Ostend-Boom geht weiter / links und rechts der Hanauer

  • Im Jahr 2012 wurde ein projektiertes Geschäftshaus vorgestellt, das auf dem Buchbinder-Areal stehen und bis zum südlichen U-Bahn-Zugang Ostbahnhof reichen soll. Dazu oben Beitrag #626. Auf der Visualisierung ist auch östlich anschließende Bebauung zu sehen. Womöglich liegt der Eintragung in der Stadtkarte das städtebauliche Rahmenkonzept von Jo. Franzke für diesen Bereich zugrunde, keine konkrete Planung. Ausschnitte aus dem Plan von 2014 gibt es hier und dort. Der verzeichnete Grundriss ist allerdings detaillierter als im Rahmenkonzept.

  • Das wird es sein, denn das in #1072 genannte Projekt von 2012 ist vom selben Entwickler. An derselben Stelle, eben dem Buchbinder-Areal, ist demzufolge statt eines Geschäftshauses nun ein Hotel mit 315 Zimmern geplant. Baubeginn soll Anfang 2017 sein, Fertigstellung 2019.



    Bild: Mainterra Immobilien GmbH


    Mit dem Bau des östlich anschließenden Wohngebäudes soll noch Ende 2016 begonnen werden, Fertigstellung zwei Jahre später. 140 Eigentumswohnungen sind geplant. Dort stehen immer noch die maroden Zelte des gescheiterten "Nelson Müller's Cotton Club".



    Bild: Mainterra Immobilien GmbH

  • Hanauer Landstraße 14

    Das Traumobjekt an der Hanauer, alle Jahre wieder passiert mal was, mal sollte es ein Hotel werden, dann wird ein wenig Restfarbe aufgetragen, jetzt gibts ein neues Bauschild, die Werbeplakate wurden von den Scheiben entfernt und innen siehts nach Bautätigkeiten aus - wann kommt endlich der Abriss?



    Bauschild

  • Medico (Lindley-Quartier)

    Vom Medico gibt es auf der Projektseite von TEK TO NIK Architekten eine leicht überarbeitete Visualisierung:



    Visualisierung: TEK TO NIK Architekten, Frankfurt


    Die Front steht nun frei, sodass der verglaste doppelgeschossige Eingangsbereich sofort ins Auge springt. Wenn ich es richtig deute, wird - analog zu ihrem FortySeven-Projekt an der Mainzer Landstraße - der Eingangsbereich asymmetrisch. Er kontrastiert damit mit der ansonsten symmetrischen Strenge des würfelförmigen Gebäudes. Eine Änderung zum zuvor veröffentlichten Entwurf ist der Austritt in der oberen linken Ecke des Gebäude. Die Raucher wird's freuen.


    Das Gebäude soll schon im ersten Halbjahr 2017 bezugsfertig sein.

  • Wohnbauprojekt Ferdinand-Happ-Straße 9-19

    In #1071 ging es bereits um dieses Bauvorhaben, in #1074 (unten) gibt es eine Ansicht. Der aktuelle Projektstand ergibt sich aus einer Stellungnahme des Magistrats von gestern (ST 1477): Ein Bauantrag sei eingereicht worden, das Genehmigungsverfahren aber noch nicht abgeschlossen.

  • Ferdinand

    Das Wohnbauprojekt Ferdinand-Happ-Straße 9-19 wird "Ferdinand" heißen. Die Erdarbeiten beginnen in ein bis zwei Monaten, berichtet die Frankfurter Rundschau. Die Planung stammt von Wentz & Co. Bei dem in #1074 gezeigten Entwurf scheint es zu bleiben.


    Die Preise der Eigentumswohnungen sollen bei 4.800 Euro/Quadratmeter beginnen. Von den 140 Wohnungen werden 40 öffentlich gefördert (nach dem "Frankfurter Programm für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau"). Mainterra ist seit 2010 Grundstückseigentümer; dass erst jetzt mit dem Bau begonnen werden kann, liegt daran, dass die Stadt noch keinen Bebauungsplan erstellt hatte.

  • ^ Eine recht ausführliche Vermarktungsseite mit Bildern auch zur variantenreichen Innengestaltung ist unter ferdinand-frankfurt.de zu finden, Grundrisse beispielsweise auf dieser Unterseite. Eine weitere Gebäudeansicht daraus:



    Bild: Mainterra, Frankfurt.


