Ostend-Boom geht weiter / links und rechts der Hanauer

  • Mainterra-Projekt "Geschäftshaus am Ostbahnhof"

    Das von El Kremada oben gezeigte Geschäftshaus-Projekt der Mainterra direkt am südlichen U-Bahn-Zugang Ostbahnhof soll nach einem Entwurf des Büros Jo. Franzke gebaut werden. Nach Angaben auf der Website des Architekturbüros sind sieben Geschosse mit flexibel gestaltbaren Grundrissen geplant. Rund 10.000 Quadratmeter sollen für Büros, Praxen und Gastronomie zur Verfügung stehen. Die Tiefgarage soll circa 100 Stellplätze erhalten.


    Wie vor einigen Tagen in der FAZ-Printausgabe zu lesen war, ist eine ausreichende Vormietung Bedingung für den Baubeginn. Da das Areal am westlichen Ende der Ferdinand-Happ-Straße weiterhin von der Autovermietung Buchbinder genutzt wird, dürfte ein kurzfristiger Baustart eher nicht zu erwarten sein.


    Das schon bekannte Rendering in wesentlich höherer Auflösung (Klick vergrößert nochmals):



    Bild: Mainterra / Jo. Franzke Architekten

  • Hanauer Landstraße 295 (Glinicke British Cars)

    Beim ehemaligen Georg-von-Opel-Autohaus wird es offenbar lediglich ein Teilabriss, andere Teile werden umgebaut. Das Bauschild beschreibt das Vorhaben wie folgt: "Umbau und Erweiterung eines Autohauses, Teilabbruch von Ausstellungs-, Werkstatt- und Büroräumen im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss, Anbau einer Ausstellungsfläche an einem Autohaus sowie Herstellung von 20 Stellplätzen".


    Das beauftragte Architekturbüro Dieter Wähdel stammt aus Kassel, ebenso der Bauherr. Letzterer ist Geschäftsführer eines großen Mehrmarken-Autohauses namens Glinicke mit Hauptsitz in Kassel. Von einem neuen Standort in Frankfurt ist auf der Startseite der Netzpräsenz die Rede. Zu den vertriebenen Herstellern gehören, damit schließt sich der Kreis, auch Jaguar und Land Rover. Und an dieser Stelle werden Jobs für die britischen Marken angeboten.

  • Hanauer Landstraße 295 (Glinicke British Cars)

    Bei einem Teilabriss bleibt dann eventuell der hier zu sehende Teil stehen. Wenn man das Bild mit epizentrums Bild vom 08.09. vergleicht, haben Abbruchaktivitäten seit dem nur im Hintergrund stattgefunden, u.a. das villenähnliche Gebäude und das Werkstattgebäude wurden abgerissen. Im ersten OG wurden, wie links im Bild zu sehen, 2 Fenster teilweise zugemauert, was ja auch für einen Nicht-Abriss spricht.


    Bild von gestern.


  • Ich komme leider erst heute dazu, auf @Thomasfra's Beitrag vom 20.8.2012 Bezug zu nehmen.


    Das Problem mit dieser Ecke ist alt und liegt tiefer. Der B-Plan NO 1d Nr. 1 vom 14.5.1966 weist die Besonderheit auf, dass in seinem Geltungsbereich die mit älteren, aus der Wiederaufbauzeit stammenden Baufluchtlinienplänen festgesetzen Fluchtlinien weitergelten. Somit gilt an dieser Ecke die mit dem Fluchtlinienplan F-1793 vom 11.1.1960 für die Windeckstraße festsesetze Bauflucht, die auf der Ostseite um wahrscheinlich 3 m (habs nicht gemessen) zurückgesetzt wird (an der Ecke Ostend-/Windeckstraße kann man, von Norden geschaut, ablesen, um wieviel); der Altbau Windeck 48 wäre dann der einzige, der noch in der alten Bauflucht steht (ähnliche Situationen kennen wir vom unteren Oeder Weg oder der Ostzeil).



