Kleinere Projekte Rennweg, Schoppershof, Gärten b. Wöhrd

  • Schoppershofstr. 51 demoliert

    In der Schoppershofstraße 51 (in Beitrag 26 schon vorgestellt) ist es zu einem Zwischenfall gekommen, wie die NN berichten:


    http://www.nordbayern.de/regio…fluten-wohnhaus-1.3848296


    Unbekannte sind in der Nacht von Samstag auf Sonntag in das Gebäude eingedrungen und haben wohl eine riesen Sauerei angerichtet, indem sämtliche Wasserleitungen geöffnet wurden. Die Feuchtigkeit muss nun in den Mauern sitzen und das Gebälk massiv belasten. Soweit noch Fehlboden zwischen den Balken war, ist der wohl jetzt nass und muss entfernt werden. Die Sanierung des Hauses wird dadurch massiv beeinträchtigt. Die bislang schon sehr schleppend vorangehenden Arbeiten machen die Komplexität des BV sichtbar. Ich hoffe nur inständig, dass das Haus nicht nachhaltig geschädigt ist. Aber allein das Trockenlegen der Mauern dauert soweit ich weiss bis zu 6 Wochen, wenn nicht noch Balken beschädigt sind und der Austausch nötig wird:


    Zitat

    Die Kriminalpolizei Nürnberg sucht Zeugen, die Hinweise geben können. Eventuelle Zeugen, die zwischen dem 23. August ab circa 18 Uhr und dem 24. August bis circa 8 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, können sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 melden.

    N.N. online, 25.08.2014


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    Nachtrag 20:30 Uhr:


    Vor Ort ist von dem Dilemma nicht viel zu sehen:


  • Adamstraße 15

    Die Sanierung der Adamstraße 15, die noch im Frühjahr 2013 durch die Entmietung der Bewohner Schlagzeilen machte, ist nun weitgehend fertig gestellt. Ein Meilenstein ist dabei stets die Entfernung des Gerüsts, da der Hauptteil der Fassade und damit der straßenbildprägende Bestandteil der Baumaßnahme enthüllt wird. Und was zeigt sich da:



    Okay, der Vorzustand war jetzt auch nicht der Burner, aber wer sagt denn dass eine Sanierung zwangsweise immer stadtbildschädigend ablaufen muss? Von Leipziger Standards sind wir da leider Lichtjahre entfernt. Es ist ja nicht so, dass in Leipzig die EnEV nicht gilt. Sie wird dort nur gründlicher gelesen und nachhaltiger umgesetzt.


    Vorzustand 2012:



    Es bedarf nicht viel Fantasie sich vorzustellen, wie das Gebäude in 10 - 15 Jahren aussieht. Das grell-türkis gestrichene Nachbarhaus, schätzungsweise aus den späten 80'ern oder 90'ern zeigt sich bei Google Streetview noch vor dem Neuanstrich: Eine Hässlichkeit vor dem Herrn. Alle 20 Jahre neu Streichen ist also angesagt.
    Nur wenige Meter weiter ist zu sehen wie es richtig geht. Das Sandstein-Eckhaus Ludwig-Feuerbach-Straße 44 besitzt eine haltbare Fassade, die all die Renovierungsbemühungen an den Nachbargebäuden in die Tasche steckt. Zusätzlich hat dieses Gebäude im 3. Obergeschoss unlägst neue, hochwertige Sprossenfenster bekommen, die die Fassade dort nun wieder stilvoll und gekonnt komplettieren:



    Dieser kurze Abschnitt der Adamstraße ist echt heftig.

  • [GEFA Feldgasse] Schultheiss-Projekt


    ...Soweit ich weiß sollen die Keller die noch von der Bierbrauerei stammen, von GEFA genutzt worden sein....


    Die Räumung des Geländes ist fast abgeschlossen, und es zeigt sich dass du vollkommen richtig lagst. Das gesamte Gelände war großzügig unterkellert, mit gemauerten Tonnengewölben. Nun hat sie Schultheiss komplett entfernen lassen, damit die großräumigen Tiefgaragen Platz haben. Fotos von heute:





    Man wird sie vermutlich nur soweit abräumen, wie man Platz für die Betonwände benötigt, die dorthin sollen. Die hier sichtbaren Reste werden wohl bleiben, für künftige Generationen an Archäologen ^^

  • Kleine, Straßenverschönernde Sanierungen

    In den letzten Wochen hat es im Viertel einige kleinere Maßnahmen gegeben, die maßgeblich zur Verschönerung des Straßenbildes und damit zur Wertsteigerung aller Immobilien im Viertel beitragen. Dabei wurden die Putzfassaden instand gesetzt und frisch gestrichen, wie hier das Eckgebäude in der Fröbelstraße 8; Vorher:



    Jetzt:


    Gottseidank hat man hier nichts verschlimmbessert. Stattdessen bin ich sogar recht hoffnungsfroh, dass man einst noch die passenden Fenster einsetzen wird. So wie jüngst in der Heerwagenstraße 34, dort hat man die Fassade instand gesetzt und neue Fenster mit für den Jugndstil typischer Teilung eingesetzt. Zusätzlich wurde ein durchlaufendes Fenstersims im 3. OG ergänzt und der Sandsteinsockel restauriert. Das Fassade nimmt den Sanierungsstandard der Fichtestraße 42 (hier gezeigt) auf, die sich direkt um die Ecke befindet. Die bessere Alternative zum vor einiger Zeit gemachten Nachbarhaus mit dicker Schaumstoffschicht darauf. Super geworden!


    Vorzustand Google: klick


    Jetzt:



    Eine riesen Aufwertung und in Nürnberg leider noch zu selten. Es ist auch kein Denkmal! Anders als die Heerwagenstraße 5, die hat allerdings nur eine kleine Fassadenauffrischung erhalten. Neue Fenster würden dem Antlitz des Einzeldenkmals wirklich gut stehen!


    Vorzustand:


    Jetzt, mit neuem Dach und Kupferverkleidungen:


    Damit ist das ansehnliche Ensemble denkmalgeschützter Jugendstilbauten am Fenitzer Platz farbenfroher und attraktiver geworden. Die Fenster bleiben eine Achillisverse:


  • Denkmalensemble Adamstraße 42, 44

    Nun sheint es loszugehen in der Adamstraße, die Jugendstildenkmale Nr. 42 und 44 werden demnächst bearbeitet. Selbstbewusst hat man ein riesiges Werbeplakat angebracht, was Auskunft über das Geplante gibt:



    Selbstverständlich wird die Nummer 44 saniert, das Mietshaus vom Schlossermeister Wittkopf errichtet, dessen Highlight das Treppenhaus mit dem handgeschmiedeten Geländer ist:



    Foto aus 2012:



    Sowie die Nummer 42, die gegenwärtig eigentlich nicht sanierungsbedürftig aussieht:



    Foto aus 2012:



    Sowie den Neubau eines Rückgebäudes mit einer extravaganten Loftwohnung. Zudem sollen dem Ensemble 10 Stellplätze zugeordnet werden, bin mir allerdings nicht ganz sicher wie man das bewerkstelligen will. Super wärenm ja Duplexparker im Erdgeschoss des Rückgebäudes, aber so richtig erkennbar ist das nicht.



    Was den geplanten Neubau des Rückgebäudes anbetrifft, es sieht ja schon sehr spektakulär aus. Sprossenfenster und gem. Visualisierung eine gemauerte Erdgeschossfassade, und das Obergeschoss könnte Holz, Kupferblech oder auch einfach braun gestrichendes WDVS sein. Da bin ich ja mal sehr neugierig.

  • Nun sheint es loszugehen in der Adamstraße, die Jugendstildenkmale Nr. 42 und 44 werden demnächst bearbeitet. Selbstbewusst hat man ein riesiges Werbeplakat angebracht, was Auskunft über das Geplante gibt:




    Man beachte qm-Zahl und Startpreis für die Wohnungen... 68qm und 299,500 Euro = 4.404 Euro pro qm. Spitzenwert für Nürnberg.

  • So ist es, bei dem Preis sollten also auch höchstwertige Holzfenster, Verblechungen in Kupfer und die Aufarbeitung sämtlicher original erhaltene Details (Jugendstil-Türen, Decken, Treppenhaus) selbstverständlich sein. Denn moderne Iso-Fenster, Baumarkt-Parkett für 30,-€/qm und CPL-Türen rechtfertigen so einen Preis natürlich nicht. Daher darf man gespannt sein und sich wohl auch die Wohnungen mal zeigen lassen.

  • Auffrischung Fröbelstraße 4

    Das Wohnhaus Fröbelstraße 4 vom Architekt Wolfgang Wiesnet 1908 errichtet, wurde in den vergangenen Wochen aufgefrischt. Das im Jugendstil errichtete Gebäude zeigt schon leichte Anklängen des späteren Reformstils, der in Nürnberg jedoch keine Blüte erreichte. Daher ist dieses etwas ungewöhnlich proportionierte und gestaltete Gebäude ein seltener Vertreter seiner Art in unserer Stadt. Zustand bis Sommer 2014:



    Die leuchtend mintgrüne Disopersionsfarbe ist im laufe der vergangenen jahre schon schollenweise abgeblättert und entsprach sicherlich auch nicht dem Ursprungszustand, auch wenn sie an sich nicht so schlecht gewählt war. Bei der Auffrischung ist man einem neuen Farbkonzept nachgegangen, und hat das historisch sicherlich überzeugendere rosarot gewählt. Dabei wurde auch der Sockelbereich des hauses besonders bearbeitet, und hat sein fürchterliches Hundekot-Braun verloren. Zustand heute:



    Jetzt fehlt es eigentlich nur noch an passenden Sprossenfenstern mit den stilsicher kassettierten Oberlichtern, um dem Gebäude seine ursprüngliche Eleganz wieder zu geben, insbesondere bei den etwa 1,40m breiten Fenstern. Diese waren früher üblicherweise 3-fach geteilt. Gut abzulesen auch am Nachbargebäude links.

  • Wieselerstraße 14

    Nach nun ca. 2 Jahren ist das ehrgeizige Projekt eines Mehrfamilienhauses im passiv-Standard fertig gestellt und auch teilweise bezogen worden. Die Visualisierung aus dem Jahr 2012 (Beitrag) hat das Ergebnis so in etwa voraus gesagt. Hier ist ein unscheinbares MFH entstanden, das seine Werte im Innern trägt. Die Bewohner werden es nun erfahren, ob das Nullenergieprinzip auch bei Mehrfamilienhäusern funktioniert. Im Neubausegment finde ich das ja durchaus attraktiv.



    Das Gebäude an sich ist ganz ordentlich geworden. Helle Fassade und dunkle Fensterrahmen, das geht immer.

  • Handwerkskunst im Stadtbild: Einfriedung Rennweg 72

    Auch und gerade Kleinigkeiten machen ein wohnwertes Lebensumfeld: Vor rund 2 Jahren ist das Anwesen Rennweg 64 wegen seiner Vorgartengestaltung ausgezeichnet worden:



    Mein Foto kann aber kaum einen Eindruck des neu gestalteten Gartens vermitteln, mann muss ihn sich passend zur attraktiven Jugendstilfassade des Wohnhauses vorstellen. Nun schickt sich auch die Hausnummer 72 an, den Vorgarten aufzupolieren: Die Sandsteineinfriedung wird weitgehend historisch getreu wiederhergestellt, ebenso werden die aufwändigen, schmiedeeisernen Zaungitter aufgearbeitet und ergänzt. Ein richtiger Hingucker:



    Vorbildlich!

  • Wow! Da ist mal jemand richtig begeistert von seinem Denkmal und pflegt es auch. Sieht schön aus! Die Zaunfarbe ist schon krass, aber passt gut zum Braunrot des Sandsteins. Danke für die Bilder, nothor !

  • Bismarckstraße 15

    Den Denkmalschutz in Bayern muss man nicht immer verstehen, aber beim Baudenkmal Bismarckstraße 15 sind die daran vorgenommenen Baumaßnahmen nun wirklich schwer nachvollziehbar. Nachdem schon länger nichts weiter am Leerstand im Erdgeschoss gemacht wurde, und die eingebauten Plastikfenster ohne Verblechung in ihrer Bauschaumbefestigung klemmen, ist nun auch die ehemalige Ladentüre gegen ein Plastikmodel Marke praktisch-simpel-hässlich ersetzt worden, sowie eine merkwürdig hineingebastelte unpassende Steintreppe, die nass zudem noch ziemlich glatt wird:




    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das dem Geiste des Pflegens und Erhaltens wertvoller und aussagefähiger Bauwerke entspricht. Denn das ist weit unterhalb des Erwartbaren (Vorzustand 2008).

  • Völlig richtig, nothor . Hier sieht man, wie man mit vermeintlich kleinen Eingriffen eine große negative Wirkung erzielt. Die Auswahl der Materialien und die Ausführung des Einbaus sind dilettantisch und selbst bei einem Nicht-Denkmal indiskutabel. Das Gebäude gehört zu den wertvollen Einzeldenkmalen der Bismarckstraße. Es wurde 1903 von Baumeister Leonhard Flory zusammen mit dem Nachbarhaus Nr. 17 geplant und laut Bauinschrift im Folgejahr gebaut. Zwar verstehe ich Eigentümer, die sich vom Denkmalschutz gegängelt fühlen und die denkmalgerechte Instandhaltung als unzumutbare Belastung empfinden. Aber deswegen mit Fleiß ein wichtiges Stück Kulturgut zu vernichten, kann nicht die Lösung sein. Sollte es hier eine Watschn von Amtsseite geben – wie bei einer unerlaubten Fassadendämmung in Schnepfenreuth letztes Jahr geschehen – habe ich absolut kein Mitleid mit den Eigentümern.

  • Werderstraße 24

    Am Fenitzer Platz kündigt sich eine erfreuliche Sanierung an. Nur über die Immobilienportale war davon zu erfahren, allerdings dafür mit weiteren Details. Die seit langem schon teils leerstehende Werderstraße 24, Baujahr 1888 und damit eines der ältesten Häuser der Straße, wird saniert. Dabei werden lt. Exposé die Sandsteinfassade sowie das Treppenhaus aufgearbeitet (hoffentlich bezieht sich das auch auf die Haustüre). Die wesentlichen, straßenbildprägenden Details blieben damit erhalten. Im Innern werden die bislang kleinen und kleinsten Wohnungen zu einer Einheit zusammengefasst, wodurch zeitgemäße Wohnungen entstehen. Heute stellt sich das Haus als ein wenig vernachlässigt, aber solide dar:



    Ich bin gespannt auf das Ergebnis, und auch, wie man das verhunzte Erdgeschoss gestalten wird. Ebenso hoffe ich, dass man bei einem Preis von ca. 3.700 EUR/qm in passende Sprossenfenster investieren wird, die der Fassade ihre Würde zurückgeben.

  • Werderstraße 25

    Nicht minder spannend ist es direkt gegenüber: Die alte Federnfabrik in der Werderstraße 25 wurde vor einiger Zeit durch die in der Nordstadt sehr aktive WONEO erworben. Hier hat man dem ebenfalls seit längerem leerstehenden Jugendstilgebäude, das ich ein wenig jünger schätzen würde als die Hausnummer 24 das Firmen schild drangenagelt:



    Unklar bleibt für mich, ob es sich hier um den gesamten Komplex, bestehend aus dem Jugendstilhaus, einem Fabrikgebäude aus den 1950'ern daneben und einem ziemlich großen Rückgebäude (hinter der Mauer sichtbar) handelt, oder tatsächich nur um das Sandsteinhaus. Doch gerade weil dieses Sandsteinhaus für die Platzsilouette so wichtig ist, ist auch hier eine hochwertige Behandlung mit Erhaltung der Fassade Pflicht! Außerdem wird sich ja dann schnell zeigen, wer hier zur hochwertigen Sanierung in der Lage ist - Hochwertigkeit bezieht sich hier ausdrücklich auf die Stadtbildgestaltung durch korrekte Fassadensanierung.

  • nothor , vielen Dank für die aktuellen Fotos und Informationen! Beide Häuser verdienen auch meiner Ansicht nach eine hochwertige Instandsetzung. Das Haus Werderstraße 24 dürfte zu den ältesten im Viertel gehören und datiert noch aus einer frühen planmäßigen Stadterweiterungsphase. Laut Gewerberegister wohnten in dem Haus vor allem kleine Kaufleute und Handwerker; die Wohnungen sind bauzeitlich entsprechend klein gewesen und hatten vermutlich keine eigenen Bäder. Da ist es klar, dass das modernisiert und an heutige Ansprüche angepasst werden muss. Allein, ich hoffe, dass das nicht wieder zum Preis der Optik passiert.


    Und bei der Nr. 25 bleibt zu hoffen, dass Woneo sich und der Stadt diesmal den Versuch einer Fassadendämmung spart und gleich vernünftig plant.

  • Reihenhäuser Thumenberger Weg

    In Erlenstegen planen Att Architekten zwei sehr modern gehaltene Stadthäuser.


    Das von Scritch im Eingangspost dieses Fadens vorgestellte Reihenhausprojekt ist mir heute beim Spaziergang unangenehm aufgefallen. Die dachlosen Kuben fallen auf:




    Als aktuellster Neubau beweisen die Architekten ganz besonders viel Lust auf Ungeschicklichkeit, Ignoranz der Umgebung gegenüber und auf Einfallslosigkeit. Die Styroporwürfel, konsequent in Grautönen gehalten, haben m.E. eine abwertende Wirkung auf das Umfeld. An anderer Stelle würde ich das womöglich anders beurteilen.

  • Steuerwald-Landmann-Straße 48

    Der Selbe Bauträger wird in Kürze ein ähnliches Reihenhausprojekt verwirklichen. Weil die Gebäude allerdings kein Flachdach, sondern ein richtiges Dach haben, firmiert es als "Doppelhaus". Das Baufeld ist bereits beräumt und die Giebelwand zur Hausnummer 46, ein historisches Reihenhaus von 1936, frei:




    So soll der Neubau aussehen:



    Quelle: Stadthaus Projekt GmbH, Architekt: Wirth, Nürnberg



    Quelle: Stadthaus Projekt GmbH, Architekt: Wirth, Nürnberg


    Ich denke dieser Entwurf ist schon deutlich besser und passt gut zu dem gehobenen Wohnumfeld Erlenstegens.

  • Gneisenaustraße

    Wieder Stadhaus Projekt GmbH: Das Eckhaus Gneisenaustraße/ Steinplattenweg steht schon seit bald 2 Jahren auf der Projektliste des Bauträgers, wobei der aktuellste Eintrag vom August letzten Jahres etwas kurios daher kommen. Auch dem Passanten werden die Pläne nicht verheimlicht:



    Das Gebäude aus den Fünfziger Jahren in traditionellem Stil hinter einem Bretterzaun errichtet steht unterdessen immernoch unverändert und geheimnissvoll da:





    Es ist wohl davon auszugehen, dass das Architurbüro Wirth hier wieder für den Neubauentwurf verantwortlich zeichnen wird. Die Website nennt hier das benachbarte denkmalgeschützte Wohnhaus als eine der Herausforderungen, denen man sich hier gegenüber sieht.

  • [GEFA Feldgasse] Haus 1 fast fertig

    Das Schultheisprojekt in der Feldgasse, bei dem die Likörfabrik GEFA, bekannt für den Nürnberger Trichter, nun mit Wohnhäusern bebaut wird, erreicht bald einen Meilenstein. Das im Hof stehende, größere Gebäude "Haus 1" feiert bald Richtfest.



    Endgültig soll es so aussehen:



    Quelle: Schultheiss Wohnbau AG, Nürnberg


    Vorne wird fleissig in Containern vermarktet. Am Nachbargebäude mit dem prächtigen und Straßenprägenden Sgraffito wird die Giebelwand für den Anbau vorbereitet. Stelle ich mir aus nachbarschaftlicher Sicht sehr heikel vor, wenn je Etage satte 3 Fenster mit Südwestausrichtung sund Balkone verschwinden. Im 1. OG ist der Balkon schon zurück gebaut.



    Hoffentlich bleibt wenigstens das Fassadenbild bestehen.