Ostend-Boom geht weiter / links und rechts der Hanauer

  • Ich kann nicht sehen, dass das Boarding House die Sicht auf die Skyline verstellt. Schon eher die Sicht auf den Main.


    Die Stadt Frankfurt gibt Millionen aus, um das Sudfass zu schliessen. Diese Maßnahme hat die die Lage und den Wert der angrenzenden Immobilien erhöht. Von der Ansiedlung der EZB und den Parkanlagen am Main abgesehen.


    Als Dank klagen die Anwohner und die Stadt bittet noch um Vorschläge für Verbesserungen.

  • Den oberen Etagen der Punkthäuser an der Weseler Werft (südlich der Oskar-von-Miller-Straße) würde ein wenig die Sicht auf Hochhausspitzen verstellt. Die Eigentumswohnungen waren damals verhältnismäßig teuer. Jetzt behaupte bloß noch einer, die Frankfurter mochten ihre Hochhäuser nicht. Die Beschwerden beweisen das Gegenteil! Wie auch immer, Adama schrieb es bereits: Wenn der Turm gekippt werden sollte, dann auch konsequenterweise das Schwesternhochhaus umlegen!


    In einem Punkt stimme ich den Beschwerdeführern zu: Die Klinker des Forster-Türmchens dürfen gerne heller sein, damit es sich von OvM 3 absetzt. Warum nicht einmal ein weißer Turm als Pendant zur nahe gelegenen Alten Bibliothek?

  • Welches Geld soll die Stadt für die Schließung des Sudfasses ausgegeben haben, frank353?


    Es liegt wohl in der Natur der Sache, dass sich chronische Nörgler zu den Sitzungen des jeweiligen Ortsbeirats einfinden (soweit sie da nicht schon sitzen). Man sollte die teils unsinnigen Einwände, etwa dass ein Boarding-Haus nicht funktionieren werde, auch nicht allzu ernst nehmen. Deswegen wird das Projekt bestimmt nicht gekippt. Einwendungen können bei der Offenlage im Bebauungsplanverfahren Anfang 2014 vorgebracht werden.


    Ein brauchbarer Aspekt hat sich bei der Sitzung aber doch ergeben: Der Bauherr Quissenz hat laut FAZ vom 29. August signalisiert, dass die Farbe der Fassade noch zu ändern sei.

  • Zitat

    Den oberen Etagen der Punkthäuser an der Weseler Werft (südlich der Oskar-von-Miller-Straße) würde ein wenig die Sicht auf Hochhausspitzen verstellt.


    Die FR schreibt von Mietern der gegenüberliegenden Straßenseite.
    Die sehen die Skyline heute nur, wenn sie sich in den Fenstern des Eros-Centers spiegelt.

  • Sowas passiert halt in einer Stadt, die vom Zuzug geprägt ist. Dörfler mit Dörfler-Vorstellungen sage ich nur. Kann man ja in Berlin auch erleben. Alles schön hipp und trendy hier. Aber bitte nur bis 22 Uhr. Und alles soll bitte so bleiben wie jetzt. Aber mal im Ernst, in der Wohngegend würde ich mich an ganz anderen Sachen stoßen... und damit meine ich jetzt nicht nur besagtes Etablissement, sondern auch die sagen wir mal interessanten Gestalten, die man Tag und Nacht entlang der Sonnemannstraße antreffen kann. Aber andererseits, das hat sich im Zuge der Gentrifizierung wohl eh bald erledigt.

  • Sudfass / Oscar-von-Miller-Straße 3

    Ich war aus Interesse an den Bauprojekten und nicht zum Nörgeln auf der Sitzung des OBR4. Der Vertreter des Investors als auch die Dame des Stadtplanungsamtes haben mehrfach darauf hingewiesen, dass sie die Klinkerfarbe für das Eckgebäude auch von Anfang an als zu dunkel empfunden haben und dass definitiv ein wesentlich hellerer Farbton zur Ausführung kommen wird. (Es folgte die sinnbefreite Frage, warum man den Entwurf dann mit dem ersten Platz bedenkt, wenn einem die Klinkerfarbe nicht gefällt...)


    Es wurde auch mehrfach sowohl von Vertretern des Stadtplanungsamts als auch von Mitgliedern des OBR4 erwähnt, dass man die Fassade der OvM3 als viel zu dunkel empfindet, ein hellerer Ton versprochen war und man an der gleichen Stelle den gleichen Fehler nicht wiederholen werde.
    Das Thema hatten wir hier ja auch schon, dass viele von uns der Meinung waren, dass die Renderings nicht so düster daher kamen, wie die letztliche Ausführung.

  • Es gibt tatsächlich kaum eine Blickachse - noch nicht einmal vom gegenüberliegenden Ufer - bei der durch das "Hochhaus" der Skylineblick versperrt würde, die nicht auch jetzt schon versperrt ist. Dass unsere Demokratie zugunsten einer Vetokratie abgeschafft wurde ist schon erstaunlich ... :nono:

  • Windeckstraße 40-46

    Im Anschluss an die Beiträge #623 und #633 ist zu vermelden, dass es eine Baugenehmigung gibt:


    "Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit 26 Wohneinheiten und einer Tiefgarage mit 30 Stellplätzen"
    Als Entwurfsverfasser wird genannt: Florian Kraft c/o Stefan Forster Architekten GmbH


    Nachdem sich lange gar nichts getan hat, ist vor ca. 3 Wochen die Straße abgesperrt und vor einigen Tagen mit der Einmessung und Absteckung der Baugrube begonnen worden. Ein Bauschild allerdings mit einem Bildchen steht noch nicht.



  • Windeckstraße 40-46

    Hier tut sich was, wie im Vorbeitrag im Hintergrund zu sehen, ist die Brandmauer zum Nachbargrundstück zur Sonnemannstraße abgebrochen und ein kleiner Bagger ist im 2. Bild links zu sehen (siehe auch Beiträge #713 + #714)




    Bilder: thomasfra

  • Windeckerstrasse

    Auf der Suche nach weiteren Details zu dem Projekt in der Windeckerstrasse bin ich auf die folgende Renderings von 1100 Architects angestoßen. Diese zeigen die Erweiterung von dem 44east Projekt richtung Sonnemannstraße:






    Auf der Webseite (http://www.1100architect.com) findet man folgende Beschreibung:
    Windeckstrasse Apartment Building, Frankfurt, Germany
    In Progress


    The Windeckstrasse apartment building is located in the Ostend neighborhood of Frankfurt, an area in the midst of transformation in response to the construction of the European Central Bank Headquarters. This new five-story building, being constructed on a lot vacant since World War II, contains 20 apartments ranging in size from one to three bedrooms. The façade concept is both forward-looking and respectful of Ostend’s working class history; bronze balconies and recessed loggias give the building a playful, sculptural quality while the whitewashed brick background references the local material palette.


    The southern and eastern facades are enlivened with oxidized bronze boxes that contain either balconies or bay windows. The metal mesh surfaces allow inhabitants to enjoy views out of these spaces while being protected from the sun. Recessed loggias along the street-facing western facade are the inverse of these projecting volumes. Composed of similarly angled geometries and lined with the same bronze metal mesh, they create a dynamic sense of push and pull across the building.

  • Windeckstraße 40-46

    Mittlerweile ist weiteres Baugerät eingetroffen. Neben einem weiteren Bagger auch eine Pfahlbohrmaschine. Deutet alles darauf hin dass man sich an die Baugrube macht.


  • Eastside Lofts

    Es geht weiter, verschiedene Firmen arbeiten wieder, siehe Fahrzeuge und ein Gerüst steht an der Südseite. Auf dem Dach waren einige Arbeiter zu sehen. Letzte Bilder hier (sorry nur Handyqualität)




    Bilder: thomasfra

  • Leider ist es nicht ganz richtig, dass es bei den Eastside Lofts "weiter geht".
    Richtig ist es jedoch, dass der Insolvenzverwalter und die finanzierende Bank Gelder zur Verfügung gestellt haben, um einen Substanzerhalt zu ermöglichen und den Bau winterfest zu machen.
    Ein Konzept zur Fertigstellung des Projektes liegt auch vor. Genaueres wird man sicherlich in Kürze erfahren.
    mfG
    Lagnes

  • Neuigkeiten zum Sudfass-Gelände in der FNP

    Die FNP berichtet heute, daß für das Sudfass-Areal der Bauantrag bis zum Jahresende eingereicht wird. Es ergeben sich einige Änderungen gegenüber dem zuletzt in #749 visualisierten Stand:


