheiten für wohnfähige Obdachlose eingerichtet werden:



    Informationen dazu: https://wbg.nuernberg.de/baupr…projekte/hinterm-bahnhof/


    Ob das der richtige Ort für so eine Einrichtung ist? Gerade steht die DB davor mehrere Millionen zu investieren, um einen Durchstich für Fußgänger von der Haupthalle zum Celtisplatz zu schaffen, der in etwa dort herauskommen würde. Gleichzeitig kann man fast dauerhaft davon lesen, welche Probleme es ind er Königstorpassage gibt, und der östliche Teil des Hauptbahnhof ist auch nicht gerade seine Schokoladenseite. Naja, mal sehen.

  • Umbau Bleiweißbunker

    Der Bleiweißbunker ist nicht wiederzuerkennen:



    Von dem eleganten fassadenbild ist nichts mehr vorhanden, der Betonklotz steht nun in ganzer "Pracht" da:



    Aufwändig sind mehrere große Öffnungen hineingeschnitten worden. Die Löcher geben nun einen guten Eindruck davon ab wie massiv diese Hochbunker mit ihren anderthalb Meter dicken Betonwänden gebaut sind. Zusätzlich hat man die gesamte Putzoberfläche sowie alle Vorsprünge usw. abgefräst. Ich staune nicht schlecht, denn das hat sicher allein schon so viel Geld gekostet, dass man davon locker eine fertige Kita hätte hinstellen können, z.B. oben aufs Dach. Der Bauherr, soweit ich mitbekommen habe selbst in der Baubranche tätig, scheint genug Geld zu haben. Es wird hinterher wohl auch nichts mehr an den bisherigen Bunker erinnern, ich erwarte hier eine skulpturale Baufigur, die wohl eher wie ein Möbelstück aussehen wird. Aber wenn es sich bewahrheitet und der Kasten am Ende weiß gestrichen werden soll, wird ihn auch bald der triste Bunkereindruck wieder einholen, denn große weiße Flächen altern rasend schnell.


    Schade, dass nicht einmal in Erwägung gezogen wurde den schönsten Bunker Nürnbergs zu erhalten, indem man die neue Nutzung passend integriert ohne seinen Ursprung zu negieren.

  • Und es steht unter Denkmalschutz, als eingetragenes Einzeldenkmal, wie der rechte Nachbar. Gottseidank ist niemand zu Schaden gekommen. Und hoffentlich wird das Haus wieder so aufgebaut wie es für ein Denkmal sein sollte. Hier die Ansicht aus dem Winter, die beide Baudenkmale zeigt:


  • Kurzer Zwischenstand zum Bauprojekt am U-Bahnhof Frankenstraße. Der Bürokomplex ist äußerlich fertig. Durch die sehr großen Fensterflächen wirkt der eigentlich ziemlich abweisende weiße Klotz dann doch ein bisschen freundlich.


  • fertig: Neubau Mikroapartmentkomplex Vogelweiherstraße

    Auch dieses Projekt in Gibitzenhof ist mittlerweile fertig gestellt. Direkt an einem vor wenigen Jahren von Siemens aufgegebenen Bürohaus, das jetzt als Flüchtlingsunterkunft genutzt wird, ist ein neuer Mikroapartmentkomplex entstanden. Bauherr ist Schmelzers Alpha-Gruppe:



    Während der Bauphase bin ich an dem Gebäude fast täglich vorbei gekommen und habe mir immer gedacht, was für ein fürchterlich öder Klotz das wohl werden wird. Aber die vielen Anbauten an der weißen Styroporfassade lockern die wuchtige Baufigur doch sehr auf. Auf der Rückseite mit Blick auf die ARAL-Tankstelle sind die großzügigen Balkone angeordnet:




    Besonders stechen die Verblechungen ins Auge, die wohl eine Art Fensterladen darstellen. Die Monteure haben sich mit dem dünnen Blech ziemlich abgemüht und teilweise mehrere Versuche benötigt um sie richtig anzubauen ;) Immerhin, der Effekt ist durchaus ansehnlich. Auch die Gestaltung der Umgebung passt, vor wenigen Tagen wurde der Rollrasen verlegt und die Bäume gepflanzt. Ein teil des Rollrasens wurde aber schon geklaut:



    An sich ist das Ergebnis aber besser als ich erwartet habe. Man wird aber sehen, wie gut sich die Dämmung mit ihrer Tmeperaturempfindlichkeit mit den lackierten Blechen auf Dauer verträgt.

  • Neubau: Melanchtonstraße 7a

    Und ebenfalls das Projekt in der Melanchtonstraße 7a, zuletzt einmal hier vorgestellt, ist fertig:




    Man beachten den besonders charmanten Hof unter dem Balkon, der mit gepflasterten Stellplätzen, Gitterzaun und einem Schaukelstuhl ausgestattet ist. Eine Oase mitten in der Stadt :nono:



    Das ganze Haus wirkt sehr technisch, ein Architektenentwurf ist das glaube ich nicht. Aber naja.

  • Man sollte mal eine Bauvorschrift erlassen, nach der die Deckenhöhe zumindest 30 cm Sicherheitsabstand zum Bürstenhaarschnitt eines durchschnittlich gewachsenen deutschen Mannes hält....... :Nieder: