Ostend-Boom geht weiter / links und rechts der Hanauer

  • Ostendstraße 61


    ^ Das Projekt beobachte ich schon seit letzter Woche , da wurden die Balkone abgesägt (ist 50m Luftlinie von meinem Balkon entfernt) und dachte die bauen nur einen Aufzug, tunnelklick: danke für die Info! Eben wird die Außenwand für die 5.Etage angesetzt


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  • Das ist einer der Leerstände, von denen ich neulich # 1417 schrieb. Habe ich auch vorgestern bei einem Spaziergang entdeckt, nachdem es die ganze Zeit nur nach Betonsanierung oder etwas in der Art aussah. Interessante Ideen, um so eine 60er Jahre Niedrigstandardhütte (die superschmalen Balkontüren sind der Hit) halbwegs ins 21. Jahrhundert zu befördern - und dank besseren Standards höhere Mieteinnahmen zu erzielen.

    Die Röhrenreste, die noch neben dem neuen Aufzugschacht kleben, sind die Hinterlassenschaft der Lüftungsanlage des vietnamesischen Restaurants, das sich früher lange im Erdgeschoß befand. Darum ist es allerdings schade.

  • Hanauer Landstraße 136 + 200



    Ansicht von der Lindleystraße auf das Gebäude Hanauer Landstraße 136. Hier hat das Erdgeschoss seinen Deckel bekommen.



    und die Hanauer Landstraße 200 hat jetzt ein Werbedisplay. Im südlichen Bereich der Baustelle hat man Bodenniveau erreicht




  • Quartier East

    Vom "Vorletzten" zuletzt hier erwähnt und abgelichtet sind nun auch letzte damals noch ausstehende Arbeiten erledigt.

    Ein (m.M. nach) sehr gelungenes Ensemble aus alt und neu. Informatives dazu vom Architekten selbst.

    Da sieht man auch, dass an den Fassaden der Altbauten mehr verändert wurde, als man bei einem flüchtigen Blick erkennen mag.


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    Ich hätte allerdings anderen Naturstein am Sockel der Altbauten gewählt:

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    Fassadendetail und Naturstein aus der Nähe:

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  • Hanauer Landstraße 409 (Feuerwache 40, geplant)


    Im Zuge der Offenlage des B-Plans 941 „Östlich A661 - Hanauer Landstraße / Peter-Behrens-Straße“ wird ein Vorhaben bekannt, das wir noch nicht kennen. Am nordöstlichen Quadranten des Ratswegskreisesls (gegenüber dem neuen Interxion-Rechenzentrum), vor dem Peugot-/Citroen-Händler weist das Strukturkonzept eine Gemeinbedarfsfläche mit der Bezeichnung Feuerwache auf. Es dürfte sich um einen Ersatzstandort für die Feuerwache 40 handeln, die vor 20 Jahren in der Franziussstraße 20 (Nähe Staustufe) eröffnet wurde.


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    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 02.2022,© Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation


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    © Stadtplanungsamt Frankfurt am Main


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    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Orhtofoto 2021




    Das Grundstück Hanauer Ldstr. 409 ist rd. 8.800 m² groß und steht in städtischem Eigentum. Gegenüber dem Standort Franziusstraße ist es verkehrsmäßig besser angebunden und liegt wahrscheinlich strategisch günstiger. Derzeit wird das Grundstück als Lagerplatz für Kraftfahrzeuge genutzt.




    Im Übrigen wird über den B_941 noch in anderer Hinsicht zu sprechen sein.

  • B-Plan 941 „Östlich A661 - Hanauer Landstraße / Peter-Behrens-Straße“ (in Aufstellung)

    Der B-Plan 941 weist neben der schon erwähnten Fläche für die Feuerwehr noch weitere Dinge auf, die erwähnenswert sind.


    - die Entlastungsstraße nördlich parallel zur Hanauer Landstraße = Verlängerung der Ferdinand-Happ-Straße bis zur Einmündung an der Daimlerstraße ist als Straßenfläche eingetragen. Von dieser Straße war schon öfter die Rede, aber planungsrechtlich abgesichert war sie bisher nicht. Am Bau der Straße sah sich die Stadt durch das RP Darmstadt gehindert, das irgendwelche Bedenken hinsichtlich der Kreuzung der Hafenbahngleise formuliert hatte; ob das inzwischen ausgeräumt ist und wie ggf. dort eine Lösung aussieht, sagt der B-Plan nicht.


    - südlich der Hanauer Ldstr. ist seit den 90er Jahren ein Gewerbepark, der neben Gewerbebetrieben auch die früheren Rechenzentren von Interxion beherbergt.


    Die Rechenzentren im Bereich der Weismüllerstraße wurden durch die Firma Interxion errichtet und verwaltet. Durch die Firma Interxion wurden zielgerichtet angrenzende Flächen im Bereich der Weismüllerstraße aufgekauft und mit Rechenzentren bebaut.
    Zuletzt erfolgte der Erwerb des Gewerbeparks Ost, eines großen Grundstücks von circa 6,5 ha zwischen der Weismüllerstraße und der Hanauer Landstraße. Durch die vorgesehene Betriebsverlagerung der Firma Samson stehen nun weitere mögliche Erweiterungsflächen im Fokus der Rechenzentrenbetreiber.


    Quelle (S.10)

    Interxion hat also den Gewerbepark erworben, um ihn mit weiteren Großzentren zu bebauen. Im Zuge einer Neustrukturierung des Bereichs, der auch das Samson-Gelände umfasst (Samson zieht bekanntlich nach Offenbach) wird der RZ-Cluster eingegrenzt, über die markierte Grenze hinaus, sollen dort keine weiteren RZ mehr zulässig sein. Die RZ-Flächen werden als Industriegebiet Rechenzentren festgesetzt; das ermöglicht eine intensive Nutzung mit großen Baumassen mit geringen Abständen.



    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Orhtofoto 2021



    Die wenig intensiv (im Wesentlichen 2-geschossig) bebauten 6,5 ha des Gewerbeparks werden demnach in absehbarer Zeit umstrukturiert und neu bebaut werden. Der B-Plan sieht vor, dass die RZ-Nutzung nicht mehr bis an die Hanauer heranreicht, es soll vom KFC-Gelände bis zur Daimlerstraße einen rd. 30 m tiefen Streifen für „normale“ gewerbliche Nutzung geben. Damit wird vermieden, dass die Sicherheitszäune der RZ direkt an der Hanauer stehen, sie rücken von der Schauseite weg in die zweite Reihe. Das lässt eine gewisse Aufwertung der Südseite der Hanauer erwarten.


    - das Gebiet erhält eine Durchwegung mit öffentlichen und privaten Grünflächen. Östlich der A661 wird das Mainufer öffentlich zugänglich bis zur Einmündung des Oberhafenbeckens, dieser Streifen dürfte ca. 40 m breit sein. Perspektivisch soll es von dort durch die Industrieflächen hindurch eine öffentliche Verbindung nach Norden – über die Bahngleise hinweg - in den Riederwald geben.


    - garniert wird die B-Plan-Aufstellung mit einer Vorkaufssatzung.


    Auf der Seite des Stadtplanungsamtes gibt es eine anschauliche Power-Point-Präsentation zum Thema.

  • Zur Erwerbung des Gewerbeparks Ost durch Interxion wäre anzumerken, dass es sich dabei im Wesentlichen um einen Rollenwechsel vom Mieter zum Selbstnutzer handelt. Interxion hatte den Erwerb der Fläche aus den Händen von Beos im Juli 2020 bekannt gegeben. Damals war nur in Erfahrung zu bringen, dass dort 20.000 qm Nutzfläche bereits durch Rechenzentren belegt waren und dass dazu noch 17.000 qm Büros und 5000 qm für Lagerflächen und sonstige Nutzungen kamen. Insgesamt war von 21 Mietern die Rede.


    Welchen Anteil davon Interxion schon selbst belegte, wollte man mir damals nicht sagen. Es dürfte aber klar sein, dass die RZ-Fläche von Interxion selbst belegt ist. Da auf dem Gelände auch die Verwaltung des Unternehmens sitzt, dürfte es auch einen erheblichen Teil der Bürofläche selbst abdecken. Unter den 21 Mietern werden auch noch einige Dienstleister sein, die unmittelbar an Interxion hängen. Aber es wurde damals schon angekündigt, nach Auslaufen der Mietverträge dort ebenfalls RZs hinzustellen.


    Da wird man also im Wesentlichen eine Füllung der wenigen noch bestehenden Lücken mit weiteren Rechenzentren sehen. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem ein Refurbishment der älteren RZs ansteht, der eventuell auch eine Änderung der Gebäudehüllen als geboten erscheinen lässt.

  • Atreeum (Hanauer Landstraße 211) - FRAMES (Hanauer Landstraße 200) - Osthafenplatz


    Beim Atreeum werden im südlichen Baustellenbereich an der Hanauer Landstraße die ersten gelben Stützen ausgebaut. Unter den noch verbleibenden wird noch kräftig Beton eingefüllt. Ein "Fenstermuster steht auch.





    Die Kellerdecke des FRAMES hat fast die Hanauer erreicht



    Den Osthafenplatz kann man mMn nach seinem Umbau nicht als Platz bezeichnen, eher als Parkplatz mit ein paar Bäumen (werden noch gepflanzt) dazwischen. Der Kreisel ist noch in der Mache.




  • Der Osthafenplatz ist in meinen Augen ein erneutes Top-Beispiel für eine meiner Lieblingsaussagen: Frankfurt kann keine Plätze. Thomas benennt es mit Parkplatz sehr richtig. Ein Parkplatz mit umlaufend je zwei Fahrspuren. Das betoneingefasste Beet zur Hanauer Landstraße hin bietet weder durch die Einfassung, noch deren Höhe Sitzmöglichkeiten. Selbst der Raum mittig zwischen den zwei Fahrzeugreihen ist versiegelt. Parkplätze finden sich im nahen Umfeld eigentlich nicht gerade wenige - insbesondere im Verlauf der Lindleystraße Richtung Osten sind viele meist unbenutzt.


    Bereits jetzt, aber gerade mit Bezug der Flächen und Wohnungen auf dem Oststern-Areal hätten hier viele Menschen einen Platz für ihre Mittagspause oder ein Zusammenkommen nach Feierabend gefunden - die bereits bestehende Gastronomie hätte davon ebenso profitiert wie noch kommende. Auch eine einheitliche Gestaltung gemeinsam mit dem entstehenden Platz auf dem Oststern-Areal über die Hanauer hinweg hätte ein tolle Wirkung gehabt.


    Die Stadt vermeldete das Projekt unter dem Titel „Umgestaltung des Osthafenplatzes“ und als Teil der Maßnahme „Verbesserung der verkehrstechnischen Erschließung im Entwicklungsbereich Frankfurter Osten“. Nun - selbst diesem Anspruch wird man meiner Meinung nach nicht gerecht, abgesehen von neuem Asphalt und teuren Pflastersteinen als Parkgrund hat sich hier weder für die Allgemeinheit, noch für die Verkehrsteilnehmer irgendetwas spürbar verbessert.

    Und so reiht sich der Osthafenplatz ein und es bleibt dabei: Frankfurt kann keine Plätze.

  • Sehr treffende Analyse, Micha81. Angesichts des Leitsatzes mit Frankfurt und den Plätzen wird auch der Gestaltung der Kreisverkehr-Mittelinsel mit Hochspannung entgegen gefiebert. Kommt kesse Kreiselkunst? Wahrscheinlicher doch etwas zur Rettung des Weltklimas. Oder halt wieder nur Spontangrün aufgrund eines erwarteten Haushaltsdefizits von 219 Millionen Euro im laufenden Jahr. Baumpflanzungen jedenfalls sind wegen vorhandener Leitungstrassen nicht möglich, entnehmen wir der Bau- und Finanzierungsvorlage aus dem Jahr 2018.


    Die Baumaßnahme wurde übrigens mit 2,8 Millionen Euro kalkuliert. Aber da kommt wie gewohnt bestimmt noch etwas on top. Immerhin sind noch jeweils fünf Bäume zwischen den beiden Fahrbahnen und der Randbebauung zu erwarten. Auch der Mittelstreifen zwischen den Stellplatzreihen soll von drei kleinen Grünflächen mit jeweils einem Baum unterbrochen werden. Und wer weiß, vielleicht lässt sich die Stadt noch zur Aufstellung von Sitzbänken im Bereich des künftigen Brunnens, der denkmalgeschützten ehemaligen Pferdetränke (Bilder), hinreißen.

  • Ostendstraße 61


    In den letzten 3 Wochen ist hier viel passiert. An der Rückseite des Gebäudes wurde eben das letzte Holzelement (soweit ich das erkannen konnte) eingesetzt. Oben links, wo der Herr mit dem roten Holzfällerhemd steht. Die Wohnungen werden eine erheblich höhere qm Zahl haben. Im Dachstuhl wird zurzeit auch stark gewerkelt, vielleicht ein noch folgender Ausbau. (tunnelklick hat hier schon berichtet)


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    Aufgrund der Arbeiten bin ich mal in die Ostendstraße gegangen um die Front zu zeigen. Neben den Holz-Anbauten wird Haus komplett gedämmt.


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    Detail

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  • Danke thomasfra für die Bilder!


    Interessante Idee per Stockwerk überspringende Erker zu installieren und die Holzlattung unterschiedlich zu lasieren. Gleichzeitig dient der Erker auch als Balkon. Wobei diese Konstruktion den Balkon schon fast zur Loggia macht. Da zunehmend mit nachhaltigen Baustoffen gebaut werden soll, werden wir deshalb vermehrt Holzfassaden sehen. Prinzipiell finde ich das gut. Denn die verwendeten Hölzer können auch abseits von Naturfarbtönen lasiert und die vorgefertigten Holzfassaden könnten ab Werk schon stärker profiliert und strukturiert werden was insgesamt die Fassadengestaltungen lebhafter, abwechslungsreicher und interessanter machen könnte. Mal schauen ob Bauherren und Architekten diese einfach innewohnenden Möglichkeiten aufgreifen und umsetzen.

  • Das Projekt "Ostendstraße 61" finde ich sehr spannend und hatte am gleichen Tag wie thomasfra Bilder gemacht von der Anlieferung der Fertigteile. Vielleicht interesessant für alle hier. Ansonsten dürft Ihr den Post gerne wegen Dopplung löschen. Freue mich auf die Fertigstellung des ehemals recht tristen 60er-Jahre-Kastens.






    Bilder von mir von letzter Woche.

  • Ostendstraße 61


    Ich finde es auch interessant, vor allem weil ich direkt auf die Rückseite des Gebäudes gucke. Nachdem man gestern den Dachstuhl komplett abgerissen hat, sind heute schon erste Fertigteile für die neue Etage gestellt worden. (hier noch mit Dachstuhl)



  • Geplanter Hotelneubau Ferdinand-Happ-Straße 3-5

    Schon etliche Jahre im Projektstatus ist ein Hotelneubau am westlichen Ende der Ferdinand-Happ-Straße. Jetzt wird das Vorhaben auf dem Areal, das derzeit überwiegend von der Autovermietung Buchbinder genutzt wird, wieder aktuell.


    Angrenzend an den Durchgang zur U-Bahn-Station und zum Ostbahnhof befinden sich zwei kleine Grundstücke, die Eigentum der Stadt Frankfurt sind. Die Stadt möchte die insgesamt 240 m² große Fläche für 648.000 Euro an die Maintaunus Immobilien Vertriebs-GmbH verkaufen (hinter der Gesellschaft wird Mainterra stehen). Die Käuferin benötigt die Fläche zur Arrondierung ihrer angrenzenden privaten Grundstücke.


    Nach wie vor hat Mainterra die Absicht, auf dem Gesamtareal einen Hotelkomplex mit zwei Untergeschossen zu errichten. Das "Bauvorhaben wird bereits seit einiger Zeit mit dem Stadtplanungsamt beraten, es wird dem zukünftigen Bebauungsplan entsprechen und sich in die Eigenart der näheren Umgebung einfügen", heißt es in einem Magistratsvortrag vom 4. März 2022 (PDF) bezüglich des Grundstücksverkaufs.