    • Weil der Bebauungsplan wegen der Höhe der geplanten Neubauten geändert werden muss, rechnen die Investoren frühestens im 3. Quartal 2015 mit der Projekt-Fertigstellung
    • Architekt Stefan Forster ist von der sehr dunklen Fassade abgerückt, da dadurch "die Ecke komplett absäuft". Statt dessen will Forster dem Eckgebäude mit einer rot-braunen Fassade ein freundlicheres Gesicht verleihen.
    • An der Höhe von 32 Metern wird trotz Kritik aus der Bevölkerung nicht gerüttelt werden
    • Neu ist auch, dass das städtische Liegenschaftsamt einige kleine Grundstücke an der Flößerbrücke an den Investor verkaufen will, ohne die das Neubauprojekt nicht umgesetzt werden kann
    • Ein Kaufpreis für die kleinen Grundstücke ist noch nicht bekannt, weil die Zustimmung des Stadtparlaments noch aussteht
    • Im Gegenzug zum Grundstücksverkauf muss der Investor zusichern die Grünanlage unterhalb des Bordell-Areals neu zu gestalten. Allerdings könne dies nicht im ursprünglich geplanten Umfang geschehen, da im Uferstreifen verlegte Ferngasleitungen dem teilweise entgegenstehen
    • Bevor die Bauarbeiten beginnen können, muss zunächst der neue Bebauungsplanentwurf öffentlich ausgelegt werden. Dies soll im kommenden Frühjahr der Fall sein. Der Entwurf muss einen Monat öffentlich ausliegen.
      Aktuell gehe man davon aus, dass keine schwerwiegenden Einwände kommen, so dass der neue Bebauungsplans dann Ende 2014 verabschiedet werden kann
    • Unabhängig davon kann nach der Genehmigung des Bauantrags mit dem Abriss der Gebäude auf dem Sudfass-Areal begonnen werden
      Nach der Genehmigung des Bauantrags haben die aktuellen ein halbes Jahr Zeit um die Gebäude zu räumen. Zudem wird mit dem Bauantrag die restliche Summe des Kaufvertrags fällig
  • Howaldtstr. 4

    In der Howaldtstr. 4, google-maps, wird ein mit teilweise begrünten Terrassen ausgestattetes Haus, direkt an das Haus Howaldtstr. 6, angebaut. Insgesamt entstehen 5 Wohnungen mit 98 m² bis 134 m² Wohnfläche. Weitere Informationen in einem Exposé (pdf), einer Galerie und auf der Web-Seite der Gesellschaft für Baukultur.


    Ein Plakat mit den in der Galerie zu sehenden Visualisierungen ist bereits am Nachbarhaus angebracht worden.


    Einmal editiert, zuletzt von MathiasM () aus folgendem Grund: Howaldt mit "t"

  • Eastside Lofts (Osthafenplatz)

    Über der wiederbelebten Baustelle kreisen bekanntermaßen seit etwa Oktober keine Pleitegeier mehr, sondern gemeine Binnenmöwen. Der mobile Kran ist seit nunmehr mindestens acht Wochen am Osthafenplatz stationiert. Das dürfte für die Bauherren ein teures Vergnügen sein. Auf dem nachfolgenden Bild aus Richtung Süden kann man Kran, Möwe und das modern gefaltete Dach ganz gut erkennen:



    Bild: epizentrum

  • Projekt "Oskar Residence" - Neubebauung des Sudfass-Areals

    Heute teilt die Stadt mit, dass der Magistrat der Aufstellung eines "Sudfass-Bebauungsplans" zugestimmt hat. So können 30 Wohnungen und 60 Appartements entstehen. Weiter heißt es in der =20532386"]Meldung:
    [INDENT]Der räumliche Geltungsbereich umfasst die südlich der Oskar-von-Miller-Straße gelegenen Gebäude mit den Hausnummern 6 bis 14 und wird im Norden durch die Oskar-von-Miller-Straße, im Osten durch die westliche Grundstücksgrenze der Oskar-von-Miller-Straße 16, im Süden durch das Mainufer und im Westen durch die Flößerbrücke begrenzt. Das sind rund 0,7 Hektar – also etwa so viel wie ein Fußballfeld. Derzeit sind die Grundstücke mit vier- und fünfgeschossigen Gebäuden bebaut, die seit den frühen 1970er Jahren eine Bordellnutzung, das „Sudfass“, beherbergen. Die Oskar-von-Miller-Straße 14 wird teilweise als Bürogebäude genutzt, in den unteren Geschossen befindet sich eine Dampfumformstation der Mainova AG.[/INDENT]


    Beigefügt ist ein interessantes PDF mit weiteren Einzelheiten zu Forsters Siegerentwurf und ein Lageplan zum Geltungsbereich des B'plans.