Ostend-Boom geht weiter / links und rechts der Hanauer

  • Oskar Residence ex Sudfass usw.


    Ein letztes Bild der alten Hausgemeinschaft.
    Kolb reißt ab.
    Der berühmte LH954 (Ostbahnhof Bunkerabriss) z.Z mit Longfront Geschirr, befindet schon in Lauerstellung.




    Alle Bilder sind, wie immer, mein Eigentum!

  • Wie viel man mit minimalem Mitteleinsatz erreicht, kann man aktuell am Bürogebäude Hanauer Landstraße 220 sehen. Der zuvor recht unansehnliche Klotz wurde mit einigen geschickten kosmetischen Eingriffen erheblich aufgewertet. Maßnahmen waren unter anderem ein Wechsel der Fenster, Abschlagen des Putzes an den Gebäudeecken, Anbringen von Riemchen auf dem vorhandenen Untergrund sowie eine farbliche Neugestaltung.


    Verstärkt wurde dabei die Betonung der horizontalen Gliederung durch nun durchgehende dunkle Fensterbänder. Vertikale Streifen durchbrechen zusätzlich die strengere Gliederung. Wünschenswert wäre noch eine „Entrümpelung“ des Dachbereiches.


    Wenig Aufwand – große Wirkung. Ich finde, Daumen hoch.



    Ein Zitat eines gewissen „Herrn G“ voll Theatralik – und schon bekommt auch die banalste Hauswand im Industriegebiet, wie man so schön sagt, „Pfiff“. Was wohl der Herr Baumann dazu am Telefon sagt?



    Alle Bilder von mir.

  • Schöner Beitrag, danke. Die Rallyestreifen an den Geschossbändern sind später dazu gekommen, auf der Visualisierung im Infobeitrag von epizentrum fehlen sie noch. Witzig ist, dass man auf den Fotos zweimal hinschauen muss, was schon mit dem ziemlich wildfarbenen Riemchen bekleidet ist und was noch wieder freigelegter roher Beton ist. Das Ergebnis ist, verglichen mit dem Vorzustand, ganz gut geworden, finde ich auch. Und eines steht sowieso fest: Dieser Herr G. hat eine viel flüssigere Schreibe als zuvor dieser Herr Reddy an selber Stelle.

  • Also Geschmäcker sind bekanntlich unterschiedlich, aber ich finde an diesem Gebäude überhaupt nichts gelungen: Weder die Steinverkleidung, noch diese merkwürdigen Striche in den Fenstern und von dieser Krakelei an der Seitenwand ganz zu schweigen. Das Haus war vorher häßlich, aber wenigstens unscheinbar, jetzt ist es immernoch häßlich und springt einem noch dazu direkt ins Auge.

  • Frage: sind die Streifen zwischen den Fenstern nicht doch nur irgendwelche Tapes zur Befestigung de Fassadenteile?
    Und: sind die Klinkerriemchen vielleicht nur noch nicht sauber gemacht worden und deshalb so extrem fleckig?




    *das sind natürlich keine ernsthaften Fragen, sondern die Niederschrift meines Denkens, wenn ich mir das Ergebnis ansehe.
    Ohne Streifen und ohne die extrem gefleckten Riemchen hätte das Ergebnis edler gewirkt.

  • Alles in allem eine solide wenn auch unspektakuläre Modernisierung. Die Schrift an der Seite find ich ziemlich peinlich, das wirkt wie von so ´nem billigen Deko-objekt, das man beim Xenos unten im MyZeil kaufen kann, abgepaust. Es gibt so viele gute Graffitikünstler die Auftragsarbeiten machen, die bekommen sowas besser hin und es passt dann auch eher in diesen Teil der Stadt.

  • Curvum

    Beim Curvum ist man fleißig am Dachabschluß:



    Während man schräg gegenüber in der Hanauer Ldstr. die neuen Fenster in die alte Bank eingesetzt hat. Wenn ich dem von mir befragten Bauarbeiter Glauben schenken darf, wird das Ganze ein Restaurant. Mit der neuen EZB zieht scheint's auch die Fressgass an den Main ; )


    Die Fenster sahen recht wertig aus, was man vom übrigen Gebäude nicht behaupten kann. Man muss kein Prophet sein, um zu vermuten, dass das mit Tags und Farbbeuteln verunstaltete und heruntergekommene Haus demnächst zumindest aufgehübscht wird.



