Nbger Nordosten: Rennweg, Schoppershof, Gärten b. Wöhrd

  • Unsere Stadt soll bunter werden


    In letzter Zeit sind mir vermehrt frisch gestrichene Häuser aufgefallen, die außnahmsweise mal nicht weiß oder grau sind.

    Meiner Meinung nach das schönste Beispiel mit tollen Farbtönen und offensichtlich mit Blick auf die Nachbarschaft abgestimmt:

    Rennweg 52-56

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    Das nächste Haus etwas zu knallig für meinen Geschmack, aber immerhin ein Versuch:

    Fichtestraße /Äußere Sulzbacher Straße

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    und zum Schluß noch ein schöner Altbau in ungewühlichem Blau:

    Deichslerstraße 17

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    eigene Fotos.

  • Werderstraße 24

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    Erfreuliche Vorzeichen einer lang angekündigten Sanierung sind in der Werderstraße sichtbar. Die Hausnummer 24 am Ende der Straße - für mich stets von Osten kommend ist es das erste Haus in der Straße - hat nun neue Fenster bekommen. Und ich könnte hüpfen vor Freude: Es sind passende Sprossenfenster, die in so eine Sandstein-Historismusfassade gehören:


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    Das Gebäude aus 1888 sollte bereits 2015 saniert werden, dann kam wohl irgendwas dazwischen, und im Rahmen der Flüchtlingskrise wurde das Gebäude als Flüchtlingsunterkuft zwischengenutzt und dabei sicherlich nochmal ordentlich abgewohnt. Damals kam auch die historische Haustüre weg und wurde durch ein Baumarktangebot ersetzt. Ich hoffe mal dass diese Blause Plastiktüre nun wieder durch etwas passenderes ersetzt werden wird. Immerhin: Der Stuck bleibt sicherlich dran, am Erdgeschoss wird sich noch einiges tun, denn die neuen Fenster sind flächenbündig zur Fassadenhaut eingeschäumt. Entweder hier kommt nur eine Dämmschicht drauf, oder etwas besseres wie z.B. in dem von arc_bn aus Maxfeld gezeigtem Beispiel. Das wäre aber schon der Oberhammer!

  • Ich musste mich das Haus erstmal bei Google-Maps anschauen, um zu verstehen, dass es zwei schräg aneinandergebaute Häuser sind. Dachte zuerst, es wäre nur die Fassade des Gründerzeitbaus geblieben, und dahinter ein 50er-Jahre Haus gesetzt worden. Tatsächlich haben sie nur einen sehr steilen Winkeln zueinander und die Häuserecke einen stumpfen Winkel, eben nicht 90 Grad.

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    Ja, das Haus hat einen sehr schwierigen Grundriss. Umso mehr bin ich erfreut und erstaunt darüber, dass es erhalten und aufgewertet wird. Damals im Rahmen des Verkaufsangebotes hat man auch Grundrisse ansehen können, und die zwei Wohnungen je Etage waren da sehr ungleich: Die Räume an der linken Hauskante sind alle spitzwinklig mit trapezförmigen Grundriss und entsprechend klein. Zum Hof hin haben diese Wohnungen ganz wenig Wand/Licht.

  • Unsere Stadt soll grauer werden: Merkelsgasse 15

    Ein arg ramponiertes Gründerzeithaus ist erneut überformt worden. Schon die ca. 10 Jahre alte Ansicht aus Google Streetview (klick) zeigt es stark vereinfacht und mit Eternitplatten verkleidet. Ich bin das erste mal darauf aufmerksam geworden als die Platten abgenommen waren und sich eine Fassadensanierung ankündigte. Da konnte man gut sehen um was es sich bei der verkleideten Fassade eigentlich gehandelt hat:


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    Die gesamte Fassade ist offensichtlich im Rahmen eines Wiederaufbaus rasch hochgemauert worden und sollte von Anfang an keinerlei Details oder Schmuck erhalten, jedenfalls keinen, der mehr als ein paar Rillen im Putz oder so gewesen wären. Das Mauerwerk ist durchgehend als Läufer-Binder-Mauerwerksverband aus wiederverwendeten Ziegeln hochgezogen worden, das im Erdgeschoss direkt auf Reste des Sandsteins aufgesetzt wurde. Und darüber fallen nur die Fensterstürze auf, die damals auf Holzrahmen senkrecht gemauert wurden, sonst unterbricht nichts das regelmäßige Mauerwerk mit den unsauberen Fugen, das nicht als Sichtmauerwerk gedacht war:


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    Es war also irgendwie vorhersehbar, dass die neue Fassade auch keine Highlights haben würde, wenn nicht besonders fantasie- und liebevolle Bauherren am Werk sind. Und tatsächlich, heute im Feierabendlicht hab ich das Ergebnis vor die Knipse bekommen:


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    Zugegeben, es war auch vorher kein Highlight, aber dass diese Kombination aus Weiß und Dunkelgrau gerade dem baumarmen und asphaltreichen Stadtteil Wöhrd so gut steht, würde ich jetzt nicht sagen. Auch die Hausnummer 17 ist davon "infiziert" worden und hat alle Erdfarbenen Nuancen gegen Dunkelgrau eingebüßt.

  • Das Brunswick-Gelände ist nun komplett geräumt und alles planiert




    Wenn der blöde Sandhaufen nicht wäre, bekäme man nun einen besseren Blick auf das dahinterliegende Fernheizwerk, dessen Tor immer verschlossen ist, und das einst als Ersatz für das frühere Straßenbahndepot (Nebenwerk Maxfeld - 1976 abgerissen) gebaut wurde.



  • Die geheimnisvolle Baustelle zwischen äußerer Bayreuther Straße und Merianstraße im westlichen Zipfel von Schoppershof arbeitet sich allmählich voran.

    Da man ja nicht weiß, was da alles kommt. kann man nur alle paar Wochen staunen, was sich tut.



    da ist noch Luft an der Merianstraße:


  • Letzte Woche wurden die Verbauarbeiten abgeschlossen, es wird also die nächsten Wochen der Aushub der Baugrube stattfinden. Im Zuge dessen wird sicher auch der störende Sandhaufen verschwinden und den Blick freigeben ;)

  • und noch immer weiß man nicht, wer und was. Ich wollte letztens schon mal beim Europcar daneben nachfragen - aber da war es zu voll drin in dem Moment.

  • Baufortschritt Parklane 06/2022


    Das Wohnbauprojekt auf dem ehemaligen Brunswick-Grundstück ist seit einiger Zeit in der Bauphase.


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    Quelle: eigene Fotos.

  • endlich hab ich jemanden auf der Straße gefunden, der was über die Baustelle an der Merianstraße weiß.

    Bauträger ist die Grasruck Projekt GmbH & Co. KG aus Neumarkt https://www.grasruck.de/

    gebaut werden Mietwohnungen - und eine Kindertagestätte an der Merianstraße

    https://www.luftbildsuche.de/i…n-deutschland-503164.html


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    Der Europcar an der Äuß.-Bayreuther-Straße kommt über kurz oder lang auch noch weg. Dort soll dann 5-stöckig gebaut werden.

    Das letzte kleine Häuschen wird wohl dann sicher auch verschwinden, damit die Bayreuther-Front komplett bebaut werden kann.


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  • In Schoppershof wenig Neues. Bei gutem Wetter bin ich heute hoffnungsfroh zur Werderstraße 24 spaziert, falls es Fortschritte gibt seit dem Jahreswechsel, dann aber wohl eher im Inneren. Immerhin sind auch keine Verschlimmbesserungen ersichtlich, so dass weiterhin die Aussicht besteht, dass die schöne Ecke runde um den Fenitzerplatz weiter aufgewertet wird.


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