    Copyright: Stadtplanungsamt Frankfurt am Main


    Das bedeutet, dass das Eckgrundstück zur Sonnemannstraße isoliert nicht mehr bebaut werden kann. Ich kann nicht beurteilen, ob man im Kontext eines Neubaus in der Windeckstraße über Befreiungen auf dem Eckgrundstück etwas machen kann. Man darf vermuten, dass diese Hängepartie mit dem geschilderten Problem zuammenhängt. Denkbar wäre, die festgesetzte Baufluchtlinie aufzugeben, so wie man es im Oeder Weg beim Neubau Ecke Jahnstraße auch getan hat.

  • Mainova baut Pilotanlage zur Energiespeicherung

    Auf dem Mainova-Areal an der Schielestraße entsteht die bundesweit erste Elektrolyseanlage, mit deren Hilfe Strom aus Wind und Sonne in Wasserstoff umgewandelt und in ein kommunales Gasnetz eingespeist wird. Die Pilotanlage soll Ende 2013 in Betrieb gehen. Pro Stunde sollen dann 3.000 Kubikmeter mit Wasserstoff angereichertes Erdgas in das Frankfurter Verteilnetz einspeist werden. Die Anlage soll dieser Quelle zufolge eine thermische Nennleistung von 170 Kilowatt aufweisen und in der Stunde 60 Kubikmeter Wasserstoff erzeugen. Die Investition soll im siebenstelligen Euro-Bereich liegen. Mehr in einer =11370924"]Pressemitteilung der Stadt Frankfurt.

  • Hanauer Landstraße 295 + 129 + Eastside Lofts

    Die Hanauer Landstraße 295 mal von der Leibbrandstraße aus gesehen, scheinbar bleiben auch die hinteren Hallen erhalten



    Hanauer Landstraße 129 das neue Goldman Hotel steht kurz vor seiner Vollendung. Durch die Schattierung der Bäume nicht so gut zu erkennen, das 3. Bild zeigt die Rückseite





    die Eastside Lofts sind jetzt verpackt, die ersten Fensterrahmen sind eingebaut und das 3. Bild zeigt einen Teil der Dachsituation





    Bilder: thomasfra

  • Eastside Lofts

    Kleiner Nachtrag zum obigen Beitrag, aus diesem Blickwinkel kann man den Dauchausbau schon gut erkennen (Foto von heute)



    Bild: thomasfra

  • Oskar-von-Miller-Straße 3 + 34 (Kindertagesstätte)

    An der Oskar-von-Miller-Straße 3 sind am westlichen Gebäudeteil mittlerweile die Hälfte der Balkonbrüstungen angebracht. (letzter Beitrag hier)



    aus Richtung Osten gesehen



    Die Kindertagesstätte an der Oskar-von-Miller-Straße 34 ist mit seinen Klinkern an der Front gut an die umliegenden Häuser angepasst. (letzter Beitrag hier)



    Bilder: thomasfra

  • Hanauer Landstraße 129 + Eastside Lofts + Eastgate

    Hanauer Landstraße 129 oder 25hours hotel Teil 2, ist fertig gestellt inkl. einer "oost bar"





    bei den Eastside Lofts beginnt man scheinbar mit der Sanierung des Altbaus. Der Dachbereich wächst weiter




    beim Eastgate wird man wohl auf den zweiten Bauabschnitt noch eine Weile warten müssen, sonst hätten man die Anschlusswand wohl nicht so verputzt (inkl. Fahrradständer) (auch hier)



    Bilder: thomasfra

  • ^ vorletztes Bild

    Vor ein paar Tagen, beim Aufnahmen-machen für die Honsell-Brücke, wunderte ich mich über das äußerst massive Holzgebälk der Osthafen, sorry Eastside Lofts, auf dem Dach. Eigentlich wollte ich ein Foto machen, habe es aber sein lassen.


    Wenn ich mir aber - Danke dafür - Thomasfra's Bilder dazu anschaue wird der Grund für das massive Holzgebälk klar. Die Dachkonstruktion wird mit Baustahlmatten versehen und wohl aus Beton gegossen. Das wiederum überrascht (mich).