    Bilder von mir

  • Am Sudfass ist das Innenleben zum groessten Teil entfernt, sodass demnaechst mit dem Abriss begonnen werden kann:



    Auch das Werkzeug liegt schon bereit:


  • Mayfarth Quartier + Parkhaus Ferdinand-Happ-Str.28

    Die Sauberkeitsschicht ist im nördlichen Bereich in den letzten 4 Wochen etwas gewachsen, im südlichen Baustellenbereich ist man noch mit dem Aushub beschäftigt (letzter Beitrag beider Projekte hier)




    Das Parkhaus Ferdinand-Happ-Str.28 ist fast fertig, von vorn und die Rückseite




    Bilder: thomasfra

  • Curvum + 44EAST

    Das Curvum steht jetzt im Rohbau (letzter Beitrag hier)



    beim 44EAST arbeitet man im 1.Bauabschnitt an der 3.Etage, im 2. hat man eben die erste Etage im Rohbau fertiggestellt (letzter Beitrag hier)




    Bilder: thomasfra


    an der Howaldtstraße 4 ist in den letzten 4 Wochen nichts sichtbares passiert, daher kein Bild

  • Wohngebäude Ferdinand-Happ-Straße ("Eastgate Living")

    Das oben in Beitrag #848 erstmals erwähnte Wohnungsbauprojekt heißt "Eastgate Living". Noch gibt es auf der Website des Projekts nur eingeschränkte Informationen, der Verkauf startet erst am 1. November 2014. Es sollen 90 Eigentumswohnungen werden, zwischen 21 und 202 Quadratmeter groß. Die Realisierung beginnt im 1. Quartal 2015. Bezüglich der Straßenfassade, von Klinker war die Rede, hat man sich womöglich noch nicht festgelegt, denn im Zusammenhang mit einer Pressemitteilung von heute wird nur eine Visualisierung der rückwärtigen Fassade und eines Hofgebäudes gezeigt.



    Bild: Wohnkompanie / Lang & Cie. / B&V Braun Canton Volleth

  • Rahmenplanung rund um das Mercedes-Benz-Areal

    Im Verfahren um den künftigen Bebauungsplan Nr. 900 "Hanauer Landstraße - westlich Osthafenplatz / Launhardtstraße" (Geltungsbereich) findet am 4. November 2014 eine Informationsveranstaltung statt. Dazu die Einladung. Im Zuge dessen hat das Stadtplanungsamt einen Ausschnitt aus der städtebaulichen Rahmenplanung "Neuordnung Hanauer Landstraße - Danziger Platz und Umgebung" veröffentlicht, wiedergegeben ist der Stand vom 9. Oktober 2014. Das ist nördlich der Hanauer Landstraße geplant (Bestand in hellgrau, städtebaulicher Vorschlag einer Neuplanung in dunklerem Grau):



    Plan: Stadtplanungsamt Frankfurt am Main, Kartengrundlage: Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main


    Nr. 10 auf dem Plan ist das Projekt "Eastgate Living" aus dem Vorbeitrag. Sehr interessant ist die Rahmenplanung für das weitläufige Areal westlich der Launhardstraße, Nr. 21 auf dem Plan, derzeit noch von der Mercedes-Benz-Niederlassung (die den Umzug nach Oberrad/Kaiserlei plant) und zu einem kleineren Teil von Volvo genutzt. Viel neuer Wohnraum und auch etwas Gewerbe ist dort möglich. Aus meiner Sicht ist es erfreulich, dass dabei zumeist an Blockrandbebauung gedacht ist.


    Weitere Möglichkeiten für Wohnungsbau und Gewerbe sind nördlich der Ferdinand-Happ-Straße vorgesehen. Das kürzlich fertig gestellte "Little East" an der (Nr. 9 im Plan) soll demnach nicht isoliert stehen bleiben, sondern künftig den nordöstlichen Abschluss einer weitergehenden Wohnbebauung (16) bilden. Das projektierte "Geschäftshaus am Ostbahnhof" (13) am südlichen Ausgang der Bahnunterführung zum Ostbahnhof (15) wurde in diesem Thread bereits vorgestellt.


    Der ungefähr gleiche Ausschnitt auf einem Satellitenbild von Anfang August 2013:



    Bild: Google

  • ^
    Somit wird es dann auch zwei neue Straßen zwischen der Hanauer und der Ferdinand-Happ-Straße geben. Das wird die Erlebbarkeit dieses Stadtraums steigern. Bisher empfinde ich diesen Bereich - zugespitzt formuliert - als einen schmalen Streifen bestehend nur aus der Hanauer, von der seitlich kurze Straßen (empfunden als Sackgassen) wegführen. Die Hanauer wird selbstverständlich aber wohl für alle Zeiten die Dominante zwischen Autobahn und Ostbahnhof bleiben.


    Würde mich nicht wundern, wenn diese beiden Straßen namentlich irgendeinen Bezug zu Europa oder sogar der EZB haben werden.
    Es gibt ja auch mittlerweile auch den Wim-Duisenberg-Platz (Ex- & Erster EZB-Präsident) im Ostend. Allerdings lässt sich dieser Platz nicht in googlemaps finden (kein offizieller Platz, sprich ohne öff.-rechtl. Widmung?).

  • Der Platz ist seit 2009 gewidmet, es gibt sogar einen Beitrag dazu. Google hat das halt nicht mitbekommen. Das kommt öfter vor.


