Neubau Schiersteiner Brücke

  • Neubau Schiersteiner Brücke

    Neubau Schiersteiner Brücke


    Istzustand:


    Die Schiersteiner Brücke wurde von 1959 bis 1962 erbaut und ist mit einer Länge von 1.282 Metern die größte Brücke Hessens. Sie reicht von Wiesbaden-Schierstein bis Mainz-Mombach und verfügt auf beiden Seiten über einen kombinierten Rad- und Fußweg. Um Höhenunterschiede auszugleichen, verläuft der Brückenanschluss auf Mainzer Seite ca. einen Kilometer weit auf Betonpfeilern als Hochstraße. Das Gesamtbrückenbauwerk besteht aus sechs Einzelbrücken, die entweder aus Spannbeton- oder Stahlträgerkonstruktionen bestehen. „Da der größte Teil der Brücke in Hessen liegt und der kleinere in Rheinland-Pfalz, kümmert sich aufgrund vor Jahren getroffener Absprache zwischen den beiden Ländern allein die hessische Landesverwaltung um die Unterhaltung der Schiersteiner Brücke“. (Quelle: Wikipedia)


    Die Schiersteiner Brücke wird täglich von über 90.000 Fahrzeugen überquert (Quelle), was eine enorme Beanspruchung zur Folge hat. Schon 1997 musste die Rheinüberquerung für 21 Millionen Euro saniert werden, seit 2006 gilt sie als nicht mehr sanierungsfähig. Der Beton bröckelt an zahlreichen Stellen, eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 Stundenkilometer war erforderlich.


    Lage:



    Quelle: Satellitenfoto aus "Google Earth"


    Luftbild eines Teils der Schiersteiner Brücke:



    Bild: Kandschwar (mit GNU-Lizenz für freie Dokumentation @Wikipedia)


    Der Neubau:


    Da die alte Brücke laut einem Gutachten nur noch bis ca. 2015 genutzt werden kann, soll zunächst direkt neben der alten Brücke (in Richtung Bingen) eine neue dreispurige Fahrbahn gebaut werden. Nach deren Fertigstellung soll der gesamte Verkehr über diese drei Spuren fließen. Die alte Brücke wird ab diesem Zeitpunkt abgerissen und auf den alten Pfeilern wird bis 2018 eine neue dreispurige Fahrbahn zuzüglich Standspur gebaut. Kurios: Auf der rheinland-pfälzischen Seite wird es nur zwei Spuren geben (Koalitionsvereinbarung der SPD mit den Grünen). Das Baurecht wurde mittlerweile von beiden Bundesländern geschaffen. Den Bund werden die Baumaßnahmen nach heutigem Stand 180 Millionen Euro kosten. Erste vorbereitende Arbeiten wurden bereits durchgeführt, am Schiersteiner Kreuz hat es umfangreiche Rodungen zur Verlegung von Fahrspuren gegeben.

  • Kurios: Auf der rheinland-pfälzischen Seite wird es nur zwei Spuren geben (Koalitionsvereinbarung der SPD mit den Grünen).


    Kleine Ergänzung, ohne jetzt als großer Verfechter dieser Lösung auftreten zu wollen: Grund für diese Maßnahme ist, dass die A 643 auf Mainzer Seite durch den Mainzer Sand und den Lennebergwald führt, welche als überregional bedeutsame Naturschutzgebiete gelten und die man durch eine Autobahnverbreiterung nicht zusätzlich zerstören will. Weil es natürlich unsinnig ist, die Schiersteiner Brücke 3-spurig auszubauen, um die Autobahn dann nur 2-spurig weiterzuführen, soll stattdessen in dem Abschnitt Mainz-Mombach <=> Dreieck Mainz bei Bedarf der Standstreifen für den fließenden Verkehr freigegeben werden (MRZ).

    Einmal editiert, zuletzt von Robbi () aus folgendem Grund: Rechtschreibung

  • Von nahem betrachtet wirkt die Schiersteiner Brücke auf den ersten Blick nicht sanierungsbedürftig. Die Stahlteile sehen frisch gestichen aus, der Beton lässt für den Laien keine Risse erkennen. Die Prüfer werden aber sicher keine Mängel erfunden haben.


    Vom gegenwärtigen Zustand der Brücke habe ich heute eine Bilderserie gemacht. Die Brücke ist so lang und der Bewuchs an Land so üppig, dass es unmöglich ist, das gesamt Bauwerk auf ein Foto zu bekommen. Auf beiden Seiten der Brücke gibt es Radwege, die über verschiedene Treppen zugäglich sind. Auch auf die Rheininsel "Rettbergsaue" gelangt man über diesen Weg.


    Bückensegment von der Rettbergsaue gesehen:



    Brücke von Wiesbaden-Schierstein aus gesehen:



    Seitenansichten von einem Treppenaufgang gesehen:




    Die Treppe zur Rettbergsaue:



    Unter der Brücke:



    Stahlkonstruktion mit aufliegender Betonfahrbahn:



    Geschwindigkeitsbegrenzung, ...



    ... die auch überwacht wird.


  • Vorlandbrücke (Hochstraße Lenneberg)

    Kleine Zwischenstandsmeldung zu den Planungen im Umfeld:
    Ein Gutachten des rheinland-pfälzischen Landesbetriebs Mobilität kommt zu dem Schluss, dass die in #2 angesprochene "4+2"-Lösung technisch machbar ist. Das heißt, dass die A 643 auf rheinland-pfälzischer Seite zweispurig bleibt, aber so ausgebaut wird, dass bei erhöhtem Verkehrsaufkommen der Standstreifen mitgenutzt werden kann. Ähnliches gibt es auf der A3 und der A5 in Frankfurt bereits seit einigen Jahren.


    Neu erwähnt wurde hingegen, dass erwogen wird, die Vorlandbrücke zwischen Schiersteiner Brücke und Lennebergwald ebenfalls neuzubauen. Die offiziell Hochstraße Lenneberg genannte Brücke ist ca. 950m lang und zweispurig, verfügt aber über keinen Seitenstreifen. Folglich steht sie dem "4+2"-Konzept im Wege, weshalb von vom Land eingesetzten Experten Abriss und Neubau vorgeschlagen werden. Das könnte wie bei der Schiersteiner Brücke erfolgen, also dergestalt, dass erst eine Seite abgerissen und neugebaut wird und dann die andere. Dadurch hielten sich auch die Behinderungen in Grenzen, wenn man das ganze mit den Arbeiten an der Schiersteiner Brücke koordiniert (Quelle).

  • Baubegin vor. Mai 2013

    Hessen Mobil schreibt auf seiner Web-Seite, dass der Baubeginn für die neue Brücke voraussichtlich im Mai 2013 ist, geplantes Bauende ist 2019. Auch der HR hat einen Bericht dazu mit der Aussage, dass die neue Brücke 1.280 m lang und 44 m breit werden soll.


    Die kleine Visualisierung der neuen Brücke aus dem HR Bericht findet man hier direkt.


    Eine Web-Seite "schiersteinerbruecke.de" soll zum Baubeginn freigeschaltet werden.

  • Interessant an der Visualisierung finde ich die gefundene Lösung für die Fußgängerquerung von Ufer zu Ufer: ein an Seilen abgehängter Steg, der barrierefrei direkt vom Ufer aus beginnt uns zur Brückenmitte hin ansteigt. Für die Fußgänger und Radfahrer bedeutet das zwar die Überwindung eines "Berges", aber das gänzlich treppenfrei und unterhalb des höllisch lauten Fahrbahnniveaus der Hauptbrücke. Pfiffig, finde ich.


