Ostend-Boom geht weiter / links und rechts der Hanauer

  • MainBow (Oskar-von-Miller-Straße 51)

    Am MainBow (siehe auch #421, #420, #395, #393) sind alle Gerüste abgebaut, und es geht an Abschlussarbeiten und Innenausbau. Ich meine, hier ist einer der am besten gelungensten Wohnneubauten der letzten Zeit entstanden. Er fügt sich gut in den umgebenden Bestand ein, er nimmt die Fluchtlinien auf und führt sie fort. Die Materialien sind hochwertig und passen gut zueinander. Die Architektur ist originell, vielleicht ein bisschen gefällig. Funktionen sind gut erkennbar; es ergeben sich tolle Blickachsen. Etc. Ich bin geradezu begeistert. Hier die Vorderansicht - alle Glasscheiben, die sich übrigens öffnen lassen, sind eingesetzt:



    Die Rückseite (nach Westen) im Sonnenlicht:



    Ein Fassadendetail mit dem Zusammenwirken der verschiedenen Elemente:



    Der Gebäudekopf (Süden):



    Zwischen Kopf und Mittelteil:



    Noch einmal die Rückseite etwas herangezoomt:



    Im Erdgeschoss entstehen teilweise Läden, die tagsüber sicher auch von EZB-Mitarbeitern bevölkert sein werden:



    Und der Ausblick vom Gebäude in Richtung Südwesten ist ebenfalls splendid:



    Bilder: epizentrum


    Weitere Neubauten dieser architektonischen Qualität wünsche ich mir bitte im Europaviertel und gerne auch an anderen Stellen Frankfurts.

  • Schwupps - schon ist es soweit! Am Osthafenplatz wird das denkmalgeschützte Gebäude der Lencoryt-Spinnerei (Bild/Bild) umgebaut. Das unter dem Namen "Eastside Lofts" geführte Projekt (Beitrag von Schmittchen) wird von der Berliner Premium Estate Group für rund 28 Millionen Euro zu Wohn-Lofts umgebaut. In dieser Woche hat die Bauaufsicht den umstrittenen Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes samt Erweiterungsbau an der Lindleystraße genehmigt.

    Das Projekt ist umstritten, da es für Kritiker als eine Art "Einfallstor" für eine Wohnbebauung am Osthafen gilt. Dagegen hatten sich vor allem die Hafenbetriebe, unter anderem die Firma Wincanton, heftig gewehrt. Wincanton betreibt auf der Hafenmole ein Containerterminal und möchte im Herbst diesen Jahres das Containerterminal bis zur Molenspitze an der Schmickbrücke erweitern und an selbiger Stelle eine dritte Kranbrücke aufstellen. Das Containerterminal rückt somit noch näher an die neuen Wohn-Lofts heran.

    Gegen den Bauvorbescheid hatte Wincanton Widerspruch eingelegt. Erfolglos, wie sich nun zeigt: Bereits im Oktober plant die Berliner Premium Estate Group mit dem Projekt zu beginnen. Begonnen wird mit dem Erweiterungsbau an der Ecke zur Lindleystraße. Unter dem neuen Erweiterungsbau entsteht eine zweistöckige Tiefgarage mit insgesamt 83 Abstellplätzen. Darüber sowie im Altbau enstehen 13 "große Büros" sowie 78 Wohnlofts. In zwei Jahren soll das Gebäude bezugsfertig sein (Quelle).

  • Eastside-Lofts

    ^ Das Luftbild zeigt klar, wo das Problem liegt: Der Loft-Neubau wird auf der Ecke Osthafenplatz / Lindley-Straße liegen und einen herrlichen unbebauten 180-Grad-Blick über letztere und vor allem hinaus auf das offene Hafenfeld zwischen Schmick- und Honsellbrücke bieten. Diverse Hafenbetriebe liegen alle in Spuckweite. Wir sprechen von 100 - 300 Meter ungetrübter Luft- und Hörlinie über Wasser bzw. Straßen. Dieser Standort steht in gewissem Kontrast zur gehobenen Qualität der angebotenen Wohnungen. Das Projekt "Offenbacher Hafeninsel" grüßt herzlich von etwas weiter östlich. Dessen Wohnungen liegen etwa gleich weit weg von den Hafenbetrieben gegenüber.