    In den einschlägigen Immobilien-Plattformen stehen die noch zu errichtenden Wohnungen bereits zum Kauf bereit. Beispiel (EDIT: Vertipper korrigiert, danke, Humpty!): Eine 105 qm große Wohnung im 2. OG für 520.000 Euro.

  • Ferdinand-Happ-Straße

    Schon toll, was hier an (dringend benötigtem) Wohnraum entsteht. Und auch die Entwürfe sehen ja schon hübsch aus. Bei den ganzen Wohnungsbauten an der Ferdinand-Happ-Straße muss ich mich aber fragen, ob man damit die - zumindest vor einigen Jahren intendierte - Rolle dieser Straße für den Individualverkehr nicht über den Haufen wirft.


    Die Ferdinand-Happ-Straße soll ja irgendwann noch einmal unter der Ratswegbrücke bis zur Dieselstraße durchgebunden werden, damit der Straßenverkehr mit Ziel Frankfurt Innenstadt, der die Hanauer Landstraße von Osten her benutzt, unter Umgehung des kritischen Knotenpunkts Ratswegkreisel abfließen könnte. Bei dem signifikanten Wohnungsbau und anderen Erschließungsmaßnahmen (außerdem sind ja noch mehrere Supermärkte dort zugänglich und der Container-Bahnhof ist ja auch noch da...) habe ich den Eindruck, dass der dort entstehende Quell-/Zielverkehr die ursprüngliche Aufgabe als Entlastungsstraße für die Hanauer Landstraße sehr erschweren wird. Und die Anwohner der neuen Wohnungen werden sich sicher darüber freuen, wenn es auch an der Straße genügend Parkplätze gibt und der Verkehr vielleicht nur mit Tempo 30 dahinrauscht...


    Das soll kein Argument gegen den Wohnungsbau dort sein, aber gibt es eine konzeptionelle Weiterentwicklung der Verkehrsplanung in diesem Viertel?

  • ^^mit Erwerbsnebenkosten also fast schon 600.000 € für eine 105 sqm Wohnung im zweckmäßig gestalteten Geschosswohnungsbau 2. OG zwischen gut befahrener Straße und Gleisen. Geht sowas tatsächlich gut weg in FFM?


    Wir sind in D schon längst mittendrin in einer Immobilienblase, wenn es dazu einen Beweis bräuchte, dann hat man ihn hier.

  • Lindley-Quartier + Oskar

    Quartier B im Lindley-Quartier hat seine Endhöhe erreicht



    teilweise sind die Fenster eingesetzt



    Quartier C (FCA Fiat Chrysler) ist über Straßenniveau hinausgewachsen, von der Hanauer Landstraße und der Lindleystraße gesehen




    beim Hotel Lindley geht es nach etwas Stillstand weiter



    OSKAR, der östliche Bereich ist fast komplett verkleidet, der westliche Bereich in tiefem Rot ist gut fortgeschritten



    an beiden Gebäudeteilen sind Vorsprünge in der Verkleidung zu erkennen



  • Hotelprojekt "Ferdinand II", Ferdinand-Happ-Straße 3-5 (geplant)

    Das oben erwähnte Hotelprojekt auf dem bisher von der Autovermietung Buchbinder genutzten Areal nennt Mainterra "Ferdinand II". In Beitrag #1074 gibt es auch eine Visualisierung. Das Hotel soll in der Vier-Sterne-Kategorie platziert werden (Q). 315 Zimmer sind geplant. Die Bruttogrundfläche wird mit 16.500 m² angegeben, die Investitionssumme mit 50 Millionen Euro. Gebaut werden soll zwischen 2017 und 2019. Einen Betreiber gibt es noch nicht.

  • Ferdinand und Oskar

    Ferdinand:
    Ich hoffe, dass das Hotel auch wirklich so gebaut wird; auch mit den getönten Scheiben. Denn dieser Entwurf hat Charme.


    Oskar:
    Leider ist die Gestalt der Außenhaut ein wenig gewöhnungsbedürftig. Schade, dass der Stein beim Oskar nicht heller ausgefallen ist und auch die Ton-in-Ton-Verfugung nicht aufhellt. Aber das Ergebnis wird ganz gut sein.
    Bei der Residence staune ich über die roten Fugen in rotem Stein. Eigentlich nicht schlecht. Ich hoffe jedoch , dass man nicht auf die strukturgebenden hellen Fensterbänke und Gesimse verzichtet. Denn das kleine Hochhaus ansich hätte an dieser prominenten Stelle etwas mehr Gestaltung verdient. Das kann man in Hamburg besser.