    Es folgt die städtebauliche Rahmenplanung südlich der Hanauer Landstraße, auch hier wieder der Bestand in hellgrau, der städtebauliche Vorschlag einer Neuplanung in dunklerem Grau:



    Plan: Stadtplanungsamt Frankfurt am Main, Kartengrundlage: Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main


    Sehr auffällig, dass anstelle des noch recht neuen Betriebsgeländes von Raab Karcher (17) Gewerbebebauung anderer Art vorgeschlagen wird. Die Standortverlegung ausgerechnet an diesen privilegierten Ort hatte ich ja schon damals nicht verstanden. Aber der Baustoffhändler dürfte Bestandsschutz genießen und kann so lange bleiben wie er möchte - oder bis ein unwiderstehliches Kaufangebot eingeht. Nummer 14 ist natürlich das bekannte Projekt "Mayfarth-Quartier". Die beiden Blocks Nummer 18 zwischen wurden im Thread zum Honsell-Dreieck schon erwähnt. Die in den östlichen Hälften zur Hagenstraße vorhandene Bebauung wird noch genutzt (der Stadtplaner wird wohl von Kümmernutzung sprechen), so dass es mit Wohnbebauung an dieser Stelle noch dauern wird. Die westlichen Hälften werden von der B&L Gruppe, dem Investor des "Hafenpark-Quartiers", in absehbarer Zeit bebaut (Studie).

    Der ungefähr gleiche Ausschnitt auf einem Satellitenbild von August 2013:



    Bild: Google

  • Wohngebäude Ferdinand-Happ-Straße ("Eastgate Living")

    Ergänzend zu #880 weitere Ansichten, da die Projekt-Website zum heutigen Verkaufsstart ergänzt wurde, auch um ein PDF-Exposé.



    Fassade im Detail (weitere Ansicht der Straßenfassade):



    Freiflächenplan:



    Alle Grafiken: Wohnkompanie / Lang & Cie. / B&V Braun Canton Volleth

  • ^ Die horizontale Gliederung der Straßenfassade finde ich sehr gelungen. Leider wird oft der Fehler gemacht, langgestreckte Fassaden optisch auch noch zu betonen - hier zum Glück nicht.

  • Mayfarth - Quartier

    ...wird nun mit volldampf losgehen.


    Baugrube incl. Sauberkeitsschicht weitestgehend fertig - der wohlbekannte gelbe GU machts Schlüsselfertig.

  • Quartier East / ex 44East

    Hier noch ein paar aktuelle Aufnahmen von heute mittag. In der Windeckstraße geht es gemächlich voran:



    Immer wieder schade, dass man die beiden Häuser Sonnemannstraße 55 und 57 abreißen wird. Aber insbesondere bei der 57 dürfte die Bausubstanz durch mehrere Brände und mangelnde INstandhaltung arg in Mitleidenschaft gezogen sein.



    Bilder von mir.

  • Raab-Karcher-Areal an Lang & Cie. verkauft

    Eines der letzten großen, für eine Neuentwicklung in Frage kommenden Areale an der Hanauer Landstraße ist das der Firma Raab Karcher. Das 20.000 Quadratmeter große Gelände wird noch teilweise genutzt, doch im kommenden Frühjahr verlegt das französische Unternehmen Saint Gobain seine Deutschlandzentrale von der Hanauer Landstraße 150 in einen Neubau am Offenbacher Hafen.


    Unter Namen wie "Hanauer 150" und "Hanauer White" gab es vor Jahren schon Planungen für das Areal, doch bekanntlich ist nichts davon realisiert worden. Nun hat der Frankfurter Projektentwickler Lang & Cie. das Grundstück gekauft, wie heute die FNP und die FAZ in ihrer Printausgabe berichten. Es soll ein gemischt genutzter Gebäudekomplex mit Einzelhandel, Hotel und Büros gebaut werden. Sehr beachtliche 60.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche sollen realisierbar sein.


    Wegen der Nähe zur VLS-Gefahrguthalle an der Lindleystraße ist Wohnungsbau an dieser Stelle nicht möglich. Zwar wurde, wie hier im Zusammenhang mit dem Honsell-Dreieck erwähnt, nach einer Neubewertung der Mindestabstand zur Gefahrguthalle von 1.250 auf nur noch 640 Meter verringert. Doch das Raab-Karcher-Areal liegt auch innerhalb des geringeren Radius.


    Die FAZ schreibt, der Projektentwickler Ardi Goldman wolle sich an dem Vorhaben beteiligen. Auf einer Teilfläche plane er ein Kino zu bauen. Konkrete Abschlüsse gibt es der FNP zufolge noch nicht, damit sei frühestens im nächsten Jahr zu rechnen. Große Geschäfte seien ebenfalls möglich, Möbelhandel etwa. Und natürlich auch, wie von der Hanauer gewohnt, ein oder mehrere Autohäuser.