    Ich finde die bauliche Ergänzung des Blocks am Osthafenplatz und die Umwandlung von Büros zu Wohnungen prinzipiell in Ordnung. Die zukünftigen, besser bemittelten Anwohner gerade an dieser Stelle werden allerdings einer ziemlich üblen Geräuschkulisse (Metall auf Metall, Elektromotoren, Container auf Boden rumpeln etc.) ausgesetzt sein. Gerichtliche Auseinandersetzungen oder Leerstand sind meiner Meinung nach leider vorprogrammiert. Schade; denn das Projekt mit dem herrlichen Industrieloft und dem Neubau an sich sind, sagen wir mal, spannend.

  • Der kleine, dreieckige Platz an der Kreuzung von Sonnemannstraße, Oskar-von-Miller-Straße und Uhlandstraße soll "Martin-Elsaesser-Platz" getauft werden. Das Stadtteilparlament muss der vom Planungsdezernat vorgesehenen Ehrung von Martin Elsaesser noch zustimmen, hat jedoch keine Einwände signalisiert.


    Mit Martin Elsaesser ehrt die Stadt einen Architekten, der neben der Großmarkthalle auch das Gartenbad in Fechenheim, die Pestalozzischule am Riederwald, die Gustav-Adolf-Kirche in Niederursel sowie die Volksschule in der Römerstadt entwarf. Elsaessers eigenes, von ihm entworfenes Frankfurter Wohnhaus in Ginnheim steht bis heute (Quelle).

  • LOFTHOUSE

    Jetzt hatte ich gerade einen Riesentext geschrieben und der Browser stürzt ab Toll!


    Also nochmal: Im Rahmen der Route der Industriekultur waren wir am Donnerstag, 12.08.2010 u. a. im sanierten/umgebauten LOFTHOUSE. Hierbei handelt es sich um ein 1910 errichtetes Industriegebäude, das eine Papierfabrik beherbergte. Hier befand sich von 1994 - 2006 die angesagte Clubdisco gleichen Namens.


    Die Sanierung des Gebäudes wurde (äußerlich) vor ca. 3 Monaten fertiggestellt. Der Innenausbau kann noch von den noch zu findenden Mietern selbst gestaltet werden. Bei ca. 4.000 qm entfallen 3.000 auf Büro und 1.000 auf Ladenflächen (EG). Die Büromiete wird ca. 15-18 €/qm betragen.


    Für den Umbau zeichnete der Architekt Karl Dudler (Sachsenhausen) verantwortlich.


    Ansicht von der Hanauer:


    Seitenansicht:


    Ca. 20 -25% der Steine wurden im Zuge der Sanierung ausgetauscht. Hier ist der Unterschied deutlich zu sehen. Dem tollen Gesamteindruck schadet das aber überhaupt nicht!


    Ansichten 1. Stock:



    Ansichten Dachgeschoss (Richtung Ostpark):


    (Richtung Schwedlersteg/Containerterminal):


    (Richtung Osthafen):


    (Richtung City):


    Terrasse:


    Alle Bilder von mir vom 12.08.2010 um ca. 18:45 Uhr.

    9 Mal editiert, zuletzt von skyliner () aus folgendem Grund: Rechtschreibfehler.

  • Diese sich im Ostend immer mehr konzentrierende Backsteinarchitektur gefällt mir wirklich ausgesprochen gut, scheint - meinen letzten Frankfurtbesuchen nach zu urteilen - auch städtebaulich gut zu funktionieren und die Gegend erheblich zu beleben. Heute ist es kaum noch vorstellbar, was für eine trostlose Ecke das Ostend noch vor 10-15 Jahren war. Ein bisschen mehr Abwechslung in puncto Gebäudehöhe würde der weiteren Entwicklung freilich nicht schaden.

  • Letzte Lücke wird geschlossen

    Das letzte freie Areal im Quartier um die Oskar-von-Miller-Straße (Luftbild) wird bebaut. Auf dem Grundstück Oskar-von-Miller-Straße 34 entsteht zwischen den Wohnhäusern eine Kindertagesstätte nach einem Entwurf des Darmstädter Architekturbüros "Atelier Planstatt". Die Kosten werden mit vier Millionen Euro angegeben. Geplant ist ein zweigeschossiger Bau auf quadratischer Grundfläche in Passivhausbauweise, zum Main hin entsteht eine Spielfläche. Mehr in dieser =7200692&_ffmpar[_id_eltern]=2855"]Pressemitteilung der Stadt.

  • B&B-Hotel / Gelände der Firma Yungwagen HL117

    Auf dem Gelände der Firma Yungwagen ist das B&B-Hotel geplant, siehe Beitrag #413 >Klickmich< von Schmittchen.
    Die Räumungsarbeiten sind nun gestartet, die Gebäude sind völlig leergeräumt, erste Abrissmaßnahmen finden auf dem Gelände statt.