  • Das bringt buchstäblich massive Vorteile beim Schallschutz. Ein gewichtiges Argument angesichts des nahen Containerumschlags und der sonstigen Konflikte zwischen Hafen- und Wohnnutzung.

  • Oskar-von-Miller-Straße 3

    Letztes Update zum Projekt hier. Der Kran ist inzwischen abgezogen, und die Seite zur Obermainstraße ist zur Hälfte gerüstfrei. Momentan erhält die Dachkante ein schützendes Blechband:



    Fortsetzung nach rechts:



    Bilder: epizentrum

  • Oskar-von-Miller-Straße 3

    ^ Danke für die Bilder Epizentrum. Mir gefällt das Projekt nach wie vor sehr gut, nur empfinde ich die umlaufenden Balkonbrüstungen in ihrer tatsächlichen Ausführung im Gegensatz zu den Renderings als etwas zu dunkel. Im Entwurf wirken sie durch die hellere, fast silbern wirkende Farbe etwas leichter als in echt. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass im Rendering voll das Mittags-Sonnen-Licht draufknallt ...?

  • Wieso verklinkert der Architekt das Haus, wenn er es dann mit Blech verkleidet? Das Haus hat eine gute Form und die Klinker passen gut zum Hafen. Ich finde es ist einer der schönsten Neubauten der letzten Jahre. Schlicht und elegant. Das Blech macht dann alles zu Nichte.

  • ... nur empfinde ich die umlaufenden Balkonbrüstungen ...


    Handelt es sich wirklich um Balkone? Ich hätte die vorgehängte Konstruktion aufgrund ihrer Leichtbauweise eher für Sonnenblenden oder ähnliches gehalten. Wenn ich mir vorstelle, dass auf die auskragenden Halterungen noch eine Balkonplatte gehört, läge die Balkon-OK knapp unter oder gar über der Schwelle der Balkontüren. Und so was wie Balkonentwässerung ist auch nicht zu erkennen, von der Statik mal ganz abgesehen.

  • Oskar-von-Miller-Straße 3

    tunnelklick : gute Frage, ob das wirklich Balkone sind. Aber schau mal in die Visualisierung in Schmittchens Beitrag 558. Dort sieht man auf dem dritten Bild, dass da Leute stehen und dass da wohl auch noch ein Balkongeländer drankommt.

  • Auf jeden Fall sind es Balkone. An der Front zur Oskar-von-Miller-Straße gibt es ausschließlich bodentiefe Doppelflügel-Fenster (bzw. -Türen). Die Bleche dürften allerdings auch dem Sonnenschutz dienen, um die südlich ausgerichtete Fassade mit den großen Glasflächen nicht zu stark aufzuheizen. Der ästhetische Unterschied zum Rendering ergibt sich meiner Meinung nach vor allem aus der fehlenden horizontalen Gliederung und der fehlenden Reliefbildung. Im Rendering besteht die Brüstung aus drei Blechbändern, die sich schuppenartig überlappen, wie hier am Eckbalkon besonders gut zu sehen ist:



    Bilder: Oskar 3 GmbH, Kronberg / Gruber + Kleine-Kraneburg Architekten


    Die jetzige Ausführung mit jeweils einem einzigen Blech wirkt zweidimensional und plump(er). Die Adresse der Projekt-Website lautet übrigens www.oskar3.de.

  • So schmal, wie die Balkone werden - wohl grad mal ein Meter - sind sie ja doch nur Raucherabstellplätze, die ihre Funktion als Südbalkon erfüllt haben, wenn das Wort im Verkaufsprospekt gedruckt wurde. Damit ist keine hohe Tragfähigkeit vonnöten und man kann einfach einen Blechstreifen als Fußboden hinlöten.
    Die einzigen halbwegs nutzbaren Balkons sind die im Rendering hier unter #647 und die nach innen zeigenden. Aber "Südbalkon". Geil. :)