    Größere Visualisierungen und eine kleine Entwurfsbeschreibung finden sich übrigens auf der Projektseite des Architekten. Mal wieder ein Highlight aus dem Büro Ferdinand Heide in Zusammenarbeit mit Grontmij.

  • Vorarbeiten laufen

    Entlang des 1,5 km langen Autobahnstücks zwischen Schiersteiner Kreuz und Schiersteiner Brücke finden derzeit Arbeiten statt. Es handelt sich insbesondere um Rodungsarbeiten, es stehen aber auch einige Pfahlbohrmaschinen neben der Autobahn. Hier wird es in Zukunft zu Spurverlgungen im Zusammenhang mit dem Neubau der Brücke kommen. Der Baubeginn rückt immer näher.



  • Ca. 66000 m³ Beton, 41000 t Stahl

    Auch in der FR ist von einem Baubeginn Mitte dieses Jahres die Rede. Verbaut werden sollen die enormen Mengen von 66000 m³ Beton und 41000 t Stahl.


    Wie die Zeitung berichtet, sind wohl hauptsächlich die LKW für die Brückenschäden verantwortlich. Durch das hohe Gewicht der LKW gerät die Brücke in Schwingungen und die Schweißnähte werden somit in Mitleidenschaft gezogen. Jedes Jahr sind zahlreiche Ausbesserungsarbeiten notwendig. Zu manchen Tageszeiten sind 10% der Fahrzeuge auf der Brücke LKW.


    Die Baumaterialien für den Brückenbau sollen hauptsächlich per Schiff angeliefert werden. Zu diesem Zweck sind vier neue Bootsanleger geplant, die Anlegestelle von Raiffeisen soll mitbenutzt werden.

  • Video zum Brückenzustand

    Schon ein paar Tage alt, aber immer noch aktuell dürfte ein Video des Wiesbadener Kuriers sein, in dem Mitarbeiter von Hessen Mobil und vom Kompetenzcenter Bauwerkprüfung Erläuterungen zur alten Brücke geben.

  • Baubeginn

    Der Baubeginn soll nun Mitte August 2013 sein, der offizielle Spatenstich sogar erst im Herbst, nachdem zuletzt vom Juli diesen Jahres die Rede war. Zudem sind die Kosten recht kräftig um 28mio€ gestiegen und liegen jetzt bei 208mio€. Die oben von Beggi festgehaltenen Vorarbeiten (v.a. Rodung) sind schon eine Weile abgeschlossen. Die Fertigstellung soll nach wie vor 2018 erfolgen, auch die oben von MatthiasM verlinkte Visualisierung mit dem gelungenen Fuß- und Radweg scheint noch aktuell zu sein (Quelle: hr).

  • Es ist schon ein ziemlicher Hammer, dass man auf der wohl wichtigsten Verbindung zwischen den zwei Landeshauptstädten nur mit 60 km/h über eine marode Brücke fahren muss. Schließlich fahren mehr als 90.000 Fahrzeuge täglich über diese Brücke (!!!). Gerade für das dicht besiedelte Rhein-Main Gebiet sind solche Zustände völlig untragbar.


    Generell ist es gut zu sehen, dass der Bund für stark beanspruchte Infrastruktur in Ballungsräumen weiterhin viel Geld in die Hand nimmt und der "Aufbau West" ernst genommen wird. Auch an Fahrradfahrer wurde gedacht, gut so. In den mittlerweile unregierbaren Vereinigten Staaten würde ein 208 Mio teurer Brückenbau als "wasteful government spending" in der Luft zerrissen.

  • Die Vorarbeiten am Schiersteiner Kreuz und bei der Schiersteiner Brücke laufen schon seit dem Frühjahr dieses Jahres. Bisher wurden Rodungsarbeiten, Verlegung von Kabeln, Gründungsarbeiten (nur Autobahnkreuz) und Brückenbauarbeiten (nur Autobahnkreuz) durchgeführt. Die Welt berichtet, dass ab Mitte August Baustraßen angelegt werden sollen. Da sich die Stahlpreise erhöht haben, werden die Baukosten jetzt auf 206 Millionen € geschätzt. In fünf Jahren soll alles fertig sein.