    Fotos vom 25-08-2010
    Alle Bildrechte liegen bei mir!

  • Aus dem Projekt "Ein Dach für Macher" ist die Deutschlandzentrale des Fiat-Konzerns geworden. Hier unser Thread.


    Der Autohändler war früher auf dem Gelände der Fiat-Zentrale, weitere Zusammenhänge gibt es wohl nicht. Zur Zukunft des aktuellen Schwanzl-Areals an der Ecke Hanauer und Honsellstraße ist mir nichts bekannt. Der Autohändler gibt jedenfalls sein Geschäft auf, das stand vergangenen Samstag in der FNP. Weil es sich nicht mehr lohnt und nicht weil er sein Areal Hanauer Landstraße 110 schon wieder räumen müsste. Aus dem Artikel geht auch hervor, dass das Grundstück der Stadt gehört.

  • Auch auf dem Union-Areal tut sich was. Nachdem Jaguar und Rover im Juli die Pforten geschlossen haben, wurde kürzlich ein Großteil dieser Flächen an einen PKW-Hersteller vermietet. Diesmal jedoch nur als Showroom für eine Premium-Marke, kein Werkstattbetrieb.

  • B&B Hotel / Ehem. Fa. Yungwagen

    Die von Micha 81 in #437 beschriebenen Abrissarbeiten sind nun in vollem Gange! Heute abend war sicher nichts mehr von dem ehem. Yungwagen-Gebäude übrig:)





    Alle Bilder von mir vom 03.09.2010 um 16:00 Uhr.

  • Status B&B-Hotel / Yungwagen HL117 10/09/2010

    Hier ein kurzer Status zum B&B-Hotel / Rückbau Yungwagen an der Hanauer Landstraße vom 10/09/2010:




    Alle Bildrechte liegen bei mir!

  • Sonnemannstraße Ecke Windeckstraße

    An der etwas größeren Baulücke Sonnemann- Ecke Windeckstraße tut sich was. Bisher hauptsächlich mit eingeschossigen "Schuppen" bebaut, wurde an der Windeckstraße 38/40 jetzt einiges weggerissen. Vielleicht die nächste Baustelle im Umfeld der neuen EZB.


    By thomasfra at 2010-09-12


    By thomasfra at 2010-09-12


    By thomasfra at 2010-09-12

  • B&B-Hotel, Hanauer Landstrasse

    Das neue 2-Sterne B&B-Hotel (170 Zimmer) auf dem ehem. Yungwagen Gelände im Ostend ist mit einem schicken Rendering
    heute in der FNP-Printausgabe zu sehen.


    Entwickler ist Lang & Cie. Baubeginn soll im Oktober 2010 sein:)


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    Mod: Visualisierung und Info auch oben in #413.

  • Ich wollte mal schauen, ob sich bei der Baulücke Sonnemannstr./Windeckstr. was getan hat (thomasfra berichtete). Hat es aber nicht. Dafür fiel mir ein, dass in der Nähe bereits ca. 2007 das Haus Sonnemannstr. 45 aufgestockt wurde. Vorher war das Dach eher flach wie am linken Nachbarhaus, jetzt ist es dem Mansarddach des rechten Nachbarn nachempfunden. Was vermutlich auch der Ursprungszustand war. Das Ergebnis finde ich allemal überzeugender als die Aufstockung an der Ecke zur Hanauer Landstraße.



    Vorher (markiertes Haus): klick!


    -Bild von mir-

    Einmal editiert, zuletzt von Robbi () aus folgendem Grund: Link repariert

  • Parkhaus "Goldman" Lindleystraße

    In der Lindleystraße auf Höhe des Union-Geländes hat Ardi Goldman ein Parkhaus bauen lassen, siehe auch Beitrag #422 von epizentrum.
    Das Parkhaus ist nun fertig und kann genutzt werden.
    Den Gang auf's oberste Stockwerk könnt ihr euch größtenteils sparen, die Höhe reicht für einen guten Ausblick nicht aus.



    Alle Bildrechte liegen bei mir!

  • Audi Terminal

    Zur Info: Audi/VW wird dieses Projekt in Einzelgewerken vergeben. Baugrube/Aushob ist wohl schon vergeben. Derzeit läuft die Ausschreibung für den erweiterten Rohbau...

  • Es geht das konkretere Gerücht um,
    dass sich eine namhafte Frankfurter
    Gesellschaft mit ca. 4-5.000 m² für
    ein Bürohausprojekt nahe Yungwagen
    und Mercedes entschieden habe.
    Ein weiterer Vorbote der EZB :daumen: