Immobilienwirtschaft

  • Immobilienwirtschaft

    Der Bochumer Imobilienmarkt hat mit einem Umsatzplus
    von 50% einen weiteren historischen Höchststand erreicht.


    Bochum hat einen vitalen Büromarkt mit einer breit gefächerten Nachfrage nach Büroflächen.


    Rund 48% der Flächenumsätze fallen auf die Bochumer Innenstadt innerhalb des Rings.
    Insbesondere grossflächige Vermietungen durch die öffentliche Verwaltung, wie z.B mit 23,800 qm im Rathaus-Center an die Stadt Bochum haben zu einem Anstieg der Flächenumsätze geführt.
    Insgesamt wurden 60.000 qm Büroflächen vermietet.


    Die Bürospietzenmiete ist stabil mit 11,00 Euro pro qm, innenstädtische Bürolagen und der Bereich an der Universitätsstrasse Süd sind gefragt.


    Für das Jahr 2009 werden steigende Fertighstellungen erwartet.
    Ein anhaltend hohes Investmentinteresse sowie innovative Projekte wie das Exzenterhaus und BioMedizinPark-Ruhr lassen auch zukünftig auf einen belebten Büroimmobilienmarkt schliessen.


    Quelle: http://www.bochum.de/C12571A3001D56CE/vwContentByKey/W27D6FSK056BOLDDE/$FILE/bueromarktbericht_2008.pdf

  • Immobilienwirtschaft

    Um junge Familien an die Stadt zu binden und den Bevölkerungsverlust zu bremsen, plant man in Bochum
    jährlich bis zu 100 neue Häuser zu errichten.


    Mehr dazu hier



    Quelle: WAZ

  • Immobilienwirtschaft

    Insgesamt sechs Projekte aus dem Stadtumbau-Programm West werden nun aus Mitteln des "Ziel 2-Programms 2007 bis 2013" von der Bezirksregierung Arnsberg mit 3,76 Millionen Euro gefördert.


    • rund um die Jahrhunderthalle: Gestaltung des westlichen Eingangs; die Dachsanierung und den Ausbau des Pumpenhauses und der Dampfgebläsehalle
    • Westend: Neugestaltung privater Höfe und Gärten; Verbesserung der Fassaden in Griesenbruch, Stahlhausen und Goldhamme fortgesetzen
    • Neugestaltung des Brunnenplatzes und der Flächen hinter dem Brunnenplatz bis zum Hustadtring; Kunstprojekt „Artists in Residence” wird möglich
    • Lennershofsiedlung: wird als neues Quartier für die Nutzer der RUB entwickelt
    • Wohnungen auf dem ehemaligen Rangierbahnhofsgelände Dahlhausen West
    • Zeche Holland soll dauerhaft erhalten bleiben


    WAZ

  • In Bochum wurde 2008 laut BulwienGesa-Agentur 81.700 qm Bürofläche umgesetzt.
    Ein plus von 40 Prozent. Man habe nur knapp das Rekordergebnis von 2003 mit 86.000 Quadratmeter verfehlt.


    Bei den nachfragenden Branchen stand die Bildung mit 28 Prozent an erster Stelle, gefolgt von Unternehmen aus Technologie, Medien und Telekommunikation (13 Prozent), Banken/Finanzdienst-leistern und öffentlicher Verwaltung (9 Prozent) sowie Biotechnologie und Gesundheit (8 Prozent).


    Die Spitzenmiete lag 2008 unverändert bei 11 Euro pro Quadratmeter in zentralen Lagen


    Mit einem Gesamtbestand von 1,45 Mio Quadratmetern Bürofläche und einem leicht gestiegenen Leerstand von 5,6Prozent ist Bochum nun von einer C-Stadt zur B-Stadt aufgestiegen.
    Man gehört nun zu den Top 20 der deutschen Bürostandorte (sieben A-Städte, 14 B-Städte)


    Quelle: RN / WAZ


    Hier der komplette Büromarktbericht 2009 für Bochum als pdf-Datei

  • Büromarkt Bochum

    Laut Brockhoff&Partner befindet sich der Bochumer Büromarkt weiter in Bewegung.
    Potentielle Mieter überdenken aufgrund der aktuellen Wirtschaftskrise ihre Miet- und Mietnebenkosten und optimieren ihre Flächen häufig im Rahmen eines Umzugs. So werden vor allem Flächen zwischen 150 - 300 qm nachgefragt. Aber auch größere Flächen im ehem. Krupp-Hochhaus, dem Gebäude der Bundesknappschaft, sowie Exzenterhaus und Stadtbad-Galerie stoßen auf reges Interesse.
    Quelle: PROPERTY MAGAZINE

  • Städtebauförderung des Landes NRW 2009

    Am 23.03.2009 wurden die Mittel für die Städtebauförderung des Landes NRW ´09 bekanntgegeben. Bochum profitiert v.a. von den Fördermitteln aus den Programmen "Soziale Stadt" sowie "Stadtumbau West".
    Die Verteilung der Fördergelder gestaltet sich wie folgt:


    • 2,3 Mio Euro fließen ins Stadtquartier Westend (Stahlhausen, Goldhamme, Grumme),
    • 1,4 Mio Euro werden für die Sanierung der Innenstadt West (Westpark) aufgewendet,
    • 914 000 Euro gibt es für die Aufwertung der Innenstadt (Kunstlichttore, Bermuda-Dreieck),
    • 814 000 erhält die die "innere Hustadt", sowie 80 000 Euro die Lennershofsiedlung,
    • mehr als 1 Mio Euro sind für den Umbau der Marienkirche sowie das zukünftige Viktoriaquartier vorgesehen,
    • Die Entwicklung der Restflächen des ehem. Güterbahnhofs Dahlhausen, zu einem Wohnquartier werden mit 583 000 Euro unterstützt,
    • für die Reaktivierung der ehem. Zeche Holland (Wattenscheid) fließen weitere 580 000 Euro.


    Quellen:
    DerWesten
    Ruhr Nachrichten

  • Baustart kommunaler Projekte liegt auf Eis

    Der Baustart des Konzerthauses sowie die Errichtung des Viktoria-Quartiers wird eine weitere Verzögerung erfahren, da die Genehmigung des Bochumer Haushalts 2009 durch die Bezirksregierung Arnsberg weiterhin verzögert wird. Die pünktliche Realisierung diverser Kulturhauptstadtprojekte scheint dadurch gefährdet.


    Quelle:
    DerWesten

  • Neuer Ankermieter für die Stadbadgalerie

    Die Stadtbadgalerie in der Innenstadt bekommt einen neuen Ankermieter.
    Modepark Röther aus dem Schwabenland wird zwei Etagen (ca. 6500 qm) ab Oktober nutzen.
    Die beiden Etagen hatte zuletzt der Karstadt-Schnäppchenmarkt gemietet.


    Bis August muss das Geschäft die Fläche räumen, weil für den neuen Mieter umgebaut wird.
    Ein anderer, bereits bestehender Ankermieter mit 3 400 qm ist das Fitnessstudio „go first!”.
    Damit sind rund 90 Prozent der Nutzflächen des Einkaufscenters vermietet.


    In dem Gebäude sind noch 1500 qm Handelsfläche und ca. 1000 qm Bürofläche frei.
    Man konnte nun eine gelungene Mischung aus Einkaufsmöglichkeiten, Dienstleistungen
    und Unterhaltung im Zentrum der Stadt in einem Gebäude zusammenbringen können.


    Quelle: Ruhrnachrichten / WAZ

  • Wohnimmobilien-Standort Bochum

    Das Wirtschaftmagazin „Capital” hat sich den Wohnimmobilien-Standort Bochum angeschaut und
    stellt fest, dass
    weit mehr als die Hälfte der Bochumer Wohngebiete als „mittlere Lage” zu bewertet sind.
    Aber da gibt es natürlich noch Stiepel, das Stadtpark-Viertel, Ehrenfeld, Teile von Sundern und Weitmar,
    die als Top-Adressen gelten.
    Wo man für ein Einfamiliehaus ab 500 000 Euro aufwärts hinlegen muss und die Mietwohnung
    unter 6 Euro pro Quadratmeter schon mal gar nicht zu haben ist.
    Ins gesamt kann man sagen, dass trotz Nokias Abschied und Opels ungewisser Zukunft es der Stadt „gut” geht.
    Echte Problemviertel gibt es nicht.


    Quelle: WAZ


    Immobilien-Kompas

  • Leerstand Innenstadt

    Bei einem Spaziergang durch die City ist mir heute aufgefallen, dass es eine ganze Menge Leerstand gibt - sogar im Quartier und in der zentralen Kortumstraße.


    Leider kann ich nicht einschätzen, ob es mehr geworden ist, da ich davor viele Monate nicht in Bochum-City war.


    Ihr Bochumer Locals: Könnt ihr das sagen?


    Und vor allem: Weiß jemand etwas über mögliche Neunutzung, etwa der Stadtbad-Gallerie? Ich weiß, dass dort bald (im Herbst?) ein Modehaus einziehen wird. Nur: Sind die Verkaufsflächen damit gefüllt (die Kneipe "Alex" etwa ist ja auch nicht mehr da.)


    Die Frage interessiert mich vor allem vor dem Hintergrund der geplanten Einkaufs-Zentren am Rathau und/oder auf der Fläche des jetzigen Justizgebäudes (dort soll meines Wissens so etwas entstehen, oder?)


    Die Frage ist, ob Bo damit so sehr an Attraktivität gewinnt, dass mehr Menschen in die City strömen und die jetzt leeren Läden wieder Mieter finden, oder ob die Innenstadt dadurch weiter verödet.


    Was meint ihr?

  • Stadtbadgalerie Revitaliesierung

    Der neue Ankermieter der Stadtbadgalerie (Gesamtfläche 23.700 qm) wird das Modehaus Röther sein. Ab Herbst mietet das neue Modegeschäft 6500 qm Einzelhandlsfläche für
    10 Jahre. Darüber hinaus stehen noch weitere 1500 qm Einzelhandelsfläche zur Verfügung. Dafür soll der neue Mieter Röther als Magnet für weitere Einzelhändler dienen.


    Ein anderer Ankermieter mit 3400 qm ist das Fitnessstudio gofirst. Die Alex-Räume werden vom neuen italienischen Gastronomiebetrieb Purino
    übernohmen. Die restlichen Flächen werden als Büros genutzt. Die Büroflächen wurde in den letzten Monaten fast komlett vermietet.


    Auf dem Areal des Justizgebäudes plant ECE ein neues Einkaufszentrum (ähnlich dem Thier-Arkaden in Dortmund) mit ca. 20000-40000 qm Fläche.
    Dafür hat ECE bereits die umliegenden Gebäude aufgekauft. Das alte Telekom-Gebäude soll ebenfalls in die Planung mit einbezogen werden.


    Ich denke das neue Einkaufszentrum wird die Innnestadt attraktiver und vorallem wettbewerbsfähiger machen. Dies ist m.M.n sehr zu begrüßen. Leider kann erst 2011-2012 mit dem Bau begonnen werden. Denn dann zieht die Justiz in das neue Justizzentrum am Ostring.

  • Einzelhandelsstandort Bochum

    was ist eigentlich die idee dahinter, das justizgebäude nicht an der alten stelle wieder aufzubauen ?


    die idee eines neuen einkaufszentrums finde ich ehrlich gesagt vollkommen absurd. diese flächen werden doch in erster linie den anderen flächen in der bochumer innenstadt konkurrenz machen. sprich, z.b. die jetzt schon problematische zone untere kortumstrasse/brückstrasse wird weiter veröden. was passiert eigentlich mit dem nun seit 15 jahren (!) fast vollständig leerstehenden rathaus-center ?


    mehr kaufkraft wird doch jedenfalls durch neue flächen nicht geschaffen.


    mit der stärkung des hochschulstandortes und damit zusammenhängender projekte hat die stadt meiner meinung nach gute arbeit geleistet. von der innenstadt kann man das nicht sagen.


    was ist z.b. der sinn, für 250 mio € eine strassenbahn unter die erde zu legen, wenn hinterher oben die busse, taxen und sonstige fahrzeuge weiter fahren ?
    das ziel wäre doch gewesen, dort eine wirkliche flaniermeile (fussgängerzone) zu schaffen und nicht eine 40 m breite betonpiste, die die aufenthaltsqualität einer flugzeugstartbahn besitzt.
    immerhin ist der stadt das wohl mittlerweile auch aufgefallen, und es gibt pläne, hier nachzubessern. mal abwarten. besser spät als nie...


    zum thema konzerthaus : sicher wäre das ein wichtiges und wünschenswertes projekt, um gerade diesen innenstadtbereich, der momentan nur von verfall (hotel eden, seit über 20 jahren leer, gewerkschaftshaus, christuskirche-bauzaun drum seit 8 jahren) gekennzeichneten bereich zu reaktivieren.
    jedoch hätte der stadt von anfang an klar sein müssen, dass der bau (und betrieb!!) dieser immobilie die finanziellen möglichkeiten des haushaltes sprengt.
    dass dann befürchtungen laut werden, dass das geld an anderer, dringend notwendiger stelle fehlt, ist verständlich.
    aber die symphoniker haben sich ihren ruf ohne (!) feste spielstätte erworben, und mit einem bruchteil der investition könnte man die jetzige spielstätte jahrhunderthalle in puncto akustik etc. verbessern.


    edit: habe gerade in dem anderen bo-city thread von den neunutzung des rathauscenters gelesen.

  • Einzelhandelsstandort Bochum

    @ BO-SÜD


    Man darf die Sache mit dem neuen Einkaufszentrum nicht so kurzsichtig betrachten.
    Denn man muss über die Stadtgrenze hinaus schauen um zu sehen, dass die Nachbarn Essen, Oberhausen und Dortmund neue Einkaufszentren planen bzw. schon errichtet haben.
    Diese saugen Bochum die Kaufkraft weg.
    Um sich weitehin als ein Oberzentrum positionieren zu können, muss der Einzelhandelsstandort Bochum gestärkt werden.