    Vorarbeiten unter der Schiersteiner Brücke:


  • Weiterer Verlauf der A 643

    ^ Derweil setzt sich der Streit um den geplanten Ausbau der A 643 zwischen Schiersteiner Brücke und dem Mainzer Dreieck fort. Der in #2+4 angesprochenen Planung einer 4+2-Lösung bei der Autobahn (kein sechsspuriger Ausbau, sondern Ertüchtigung der Seitenstreifen zur zeitweisen Verkehrsfreigabe je nach Bedarf) wurde von Berlin her eine Abfuhr erteilt. Peter Ramsauer ordnete per (rechtlich bindender) Weisung einen sechsspurigen Ausbau an (MRZ). Das wollen Stadt, Land und etliche Organisationen natürlich nicht auf sich sitzen lassen und daher gegen gegen diese bundesauftragliche Weisung Widerspruch einlegen. So könnte sich die Weisung eventuell nicht mit der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie vertragen, die eine Verschlechterung eines geschützten Gebietes (wie es der Mainzer Sand ist) nur unter strengen Kriterien erlaubt. Mit anderen Worten: Es werden wohl Jahre ins Land gehen, bis neben der Schiersteiner Brücke auch für die restliche A 643 eine Lösung gefunden worden und Ruhe eingekehrt ist.

  • Spatenstich

    Heute war offizieller Baubeginn der neuen Schiersteiner Brücke. Hohe Repräsentanten wie der Bundesverkehrsminister waren zum "ersten Spatenstich" erschienen. Ramsauer habe ein Machtwort gesprochen und durchgängig den sechsspurigen Ausbau verlangt, berichten einige Zeitungen (z. B. FNP und Focus online). Auf rheinland-pfälzischer Seite sollte nach dem Willen der Grünen eine Verengung auf vier Spuren erfolgen, aus Naturschutzgründen. Angeblich könnten nun gerichtliche Klagen den Bau um Jahre verzögern. Wegen der Baufälligkeit der alten Brücke sind Verzögerungen aber eigentlich nicht möglich.

  • Baustart, Gründungsarbeiten laufen, neue Webcams

    Anfang Oktober haben die Gründungsarbeiten für die neue Brücke begonnen, das wird auf einer Seite von "Hessen Mobil, Straßen- und Verkehrsmanagement" berichtet. Für die jetzt im Bau befindliche Brückenhälfte werden 15 Pfeilerreihen errichtet, für die je mindestens acht Bohrpfähle mit einem Durchmesser von 1,80 m und einer Tiefe von bis zu 33 Metern notwendig sind. Gearbeitet wird im 24-Stunden-Betrieb. Die Bohrpfähle für die zwei neuen Flusspfeiler im Bibricher Fahrwasser werden mit einem auf Pontos schwimmenden Bohrgerät erzeugt.


    Die Bauarbeiten lassen sich durch eine stattliche Anzahl von Webcams beobachten.

  • Pfahlgründung für neue Brückenpfeiler

    Seit Oktober wird rund um die Uhr an den Bohrpfählen für die Pfeiler der neuen Brückenhälfte gearbeitet. Die alte Schiersteiner Brücke bleibt während der Bauarbeiten voll zugänglich, so dass sich die Arbeiten von oben beobachten lassen. Besonders interessant ist das Bohren der Pfähle im Rhein, also unter Wasser. Eine große Baumaschine von Bögl steht hierzu auf einem Schiff.


    Pfahlgründung am Wiesbadener Ufer:



    Pfahlgründung im Rhein:



    Die ersten acht Pfähle für einen neuen Brückenpfeiler sind fertig:



    Pfahlgründung im Rhein von oben:



    Da die Bohrpfähle bis zu 33 Meter tief sind, ist ein Bewehrungskorb nicht lang genug. Es werden daher zwei Stück nacheinander versenkt. Den ersten lässt man anfangs noch ein Stück herausstehen, um den zweiten daran zu befestigen.




    Das nach oben beförderte matschige Erdreich wird auf ein Schiff geladen:



    Auch auf der Rheininsel 'Rettbergsaue' laufen die Arbeiten. Sämtliches Material und alle Baumaschinen müssen mit einem Schiff angeliefert werden. Der Aufwand scheint erheblich zu sein.



    Auf der Rettbergsaue wird eine Baustraße aufgeschüttet. Nach Abschluss der Arbeiten wird sie vermutlich wieder abgetragen.



    Auch auf der Mainzer Rheinseite wird schon gearbeitet:


  • Die Fundamente für die Brückenpfeiler sind am Schiersteiner Ufer alle fertig. Zu Wasser, auf der Rettbergsaue und am Mainzer Ufer werden noch Gründungspfähle gebohrt. An einigen Stellen wird bereits an den Brückenpfeilern gearbeitet, die v-förmige Gestalt zeichnet sich an den herausstehenden Bewehrungseisen und an einem eingeschalten (vielleicht sogar schon betonierten) Exemplar ab. Bin schon gespannt, wie die Fundamente im Wasser hergestellt werden.


    Widerlager auf der Schiersteiner Rheinseite:



    Fertiges Brückenpfeiler-Fundament:



    V-förmiger Brückenpfeiler:



    Arbeiten zu Wasser, auf der Rettbergsaue und ganz hinten auf Mainzer Gebiet:


  • Inzwischen ragen die ersten Pfähle aus dem Rhein. Daneben werden Spundwandbohlen eingerüttelt. Vermutlich soll hier ein wasserfreier Raum im Fluss entstehen, damit die Arbeiten am Brückenpfeiler trockenen Fußes erfolgen können.




    Auf dem Rhein ist ziemlich viel los, an drei unterschiedlichen Stellen wird mit Hilfe von Schiffen gearbeitet.



    Weitere Bohrpfähle werden erstellt:



    Auf der Rettbergsaue zeigen an einigen Stellen herausragende Bohrpfähle die Standorte für weitere Brückenpfeiler an. Der Arbeiter hat sich zum Größenvergleich auf einen Pfahl gestellt:



    Am Schiersteiner Ufer sind die Arbeiten am weitesten. Hier sind schon zwei Brückenpfeiler und ein Widerlager deutlich erkennbar. Die Arbeiten an den Hilfs-Stahlkonstruktionen für den Brückenbau laufen schon seit ca. einer Woche.




    Teile für die Rahmenkonstruktion werden verschraubt:


  • Die Stahlarbeiten neben der alten Schiersteiner Brücke sind zwischenzeitlich gut vorangekommen und ein Teilstück des Unterbaus der neuen Brücke ist ansatzweise zu erkennen. Um besser an die Bohrpfähle nahe des Schiersteiner Ufers zu gelangen, wurden Spundwandbohlen eingerammt und der Bereich mit Schotter aufgefüllt.


    Bilder, diesmal nicht von oben, sondern eher aus der Froschperspektive:





    Auch auf der Rettbergsaue werden die Brückenpfeiler v-förmig, wenn man genau hinsieht, erkennt man die ersten Halterungen für die Schalung:


  • Abrissarbeiten am Schiersteiner Kreuz

    Dieses Wochenende ist die A66 am Schiersteiner Kreuz für 55 Stunden gesperrt. Die Ursache sind Abrissarbeiten von Brückenbauwerken der A643, die über die A66 führen. Der Verkehr wird ab sofort über Behelfsbrücken umgleitet.


    Einen interessanten Film vom Abriss gibt es bei hr-online zu sehen.