Neubau Schiersteiner Brücke

  • Verschiebung Brückenteil

    Das Einschwimmen des am Wiesbadener Ufer zusammengeschweißten Brückenmittelteils könnte unmittelbar bevorstehen. Bei der Stahlkonstruktion sind keine Arbeiter mehr zu sehen, was eigentlich nur bedeuten kann, dass sie fertiggestellt ist und auf den Abtransport wartet. Die beiden Gleitschienen Richtung Rhein sind ebenfalls einsatzbereit. Über sie wird das Brückenstück auf Pontons geschoben.



    Das Brückenstück auf der Rettbergsaue wurde heute ein Stück Richtung Rhein geschoben. Das folgende Foto ist von gestern, als die Verschiebung noch bevorstand. Heute hat es schon das Ende der Schienen erreicht.



    Die "Brückenwanderung" dauerte knapp drei Stunden und wurde von zwei relativ kleinen gelben hydraulischen Stempeln verursacht.



    Aus dem Hansebubeforum habe ich folgenden Link zu einer Zeitrafferaufnahme übernommen:


    >>> klick <<<


    Der Flusspfeiler neben der Rettbergsaue lässt gewaltig auf sich warten. Was darin los ist, zeigt die Webkamera nicht. Daher ein Blick von oben, der allerdings auch nicht erklärt, warum es hier so langsam zugeht.



    Flusspfeiler am Wiesbadener Ufer:


  • Hallo ihr lieben "Ungeduldigen" ;-)
    Gut Ding will Weile haben. Warum glauben immer alle, dass Alles in drei Monaten fertig ist. Nicht umsonst sind pro Brückenachse ca. drei Jahre Bauzeit veranschlagt. Die Baustelle ist nun mal logistisch anspruchsvoll. Alles was auf der "Rettbergsau "gebraucht wird, muss mit dem Schiff dorthin. Mit gesundem Menschenverstand sieht man doch auf den Webcams ganz klar, dass der 2. Flusspfeiler noch in Arbeit ist (Schalung wird gerade gestellt). Außerdem ist das "fertige" Brückenstück am Wiesbadener Ufer viel zu kurz um direkt auf die Pfeiler aufgelegt werden zu können. D.h. die beiden Brückenteile, die gerade auf der Wiesabdener Seite und auf der "Rettbergsau" geschweißt werden, müssen Stück für Stück noch ein gutes Stück Richtung Flussmitte geschoben werden. Bis dahin ist auch der zweite Pfeiler fertig und dann wird eingeschwommen. Alles Andere ist Quatsch und Spekulation. Selbstverständlich wird zum Einschwimmen auch der Fluss gesperrt, schon aus Sicherheitsgründen. Ob der südliche Rhein-Arm für den Schiffsverkehr geeignet ist wage ich zu Bezweifeln. Der ist vielleicht breit genug, aber Fracht-Rheinschiffe brauchen eine ausreichend tiefe Fahrrinne, deren Nutzung zudem auch noch wasserstandsabhängig ist. Seit beruhigt, Ihr werdet nichts verpassen. Das Einschwimmen- zweifelsohne ein Highlight - wird rechtzeitig in den Medien bekannt gegeben werden.

  • neue Terminankündigung

    Hessen Mobil schreibt heute auf seiner HP, dass der Vorschub auf Wiesbadener Seite jetzt Ende Juli stattfinden soll. Die Vorbereitungen für die Verschiebebahnen unter der Brücke laufen, zwei "Brücken" zwischen "Hafenwand" und Flusspfeiler wurde ja auch bereits gesetzt. Die Arbeiten am Flusspfeiler an der Rettbergbsaue laufen weiter. In einer älteren Info von Hessen Mobil war/ist die Rede, dass das Einschwimmen im Oktober vonstatten gehen soll. Da der og. Flusspfeiler ja noch nicht fertig ist und nach der Fertigstellung noch Zeit bis zur vollen Belastbarkeit ins Land geht, könnte das mit Oktober hinhauen. http://www.schiersteinerbrueck…en-gehen-z%C3%BCgig-voran

  • Warum glauben immer alle, dass Alles in drei Monaten fertig ist.


    Ich bin nicht ungeduldig, ich frage mich nur, ob die Reihenfolge in der hier Dinge passieren, irgend einen Sinn ergibt.
    Wieso wird zuerst auf der Seite das Brückensegment in Richtug Fluss geschoben, wo noch kein Pfeiler steht, während da wo der Flusspfeiler schon fertig ist und hintendran Platz gebraucht wird, um den Stahlbau fortzuführen, kommt erst jetzt langsam der "Schienenbau" voran...

  • Die Reihenfolge ist doch völlig unerheblich, wenn nachher alles zu dem Zeitpunkt fertig ist, an dem eingeschwommen werden soll reicht das doch völlig aus. Es ist doch eine "Flächenbaustelle" mit einer sehr anspruchsvollen Logistik und mit mehreren Schauplätzen, an denen gleichzeitig gearbeitet wird. Sie bauen ja kein Hochhaus, wo man das 10. Stockwerk nicht vor dem 5. bauen kann.
    Ansonsten frag doch mal die Maus....

  • Hilfsstützen

    Mit dem Aushub für die Fundamente der Hilfsstützen an dem abgesackten Brückenteil wurde begonnen. Bis Ende dieses Jahres soll die Verstärkung fertig sein, so dass auch schwere LKW wieder darüberfahren können.


    Quelle

  • So klammheimlich ist heute das Brückenteil auf Wiesbadener Seite Richtung Rhein verschoben worden. Noch nicht ganz bis auf den Flusspfeiler, aber die Vorderkante schwebt schon über dem Wasser.

  • Verschub auf Wiesbadener Seite

    ^ Ja, ohne großes Aufsehen und von der Presse kaum beachtet geht dieses hochinteressante Ereignis über die Bühne.


    Der Verschub des 130 Meter langen und 2600 Tonnen schweren Überbaus läuft gegenwärtig noch. Es wird in drei Schritten jeweils um 30 Meter Richtung Rhein verschoben, bis der Auflagepunkt den fertigen Brückenpfeiler im Rhein auf Wiesbadener Seite erreicht hat. Nach einer Teilverschiebung werden die Gleitschienen hinter dem Brückenteil abgebaut und vorn wieder montiert.


    In der zweiten Novemberhälfte soll das Einschwimmen des 120 Meter langen Mittelteils erfolgen. Damit ist dann die erste Brückenhälfte aber noch lange nicht fertig. Richtung Rheinland-Pfalz sind bisher kaum Stahl-Überbauten erkennbar. Ende 2016 soll die neue Schiersteiner Brücke (halb) fertig sein, so dass mit dem Abriss der alten Brücke begonnen werden kann.


    Quelle 1
    Quelle 2
    Quelle 3

  • Nach den ersten Verschiebungen ragt das Brückenteil am Wiesbadener Ufer jetzt deutlich über den ersten Brückenpfeiler hinweg:



    Die Vorbereitungen für den letzten Verschub laufen:




    Auf dem Brückenpfeiler befinden sich hydraulische Hebevorrichtungen. Auf ihnen wird das Brückenteil zunächst abgesetzt.



    Auf Wiesbadener Seite ist der Brückenunterbau schon weit vorangekommen:



    Der Brückenpfeiler an der Rettbergsaue ist bis oben betoniert. Das Erreichen der notwendigen Druckfestigkeit wird aber noch einige Zeit dauern.


  • Das 130 Meter lange Brückenteil wurde gestern in die Endposition geschoben. Damit der Koloss gut über die Schienen rutschte, wurden Schmiermittel wie Teflon eingesetzt.


    Die neue Brücke soll eine längere Lebensdauer (80 - 100 Jahre) als ihre 50-jährige Vorgängerin haben. Insbesondere die Schweißtechnik sei verbessert worden.


    Artikel in der FNP

  • Ein kurzer Überblick über den Stand der Arbeiten von heute:


    Das verschobene Brückenteil in seiner Endposition auf dem Brückenpfeiler:



    Auflagefläche:



    Durch die Verschiebung ist ein langer Streifen frei geworden. Dort wird jetzt weitergebaut.


    Neuer Brückenpfeiler in Bau:



    Weitere Unterbauteile wurden eingehoben:



    Der kürzlich betonierte Flusspfeiler an der Rettbergsaue:


  • Wenn ich das richtig mitbekomme (Webcam halt) werden gerade die Behelfsbrücken für die Verschiebestrecke auf die im letzten Bild sichtbaren temporären Pfeiler aufgelegt.

  • und wieder wird ein Brückenteil still und leise verschoben. Diesmal das Teilstück auf der Rettbergsaue in Richtung Rhein/Wiesbaden. Die erste Etappe Richtung Flusspfeiler ist zurückgelegt, die Schienen vor der hinteren Stützkonstruktion aber interessanterweise zurückgebaut.

  • ^ Durch eine Webkamera ist zu sehen, dass sich das Teilstück schon in seiner Endposition befindet. Hoffentlich wird der Termin für das Einschwimmen des Mittelteils vorher in den Medien bekanntgegeben.


    Leider zeigen in der letzten Zeit nicht mehr alle Kameras den aktuellen Stand, teilweise springen sie wieder in einen älteren Baustand zurück.

  • Lückenschluss im November

    Die "Landesschau Aktuell" berichtet von der Verschiebung des Brückenteils auf der Rettbergsaue. Es ist nun in Position. Ebenso wird ein neuer Termin für das Einschwimmen des Mittelteils genannt, im November soll das Ereignis stattfinden.


    Der hier verlinkte Artikel hält auch einen sehr anschaulichen Film zum Bau der neuen Schiersteiner Brücke bereit. Empfehlung: Unbedingt anschauen!

  • Es ist fast unmöglich, noch ein Foto von den Vorbereitungsarbeiten für den Lückenschluss zu machen. Alle guten Aussichtspunkte sind abgesperrt, ebenso der westliche Rad- und Fußweg über die alte Schiersteiner Brücke.


    Auf der Wiesbadener Seite wurde eine Hubvorrichtung aufgebaut. Auf der Rettbergsaue wird eine ähnliche Anlage folgen. Damit soll das eingeschwommene Brückenteil für den Lückenschluss angehoben und in die endgültige Position gebracht werden.


    Foto aus einer ungünstigen Position, aber mit erkennbaren Einzelheiten:



    Das Anschlussstück auf der Rettbergsaue hinter der alten Schiersteiner Brücke:


  • Moinsen, auf der Zufahrt vom Mombacher Kreisel auf die A643 Richtung Wiesbaden wurde am Wochenende eine Zufahrtskontrolle mit Ampel installiert. Bei "GRÜN" zwei Kraftfahrzeuge erlaubt. Mal sehen, was das für ein Chaos anrichtet. Alles nur für die Wiederbefahrbarkeit mit LKWs.

  • Fertigstellungstermin verschiebt sich

    Der Neubau der Schiersteiner Brücke dauert aufgrund technischer Probleme länger, als zunächst geplant. Auf hessischer Seite musste kontaminierter Boden ausgetauscht werden und für die Brückenverschiebung waren Betoninjektionen notwendig. Die neue Brückenhälfte wird vermutlich erst im Dezember 2016 fertig.


    Quelle

  • Freigabe für schwere LKW

    Ab heute Nachmittag soll die Schiersteiner Brücke wieder für schwere LkW freigegeben werden. Zuvor wurde jedoch der Verkehr Richtung Wiesbaden unterbunden, da noch Fahrstreifenlegungen durchgeführt werden mussten.


    Quelle