    Ich bin auch kein Freund von einem Rieseneinkaufszentrum wie in Essen.
    Doch mit einem ausgewählten Sortiment und einer beschränkten Einzelhandelsfläche könnte das neue Einkauszentrum den Einzelhandel in Bochum ergänzen und vielleicht sogar stärken.


    Städtebaulich würde die gesamte Viktoriastrasse vom neuen EKZ profetiren, schon deshalb lohnt sich der Neubau auf der Fläche des Justizgebäudes.

  • Einzelhandelsstandort Bochum

    Eines der schon von unabhängiger Seite
    (ich meine mich zu erinnern, dass es in diesem Falle eine Firma aus München war)
    festgestellten Probleme der Bochumer City ist auch, das es kaum grössere Ladenlokale gibt, die für viele Filialisten interessant bzw. überhaupt Voraussetzung für eine Ansiedlung wären.


    Vielleicht erinnert sich Konny besser und hat einen Link parat??


    Aber im Endeffekt sind solche "Forenmitglieder-Erinnerungaktionen"
    ein Kampf gegen Windmühlen.
    Die Leute WOLLEN doch auch oft in Wahrheit garnichts darüber wissen...


    Keine Ahnung ob das hier schon mal verlinkt wurde,
    nennt sich "Sonderdruck aus Wirtschaft im Revier" und ist von der IHK.
    http://www.bochum.ihk.de/lineb…data/Sonderdruck-Immo.pdf

  • Einzelhandelsstandort Bochum

    Danke, Wohnklotz, für das Posten dieser interessanten Studie. Leider zeichnet sie für den Einzelhandel in Bochum ja kein optimistisches Bild. Das Dilemma: Derzeit gibt es offenbar nicht genug größere Ladenflächen in der Stadt, um weitere größere Ketten zu locken. Laut Studie würde das EKZ auf dem Gerichtsgelände der Innenstadt aber nicht gut tun. Im Übrigen hat sich das Konsumverhalten der Menschen geändert und wird sich weiter ändern (Online-Shopping, EKZs auf der grünen Wiese). Hinzu kommt die schrumpfende Bevölkerung. Probleme, mit denen sich alle Innenstädte werden auseinandersetzen müssen.
    Als Möglichnkeit, die Innenstadt weiterhin attraktiv zu halten, empfiehlt die Studie eine Umorientierung hin zu mehr Kultur, besonderem Einzelhandel, eben so etwas wie "Erlebnis-Shopping" mit Ambiente, Wellness, etc.
    So etwas kann ich mir in Augsburg, Münster und Potsdam sehr gut vorstellen. In Bo, Do oder E bisher aber noch nicht ganz (trotz meiner kohlenschwarzen Brille ;-)


    Mal sehen, was die Zukunft bringen wird.

  • Einzelhandelsstandort Bochum

    Das Fehlen von großen Ladenflächen ist ja vor allem auf die Existenz des Ruhrparks zurückzuführen. So stand mit dem Kortumhaus bekanntlich eine große und durchaus repräsentative Ladenfläche über Jahre leer. Erst mit der Verkleinerung der Verkaufsfläche gelang es damals den E-Discounter Saturn als Ankermieter zu gewinnen. In dieser Größenordnung wird sich demanch auf absehbare Zeit in der City nichts tun.
    Nachfrage nach "mittelgroßen" [jetzt nagelt mich bitte auf keine Größenangaben fest;)] Flächen scheint hingegen zu bestehen.
    Eine Möglichkeit das aufzufangen besteht im Neubau eines EKZ´s. Weitaus interessanter erscheint mir allerdings ein Vorschlag von Herrn Brockhoff.
    Dieser setzt sich auf öffentlichen Podiumsdiskussionen vehement gegen den ECE-Neubau ein [wohl auch aus eigenem ökonomischen Interesse] und plädiert stattdessen für die koordinierte Zusammenlegung von Bestandsflächen. Nach diesen Plänen sollen, in Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt und den Immobilieneigentümern, Konzepte erarbeitet werden, wie sich leerstehende Kleinstflächen zu größeren und damit attraktiveren Verkaufsflächen zusammenfassen lassen.
    Fazit: dies wird sicher ein kompliziertes Unterfangen, besticht gegenüber einem ECE-Neubau aber durch Nachhaltigkeit!
    Das sowas funktioniert lässt sich im Thread Umbau Kortum-Karree nachlesen.

  • Einzelhandelsstandort Bochum

    Das Brockhoff-Konzept wäre sicher eine schöne alternative zum EKZ und würde nicht nur ein Strassenzug, sondern die gesamte Innenstadt aufwerten.
    Doch wird das m.M.n ziemlich schwierig durchzusetzen sein.