    Zum Hotelprojekt unter anderem ein Beitrag von September 2016. Weil das lange her ist, unten nochmals die Visualisierung, weiterhin auf der Mainterra-Website zu finden. Unverändert auch der Projektname "Ferdinand-Happ-Straße II" sowie die Eckdaten mit 16.500 m² Bruttogeschossfläche, 315 Hotelzimmern und 50 Millionen Euro Gesamtinvestition.


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    Bild: Mainterra Immobilien GmbH


    Plan mit den städtischen Grundstücken die verkauft werden sollen, Hausnummer 3 ist das Buchbinder-Vermietungsbüro, und Luftbild des Bereichs:


    Bild: https://abload.de/img/3132132132131s0j7i.jpg    Bild: https://abload.de/img/888821351351edj6v.jpg

    Plan links: Stadt Frankfurt | Bild rechts: © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main (Orthofotos 2021)

  • Schön das es an der Stelle endlich weiter geht und das Viertel nun bis zur U-Bahn komplettiert wird.

    War der Kopf des Gebäudes (zum Eingang der Bahn hin) nicht damals sogar als kleiner Hochpunkt geplant.
    Wenn ich mich recht erinnere, hatte die Planung für das Gebäude eine ähnliche Kubatur wie die ehemalige Fiat-Zentrale mit auskragenden Obergeschossen. Davon ist nur leider keine Visualisierung mehr zu finden.

    Man kann es aber auch auf dem hier von Schmittchen gezeigten Bild am Schattenwurf am oberen Bildrand erahnen.

  • Wahrscheinlich ist die Visualisierung des Hotelprojekts nicht ohne Grund oben abgeschnitten. Aber was Du meinst, war noch überwiegend ein Bürohaus, das "Geschäftshaus am Ostbahnhof". In diesem Strang in einem Beitrag von September 2012 vorgestellt. Der Vorläufer war ein Entwurf von Jo. Franzke Architekten.


    Bild: http://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/mainterra_ferdi-happ-str_big.jpg

    Bild: Mainterra / Jo. Franzke Architekten

  • Danke für die Rückwärts-Recherche Schmittchen – Es könnte in der Tat sein, dass das zumindest die verschwommene Erinnerung an eine Kubatur ähnlich der ehemaligen Fiat-Zentrale getriggert hat. Allerdings meine ich da gab es sogar noch eine weitere zwischen dieser Variante und der gestern geteilen oben abgeschnittenen Variante. Womöglich war es sogar, die oben abgeschnittene Variante bevor sie oben abgeschnitten wurde!? Aber vielleicht spielt mir mein Verstand auch einen Streich. Wir werden's wahrscheinlich nie erfahren. Ist aber ja eigentlich auch egal. Wie Du bereits geäußert hattest, schneidet man ein Visual ja nicht ohne Grund oben ab und das scheint so nun mal den Status Quo der Planung zu zeigen.

    Wenn jetzt aber Bewegung in die Sache kommt, gibt's demnächst ja wahrscheinlich ohnehin bald neues Futter und man wird hoffentlich etwas mehr zu sehen bekommen als diese eine verkrüppelte Visualiserung.

    Ich freu mich auf jeden Fall sehr, dass es hier weiter geht. Dieses Projekt und das Hafenpark Baufeld Nord schliessen endlich die letzten offenen Wunden zwischenen der neuen, revitaliserten Hanauer und dem „City-Teil“ der Straße. Als ich um die Jahrtausendwende in die Stadt kam, war nach dem sehr präsenten (weil größtenteils frei stehenden) Bahndamm nichts als Industrie und Gewebe. Er erschein mir damals irgendwie immer wie eine art Stadtmauer, danach war mehr oder weniger Ende Gelände. Heute ist der Bahndamm als solcher kaum noch wahrnehmbar, die Stadt hat ihn nahezu komplett verschluckt. Urbanes Leben ist wie ein Dschungel einfach darüber und drum herum gewuchert und das Verschwinden der letzten Brachen am Damm selbst wird diesen Prozess vollenden. Es wächst nun auch optisch zusammen, was zusammen gehört.